Spinatpfannkuchen mit Tomaten-Pilze-Füllung und Camembertsoße

Zutaten:
Für die Pfannkuchen:
500 g Mehl
4 Eier
1/2 l Milch
250 g Spinat
Salz

Für die Füllung:
4 Tomaten
5 Champignons
1 Zwiebel
Olivenöl

Für die Soße:
200 g Camembert
1/4 l Milch
1 Schluck Weißwein
Mehl
Petersilie
Rosmarin
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Den Spinat auftauen lassen, sofern man tiefgekühlten hat. Ansonsten beginnt man mit dem Pfannkuchenteig. Einfach alle Zutaten vermischen und so verrühren dass es einen glatten flüssigen Teig gibt. Den Teig dann mit einer Schöpfkelle in einer Pfanne backen. Wichtig: Nach jedem Pfannkuchen wieder einen Spritzer Olivenöl in die Pfanne geben. Danach die Pfannkuchen auf einem Teller stapeln und im Backofen auf schwächster Stufe warm halten.

Die Zwiebel kleinschneiden und zusammen mit etwas Olivenöl in einem Topf anbraten. Nach kurzer Zeit die Champignons hinzu geben. Wenn die Pilze etwas kleiner und leicht bräunlich geworden sind, die Tomaten hinzugeben und bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Etwas Milch in einen Topf geben und wenn sie warm ist die klein geschnittenen Camembert hinzugeben. Wenn der geschmolzen ist kann man, wenn man möchte die Überreste des Camembertrands rausfischen. Petersilie und Rosmarin hinzugeben. Mit etwas Mehl binden und mit Salz, Pfeffer und Weißwein abschmecken.

Fertig. Haben wir gestern erfunden. Hat extrem gut geschmeckt. Vor allem die Soße und die Pfannkuchen. Kann man bestimmt auch gut als Crêpes machen. Mjam. :-)

Tradition und Menschenwürde

„Ich habe mich entschieden diesen Weg zu gehen, weil jemand das tun musste. Als junges Mädchen habe ich mich immer gefragt, warum niemand gegen diese Barbarei vorgeht.“ (Waris Dirie)

Unbeschnittene Frauen haben es schwer.
In westlichen und östlichen Regionen Afrikas, aber auch vereinzelt in Indien, Indonesien und Malaysia. Sogar mitten in Europa – Großbritannien oder Deutschland zum Beispiel. Unbeschnittene Frauen sind in den betroffenen Gesellschaften Abschaum. Unrein, eines Ehemannes nicht würdig. Soziale Ausgrenzung ist die Folge, vielleicht sogar der Verstoß aus der Familie.

Alle 20 Sekunden wird ein Mädchen beschnitten, ein Mädchen zwischen 4 Monaten und 12 Jahren. Diesem Mädchen wird mit dreckigem „Besteck“, also einer rostigen Rasierklinge, einem stumpfen Messer oder einer alten Schere, die Klitoris entfernt. Höchstwahrscheinlich werden ihm auch die Schamlippen abgeschnitten bzw. -geschabt, in zehn Prozent der Fälle wird der Rest nun auf eine Öffnung der Größe eines Streichholzkopfes zusammengenäht. Alles natürlich ohne jegliche Narkose- oder Betäubungsmittel. Wenn ein Mädchen bei dieser Prozedur nicht durch den enormen Blutverlust oder eine Infektion stirbt, wird es sein Leben lang unter den Folgen leiden.

Immer wiederkehrende, schmerzhafte Infektionen zum Beispiel.
Das Risiko für Mutter und Kind, bei der Geburt zu sterben, ist um mehr als 25 Prozent erhöht.
Mädchen und Frauen, bei denen die sogenannte pharaonische Beschneidung (also das schließliche Zunähen auf die Größe eines Streichholzkopfes) durchgeführt wurde, wird für den ersten Geschlechtsverkehr die Öffnung aufgeschnitten oder -gerissen. Das vernarbte Gewebe ist unelastisch, also muss die Öffnung für die Geburt des ersten Kindes ein weiteres Mal aufgeschnitten werden. Danach wird sie wieder zugenäht – um für die „zweite Hochzeitsnacht“ und die darauf folgende Geburt erneut geöffnet zu werden.
Im Alltag bereiten der Toilettengang und die monatliche Blutung unvorstellbare Schmerzen, da die Wunden aufgrund der ständigen Belastung (Laufbewegung, Toilettengang) nur sehr langsam heilen.
Zu diesen unermesslich grausamen körperlichen Schmerzen kommen unzählige psychische Leiden hinzu.

Rein rechtlich werden potentielle Opfer in einigen der Länder, in der die Praxis traditionell verbreitet ist, inzwischen geschützt. Die Vorreiter waren Guinea, Dschibuti und Burkina Faso, bis heute folgten Eritrea, Senegal, die Elfenbeinküste, Togo, Benin, Ägypten, Äthiopien und Tansania mit gesetzlichen Verboten oder Einschränkungen. Die Umsetzung der Gesetze ist jedoch oftmals fraglich, immernoch sind in diesen Ländern bis über 90 Prozent der Frauen und Mädchen beschnitten.
Auch in Europa und den USA besteht Bedarf an Gesetzen, die den Eingriff unter Strafe stellen. Der Eingriff (der nicht religiös begründet ist) wird oft von Immigranten weitergeführt, die emotional noch sehr mit den Traditionen ihrer Heimat verbunden sind – und somit auch mit dieser sehr präsenten und, gesellschaftlich gesehen, wichtigen Tradition.
In den westlichen Ländern werden potentielle Opfer jedoch immernoch oft nur indirekt geschützt. In der EU stellt die Beschneidung weiblicher Genitalien eine Verletzung der körperlichen Unversehrtheit dar, was rechtswidrig ist. In Belgien, Dänemark, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden und Spanien gibt es darüber hinaus spezifischere Gesetze, die die Verstümmelung weiblicher Genitalien anspricht.

Neben Gesetzen, die diese Praktik unter Strafe stellt, sind Aufklärung und Information von größter Wichtigkeit. Die UNO und WHO streben die vollständige Ausrottung dieser Tradition an, Aufklärungskampagnen sollen schon in einigen Dorfgemeinschaften dazu geführt haben, dass sich die Bewohner gegen das weitere Durchführen der Praktik entschieden haben. Auch alternative Berufsmöglichkeiten für ehemalige Beschneiderinnen können zu einem Rückgang der Praktik beitragen.


Gestern war der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Der Tag soll dazu aufrufen, zu handeln.
Sich zu informieren, Freunde zu informieren, die Augen offen zu halten für eventuelle Opfer im Freundes- oder Bekanntenkreis. Spezialisierte Organisationen wie (I)ntact, Amnesty Frauen, Forward Germany und Waris Dirie Foundation bieten Schutz und Hilfe, sind für Hinweise und Unterstützung dankbar.
Auch die WHO, UNO, UNICEF, Amnesty International, Plan, Terre des Femmes und Target kämpfen gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Wie hört ihr Musik?

Wenn ich ein Lied höre das ich noch nicht kenne und ichs toll finde, hör ichs mir mehrmals an. Finde ichs dann immernoch toll schau ich bei last.fm, YouTube, Amazon, iTunes, MySpace was es noch so von diesem Künstler gibt, denn wenn das eine Lied gut ist, ist ja vielleicht auch der Rest toll. Wenn das so ist kaufe ich mir ein Album. Meistens das auf der Song ist der mich auf die Band gebracht hat. Das Album höre ich dann über mehrere Tage wieder und wieder durch. So lange bis es mir auf die Nerven geht. Dann geht das ganze Spiel von vorne los, oder ich krame mal wieder was altes raus. Es passiert nämlich zu weilen, dass ich Musik die ich “früher” mal gut fand, lange nichtmehr gut finde und plötzlich stoße ich wieder darauf und höre sie dann auch wieder exzessiv. So ging es mir vor kurzem mit Muse und gerade eben mit Johnossi.

Übrigens geben sich die wirklich guten Sachen erst nach mehrmaligem Hören zu erkennen. So ging es mir zum Beispiel mit System Of A Down. Beim ersten mal hören fand ich das alles total wirr und durcheinander und überhaupt nicht stimmig. Doch, ich hab aus irgendeinem Grund weitergehört und inzwischen ist System Of A Down eine meiner Lieblingsbands, wie man unschwer an meiner last.fm-Statistik erkennen kann. :-) Ein gewisser Rodrigo González hat hat mal gesagt dass Musik eigentlich nichts taugt wenn sie einem von Anfang an total gefällt. Mir ging es so bei Culcha Candela. Die eingängigen Melodien und Beats fand ich zuerst total toll. Es gab eine Woche in der ich fast nur Culcha Candela gehört habe. Aber dann gingen sie mir auf die Nerven. Das hält jetzt seit zwei Jahren an.

Während so einer Künstler-Phase informiere ich mich meistens noch ganz genau über die Personen hinter dem Projekt. Ich schaue mir die Band-Websites an und lese Wikipedia-Artikel und finde heraus was es neues zur Person und Band gibt. So bekommt man ein ordentliches Hintergrundwissen und weiß dann zum Beispiel bei Farin Urlaub Konzerten1 ,  dass die hässliche kleine Figur die auf einem der Monitore steht Krümel heißt. :-) Oder man versteht wenn Die Ärzte bei “Junge”2anstatt dem richtigen Text folgendes singen: “Guck dir den Smudo an, der hat sogar ein Flugzeug.”

Ich versuch also mich so richtig mit so einem “Werk” eines Künstlers zu beschäftigen. Denn ich finde erst dann entwickelt sich so ein richtiges Gefühl zur Musik und man kann so richtig darin auf gehen und sie genießen. :-)  Ich sehe aller meistens nicht nur die einzelnen Songs auf einem Album, sondern versuche ein Album als Gesamtwerk wahrzunehmen. Denn ich denke die Künstler haben sich was dabei gedacht grade diese Songs zusammen zu packen. Bei manchen gibt das Album ja auch erst einen Sinn wenn man die Songs in der richtigen Reihenfolge und als Ganzes hört. Darum höre ich eigentlich nur noch Alben am Stück durch. Zufallswiedergabe über alle Tracks der Bibliothek kommt nur vor wenn ich nicht weiß was ich hören soll, und dann bleibe ich meistens auch bei irgendwas hängen.

Allerdings solls ja auch Leute geben, die immer nur einzelne Songs die sie mal irgendwo gehört haben und toll finden hören. Die hören fast nie ein ganzes Album, sondern immer nur einzelne gute Lieder. Für mich fühlt sich das irgendwie so an wie wenn man nur an der Oberfläche kratzt. Ich finde es schade wenn man sich nicht richtig mit der Musik beschäftigt und versucht sie zu verstehen. Manche Sachen ergeben erst Sinn wenn man sie im richtigen Zusammenhang wahrnimmt. So glaube ich dass man immer das ganze Album kennen sollte. Klar gibts Ausnahmen wo nur ein Lied vom Album toll ist und den Rest braucht man nicht kennen. Aber ich würde behaupten, dass das selten vorkommt. Was öfter vorkommt ist dass einzelne Songs überspringenswert sind.

Zusammengefasst gesagt, finde ich es schade wenn man Musik so oberflächlich “rezipiert” und nicht versucht sich mehr damit zu beschäftigen udn in die Tiefe eines “Werks” zu gehen, weil ich glaube dass man so auch (meistens) die Absicht des Künstlers übergeht. Irgendwie finde ich halt, dass man sich grundlos selbst um einen Mehrwert bringt, an den man doch gar nicht so schwer herankommt.

Ich würd mich freuen wenn der ein oder andere mal beschreibt wie er das macht und wieso und mir vielleicht erklärt wieso er mit seiner Weise (sofern sie anders ist als meine) total zufrieden ist. Ich möchte damit übrigens nicht sagen, dass ich der bessere Musikhörer bin, sondern ich frage mich wie man nicht auf andere Sachen des Künstlers gespannt sein kann. Ich möchte einfach verstehen wieso andere so Musik hören wie sie es eben tun. :-)

Fußnoten:
  1. Wobei ich zugeben muss, dass das bei Farin Urlaub vielleicht nochmal was anderes ist weil der eh einer meiner absoluten Lieblingskünstler ist und ich deswegen eh sehr genau verfolge was er so treibt. 
  2. Stuttgart 24.11.2007 ~min 0:40 

Trillian for Mac

Kaum ein anderes Programm erinnert mich so an die Anfangszeiten meiner Computerbenutzung wie Trillian. Damals war Trillian so ziemlich das wichtigste Programm des Computers. :-) Das hat sich inzwischen sehr geändert. Außerdem gab es Trillian bisher nie für den Mac. Vor ein paar Tagen wurde nun die erste alpha Version freigegeben. Es ist sehr seltsam die “alten” Trillian-Töne auf dem Mac zu hören. Hat aber irgendwie was retro-mäßiges. :-D

Ansonsten ist Trillian for Mac nett, aber eben noch eine alpha. Man kann damit chatten, aber sonst sind noch wenig Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten vorhanden. Bin aber gespannt wie sich das entwickelt und ob ich irgendwann vielleicht wieder von Adium zurück zu Trillian wechseln werde. :-)

text_reverse.php

Falls mal einer die Zeilen eines Textes umdrehen möchte:

//source file
$source = "konzerte.txt";
 
//put the lines of the files in the lines-array
$lines = file($source);
 
//reverse the lines-array
$lines = array_reverse($lines);
 
//put the elements of the reversed array together
foreach ($lines as $element) {
    $text .= $element;
}
 
//output file
$output = "bla.txt";
 
//open the output file and create it if it doesn't exist
$handler = fOpen($output, "a+");
 
//write the file
fWrite($handler , $text);

Vorher:

la
le
lu

Nachher:

lu
le
la

Download: text_reverse.php

Eisschicht unter Schneedecke

Eine Woche nach dem rasanten Eintreffen meiner NC-17 Pedale von ChainReactionCycles in Nordirland, hab ichs endlich geschafft sie zu montieren. uns sind doch tatsächlich die Schraubenschlüssel abhanden gekommen. Nach zwei Tagen intensiver Suche gab ich mich geschlagen und kaufte im Baumarkt für 10€ neue. Damit hats dann gleich super geklappt.

Leider bin ich zur Zeit a) etwas angeschlagen und b) ist das Wetter eher suboptimal fürs Radfahren. Darum hab ichs nur zu einer knapp vier Kilometer langen nächtlichen Testfahrt bisher gebracht. Allerdings hat diese gleich meinen Sturz und ein verschrammtes Pedal zur Folge gehabt. Erfolg auf ganzer Linie quasi. Es lag ca. 5 cm Neuschnee. Den Schlittenbuckel bin ich noch gut hoch und runter gekommen. Allerdings verbarg sich auf der Rollschuhbahn unter der Schneedecke offensichtlich eine Eisschicht. Das hatte ich nicht bedacht und schwubbs lag ich. Allerdings gings dann noch weiter. Dank der Eisschicht rutschte ich samt Fahrrad noch gemütlich mindestens einen Meter. :-) Das Pedal hat jetzt wie gesagt eine nicht unerhebliche Schramme, aber das wird sicher nicht die einzige bleiben. Ich hoffe nur dass mir das nicht öfter passiert, weil sonst ist irgendwann vom Pedal nix mehr übrig.

An sich funktionieren die Pedale im Zusammenspiel mit den Schuhen von 5.10 echt gut. Die Pins krallen sich spürbar in den Schuhen fest und man hat einen guten Halt. So macht im holprigen Gelände fahren gleich viel mehr Spaß. Ich freue mich schon auf die Wurzeltrails im Schönbuch und auf der Schwäbischen Alb! Die sind allerdings nur ohne Schnee zu fahren. Daher hoffe ich dass sich das Wetter bald mal entscheidet ob es Schnee oder keinen Schnee haben möchte denn die Mischung und der daraus resultierende Schneematsch ist einfach beschissen zum Fahrradfahren.

Echofon

Mein Twitterclient heißt inzwischen Echofon. Anfangs benutze ich kurz Twitterrific Twitterrific und bliebt dann lange Zeit bei Tweetie. Allerdings hinkt die Mac-Version der aktuellen Entwicklung bei Twitter mächtig hinterher. Die iPhone-Version gibts inzwischen in der zweiten Version Tweetie 2. Aber dafür muss man nochmal Geld hinlegen. Und ich finds bescheuert für sowas wie Twitter Geld auszugeben. Darum habe ich einen Twitterclient gesucht der die neuen Twitter-Features wie z.B. Retweets unterstützt und kostenlos ist. Gelandet bin ich bei Echofon. Und siehe da, Echofon ist auch noch besser zu bedienen als Tweetie. Besonders die Unterhaltungs-History und die Growl-Anbindung finde ich sehr praktisch.

Bei der iPhone-Version Echofon for Twitter ist sehr praktisch, dass man Bilder und Links auch direkt in der Übersicht anklicken kann. Bei Tweetie (1.3.2) kann man ein Bild und einen Link erst anklicken wenn man zuvor den Tweet ausgewählt hat. Das nervt wenn man mehere Sachen zu klciken hat. Da muss man immer in jeden einzelnen Tweet rein- und rausnavigieren.

Wenn man doch etwas Geld in die Hand nehmen möchte bekommt man mit der Pro Version Echofon Pro for Twitter fürs iPhone eine Synchronisation der Tweets zwischen iPhone und Mac. Allerdings finde ich jeden Cent den man für Twitter ausgibt zuviel, zumindest als Privatperson.

Apple iPad

Gestern wurde erwartungsgemäß das Apple iPad vorgestellt. Steve Jobs platzierte das iPad zwischen iPhone und MacBook. Aber ist wirklich dazwischen noch Platz für ein zusätzliches Gerät? Warum besitzt man denn einen mobilen Computer, also ein MacBook? Um es schnell mal irgendwo mit hinnehmen zu können. Zum Beispiel um damit in der Uni oder am Arbeitsplatz arbeiten zu können. Mit dem iPad kann man nicht wirklich arbeiten. Arbeiten heißt Artikel schreiben, Programmieren – längere Texte schreiben eben. Mit dem iPad und seiner Bildschirmtastatur macht das keinen Spaß. Und wenn man eine externe Tastatur mitnimmt kann man fast gleich ein MacBook mitnehmen.

Um Filme zu schauen ist das Ding immernoch zu klein und unhandlich. Wenn ich im Zug oder Flugzeug sitze schau ich dann darauf Filme? Vor allem, wenn ja, wie oft? Mal abgesehen von Vielreisern wird sich niemand ein 500$+ Gerät kaufen nur um darauf Filme zu schauen.

Bücher darauf lesen finde ich noch die sinnvollste Anwendung. Das iPhone ist zu klein das Notebook zu unhandlich. Das iPad ist wie ein Buch. Jedoch sind die iBook-Store Bücher eindeutig zu teuer. Für 14.55$ bekommt man auch schon ein normales Taschenbuch. Dieser Anwendungsfall ist gut, aber dafür dass man sich kein Buch ins Regal stellen kann sollte man schon auch effektiv weniger zahlen müssen.

Man kann mittels eines SD-Karten- und USB-Adapters für den Dockanschluss sogar Fotos direkt auf das iPad importieren. Es wird von Apple auch ein Dock mit Tastatur dran angeboten. Man kann auch bestehende Bluetooth-Tastaturen an das iPad anschließen. Diese beiden Möglichkeiten unterscheiden das iPad im wesentlichen auf funktioneller Ebene vom iPhone bzw. iPod touch. Dadurch steigt es meiner Meinung nach zum potentiellen MacBook-Ersatz auf. Trotzdem bleiben oben genannte Zweifel bestehen, weil man daran eigentlich nichts produktives über lange Zeit machen kann/will.

Das iPad passt definitiv nicht zwischen iPhone und MacBook, meiner Ansicht nach. Höchstens (reiche) Leute die gern was zum rumspielen haben kaufen sich so eins zusätzlich zu MacBook und iPhone. Ich selbst könnte mir so eins nur als MacBook-Ersatz vorstellen. Daheim nen iMac, für unterwegs das iPhone und um im Urlaub auch bissl was arbeiten zu können und seine Fotos und Videos auf das Gerät zu bekommen und anzuschauen ists nett. Für die Uni ist das iPad vermutlich auch recht praktisch, weil es reicht um Skripte markieren zu können und sich Notizen zu machen.

Richtig interessant finde ich allerdings die Tatsache, dass Apple einen eigenen Chip für das iPad entwickelt hat. Zu betonen ist, dass es sich bei dem Apple A4 nicht (nur) um eine CPU handelt, sondern um ein sogenanntes System On Chip. Das heißt da ist alles drin was man für sein System an Prozessoren zu braucht. Also eine CPU, eine Grafikeinheit und die diversen Controller. Der A4 enthält als Hauptprozessor einen ARM Cortex-A9 MPCore1. Für die Grafik ist vermutlich ein PowerVR SGX545 zuständig sowie ein PowerVR VXD für Videowiedergabe2. Entwickelt haben die ehemaligen PA SEMI Mitarbeiter den Chip bei Apple. Spannend wird auch ob Apple im nächsten iPhone auch auf ein eigenes System setzt oder wieder ARM Chips von Samsung nutzt.

Das iPad macht sicher unglaublich Spaß in der Bedienung. Auf dem Sofa sitzen und Internetseiten und Fotos rumschubsen ist sicher super, weil man eben so direkt am Geschehen dran ist. Aber so ein richtiger Anwendungsfall für den es sich lohnen würde 500$ aufwärts zu bezahlen offenbahrt sich mir noch nicht. Jedoch kommt das dann auch auf die iPad Apps im Appstore an. Wenn ich meinen iMac habe und mein MacBook mal aus irgendwelchen Gründen ersetzt werden will überlege ich mir nochmal ob die Anschaffung eines iPads anstatt eines MacBooks sinnvoll wäre. :-)

Fußnoten:
  1. http://www.brightsideofnews.com/news/2010/1/27/apple-a4-soc-unveiled—its-an-arm-cpu-and-the-gpu!.aspx 
  2. http://www.imgtec.com/corporate/AnnualReports/IMGAnnualReport2009.pdf 

Winterlicher Weg zur Wirkungsstätte

Wenn morgens der Hahn kräht gilt meine erste Tat der Zahnbürste. Bürstend brüste (Paronomasie) ich mich im Spiegel unter gleissendem Licht. Kurz darauf geht es geschniegelt und gestriegelt (Alliteration) mit einem Mund voll Müsli (Alliteration) schleunigst weiter. Kaum geschluckt, haste ich bibbernd zum Bus. Sofern ich ihn noch erwische drücke ich mich zwischen die anderen Fahrgäste, die meist aus lauten Schülern bestehen. Konnte ich wider Erwarten keinen der kostbaren Plätze ergattern, sacke ich froh und frei auf meinem harten Sitz zusammen und lausche den Kindern beim schnattern. (Reime) Unterdessen schaue ich mit verträumtem Blick die kalte weiße Welt da draußen an. Wenn mich diese nicht sonderlich begeistern kann, oder mich die Schreihälse zu sehr stören, gönne ich mir auch gern mal eine halbe Stunde gute Musik aus meinem MP3-Player – mit Freude von Slayer, (Reim) als Vorbereitung für die Höchstleistungen welche mein Hirn in der Uni an diesem Tag vollbringen wird. Die holprige Fahrt geht über diverse verschlafene Dörfchen bis ins schöne Tübingen. Dort wird der Bus allerdings nicht voller, sondern eher leerer, weil die meisten Fahrgäste direkt am Hauptbahnhof aussteigen. So erlebe ich tagtäglich (Anapher) eine geruhsame kostenlose Stadtrundfahrt durch Tübingen und beobachte all die Leute, vornehmlich auch Studenten, die sich grummelnd, schlafend oder fröhlich auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz befinden.

Schifoanschifoanschifoan

Übersaxen 2010

Blick von Übersaxen in Richtung Liechtenstein

Am Wochenende war ich mal wieder Ski bzw. Carvellinos fahren. Ski kann man das ja fast nicht mehr nennen. Die Dinger sind ja nur ‘nen Meter lang. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und daraus resultierenden Bedenken ob ich’s überhaupt noch kann, lief’s dann doch sehr geschmeidig. Ich hatte sogar das Gefühl dass ich mich weiterentwickeln konnte und technisch was gelernt hab. So konnte ich vor allem Kurven und Schwünge besser ausnutzen und ausfahren. Und das obwohl ich seit zwei Jahren nicht mehr gefahren bin und ich erst das vierte Mal Skifahren in meinem Leben war.  Ich glaube ich bin gestern auch zum ersten Mal rote Pisten gefahren. Zumindest dauerhaft war das gestern das erste Mal. Wenn man die sofort gegebene Schnelligkeit an den teilweise doch sehr steilen Hängen der roten Pisten in den Griff bekommt sind die überhaupt kein Problem. Sie waren zumindest in Damüls, wo wir gestern waren, auch interessanter und mindestens gleich gut präpariert als die blauen Pisten. Ein kleines flaches Stück bin ich sogar ausversehen auf einer schwarzen Piste gefahren. Yeah! :cool: Allerdings kann ich mich was die Schnelligkeit angeht noch etwas steigern. Ich hatte das Gefühl, dass ich schonmal schneller gefahren bin. Vielleicht bin ich damals aus einer Mischung aus Leichtsinn und Unwissenheit schneller gefahren. Aber theoretisch sollte ich doch jetzt mit Geschwindigkeit besser umgehen können. Jedoch sind den kurzen Skiern eh Grenzen gesetzt was das angeht denn die liegen einfach nicht so stabil auf der Piste wie längere Bretter.

Am Ende haben die Beine gut gebrannt. Aber dank der MTB-Touren der vergangenen Tage hatte ich tags drauf nichtmal Muskelkater. Zumindest nicht in den Beinen. :-D Ich glaube ich sollte mir langsam überlegen ob ich mir ne eigene Ausrüstung anschaffe. :roll:

Ansonsten war es auch mal wieder ein sehr gelungenes Wochenende. Wir waren zwar weniger als beim letzten mal, daher war weniger Action und “Party” angesagt. Dafür war es gemütlicher. Was ich auch toll fand war, dass so gut wie alle meiner “Uralt”-Freunde dabei waren. Die sieht man ja teilweise nimmer so oft da war so ein Wochenende aufeinander hocken genau das richtige. :-D Wir sollten das im Sommer unbedingt auch wieder machen. Bodensee 2010 hört sich ja auch gut an.

Aktenzeichen Hamster_09/01

Am Mittwoch den 09.01.2009 um 7:13 Uhr erreichte uns ein Anruf von der 49-jährigen Hilde Hildesheimer aus Flensburg in der Harrisleerstraße 13. Sie erzählte völlig aufgelöst dass ihr Hamster, der den Namen „Teddy“ trägt in einen am Boden stehenden PC-Drucker geklettert sei und sich dort aufgrund seiner Leibesfülle verkeilt habe. Frau Hildesheimer hat davor bereits versucht das Tierheim zu erreichen. Dort ist aber um die Uhrzeit noch niemand anzutreffen. Auch ein bereits alarmierter Tierarzt sah sich außer Stande zu helfen und verwies an einen Techniker. Der Beamte Eduard Hund traf um 7:29 Uhr in der Harrisleerstraße 13 ein. Er konnte sich noch vom Wohlbefinden des Tiers überzeugen. Eine beherzte Nachbarin hatte den Hamster bereits mit einigem handwerklichen Geschick aus der Maschine befreit. Herr Hund konnte nur einige blauen Flecke von der Druckentinte an dem schlafenden Tier feststellen. Frau Hildesheimer bedankte sich um 10:34 Uhr mit einem freundlichen Fax bei der Polizei.

Dreckswetter

Na, das is´n Dreckswetter, da bleib ich zu Haus.

… ließ Heinz Erhardt mal eine Jungfrau sagen.

Ich bin zwar auch eine Jungfrau1, aber ich halte es eher mit der Ansicht “Raus, egal bei welchem Wetter!” Da kommen denn aber bisweilen ziemliche Sauereien raus. Zum Beispiel kam ich vergangenen Montag mit Sommersprossen in der Uni an. Die musste ich dann erstmal entfernen.

Auf dem Heimweg über den Spitzberg zwischen Tübinger Schloss und der Wurmlinger Kapelle habe ich den Höhentrail2 mit DX und Schnee(matsch) getestet. Ging gut. Aber hinterher hatte ich noch mer Sommersprossen. Vor allem die Rückansicht war voll versaut. Das musste ich dann erstmal abschrubben. Aber das wirklich Dumme ist nicht der dreckigeRucksack, der stört mich kaum. Allerdings bekommt auch das Gesäß eine ordentliche Menge der kalten Dreckbrühe ab. Spätestens wenn man sich wieder irgendwo hin setzt wird das dann extrem ungemütlich. Somit befürchte ich, dass ich doch mal über den kauf eines kleinen aber feinen Schutzblechs nachdenken sollte. Wenigstens für hinten.

Dieses doofe Schneeschmelzwetter macht nicht nur Dreck sondern verdirbt einem auch den Fahrspaß. Auf festgetretenem Schnee kann man fahren, durch frischen Schnee kann man sich durchkämpfen, aber über ehemals gefrorenen schmelzenden Schnee kann man nicht fahren. Diese schlimme Schicht war nur ca. 3 cm hoch aber die Fahrradreifen sind darin eingebrochen und mussten sich dann eine Spur durchs Eis brechen. Wie ein kleiner Eisbrecher. Nur so ein Fahrradrad läßt sich leicht ablenken und rutscht auch gern auf den gerade selbst abgebrochenen Eisstückchen. Da ist ein Vorwärtskommen nur schwerlich möglich. So kommen wahnwitzige Durchschnittsgeschwindigkeiten von 8 – 12 km/h zustande!

Naja, jetzt mach ich erstmal drei Tage Tapetenwechselurlaub in Österreich mit einigen Freunden und vielen Ideen. Danach hats hier hoffentlich entweder wieder Schnee oder keinen Schnee. Aber auf jeden Fall wirds Schuhe3, nen Helm und Pedale haben. *harharharr* :mrgreen:

Fußnoten:
  1. Ich spreche natürlich von soo einer Jungfrau. 
  2. Derda zwischen den zwei Fotos. :-)  
  3. 5.10, Yeah! 

Them Crooked Vultures

Them Crooked Vultures - Them Crooked VulturesAmazon

Dave Grohl (Foo Fighters, Schlagzeug), Josh Homme (Queens of the Stone Age, Gitarre und Gesang) und John Paul Jones (Led Zeppelin, Bass) sind zusammen “Them Crooked Vultures“, was etwa “Die Krummen Anzugträger” bedeutet. Eine Band der Superlative – theoretisch zumindest.

Dave Grohl hat mit Nirvana das Rock Genre aufgemischt und mit “Grunge” eine neue Stilrichtung gegründet. Auch die Foo Fighters, bei denen Grohl am Mikrophon steht und Gitarre spielt, konnten und können große Erfolge feiern.
Auf Josh Homme geht ebenfalls eine Stilrichtung des Rocks zurück – Stoner Rock, etabliert mit seiner ehemaligen Band Kyuss. Die Queens of the Stone Age haben diese Richtung konsequent ausgebaut.
John Paul Jones ist angeblich eine Rock-Legende. Ich selbst hab bewusst zwar noch nie was von Led Zeppelin1 gehört aber sie werden immer mal wieder erwähnt.

Bei den “Them Crooked Vultures” kommt das alles zusammen. Beim ersten Genuss des gleichnamigen Debut-Albums hört sich alles auch etwas zusammengewürfelt an. So ähnlich ging es mit auch bei System of a Down. Da wars nur noch wilder. Aber schon beim zweiten Durchgang bekommt man ein Gefühl für Them Crooked Vultures. Es fügt sich alles zueinander. Musikalisch ähnelt es sehr den Queens of the Stone Age und in den melodischen Parts auch Wolfmother. For allem das Intro von “Elephants” hat es mir angetan. Dieses schön aufeinander aufgebaute Gitarrenriff ist einfach toll! Da will man nur noch tanzen!

Kann man kaufen! :-)

Fußnoten:
  1. Als “Musik-Kenner” bin ich jetzt vermutlich schonmal durchgefallen. :-D