Archiv für Oktober, 2009
Sido ist jetzt brav
0Seit wann sieht der Sido denn so aus? So erkennt man ihn ja garnicht mehr. Er sieht aus wie ein Student mit dem Vollbart und dem Scheitel. Richtig brav.
Aber er unterschreibt ja auch seit einiger Zeit mit nem Herzchen als i-Punkt.
Muse – The Resistance
2Vor einiger Zeit ist ein neues Muse Album erschienen. The Resistance. Das fünfte mittlerweile. Ich habe mich sehr darauf gefreut und auch brav keine Schnipsel oder auch ganze Lieder vor dem Release-Tag gehört, damit ich das Album in seiner Gänze genießen kann.
Es hat sich gelohnt. Ich finds richtig gut. Eine Perle ist zum Beispiel das Intro von “Resistance”. Man hört eine für Muse typische, sphärische Musik und bei Sekunde 44 setzt ein tolles energiegeladenes Klaviersolo ein. Gänsehaut!
Der nächste Knaller folgt gleich danach. “Undisclosed Desires” erinnert bissl an “Supermassive Black Hole”. Hat einen coolen Beat, der voll abgeht.
Eigentlich finde ich nur die “United States of Eurasia” und die “Exogenesis”-Symphonie am Schluss nicht soo toll. Kann man aber auch hören.
Insgesamt kann ich den diversen Meinungen dass “The Resistance” nicht mehr nach Muse klingt nicht zustimmen. Ich bin dadurch erst richtig auf Muse gekommen. Sieht man auch an meinen last.fm-Statistiken. Ich fand das letzte Album auch schon ganz gut, aber joa. Jetzt hab ich mir mal richtig Zeit genommen und die ganzen Alben durchgehört und bin begeistert.
Leider waren die paar Konzerte die sie bald hier in Deutschland geben ratz-fatz ausverkauft. Nach England fliegen passt grade leider nicht zum Befinden meines Geldbeutels. Sonst hätte ich das vielleicht gemacht und es mit einem Kurzurlaub im schönen Großbritannien verbunden.
Übrigens ist auch der Twitter-Channel von Muse sehr zu empfehlen. Da gibts nicht nur die übliche Werbung, sondern auch Posts von den Muse-Mitgliedern selbst, die meistens ganz witzig sind.
heute-show
2Vor kurzem hab ich mal wieder ausversehen fern gesehen. Da bin ich bei der heute-show gelandet. Das ist eine Politiksatire im ZDF dass sich als humoristischer Part in die heute-Reihe einfügen soll. Moderiert wird die Sendung von Oliver Welke der als einer der drei Drehbuchautoren von den Wixxer-Filmen und natürlich als Sport-Moderator bekannt sein sollte.
Ich war ja erst skeptisch, aber ich muss zugeben, ich hab lange nicht mehr so gelacht im deutschen Fernsehen. Harald Schmidt ist zwar wieder besser als mit Pocher, aber trotzdem nur selten richtig lustig. Die heute-show schafft es lustig zu sein ohne total platt oder verachtend zu sein. Es werden vornehmlich Aussagen diverser Politiker “besprochen”.
Zum Team der heute-show gehören auch noch einige bekannte Gesichter. Da wäre zum einen Martina Hill als Tina Hausten. Die kennt man aus Switch Reloaded als Heidi Klum und Anja Kohl. Ich finde Switch Reloaded ja nicht soo toll, aber bei der heute-show ist Martina Hill die Statistik-Expertin und die spielt sie so wunderbar überdreht und kindlich. Ich find das voll genial.
Ein weiteres bekanntes Gesicht dürfte für viele Martin Sonneborn sein. Der ehemalige Chefredakteur des Satiremagazins Titanic hat dieses Jahr erst wieder für Aufsehen gesorgt als er mit seiner Spaßpartei “Die Partei” zur Bundestagswahl zugelassen werden wollte und gescheitert ist. Ich mag “Die Partei” nicht so wirklich. Aber ich finde bei der heute-show macht er einen guten Job.
Dann gibt es da Dieter Hollinderbäumer. Den Schauspieler mit dem lustigen Namen kenne ich aus “Pastewka” als Bastian Pastewskas Vater. bei der heute-show gibt er einen kauzigen Reporter der immer frei Schnauze handelt.
Außerdem sind noch Olaf Schubert und Christian Ehring mit dabei. Die beiden kannte ich aber bisher noch nicht.
Auffällig finde ich dass ich irgendwie so gut wie alle die da mitmachen richtig toll finde. Die sind alle total spaßig und es ist eine Freude ihnen bei ihren skurrilen Aktionen zuzuschauen.
Due heute-show nimmt sich sogar das Privileg heraus den eigenen Sender zu kritisieren. Zum Beispiel wird die Gruppe der über 80-jährigen als genau die Gruppe der ZDF-Zuschauer betitelt. Ich finds gut wenn sich ein Sender selbstironisch gibt. Wie Harald Schmidt, der macht das auch.
Gerade lese ich übrigens, dass die heute-show vor paar Tagen den deutschen Comedy-Preis als beste Comedyshow bekommen hat. Im Zuge dessen wird die heute-show ab 2010 wöchentlich Freitags nach dem heute-journal ausgestrahlt. Grundsätzlich find ichd as natürlich gut, aber ich hoffe die Qualität bleibt auf einem so hohen Maß. Es gibt ja dann weniger Stoff pro Sendung.
Wintersemester 2009 – Rechnerarchitektur
2Weil ich grade Lust hab drüber zu schreiben will ich mal eine kleine Reihe anfangen in der ich eine kleine Übersicht über die Veranstaltungen gebe die ich dieses Semester besuche. Anfangen möchte ich mit Rechnerarchitektur.
Natürlich haben viele schonmal einen Computer zusammen gebaut und wissen dass nicht jeder x-beliebige Prozessor auf jedes Mainboard passt und dass es wichtige Unterschiede beim Arbeitsspeicher zu beachten gibt. Aber wie die ganzen Teile genau funktionieren und wie sie untereinander verbunden sind und wie die zu erledigenden Aufgaben verwaltet werden war mir bisher auch nicht so ganz klar. Das wird in der Vorlesung Rechnerarchitektur erarbeitet.
Momentan beschäftigen wir uns damit wie ein Prozessor aufgebaut ist, wie er arbeitet und wie man ihn zum Erledigen von diversen Aufgaben verführen kann. Dazu arbeiten wir mit einem kleinen 16 Bit Mikrorechner namens Toy-Rechner. Der kennt 12 verschiedene Befehle mit denen man so ziemlich alles machen kann zumindest theoretisch. Leider merkt man schnell, dass das relativ wenig Befehle sind. Zum Beispiel fehlt Multiplizieren und Dividieren. Die Befehle sind natürlich auch nicht so schön selbsterklärend wie z.B. PHP. Es handelt sich hier ja um eine Assemblersprache. Der Befehl um zum Beispiel den Wert der grade im Akkumulator steht in die Adresse $30 im Ram zu schreiben lautet $0030.
Beim aktuellen Übungsblatt sollte man einen Wert der im Ram steht um n stellen nach rechts verschieben. Die Aufgabe war also den gegebenen Wert n mal durch 2 zu teilen. 2 deswegen weil man es ja Bitweise machen soll. Da muss man dann auch erstmal drauf kommen dass man von dem gegeben Wert so oft zwei Abziehen muss bis es nicht mehr geht. Dabei zählt man wie oft es geht, das Ergebnis ist die Bitweise nach rechts verschobene Zahl. Dabei gibt es dann noch so Spezialfälle zu beachten wie z.B. was passiert wenn der Eingabewert 0 oder 1 ist und sich somit garnicht erst durch 2 teilen lässt.
Schlussendlich haben wirs trotzdem hinbekommen. Mal sehen ob ich mein Progrämmchen morgen noch verstehe, denn kommentiert haben wir noch fast nix.
Ich wunder mich übrigens wieso mir das relativ viel Spaß macht. Ist ja eigentlich total trocken. Aber man sieht halt schon das was passiert. Ich glaube es ist gut dass bei der Vorlesung noch ein ausgewiesenes Praktikum mit drin ist!
Wintersemester 2009 – Schreibkompetenz
0Heute war ich bei der Einführungsveranstaltung zum Seminar Schreibkompetenz. Mal was so garnicht informatisches. Ich habe mich dazu irgendwann in der Lernphase zu meiner Mathe-Vordiplomsprüfung angemeldet. Zwar hab ich keine Ahnung ob mir das fürs Studium irgendwas bringt (ich glaube schon), aber ich hatte einfach Lust mal zu lernen wie man sich besser ausdrücken kann. Sowas lernt man als Informatiker ja eher nicht. Und wenn man dann doch mal irgendwas beschreiben soll, steht man da. Darum lern ich jetzt schreiben.
Bei dem Seminar handelt es sich um ein Online-Seminar. Das heute war nur die Einführung in der alles erklärt wurde und sich die Verantwortlichen vorgestellt haben. Ich habe schon lange nicht mehr einen so vollen Vorlesungssaal gesehen mit so vielen verschiedenen Menschen darin. Informatiker sehen irgendwie alle gleich aus. Naja, also natürlich sind Informatiker auch unterschiedliche Menschen, aber sie haben oft eine sehr ähnliche Ausstrahlung. Ruhig, überlegt, männlich. In der Veranstaltung heute waren Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen und Semester. Das hat man schon beim reinkommen gespürt. Es war alles mehr durcheinander und bunter wie gewohnt.
Inhaltlich hörte sich das ganze aufwändiger als gedacht an. Man muss jede Woche einen Text zu einem bestimmten Thema und/oder auf eine bestimmte Art schreiben. Das Ergebnis wird online abgegeben und von Teammitgliedern und Tutoren kommentiert und bewertet. Man selbst muss auch die Texte seiner Teammitglieder kommentieren. Nebenher arbeitet man bis zum Semesterende an einem Abschlusstext, der sich von Woche zu Woche aufbaut. So soll man lernen auch an größeren Texte zu arbeiten, sie zu strukturieren und sie zu überarbeiten.
Hört sich alles ganz gut an. Mal sehen wie ich das kann.
27″ iMac (und so)
2Heute gabs massig neues von Apple. Neben der fantastischen Multitouch Mouse mit dem wohlklingenden Namen “Magic Mouse“, die keine Klitoris Scrollball mehr besitzt, und von mir bereits bestellt wurde, gab es vor allem noch neue iMacs.
Aus 20 und 24 Zoll wurden 21,5 und 27 Zoll. Puh 27 Zoll, sicher voll teuer – dachte ich. Bisher plante ich ja den 24″ iMac mit dickerer Grafikkarte, Apple Remote, Wireless Tastatur und Wireless Mighty Mouse zu kaufen. Kostenpunkt mit AoC-Rabatt: 1800€. Jetzt kostet das selbe in 27″ sage und schreibe 1300€! Krasse scheiße! 500€ weniger als bisher dafür in meinem Hinterstübchen dafür eingeplant waren.
Das Ding hat dann auch nicht nur nen riesigen Bildschirm und nix dahinter, sondern auch einiges an leckeren Innereien zu bieten. Da wären zum Beispiel der 3,06 Ghz Prozessor – bisher nur 2,93, die 1 TB Platte – bisher nur 640GB, bis zu 16GB RAM – bisher 8, Betrieb als externen Monitor eines anderen Macs – bisher nicht möglich und der SD Card Steckplatz – bisher nicht vorhanden. Und Quad-Core gibts jetzt auch im iMac! Aber vor allem anderen: Natürlich dieses riesige geniale LED Display. Ich dachte ja bei der letzten Aktualisierung des iMacs schon dass jetzt die LED-Technik auch hier Einzug hält. Jetzt endlich ist es war geworden, und dann auch noch in 27″ und zu dem Preis! 27 Zoll! Das sind fast 70 cm sichtbare Bilddiagonale, das Ding ist so groß wie der Fernseher meiner Eltern! Und nebenbei bemerkt ist das ungefähr 4 mal so groß wie mein MacBook Display.
Genial! Hach. Bei mir wird das zwar erst nächstes Jahr was aber ich kann mich ja jetzt schonmal freuen.
Übrigens wurde der Mac mini auch upgedated. Was dabei auffällt: Es gibt ihn jetzt auch in einer Server Version ohne Optisches Laufwerk mit Snow Leopard Server vorinstalliert. Mal sehen obs dafür einen Markt gibt.
Das MacBook hat auch eine erfrischung erhalten. Genauer gesagt ein komplettes Redesign. Sieht sehr hübsch und elegant aus – trotz dem Plastik. Sehr rund.
Die Apple Remote gibts jetzt, passend zum iMac, auch komplett aus Alu. Sieht komisch aus. Mal sehen wie sie sich in echt anfühlt. Leider wird sie wohl keinen Magneten mehr in sich tragen. Ich brauch aber doch einen Magnet um die Fernbedienung an meinem Bettpfosten zu befestigen.
Naja, muss ich vielleicht mal Restposten aufkaufen!
Das war mal wieder ein anständiges Apple Event – und das ganz ohne Event. Krass eigentlich, dass so große Updates nicht auf einem Special Event vorgestellt werden. Einfach per “Silent Upgrade” in den Store gestellt. Ich freue mich jeden Falls wie ein Schneekönig auf meinen nächsten München Besuch. Dann werde ich das Monstrum mal in Augenschein nehmen! Sauber Apple! Das habt ihr diesmal wiedermal gut hinbekommen! Und Anfang nächsten Jahres wird dann – Boooom! – das awsome Tablet rausgehauen und wir alle sind blown away.
Westerwelles Englischkenntnisse
2Ich mag den zwar wie bereits angedeutet auch nicht, und halte ihn immernoch für einen Suppenkasper, aber ich finds affig, dass man sich über dessen Fremdsprachenkenntnisse lustig macht. Wenn er kein Englisch verstehen würde, oder wirklich so schlecht Englisch sprechen würde, dass ihn keiner verstehen würde… Ich würd behaupten er konnte in dem Video von vor paar Jahren (ich glaub es ist von 2006) in dem das mit dem “Der Aufschwung ist da” vorkommt, besser Englisch wie ich. Ok, ich beherrsche Englisch mindestens genau so schlecht wie das korrekte setzen von Kommas, aber ich komme klar und kann mich unterhalten. Er wird dann halt nicht perfekt Englisch sprechen können, aber das können viele andere Außenminister sicher auch nicht. Er wird auch klar kommen.
Außerdem gab es da auch mal den Herr Schröder der zumindest von der Aussprache her auch eine Null in Englisch war. Und als Kanzler muss man ja schon auch manchmal mit dem Ausland sprechen.
Die Hauptkompetenz eines Außenministers liegt ja eh nicht im korrekt artikulierten Englisch, dafür gibts eh Dolmetscher, sondern eher in Diplomatie und sowas alles. Wobei ich jetzt auch nicht meine Hand dafür ins Feuer legen möchte dass er das besser kann als Englisch sprechen.
Was ich aber interessant finde ist die Tatsache dass Homosexualität auch in Ländern unter Strafe steht die durchaus mal in den Nächsten Jahren von einem deutschen Außenminister bereist werden wollen. Beispiel: Ägypten. Besonders seltsam finde ich die Ahndung dieser Tat im Landesvergleich in Somalia. Wenn man in einem gebiet in dem die Scharia gilt der Homosexualität überführt wird, bekommt man die Todesstrafe, ansonsten gibts drei Jahre Haft. Schon ein ziemlicher Unterschied, finde ich! Aber ich schweife ab …
Also das mit den Englischkenntnissen, fänd ich ungefähr so wichtig wie wenn der FC Bayern München plötzlich mit pinken Kniestrümpfen spielen würde: Zwar hässlich, aber fürs Ergebnis total egal.
Dieser Beitrag ist ursprünglich als Kommentar zu einem Beitrag in dem von mir sehr geschätzten Blog Sour Crowd gedacht gewesen. Das hier ist jetzt quasi die Zweit-Verwertung mit ein paar Erweiterungen.
CSS – Attributselektoren
0Attributselektoren sind toll und praktisch. Und jetzt mal hier zusammengefasst für mich zum merken:
div[class] Element div mit Attribut class
div[class="blubb"] Element div mit Attribut class und Wert blubb
div[class~="bar"] Element div mit Attribut class, dessen durch Leerzeichen getrennte Liste von Werten blubb enthält (p[class~="blubb"] entspricht p.blubb)
div[class|="blubb"] Element div mit Attribut class, dessen durch Trennstriche (-) getrennte Liste von Werten mit blubb beginnt
div[class^="blubb"] Element div mit Attribut class, dessen Wert mit blubb beginnt
div[class$="blubb"] Element div mit Attribut class, dessen Wert mit blubb endet
div[class*="blubb"] Element div mit Attribut class, das die Zeichenkette blubb enthält
