Woody Allen

Seit 1982 bringt Woody Allen jedes Jahr einen Film ins Kino. Aller meistens schreibt er die Drehbücher selbst und spielt manchmal auch noch mit. Dabei sind die entstandenen Filme nie schlecht. Immer mindestens oberes Mittelmaß. Dadurch kann er es sich auch leisten bei jedem Film einige wirkliche Größen der aktuellen Filmlandschaft an Bord zu haben. Zum Beispiel haben schon Scarlett JohanssonJavier BardemPenélope Cruz, Hugh JackmanMichael CaineEwan McGregorColin FarrellMax von Sydow und John Turturro in seinen Filmen mitgewirkt.

Am 3. Dezember startet Woody Allens neuer Film “Whatever Works” in den deutschen Kinos. Der Ende 2010 erscheinende “You Will Meet a Tall Dark Stranger” ist bereits abgedreht, und steckt jetzt mitten in der Postproduktion. Allerdings sucht sich Woody Allen nebenher schon den Cast für seinen nächsten Film, der erstmalig in Paris spielen wird, zusammen. Gestern wurde bekannt dass Carla Bruni-Sarkozy darin eine Rolle übernehmen wird!

Ich finde es einfach fantastisch und beeindruckend wie emsig dieser Kerl aus New York gute Filme am Fließband produziert. Bemerkenswert daran ist dass die meisten in der selben Stadt – New York – spielen und dass sie alle das selbe Thema – Liebe – haben. Wie kann man nur solch ein Quell der Kreativität sein. Und nebenher spielt er sogar noch vorzüglich Klarinette.

Chrome OS

Gestern hab ich auch mal kurz die erste Preview des Google Betriebssystems in Parallels ausprobiert. Eigentlich ist Betriebssystem ja schon zuviel gesagt. Denn es handelt sich nur um einen Browser. Es gibt keine fest installierten Programme die auf dem Rechner lokal laufen. Im Hauptmenü oben rechts finden sich nur einige Links zu Webanwendungen, vornehmlich von Google selbst natürlich.

Die Idee ist, dass man ja keine fest installierten Programme mehr braucht, weil man sowieso 90% der Computernutzung im Browser verbringt. Ich würde behaupten fürs Arbeitswesen ist das nicht praktikabel, mal ganz abgesehen davon dass keine Firma will, dass alles über Google läuft. Außerdem, was passiert wenn man kein Internet da ist? Nichts! Denn es tut ja nichts.

Also irgendwie… Naja. Ist jetzt nix so dolles, finde ich. Mal sehen ob das noch toll wird. ich glaub nicht.

72-Stunden Vorlesung (Update)

Die Tübinger Besetzer des HS25 organisieren ab morgen eine 72-Stunden Vorlesung im HS21 des Kupferbaus. Jede Stunde ein anderer Dozent zu einem anderen Thema. Es kommen Professoren aus allen Fachrichtungen, sogar OB-Palmer kommt und erzählt was übers blau machen. ;-)

Dass die Besetzer so eine interessante und zugleich ungewöhnliche Veranstaltung durchführen könnte sogar die Besetzungsgegner freuen die die krakeelenden Studenten bisher nur als Störer wahrgenommen haben dürften.

Es gibt da auch so interessante Themen wie zum Beispiel “Raum fahrt in Entenhausen” oder “Gute Wimpern, böse Wimpern”. Das kann ja nur spannend werden! :-)

Kupferbau-Besetzung Uni Tübingen » 72-Stunden Vorlesung

Update (25.11.2009 – 19:06 Uhr):
Es gibt jetzt auch nen Live-Stream vom TIMMS: https://timmslive.uni-tuebingen.de/timmslive/PublicCast.aspx

Das Programm als PDF.

50 Fragen

Ich hab mir die schönen Fragen mal vom BushD geklaut! :-)

1. Trägst du Unterwäsche? Wenn ja, welche?
Ja. Dieser eng anliegenden Boxershorts. Keine Ahnung wie die genau heißen.

2. Weißt du, wie man die BH-Größe misst?
Ich weiß dass es von A nach D größer wird, aber sonst…

3. Was ist deine Lieblingseissorte?
Tiramisu

4. Duschen oder baden?
Duschen, aber eigentlich auch gern mal baden.

5. Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
Beides toll!

6. Welche 3 Dinge hast du immer bei dir, wenn du unterwegs bist?
Schlüssel, Geldbeutel, iPhone

7. Donald Duck oder Mickey Mouse?
Donald Duck

8. Welche Zahnpasta benutzt du?
Keine bestimmte.

9. Rechts- oder Linkshänder?
Rechts

10. Singst du unter der Dusche?
Sehr selten.

11. Redest du mit deinen Haustieren?
Hab keine, aber wenn, dann auf jeden Fall!

12. Kennst du die richtigen Namen deiner Email-Freunde?
Habe keine E-Mail-Freunde, nur echte. :-)

13. Hattest du mal ein pinkfarbenes Kleidungsstück?
Ja. Sogar grade im Moment. Ein Pali.

14. Beißt du dir in die Lippe, wenn du nervös bist?
Glaub nicht.

15. Frühaufsteher oder Nachteule?
Eindeutig Nachteule.

16. Kannst du einen BH mit nur einer Hand öffnen?
Ja

17. Gummibärchen oder Kaugummi?
Wenn, überhaupt, dann Gummibärchen ohne Gelatine!

18. Wie alt bist du?
24

19. Und wie alt möchtest du sein?
20 war ein cooles Alter. Da war grad die Schule rum, man war in der Freiheit der Uni angekommen und hatte noch nichts zu verlieren. Fast alles war toll. Aber ich bin ja optimistisch dass es sich irgednwann mal wieder so anfühlt. :-)

20. Loft, Villa, Bauernhaus oder einfach nur Wohnung?
Es muss auf jeden Fall nen Garten haben. Ich wär ja für ne Altbauvilla in Berlin am Wannsee! :-)

21. Was isst du am liebsten auf der Pizza?
Gorgonzola

22. Wie trinkst du deinen Kaffee?
Gar nicht

23. Hast du schon mal für andere gekocht?
Klar!

24. Hast du schon mal Austern gegessen?
Nein, werd ich wohl auch nie machen.

25. Weißt du Geburtstag und Alter deiner Eltern?
Japp.

26. Titel deines Lieblingsbuches?
The Gunseller

27. Sind deine Füße gleich groß?
Ja.

28. Magst du Knoblauch?
Sehr sogar!

29. Kannst du mit deinen Augen einzeln blinzeln?
Klar, wer nicht?

30. Liest du Tabellen?
Öhm, ja. So wie ich auch alles andere lese.

31. Was wäre das erste, was du tun würdest, wenn du einen Millionenjackpot im Lotto gewinnst?
Ich würde das meiste für Alkohol, Glückspiel und Frauen ausgeben. Den Rest würde ich sinnlos verprassen. :-)
Und jetzt im Ernst: Ich würde grade soviel anlegen dass ich eine ganz gute monatliche Rente für den Rest des Lebens habe. Vom Rest würde ich mir diverse Wünsche erfüllen. Reisen, Feste schmeißen, oben genanntes Haus kaufen, mir künstlerische sowie berufliche Verwirklichung verschaffen. Kurz gesagt ich würde es mir damit ermöglichen machen zu können was ich will.

32. Pepsi oder Coca Cola?
Afri Cola natürlich, Mensch!!!

33. Wann hast du das letzte Mal geweint?
Kann mich nicht mehr erinnern wann das war.

34. Schau nach rechts, was siehst du?
Ne Fake.Prinzenrolle und eine leider leere Teekanne.

35. Und links?
Nen Fenster.

36. Schnarchst du?
Nö!

37. Kaust du auf Bleistiften oder Kulis rum?
Narp.

38. Wenn auf einer Tür steht ‘ziehen’, drückst du trotzdem?
Manchmal. :-)

39. Wenn du einen Tag in deinem Leben wiederholen könntest, welcher wäre das dann?
Puh? Mein zehntes Ärzte-Konzert? Meinen 18. Geburtstag? Diverse Grillfeste? Vielleicht auch ein Schultag im WG? Sowas … :-)

40. Tequila, Mojito, Caipirinha oder alkoholfrei?
Caipirinha!

41. Pommes oder Bratkartoffeln?
Beides toll. Aber selbstgemachte Pommes sind am tollsten!

42. Hast du schon mal eine Waffe abgefeuert?
Zählt auch ein Luftgewehr? Dann ja.

43. Winnie the Pooh, Tigger, Kanga, Roo, Piglet, Eeyore, Rabbit oder Owl?
Kenn ich alle nicht.

44. Warst du schonmal in Disneyland/ world/ resort?
Nein.

45. Was ist dein größtes Ziel?
Eine eigene (wobei das nicht heißt dass ich der alleinige Chef sein muss) nette Firma haben mit ner Hand voll ebenso netten Mitarbeitern, bestenfalls Freunde, von der wir alle halbwegs gut leben können.

46. Schlagsahne oder Caramelsirup?
Schlagsahne.

47. Riechst du an anderen Menschen?
Ne, da wird man doch schwanger von, oder nich, oder was?

48. Isst du Hauptgericht und Beilagen abwechselnd oder nacheinander?
Abwechselnd nacheinander.

49. Deine Lieblingsserie im TV?
Dr. House

50. Spielst du ein Instrument?
Ich zähle mal auf mit abnehmendem Können: Trompete, Blockflöte, Gitarre, Klavier
Die letzten beiden will ich aber mal noch etwas ausbauen. Und wenn ichs mir mal leisten kann auf ich mir ein Schlagzeug!

Pixelmator vs. Photoshop

Bis heute morgen mochte ich Pixelmator eigentlich sehr. Die Photoshop-Alternative für den Mac sieht gut aus, ist billig und lässt sich leicht bedienen. Aber bis gestern hab ich noch nie größere Sachen damit gemacht. Ich wollte mich an diesem Tutorial versuchen. Das Problem ist, dass Pixelmator einem den ganzen Arbeitsspeicher vollrotzt. Die Datei hat am Ende so ungefähr 20 Ebenen. Das ist nicht wirklich viel. Das Bild ist mit 3456 × 2298 Pixeln zwar relativ groß aber auch nicht übermäßig. Pixelmator verbraucht quasi pro Ebene 100 MB Ram. Also über 2 GB. Wenn man dann am Ende des Tutorials alle Ebenen dupliziert und zu einer Ebene vereint, dann muss man Glück haben wenn Pixelmator das hinbekommt. Mir ist es dabei mindestens drei mal abgestürzt. Abgesehen davon ist es unglaublich langsam bei so Sachen wie eine Fläche mit einer Farbe füllen.

Am Ende lief es darauf raus, dass ich das was ich hatte als *.psd abgespeichert habe (nach weiteren Abstürzen von Pixelmator) und das ganze in Photoshop zu Ende gebracht habe. Das gute alte Photoshop CS3 für den Mac hat für die klitze gleiche Arbeit nie mehr als 1000 MB verbraucht und war nie langsam. Es gab nie Wartezeiten. Auch nicht beim Ebenen duplizieren.

Fazit: Pixelmator ist nicht wirklich eine Photoshop-Alternative. Man kann damit schnell mal eine Skizze zeichnen, ein Bild verkleinern (geht aber auch mit Vorschau), was ausschneiden, solche Kleinigkeiten eben. Aber richtig ernsthafte auch nur halbwegs professionelle Projekte kann man damit nicht durchführen. Der Autor des Tutorials schreibt am Ende auch noch “The purpose of this tutorial was to demonstrate that you can do nearly anything in Pixelmator.” Toll. Man kann zwar viel damit machen, aber nur wenn man viieel Zeit und Geduld, oder einen extrem leistungsfähigen Rechner hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das auf einem Mac Pro mit 16 GB Ram gut läuft. Vielleicht sogar schon mit 8 GB. Aber der Sinn eines 40€-Programms kann doch nicht sein sich nen 2500€-Computer anschaffen zu müssen damit man wirklich was damit anfangen kann.
Also auf die beiden Pixelmator-Brüder wartet noch ne ganze Menge Arbeit wenn sie Photoshop ernsthaft Konkurrenz machen wollen!


Filou

Also ich hab ja mal gehört dass man einen Satz nicht mit “also” beginnen sollte. Das ist wohl uncool, nehme ich an. Aber einen ganzen Artikel mit “Also” zu beginnen ist ja dann wohl der Gipfel der Revolution. Vor allem wenn man bedenkt dass ich ein rotes Sofa habe.

Aber was heißt eigentlich “Revolution”. Re-vo-lu-tion, dieses viersilbige Wort dass uns unsere ganze Jugend über als Bürde belastet. Man will es ausfüllen, aber meistens klappt es nicht. Manche sehen dieses Wort auch als Lebensaufgabe und einzigen Sinn ihres Seins. Aber das geht meistens auch in die Hose, wie uns die Geschichte (für die Kinder der Kohl-Ära sei angemerkt dass in dem Fall “Gechichte” das selbe wie “Geschichte” bedeutet) lehrt. Aber je älter wir werden desto besser wissen wir mit diesem Wort umzugehen. Zumindest wenn wir bisher noch nicht versucht haben der Bürde nachzukommen. Wir wissen wie wir die Last bekämpfen können. Sie wird nämlich leichter wenn man sie ignoriert. Dann ist es nämlich revolutionär dagegen zu sein dagegen zu sein. Man kann sich sagen:”Ach diese jungen haben doch keine Ahnung wie das Leben läuft.” Resignierend (das gibt man natürlich nicht zu) nimmt man hin dass es halt ist wie es ist. Man versucht daraus das beste für sich rauszuholen. Das heißt halt meistens irgendwen auszubeuten. Die Natur, diverse Mitmenschen, egal ob in der nächsten Umgebung, oder in Entwicklungsländern. Kurz gesagt man wählt ganz einfach ab ~40 CDU. An dieser Stelle möchte ich den hervorragenden Film “Die fetten Jahre sind vorbei” empfehlen.

Naja, aber ich war bei “re-vo-lu-tion”. Pflücken wir das Wort doch mal auseinander. “Re” bedeutet ja wohl eindeutig “zurück”.Bei “vo” bin ich mir sicher dass es falsch geschrieben ist, der zuständige Teilworterfinder ein Glas Wein zuviel getrunken hat und deshalb nicht mehr wissen konnte dass es eigentlich “wo” heißen müsste. Bei “lu” hab ich keine Ahnung. Also (hier ist es total erlaubt) schauen wir uns doch mal noch zusätzlich die nächste Silbe an. “lu-tion” – das erinnert ja sehr an Lotion. Dieser komische Ausdruck für Duschgel und so. Da war wohl der selbe Teilworterfinder am Werk. Dass der zuständige Worterfinder da nichts gemerkt hat? Naja, Korruption und Vetternwirtschaft ist inzwischen wohl leider in jedem Berufszweig angekommen.

Also (hier wieder eher nicht so erlaubt), wenn wir jetzt unsere Entsprechungen zusammensetzen erhalten wir “zurück-wo-lotion”. Naja, also das ist ja mal fucking* witzig. Was wollen uns die für dieses Wort zuständigen Wort- und Teilworterfinder damit sagen? Hmmm. Nach längerer Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass “Revolution” wohl heißen muss: “Beim letzten Duschen wusste ich nicht wo das Duschgel stand”. Ja, so einfach ist das. Jetzt wo mans ließt ists ganz einfach und total logisch, nicht wahr. Naja, macht ja nix.

* Ich weiß nicht was dieses Wort bedeutet, aber fast alle Musiker benutzen dieses Wort sehr oft und gerne. Und da Musiker ja sehr gebildet und intellektuell sind ist dieses Wort sicher nicht unangebracht.