Archiv für Februar, 2010

Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

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Sehr geehrter Besucher diese Website können Sie leider nur zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr abrufen.

Weil ich bestimmt schonmal über “Killerspiele” geschrieben oder das Wort “Sex” oder sogar schlimmere verwendet habe, könnte hier bald diese Warnung stehen.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) entwirft zur Zeit einen neuen  Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (aktueller Entwurf) (JMStV). Dieser soll folgende Vorschriften enthalten:

  • Internet-Zugangs-Anbieter un Webhoster werden mit den eigentlichen Anbietern der Webseiten gleichgesetzt, also alle sind Anbieter. D.h. T-Mobile und Strato sind zukünftig verantwortlich dafür was ihre Kunden anbieten.
  • Zugangsanbieter wie T-Mobile werden dazu verpflichtet ausländische Seiten zu sperren die sich nicht an deutsche Gesetze halten.
  • Wenn Nutzer auf einer Website Inhalte selbst erstellen können (wie zum Beispiel hier in als Kommentar) muss der Betreiber der Website nachweisen, dass er zeitnah Inhalte entfernt, “die geeignet sind die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen”. Ohne Ausnahme.
  • Alle Inhalte werden in Altersstufen eingeteilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre
  • Jegliche Anbieter (s.o.) müssen gewährleisten dass Kinder keine Inhalte wahrnehmen die nicht ihrer Altersstufe entsprechen. Dazu wird ein von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationsverfahren genutzt. Manche Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. Alle Inhalten werden mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet.

Als Anbieter eines Blogs wäre man erheblichen Risiken ausgesetzt. Wenn man nicht jeden Kommentar selbst überprüft und freischält. Das würde größere private Blogs töten, weil ein unverhältnismäßiger Aufwand zu leisten wäre. Ganz zu schweigen von Foren. Außerdem wird durch diese Lösch- und Prüf-Pflichten die Meinungs- und Rezipientenfreiheit (Artikel 5 GG) erheblich eingeschränkt.

Bevor man eine neue Website an den Start bringt müsste man sie erst Zertifizieren lassen. Wahrscheinlich müsste man das sogar wenn man den Inhalt ändert. Ich denke das ist technisch und logistisch kaum durchführbar. Es besteht außerdem die Gefahr, dass die Einteilung willkürlich stattfindet. Was ist ein triftiges Kriterium dafür eine Website erst ab 16 anstatt 12 Jahren freizugeben?

Dieser Entwurf mutet in seiner jetzigen Form einfach total kabarettistisch an. Dieser Staatsvertrag ist der Versuch ein fürs fernsehen bewährtes Modell auch über das Internet zu stülpen. Jedoch ist das Internet ein Medium das jeder jederzeit überall nutzen kann. Egal zu welcher Uhrzeit. fernsehen ist das nicht und will es auch nicht sein. Die obigen Regelungen widersprechen der Natur des Internets. Bei Inkrafttreten des neuen JMStV. wäre das Internet kein spontanes, schnelles, modernes Informationsmedium mehr. Es wäre genau so langsam wie Fernsehen und Zeitung, je nach dem wie lange eine solche Zertifizierung dauern würde, vielleicht sogar noch langsamer. Das Internet würde sich komplett ändern. Anwendungen wie eBay, Twitter, Blogs, Foren wären in ihrer jetzigen Form nicht mehr denkbar.

Die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages und die KJM sind viel gefährlicherals es das inzwischen zwar unterschriebene aber außer Kraft gesetzteGesetz zu Internetsperren um “Zensursula” je war.

Darum hoffe ich dass entweder der neue Entwuft des JMStV. der am 24. Februar vorgelegt werden soll eine deutliche Verbesserung bringt (was ich allerdings kaum zu hoffen wage), oder die Länder dem Vetrag nicht zustimmen werden. Dieser Staatsvertrag wird zwischen den einzelnen Bundesländern geschlossen. Wenn diese also nicht zustimmen, kommt er auch nicht zustande. Darum werde ich den Abgeordneten aus meinem Wahlkreis mal eine E-Mail diesbezüglich schreiben. Man findet dazu auch einige Vorlagen im Netz [1] [2] [3] zum Anpassen an die eigene Situation.

Hier gibt es eine Kontakt-Liste der Ministerpräsidenten und Fraktionsvorsitzenden der Länder. Eine Liste der Abgeordneten geordnet nach Wahlkreisen findet man meistens auf der Internetseiten der Landtage:

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Weitere Stellungnahmen von 1&1, eco, netzpolitik.org, AK-Zensur, ODEM.blog, Tauss, Peter Kröner, Gerrit van Aaken.

Gerüchte über inzwischen erfolgte Änderungen von golem.de

Pizza gatti?

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Ein italienischer Fernsehkoch, Gastronom und Journalist hat in einer beliebten Kochshow berichtet wie man Katzenfleisch zubereitet. nachdem die Moderatorin etwas verstört reagiert hat, wurde er deutlicher und erzählte, dass er schon oft Katze gegessen hat und das das eine Delikatesse sei. Er wurde daraufhin vom Sender fristlos entlassen.

Jetzt frage ich mich, wieso? Was ist schlimmer daran eine Katze zu essen als eine Kuh? Okay, eine Katze ist ein Haustier. Die sind in unseren Breiten als mindestens zweitbester Freund des Menschen allgegenwärtig. Aber was ist mit Hasen oder Kaninchen. Die werden doch auch gegessen und dienen auch als Haustiere. Ähnlich bei Vögeln.

Liegt es daran, dass eine Katze, genau so wie ein Hund, zu einem Menschen eine Beziehung aufbauen kann? Ich meine, eine Katze kommt wieder, schmust mit einem und bleibt ein Leben lang bei einem. Bei einer Ente wäre das wohl schwer vorstellbar. Das heißt wenn eine Kuh etwas handlicher wäre und man mit ihr im Bett kuscheln könnte würden wir sie nicht essen?

Ich finde bei dem Rauswurf des italienischen Katzenliebhabers (mal anders) bleibt eine gewisse Doppelmoral zurück. Man kann doch nicht einerseits Katzenragout für schlecht heißen, aber andererseits Hasen essen oder gar Froschschenkel usw. Es ist verständlich, dass das etwas Verwunderung mit sich bringt, weil Katzenbraten bei uns nicht wirklich üblich ist, jedoch macht es meiner Meinung keinen ethischen Unterschied zum Verzehr eines Hasen. Also entweder ganz oder garnicht.

via tagesschau.de

Nach dem Klick gibts das Video der Szene.

(weiterlesen …)

Colorado

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Colorado

deviantART

StarCraft II Beta noch im Februar [Update]

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Na sowas, StarCraft II scheint tatsächlich absehbar zu sein. Nur drei Jahre nach der ersten Ankündigung kommt die erste Beta raus, Wahnsinn!

Um 22:30 Uhr Ortszeit fand Blizzards Conference Call statt bei dem traditionell nicht nur schnöde Zahlen, sondern auch Neuigkeiten zu kommenden Spielen präsentiert werden. Gerüchte hatten es schon prophezeit: Die Beta-Phate von StarCraft II steht kurz bevor. Sie sollten Recht  behalten. Noch diesen Monat kann es losgehen. Und zwar sogar gleich weltweit!

Ich hab mich vor einiger Zeit auch zum Beta-Programm angemeldet. Allerdings ist damit leider nicht gesichert, dass ich einer der Glücklichen sein darf auf die das Spiel diesen Monat noch losgelassen wird. Ich nehme ja an, dass ich als Mac-User eine bessere Chance habe, denn von denen gibts deutlich weniger als Windows-User. Außerdem muss es die ja auch interessieren ob wie das Spiel auf schwachen Grafikkarten läuft. :-)

Wenn das Spiel hält was die zahlreichen Videos versprechen werde ichs mir definitiv kaufen. Habs mir auch bei Amazon schon vorgemerkt. :-D

Quellen:
http://starcraft2.ingame.de/image.php?gal=1655&img=76003
http://starcraft2.ingame.de/kommentare.php?newsid=99102

Update 18.02.2010 2:48 Uhr:
Gestern abend startete weltweit die Beta. Allerdings vorerst nur für Windows. Zur Mac-Version heißt es von Blizzard:

We plan to release a Mac version of the beta client at some point during the beta test period. We’ll have further details to share as the beta test progresses.

Ich hoffe das dauert nicht ewig und ich bin dann dabei. :-)

Spinatpfannkuchen mit Tomaten-Pilze-Füllung und Camembertsoße

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Zutaten:
Für die Pfannkuchen:
500 g Mehl
4 Eier
1/2 l Milch
250 g Spinat
Salz

Für die Füllung:
4 Tomaten
5 Champignons
1 Zwiebel
Olivenöl

Für die Soße:
200 g Camembert
1/4 l Milch
1 Schluck Weißwein
Mehl
Petersilie
Rosmarin
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Den Spinat auftauen lassen, sofern man tiefgekühlten hat. Ansonsten beginnt man mit dem Pfannkuchenteig. Einfach alle Zutaten vermischen und so verrühren dass es einen glatten flüssigen Teig gibt. Den Teig dann mit einer Schöpfkelle in einer Pfanne backen. Wichtig: Nach jedem Pfannkuchen wieder einen Spritzer Olivenöl in die Pfanne geben. Danach die Pfannkuchen auf einem Teller stapeln und im Backofen auf schwächster Stufe warm halten.

Die Zwiebel kleinschneiden und zusammen mit etwas Olivenöl in einem Topf anbraten. Nach kurzer Zeit die Champignons hinzu geben. Wenn die Pilze etwas kleiner und leicht bräunlich geworden sind, die Tomaten hinzugeben und bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Etwas Milch in einen Topf geben und wenn sie warm ist die klein geschnittenen Camembert hinzugeben. Wenn der geschmolzen ist kann man, wenn man möchte die Überreste des Camembertrands rausfischen. Petersilie und Rosmarin hinzugeben. Mit etwas Mehl binden und mit Salz, Pfeffer und Weißwein abschmecken.

Fertig. Haben wir gestern erfunden. Hat extrem gut geschmeckt. Vor allem die Soße und die Pfannkuchen. Kann man bestimmt auch gut als Crêpes machen. Mjam. :-)

Tradition und Menschenwürde

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„Ich habe mich entschieden diesen Weg zu gehen, weil jemand das tun musste. Als junges Mädchen habe ich mich immer gefragt, warum niemand gegen diese Barbarei vorgeht.“ (Waris Dirie)

Unbeschnittene Frauen haben es schwer.
In westlichen und östlichen Regionen Afrikas, aber auch vereinzelt in Indien, Indonesien und Malaysia. Sogar mitten in Europa – Großbritannien oder Deutschland zum Beispiel. Unbeschnittene Frauen sind in den betroffenen Gesellschaften Abschaum. Unrein, eines Ehemannes nicht würdig. Soziale Ausgrenzung ist die Folge, vielleicht sogar der Verstoß aus der Familie.

Alle 20 Sekunden wird ein Mädchen beschnitten, ein Mädchen zwischen 4 Monaten und 12 Jahren. Diesem Mädchen wird mit dreckigem „Besteck“, also einer rostigen Rasierklinge, einem stumpfen Messer oder einer alten Schere, die Klitoris entfernt. Höchstwahrscheinlich werden ihm auch die Schamlippen abgeschnitten bzw. -geschabt, in zehn Prozent der Fälle wird der Rest nun auf eine Öffnung der Größe eines Streichholzkopfes zusammengenäht. Alles natürlich ohne jegliche Narkose- oder Betäubungsmittel. Wenn ein Mädchen bei dieser Prozedur nicht durch den enormen Blutverlust oder eine Infektion stirbt, wird es sein Leben lang unter den Folgen leiden.

Immer wiederkehrende, schmerzhafte Infektionen zum Beispiel.
Das Risiko für Mutter und Kind, bei der Geburt zu sterben, ist um mehr als 25 Prozent erhöht.
Mädchen und Frauen, bei denen die sogenannte pharaonische Beschneidung (also das schließliche Zunähen auf die Größe eines Streichholzkopfes) durchgeführt wurde, wird für den ersten Geschlechtsverkehr die Öffnung aufgeschnitten oder -gerissen. Das vernarbte Gewebe ist unelastisch, also muss die Öffnung für die Geburt des ersten Kindes ein weiteres Mal aufgeschnitten werden. Danach wird sie wieder zugenäht – um für die „zweite Hochzeitsnacht“ und die darauf folgende Geburt erneut geöffnet zu werden.
Im Alltag bereiten der Toilettengang und die monatliche Blutung unvorstellbare Schmerzen, da die Wunden aufgrund der ständigen Belastung (Laufbewegung, Toilettengang) nur sehr langsam heilen.
Zu diesen unermesslich grausamen körperlichen Schmerzen kommen unzählige psychische Leiden hinzu.

Rein rechtlich werden potentielle Opfer in einigen der Länder, in der die Praxis traditionell verbreitet ist, inzwischen geschützt. Die Vorreiter waren Guinea, Dschibuti und Burkina Faso, bis heute folgten Eritrea, Senegal, die Elfenbeinküste, Togo, Benin, Ägypten, Äthiopien und Tansania mit gesetzlichen Verboten oder Einschränkungen. Die Umsetzung der Gesetze ist jedoch oftmals fraglich, immernoch sind in diesen Ländern bis über 90 Prozent der Frauen und Mädchen beschnitten.
Auch in Europa und den USA besteht Bedarf an Gesetzen, die den Eingriff unter Strafe stellen. Der Eingriff (der nicht religiös begründet ist) wird oft von Immigranten weitergeführt, die emotional noch sehr mit den Traditionen ihrer Heimat verbunden sind – und somit auch mit dieser sehr präsenten und, gesellschaftlich gesehen, wichtigen Tradition.
In den westlichen Ländern werden potentielle Opfer jedoch immernoch oft nur indirekt geschützt. In der EU stellt die Beschneidung weiblicher Genitalien eine Verletzung der körperlichen Unversehrtheit dar, was rechtswidrig ist. In Belgien, Dänemark, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden und Spanien gibt es darüber hinaus spezifischere Gesetze, die die Verstümmelung weiblicher Genitalien anspricht.

Neben Gesetzen, die diese Praktik unter Strafe stellt, sind Aufklärung und Information von größter Wichtigkeit. Die UNO und WHO streben die vollständige Ausrottung dieser Tradition an, Aufklärungskampagnen sollen schon in einigen Dorfgemeinschaften dazu geführt haben, dass sich die Bewohner gegen das weitere Durchführen der Praktik entschieden haben. Auch alternative Berufsmöglichkeiten für ehemalige Beschneiderinnen können zu einem Rückgang der Praktik beitragen.


Gestern war der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Der Tag soll dazu aufrufen, zu handeln.
Sich zu informieren, Freunde zu informieren, die Augen offen zu halten für eventuelle Opfer im Freundes- oder Bekanntenkreis. Spezialisierte Organisationen wie (I)ntact, Amnesty Frauen, Forward Germany und Waris Dirie Foundation bieten Schutz und Hilfe, sind für Hinweise und Unterstützung dankbar.
Auch die WHO, UNO, UNICEF, Amnesty International, Plan, Terre des Femmes und Target kämpfen gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Wie hört ihr Musik?

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Wenn ich ein Lied höre das ich noch nicht kenne und ichs toll finde, hör ichs mir mehrmals an. Finde ichs dann immernoch toll schau ich bei last.fm, YouTube, Amazon, iTunes, MySpace was es noch so von diesem Künstler gibt, denn wenn das eine Lied gut ist, ist ja vielleicht auch der Rest toll. Wenn das so ist kaufe ich mir ein Album. Meistens das auf der Song ist der mich auf die Band gebracht hat. Das Album höre ich dann über mehrere Tage wieder und wieder durch. So lange bis es mir auf die Nerven geht. Dann geht das ganze Spiel von vorne los, oder ich krame mal wieder was altes raus. Es passiert nämlich zu weilen, dass ich Musik die ich “früher” mal gut fand, lange nichtmehr gut finde und plötzlich stoße ich wieder darauf und höre sie dann auch wieder exzessiv. So ging es mir vor kurzem mit Muse und gerade eben mit Johnossi.

Übrigens geben sich die wirklich guten Sachen erst nach mehrmaligem Hören zu erkennen. So ging es mir zum Beispiel mit System Of A Down. Beim ersten mal hören fand ich das alles total wirr und durcheinander und überhaupt nicht stimmig. Doch, ich hab aus irgendeinem Grund weitergehört und inzwischen ist System Of A Down eine meiner Lieblingsbands, wie man unschwer an meiner last.fm-Statistik erkennen kann. :-) Ein gewisser Rodrigo González hat hat mal gesagt dass Musik eigentlich nichts taugt wenn sie einem von Anfang an total gefällt. Mir ging es so bei Culcha Candela. Die eingängigen Melodien und Beats fand ich zuerst total toll. Es gab eine Woche in der ich fast nur Culcha Candela gehört habe. Aber dann gingen sie mir auf die Nerven. Das hält jetzt seit zwei Jahren an.

Während so einer Künstler-Phase informiere ich mich meistens noch ganz genau über die Personen hinter dem Projekt. Ich schaue mir die Band-Websites an und lese Wikipedia-Artikel und finde heraus was es neues zur Person und Band gibt. So bekommt man ein ordentliches Hintergrundwissen und weiß dann zum Beispiel bei Farin Urlaub Konzerten ((Wobei ich zugeben muss, dass das bei Farin Urlaub vielleicht nochmal was anderes ist weil der eh einer meiner absoluten Lieblingskünstler ist und ich deswegen eh sehr genau verfolge was er so treibt.)) ,  dass die hässliche kleine Figur die auf einem der Monitore steht Krümel heißt. :-) Oder man versteht wenn Die Ärzte bei “Junge” ((Stuttgart 24.11.2007 ~min 0:40))anstatt dem richtigen Text folgendes singen: “Guck dir den Smudo an, der hat sogar ein Flugzeug.”

Ich versuch also mich so richtig mit so einem “Werk” eines Künstlers zu beschäftigen. Denn ich finde erst dann entwickelt sich so ein richtiges Gefühl zur Musik und man kann so richtig darin auf gehen und sie genießen. :-)  Ich sehe aller meistens nicht nur die einzelnen Songs auf einem Album, sondern versuche ein Album als Gesamtwerk wahrzunehmen. Denn ich denke die Künstler haben sich was dabei gedacht grade diese Songs zusammen zu packen. Bei manchen gibt das Album ja auch erst einen Sinn wenn man die Songs in der richtigen Reihenfolge und als Ganzes hört. Darum höre ich eigentlich nur noch Alben am Stück durch. Zufallswiedergabe über alle Tracks der Bibliothek kommt nur vor wenn ich nicht weiß was ich hören soll, und dann bleibe ich meistens auch bei irgendwas hängen.

Allerdings solls ja auch Leute geben, die immer nur einzelne Songs die sie mal irgendwo gehört haben und toll finden hören. Die hören fast nie ein ganzes Album, sondern immer nur einzelne gute Lieder. Für mich fühlt sich das irgendwie so an wie wenn man nur an der Oberfläche kratzt. Ich finde es schade wenn man sich nicht richtig mit der Musik beschäftigt und versucht sie zu verstehen. Manche Sachen ergeben erst Sinn wenn man sie im richtigen Zusammenhang wahrnimmt. So glaube ich dass man immer das ganze Album kennen sollte. Klar gibts Ausnahmen wo nur ein Lied vom Album toll ist und den Rest braucht man nicht kennen. Aber ich würde behaupten, dass das selten vorkommt. Was öfter vorkommt ist dass einzelne Songs überspringenswert sind.

Zusammengefasst gesagt, finde ich es schade wenn man Musik so oberflächlich “rezipiert” und nicht versucht sich mehr damit zu beschäftigen udn in die Tiefe eines “Werks” zu gehen, weil ich glaube dass man so auch (meistens) die Absicht des Künstlers übergeht. Irgendwie finde ich halt, dass man sich grundlos selbst um einen Mehrwert bringt, an den man doch gar nicht so schwer herankommt.

Ich würd mich freuen wenn der ein oder andere mal beschreibt wie er das macht und wieso und mir vielleicht erklärt wieso er mit seiner Weise (sofern sie anders ist als meine) total zufrieden ist. Ich möchte damit übrigens nicht sagen, dass ich der bessere Musikhörer bin, sondern ich frage mich wie man nicht auf andere Sachen des Künstlers gespannt sein kann. Ich möchte einfach verstehen wieso andere so Musik hören wie sie es eben tun. :-)

Trillian for Mac

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Kaum ein anderes Programm erinnert mich so an die Anfangszeiten meiner Computerbenutzung wie Trillian. Damals war Trillian so ziemlich das wichtigste Programm des Computers. :-) Das hat sich inzwischen sehr geändert. Außerdem gab es Trillian bisher nie für den Mac. Vor ein paar Tagen wurde nun die erste alpha Version freigegeben. Es ist sehr seltsam die “alten” Trillian-Töne auf dem Mac zu hören. Hat aber irgendwie was retro-mäßiges. :-D

Ansonsten ist Trillian for Mac nett, aber eben noch eine alpha. Man kann damit chatten, aber sonst sind noch wenig Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten vorhanden. Bin aber gespannt wie sich das entwickelt und ob ich irgendwann vielleicht wieder von Adium zurück zu Trillian wechseln werde. :-)

text_reverse.php

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Falls mal einer die Zeilen eines Textes umdrehen möchte:

//source file
$source = "konzerte.txt";
 
//put the lines of the files in the lines-array
$lines = file($source);
 
//reverse the lines-array
$lines = array_reverse($lines);
 
//put the elements of the reversed array together
foreach ($lines as $element) {
    $text .= $element;
}
 
//output file
$output = "bla.txt";
 
//open the output file and create it if it doesn't exist
$handler = fOpen($output, "a+");
 
//write the file
fWrite($handler , $text);

Vorher:

la
le
lu

Nachher:

lu
le
la

Download: text_reverse.php

Eisschicht unter Schneedecke

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Eine Woche nach dem rasanten Eintreffen meiner NC-17 Pedale von ChainReactionCycles in Nordirland, hab ichs endlich geschafft sie zu montieren. uns sind doch tatsächlich die Schraubenschlüssel abhanden gekommen. Nach zwei Tagen intensiver Suche gab ich mich geschlagen und kaufte im Baumarkt für 10€ neue. Damit hats dann gleich super geklappt.

Leider bin ich zur Zeit a) etwas angeschlagen und b) ist das Wetter eher suboptimal fürs Radfahren. Darum hab ichs nur zu einer knapp vier Kilometer langen nächtlichen Testfahrt bisher gebracht. Allerdings hat diese gleich meinen Sturz und ein verschrammtes Pedal zur Folge gehabt. Erfolg auf ganzer Linie quasi. Es lag ca. 5 cm Neuschnee. Den Schlittenbuckel bin ich noch gut hoch und runter gekommen. Allerdings verbarg sich auf der Rollschuhbahn unter der Schneedecke offensichtlich eine Eisschicht. Das hatte ich nicht bedacht und schwubbs lag ich. Allerdings gings dann noch weiter. Dank der Eisschicht rutschte ich samt Fahrrad noch gemütlich mindestens einen Meter. :-) Das Pedal hat jetzt wie gesagt eine nicht unerhebliche Schramme, aber das wird sicher nicht die einzige bleiben. Ich hoffe nur dass mir das nicht öfter passiert, weil sonst ist irgendwann vom Pedal nix mehr übrig.

An sich funktionieren die Pedale im Zusammenspiel mit den Schuhen von 5.10 echt gut. Die Pins krallen sich spürbar in den Schuhen fest und man hat einen guten Halt. So macht im holprigen Gelände fahren gleich viel mehr Spaß. Ich freue mich schon auf die Wurzeltrails im Schönbuch und auf der Schwäbischen Alb! Die sind allerdings nur ohne Schnee zu fahren. Daher hoffe ich dass sich das Wetter bald mal entscheidet ob es Schnee oder keinen Schnee haben möchte denn die Mischung und der daraus resultierende Schneematsch ist einfach beschissen zum Fahrradfahren.

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