Echofon

Mein Twitterclient heißt inzwischen Echofon. Anfangs benutze ich kurz Twitterrific Twitterrific und bliebt dann lange Zeit bei Tweetie. Allerdings hinkt die Mac-Version der aktuellen Entwicklung bei Twitter mächtig hinterher. Die iPhone-Version gibts inzwischen in der zweiten Version Tweetie 2. Aber dafür muss man nochmal Geld hinlegen. Und ich finds bescheuert für sowas wie Twitter Geld auszugeben. Darum habe ich einen Twitterclient gesucht der die neuen Twitter-Features wie z.B. Retweets unterstützt und kostenlos ist. Gelandet bin ich bei Echofon. Und siehe da, Echofon ist auch noch besser zu bedienen als Tweetie. Besonders die Unterhaltungs-History und die Growl-Anbindung finde ich sehr praktisch.

Bei der iPhone-Version Echofon for Twitter ist sehr praktisch, dass man Bilder und Links auch direkt in der Übersicht anklicken kann. Bei Tweetie (1.3.2) kann man ein Bild und einen Link erst anklicken wenn man zuvor den Tweet ausgewählt hat. Das nervt wenn man mehere Sachen zu klciken hat. Da muss man immer in jeden einzelnen Tweet rein- und rausnavigieren.

Wenn man doch etwas Geld in die Hand nehmen möchte bekommt man mit der Pro Version Echofon Pro for Twitter fürs iPhone eine Synchronisation der Tweets zwischen iPhone und Mac. Allerdings finde ich jeden Cent den man für Twitter ausgibt zuviel, zumindest als Privatperson.

Apple iPad

Gestern wurde erwartungsgemäß das Apple iPad vorgestellt. Steve Jobs platzierte das iPad zwischen iPhone und MacBook. Aber ist wirklich dazwischen noch Platz für ein zusätzliches Gerät? Warum besitzt man denn einen mobilen Computer, also ein MacBook? Um es schnell mal irgendwo mit hinnehmen zu können. Zum Beispiel um damit in der Uni oder am Arbeitsplatz arbeiten zu können. Mit dem iPad kann man nicht wirklich arbeiten. Arbeiten heißt Artikel schreiben, Programmieren – längere Texte schreiben eben. Mit dem iPad und seiner Bildschirmtastatur macht das keinen Spaß. Und wenn man eine externe Tastatur mitnimmt kann man fast gleich ein MacBook mitnehmen.

Um Filme zu schauen ist das Ding immernoch zu klein und unhandlich. Wenn ich im Zug oder Flugzeug sitze schau ich dann darauf Filme? Vor allem, wenn ja, wie oft? Mal abgesehen von Vielreisern wird sich niemand ein 500$+ Gerät kaufen nur um darauf Filme zu schauen.

Bücher darauf lesen finde ich noch die sinnvollste Anwendung. Das iPhone ist zu klein das Notebook zu unhandlich. Das iPad ist wie ein Buch. Jedoch sind die iBook-Store Bücher eindeutig zu teuer. Für 14.55$ bekommt man auch schon ein normales Taschenbuch. Dieser Anwendungsfall ist gut, aber dafür dass man sich kein Buch ins Regal stellen kann sollte man schon auch effektiv weniger zahlen müssen.

Man kann mittels eines SD-Karten- und USB-Adapters für den Dockanschluss sogar Fotos direkt auf das iPad importieren. Es wird von Apple auch ein Dock mit Tastatur dran angeboten. Man kann auch bestehende Bluetooth-Tastaturen an das iPad anschließen. Diese beiden Möglichkeiten unterscheiden das iPad im wesentlichen auf funktioneller Ebene vom iPhone bzw. iPod touch. Dadurch steigt es meiner Meinung nach zum potentiellen MacBook-Ersatz auf. Trotzdem bleiben oben genannte Zweifel bestehen, weil man daran eigentlich nichts produktives über lange Zeit machen kann/will.

Das iPad passt definitiv nicht zwischen iPhone und MacBook, meiner Ansicht nach. Höchstens (reiche) Leute die gern was zum rumspielen haben kaufen sich so eins zusätzlich zu MacBook und iPhone. Ich selbst könnte mir so eins nur als MacBook-Ersatz vorstellen. Daheim nen iMac, für unterwegs das iPhone und um im Urlaub auch bissl was arbeiten zu können und seine Fotos und Videos auf das Gerät zu bekommen und anzuschauen ists nett. Für die Uni ist das iPad vermutlich auch recht praktisch, weil es reicht um Skripte markieren zu können und sich Notizen zu machen.

Richtig interessant finde ich allerdings die Tatsache, dass Apple einen eigenen Chip für das iPad entwickelt hat. Zu betonen ist, dass es sich bei dem Apple A4 nicht (nur) um eine CPU handelt, sondern um ein sogenanntes System On Chip. Das heißt da ist alles drin was man für sein System an Prozessoren zu braucht. Also eine CPU, eine Grafikeinheit und die diversen Controller. Der A4 enthält als Hauptprozessor einen ARM Cortex-A9 MPCore ((http://www.brightsideofnews.com/news/2010/1/27/apple-a4-soc-unveiled—its-an-arm-cpu-and-the-gpu!.aspx)). Für die Grafik ist vermutlich ein PowerVR SGX545 zuständig sowie ein PowerVR VXD für Videowiedergabe ((http://www.imgtec.com/corporate/AnnualReports/IMGAnnualReport2009.pdf)). Entwickelt haben die ehemaligen PA SEMI Mitarbeiter den Chip bei Apple. Spannend wird auch ob Apple im nächsten iPhone auch auf ein eigenes System setzt oder wieder ARM Chips von Samsung nutzt.

Das iPad macht sicher unglaublich Spaß in der Bedienung. Auf dem Sofa sitzen und Internetseiten und Fotos rumschubsen ist sicher super, weil man eben so direkt am Geschehen dran ist. Aber so ein richtiger Anwendungsfall für den es sich lohnen würde 500$ aufwärts zu bezahlen offenbahrt sich mir noch nicht. Jedoch kommt das dann auch auf die iPad Apps im Appstore an. Wenn ich meinen iMac habe und mein MacBook mal aus irgendwelchen Gründen ersetzt werden will überlege ich mir nochmal ob die Anschaffung eines iPads anstatt eines MacBooks sinnvoll wäre. :-)

Winterlicher Weg zur Wirkungsstätte

Wenn morgens der Hahn kräht gilt meine erste Tat der Zahnbürste. Bürstend brüste (Paronomasie) ich mich im Spiegel unter gleissendem Licht. Kurz darauf geht es geschniegelt und gestriegelt (Alliteration) mit einem Mund voll Müsli (Alliteration) schleunigst weiter. Kaum geschluckt, haste ich bibbernd zum Bus. Sofern ich ihn noch erwische drücke ich mich zwischen die anderen Fahrgäste, die meist aus lauten Schülern bestehen. Konnte ich wider Erwarten keinen der kostbaren Plätze ergattern, sacke ich froh und frei auf meinem harten Sitz zusammen und lausche den Kindern beim schnattern. (Reime) Unterdessen schaue ich mit verträumtem Blick die kalte weiße Welt da draußen an. Wenn mich diese nicht sonderlich begeistern kann, oder mich die Schreihälse zu sehr stören, gönne ich mir auch gern mal eine halbe Stunde gute Musik aus meinem MP3-Player – mit Freude von Slayer, (Reim) als Vorbereitung für die Höchstleistungen welche mein Hirn in der Uni an diesem Tag vollbringen wird. Die holprige Fahrt geht über diverse verschlafene Dörfchen bis ins schöne Tübingen. Dort wird der Bus allerdings nicht voller, sondern eher leerer, weil die meisten Fahrgäste direkt am Hauptbahnhof aussteigen. So erlebe ich tagtäglich (Anapher) eine geruhsame kostenlose Stadtrundfahrt durch Tübingen und beobachte all die Leute, vornehmlich auch Studenten, die sich grummelnd, schlafend oder fröhlich auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz befinden.

Schifoanschifoanschifoan

Übersaxen 2010

Blick von Übersaxen in Richtung Liechtenstein

Am Wochenende war ich mal wieder Ski bzw. Carvellinos fahren. Ski kann man das ja fast nicht mehr nennen. Die Dinger sind ja nur ‘nen Meter lang. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und daraus resultierenden Bedenken ob ich’s überhaupt noch kann, lief’s dann doch sehr geschmeidig. Ich hatte sogar das Gefühl dass ich mich weiterentwickeln konnte und technisch was gelernt hab. So konnte ich vor allem Kurven und Schwünge besser ausnutzen und ausfahren. Und das obwohl ich seit zwei Jahren nicht mehr gefahren bin und ich erst das vierte Mal Skifahren in meinem Leben war.  Ich glaube ich bin gestern auch zum ersten Mal rote Pisten gefahren. Zumindest dauerhaft war das gestern das erste Mal. Wenn man die sofort gegebene Schnelligkeit an den teilweise doch sehr steilen Hängen der roten Pisten in den Griff bekommt sind die überhaupt kein Problem. Sie waren zumindest in Damüls, wo wir gestern waren, auch interessanter und mindestens gleich gut präpariert als die blauen Pisten. Ein kleines flaches Stück bin ich sogar ausversehen auf einer schwarzen Piste gefahren. Yeah! :cool: Allerdings kann ich mich was die Schnelligkeit angeht noch etwas steigern. Ich hatte das Gefühl, dass ich schonmal schneller gefahren bin. Vielleicht bin ich damals aus einer Mischung aus Leichtsinn und Unwissenheit schneller gefahren. Aber theoretisch sollte ich doch jetzt mit Geschwindigkeit besser umgehen können. Jedoch sind den kurzen Skiern eh Grenzen gesetzt was das angeht denn die liegen einfach nicht so stabil auf der Piste wie längere Bretter.

Am Ende haben die Beine gut gebrannt. Aber dank der MTB-Touren der vergangenen Tage hatte ich tags drauf nichtmal Muskelkater. Zumindest nicht in den Beinen. :-D Ich glaube ich sollte mir langsam überlegen ob ich mir ne eigene Ausrüstung anschaffe. :roll:

Ansonsten war es auch mal wieder ein sehr gelungenes Wochenende. Wir waren zwar weniger als beim letzten mal, daher war weniger Action und “Party” angesagt. Dafür war es gemütlicher. Was ich auch toll fand war, dass so gut wie alle meiner “Uralt”-Freunde dabei waren. Die sieht man ja teilweise nimmer so oft da war so ein Wochenende aufeinander hocken genau das richtige. :-D Wir sollten das im Sommer unbedingt auch wieder machen. Bodensee 2010 hört sich ja auch gut an.

Aktenzeichen Hamster_09/01

Am Mittwoch den 09.01.2009 um 7:13 Uhr erreichte uns ein Anruf von der 49-jährigen Hilde Hildesheimer aus Flensburg in der Harrisleerstraße 13. Sie erzählte völlig aufgelöst dass ihr Hamster, der den Namen „Teddy“ trägt in einen am Boden stehenden PC-Drucker geklettert sei und sich dort aufgrund seiner Leibesfülle verkeilt habe. Frau Hildesheimer hat davor bereits versucht das Tierheim zu erreichen. Dort ist aber um die Uhrzeit noch niemand anzutreffen. Auch ein bereits alarmierter Tierarzt sah sich außer Stande zu helfen und verwies an einen Techniker. Der Beamte Eduard Hund traf um 7:29 Uhr in der Harrisleerstraße 13 ein. Er konnte sich noch vom Wohlbefinden des Tiers überzeugen. Eine beherzte Nachbarin hatte den Hamster bereits mit einigem handwerklichen Geschick aus der Maschine befreit. Herr Hund konnte nur einige blauen Flecke von der Druckentinte an dem schlafenden Tier feststellen. Frau Hildesheimer bedankte sich um 10:34 Uhr mit einem freundlichen Fax bei der Polizei.

Dreckswetter

Na, das is´n Dreckswetter, da bleib ich zu Haus.

… ließ Heinz Erhardt mal eine Jungfrau sagen.

Ich bin zwar auch eine Jungfrau ((Ich spreche natürlich von soo einer Jungfrau.)), aber ich halte es eher mit der Ansicht “Raus, egal bei welchem Wetter!” Da kommen denn aber bisweilen ziemliche Sauereien raus. Zum Beispiel kam ich vergangenen Montag mit Sommersprossen in der Uni an. Die musste ich dann erstmal entfernen.

Auf dem Heimweg über den Spitzberg zwischen Tübinger Schloss und der Wurmlinger Kapelle habe ich den Höhentrail ((Derda zwischen den zwei Fotos. :-) )) mit DX und Schnee(matsch) getestet. Ging gut. Aber hinterher hatte ich noch mer Sommersprossen. Vor allem die Rückansicht war voll versaut. Das musste ich dann erstmal abschrubben. Aber das wirklich Dumme ist nicht der dreckigeRucksack, der stört mich kaum. Allerdings bekommt auch das Gesäß eine ordentliche Menge der kalten Dreckbrühe ab. Spätestens wenn man sich wieder irgendwo hin setzt wird das dann extrem ungemütlich. Somit befürchte ich, dass ich doch mal über den kauf eines kleinen aber feinen Schutzblechs nachdenken sollte. Wenigstens für hinten.

Dieses doofe Schneeschmelzwetter macht nicht nur Dreck sondern verdirbt einem auch den Fahrspaß. Auf festgetretenem Schnee kann man fahren, durch frischen Schnee kann man sich durchkämpfen, aber über ehemals gefrorenen schmelzenden Schnee kann man nicht fahren. Diese schlimme Schicht war nur ca. 3 cm hoch aber die Fahrradreifen sind darin eingebrochen und mussten sich dann eine Spur durchs Eis brechen. Wie ein kleiner Eisbrecher. Nur so ein Fahrradrad läßt sich leicht ablenken und rutscht auch gern auf den gerade selbst abgebrochenen Eisstückchen. Da ist ein Vorwärtskommen nur schwerlich möglich. So kommen wahnwitzige Durchschnittsgeschwindigkeiten von 8 – 12 km/h zustande!

Naja, jetzt mach ich erstmal drei Tage Tapetenwechselurlaub in Österreich mit einigen Freunden und vielen Ideen. Danach hats hier hoffentlich entweder wieder Schnee oder keinen Schnee. Aber auf jeden Fall wirds Schuhe ((5.10, Yeah!)), nen Helm und Pedale haben. *harharharr* :mrgreen:

Them Crooked Vultures

Them Crooked Vultures - Them Crooked VulturesAmazon

Dave Grohl (Foo Fighters, Schlagzeug), Josh Homme (Queens of the Stone Age, Gitarre und Gesang) und John Paul Jones (Led Zeppelin, Bass) sind zusammen “Them Crooked Vultures“, was etwa “Die Krummen Anzugträger” bedeutet. Eine Band der Superlative – theoretisch zumindest.

Dave Grohl hat mit Nirvana das Rock Genre aufgemischt und mit “Grunge” eine neue Stilrichtung gegründet. Auch die Foo Fighters, bei denen Grohl am Mikrophon steht und Gitarre spielt, konnten und können große Erfolge feiern.
Auf Josh Homme geht ebenfalls eine Stilrichtung des Rocks zurück – Stoner Rock, etabliert mit seiner ehemaligen Band Kyuss. Die Queens of the Stone Age haben diese Richtung konsequent ausgebaut.
John Paul Jones ist angeblich eine Rock-Legende. Ich selbst hab bewusst zwar noch nie was von Led Zeppelin ((Als “Musik-Kenner” bin ich jetzt vermutlich schonmal durchgefallen. :-D )) gehört aber sie werden immer mal wieder erwähnt.

Bei den “Them Crooked Vultures” kommt das alles zusammen. Beim ersten Genuss des gleichnamigen Debut-Albums hört sich alles auch etwas zusammengewürfelt an. So ähnlich ging es mit auch bei System of a Down. Da wars nur noch wilder. Aber schon beim zweiten Durchgang bekommt man ein Gefühl für Them Crooked Vultures. Es fügt sich alles zueinander. Musikalisch ähnelt es sehr den Queens of the Stone Age und in den melodischen Parts auch Wolfmother. For allem das Intro von “Elephants” hat es mir angetan. Dieses schön aufeinander aufgebaute Gitarrenriff ist einfach toll! Da will man nur noch tanzen!

Kann man kaufen! :-)

Punk-Hamster bleibt stecken

Am gestrigen Mittwochmorgen wollte der Hamster „Teddy“ von Frau Hilde H. (49) die Welt mal bunt erleben. Er rannte daher das Abenteuer suchend direkt nach dem aufstehen in einen auf dem Fußboden stehenden Drucker. Leider hatte es seine Besitzerin wohl zu gut mit ihm gemeint. Denn aufgrund seiner Wohlgenährtheit blieb der arme Teddy im Drucker stecken. Die verzweifelte  Frau H. wusste sich, nachdem ihr Tierarzt nicht weiter wusste, nicht mehr anders zu helfen, als die Polizei zu rufen. Diese glaubte erst die gute Frau erlaube sich einen Scherz mit den Gesetzeshütern. Sie konnte die Situation aber doch glaubhaft schildern. Allerdings war Teddy glücklicherweise schon von einer handwerklich begabten Nachbarin befreit worden. Er selbst bleib ganz cool bei der ganzen Angelegenheit. Außer einigen modischen blauen Flecken im Fell hatte Teddy keien Folgen zu tragen. Als die Beamten schließlich am Ort des Geschehnisses eintrafen schlummerte Teddy bereits wieder tief und fest. Nach der ganzen Aufregung hat er sich das auch wirklich verdient!

Plattform- oder Klickpedale?

Schon als ich mein Fahrrad im Juni gekauft habe plante ich mir mal Klickpedale zu kaufen. Jetzt steht diese Investition als nächstes an und ich habe mich mal richtig informiert. Bisher dachte ich, Klickpedale seien das “Non plus ultra”. Jedoch in allen Fahrradforen ließt man dass Plattformpedale bei der richtigen Technik und dem richtigen Schuhwerk genau so gut sein können. Selbst bei Sprüngen, wenn man die richtige Technik am Start hat um im Flug nicht von den Pedalen zu rutschen. Die Klickpedale haben eben grade bei Sprüngen und auch jetzt im Winter bei Schnee das große Problem dass man halt doch nicht so leicht und schnell ausklicken kann. Den einzigen Vorteil den Klickpedale bieten ist eine bis zu 25% bessere Kraftübertragung, weil man an den Pedalen auch ziehen kann.

Da mir Flexibilität wichtiger als das bissl Kraft ist habe ich mich für Plattformpedale entschieden. Und zwar für die STD II Pro von NC-17. Die schraubbaren Pins sollten zusammen mit (billigen) Skaterschuhen mit großer Auflagefläche ordentlichen Grip bieten. Die STD II Pro wiegen 438g. Das Gewicht war mir zwar eh nicht so wichtig, aber dafür dass sie nur 35€ kosten ist das wohl recht leicht. Sie sind mit Industriekugellagern gelagert. Die selben Pedale gibts auch noch als STD I S-Pro mit Präzisionskugellagern, allerdings kosten sie dann gleich mehr als doppelt so viel. Das war es mir nicht wert. Die nächste Stufe wären dann eher die NC-17 Sudpin III S-Pro mit Präzisionslagern einem Gewicht von 399g und einer sagenhaften Dünne von 15 mm. Dafür sind sie mit 80€ garnicht mal so teuer.

Jetzt muss ich nur noch wo billige Skaterschuhe herbekommen. Hochgelobt werden Schuhe von Five Ten. Die Five Ten BA51C gefallen mir sehr gut. Allerdings will ich nicht gleich 100€ für Schuhe ausgeben von denen ich nichtmal weiß ob ich sie gut finde. Darum probier ich erst mal günstigere Modelle aus und steige dann evtl. mal um auf die BA51C.

Snowride

Gestern war ich endlich mal so richtig im Schnee unterwegs. Seit drei Tagen hats bei uns ca. 20 cm Schnee. Auch viele Straßen sind bedeckt. Das muss man natürlich ausnutzen und das kostenlose Gleichgewichts- und Techniktraining mitnehmen.

Wie man sieht bin ich in der knappen Stunde nicht weit gekommen. Grade mal 8 Kilometer. So kommt auch eine schlappe Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h zustande. Ich war ja darauf gefasst, dass es schwer werden würde sich durch den Schnee zu pflügen, aber so schwer? Teilweise bin ich an leichten Steigungen gescheitert, weil ich im Schnee rumgerutscht bin und einerseits nicht schnell genug war um den Schnee wegzudrücken und andererseits mit dem Gleichgewicht zu kämpfen hatte. So war es ein echter Kampf bis fast zu Weiler Burg hoch. Den Berg runter habe ich dann einige Trails gewählt die mutige Biker bereits für mich “gespurt” hatten. Und ich muss sagen, dass ist sau geil im Schnee Trails den Berg runter. Da rutschts und holperts und es ist toll. Das geht in die Arme wie nochwas. Man muss nämlich zusätzlich zum Geholpere noch das Gerutsche mit den Armen (und dem Körper) ausgleichen. Leider war meine Zeit gestern begrenzt. Morgen wird sie zwar auch begrenzt sein, aber ich hoffe ich schaffs morgen mittag nochmal hin und kann paar mal rauf und runter fahren. Ich hätte garnicht gedacht, dass es da so viele Trails gibt. Ich bin nur zwei gefahren, aber gesehen hab ich bestimmt fünf. Die sind bestimmt alle nicht sonderlich lang. Aber sie sahen alle toll aus!

Cube im Schnee

Beim Heimweg hats mich dann auch zum ersten Mal mit neuem Fahrrad richtig reingehauen. An so einem extrem steilen 2m-Abhang wie man ihn auf Obstwiesen ab und an findet wollte ich locker flockig runter flutschen. Allerdings hat der Schnee den Graben verdeckt dem dem Vorderrad die Weiterfahrt versperrt hat, so flog ich über die Lenkstange und rollte mich sanft im Schnee ab. :-)

Mountainbiken im Winter ist auf jeden Fall eine Erfahrung! Und ich glaube man lernt wirklich einiges über sein Fahrrad. Vorallem was Driften und Gleichgewicht angeht.

Zombieland

[xrr rating=9/10]

via http://www.outnow.ch

WebsiteIMDbTrailerAmazon DVDAmazon OSTDavid Sardy - Zombieland (Original Motion Picture Soundtrack)
Regie: Ruben Fleischer

Ein Film auf den ich mich (zu Recht) richtig gefreut hatte. Leider war es echt schwierig  ihn anzuschauen. In den vier größeren Kinos hier im Umkreis war Zombieland nicht zu sehen. Wir mussten erstmal 50 Kilometer fahren und da kam er auch nur alle zwei Tage.

In den USA bzw. auf der ganzen Erde ist ein Zombievirus ausgebrochen. Die allermeisten Menschen sind zu Zombies geworden. Nur vereinzelt irren noch Menschen umher die Glück hatten. So treffen der nach strengen Regeln lebende, vorsichtige Columbus (Jesse Eisenberg) und der Draufgänger Tallahasse (Woody Harrelson) aufeinander. Sie heißen mit echten Namen natürlich anders, aber sie benutzen diese nicht um keine emotionale Bindung zueinander aufzubauen. Sie tun sich zusammen weil sie beide in die selbe Richtung müssen, Columbus auf der Suche nach seiner Familie in Columbus und Tallahasse auf der verzweifelten Suche nach Twinkees. Trotz ihrer gegensätzlichen Einstellung kommen sie relativ gut miteinander klar. Bald treffen die beiden auf weitere echte Menschen. Die zwei Schwestern Little Rock (Abigail Breslin) und Wichita (Emma Stone). Diese entpuppen sich allerdings als Trickdiebe und klauen den beiden kurzerhand das Auto. Nachdem die beiden Schwestern ihnen nochmals das Auto klauen dürfen die beiden Jungs wenigstens mitfahren. Wichita will ihre kleine Schwester in einen angeblich Zombiefreien Vergnügungspark in Kalifornien bringen. Die vier freunden sich unterwegs etwas an und werden quasi ein Team. Sie hinterlassen eine Spur der Zerstörung die meist auf Tallahasses Regel “Genieße die kleinen Dinge” beruht. Mit ein paar Abstechern, zum Beispiel über Bill Murrays Haus in Berverly Hills, kommen sie aber schließlich an ihrem Ziel an. Jedoch sieht es dort anders aus als erwartet …

Zombieland haut so richtig drauf. Vor allem Woody Harrelson darf als Tallahasse mal so richtig Dampf ablassen. Wenn er etwas zerstört dann ist das schon fast Kunst. Und er tut das oft und gerne und mit den Unterschiedlichsten Werkzeugen. Ja, auch ein Banjo ist eine Waffe. Überhaupt strotz der Film vor lustigen Einfällen und ausgefallenen Ideen. Zum Beispiel fragt Tallahasse gerne, nachdem er mal wieder mit Hingabe zerstört und gekillt hat, Columbus gerne ob das jetzt der Zombiekill der Woche war. Columbus verneint und liefert den Zombiekill der Woche in einem Einspieler nach. Auch die ganzen 37 Regeln (oderso) von Columbus werden schon in 3D Schrift in die Umgebung eingesetzt wenn sie erklärt, beachtet oder missachtet werden. Schon das Intro in Superduperzeitlupe ist eine Augenweide.

Humoristisch gesehen ist Zombieland wohl einer der lustigsten Filme des Jahres. Wenn man denkt es geht jetzt langsam dem Ende zu taucht Bill Murray auf und dann ist alles zu spät – für die Lachmuskeln.

Abigail Breslin ist auch immer wieder gut. Bei jedem Film in dem sie mitspielt denke ich, man ist die groß geworden. Jetzt weiß ich wie sich die ganzen “alten Leute” meiner Kindheit immer gefühlt haben müssen. :-) Aber wenn man klein ist verändert man sich halt sehr schnell.

Ich bin gespannt auf Teil 2 der ja schon quasi sicher ist! Ein toller Film! Sehr empfehlenswert. Unbedingt anschauen, falls noch möglich. Ansonsten: Auf dem Medium der Wahl kaufen! :-)

Am Ende meines Körpers

Am Ende meines Körpers von den Füßen aus gesehen wachsen Haare.
Der Weg dorthin ist lang und mein Geschlechtsteil versperrt meistens jede Sicht.
Man braucht viel Proviant denn diese Reise dauert ca. 7 Jahre.
Bisher kam keiner je zurück denn ungefährlich ist die Gegend nicht.
An regnerischen Tagen sind die Haare von hier unten kaum zu sehen, man ahnt zwar, daß sie da sind aber wissen kann man’s nie so ganz genau.
Erforscht wurde mein Körper richtig gründlich bisher nur an meinen Zehen doch Haare, Arme, Nase, Ohrn und Arsch die kennt bisher noch keine Sau.

Am Ende meines Körpers von den Füßen aus gesehen wachsen Haare.
Sie sind ein bißchen unheimlich und seltsam und nachts machen sie oft Krach.
Es gibt da ein Geheimnis was ich eigentlich für mich allein verwahre ich schneid sie manchmal ab jedoch sie wachsen von alleine wieder nach.