Die Telekom hat vor ein paar Tagen eine Frauenquote in der Führungsriege eingeführt. Das bedeutet, dass ein bestimmter Anteil der oberen Belegschaft weiblich sein muss. Wenn also eine weibliche Mitarbeiterin das Unternehmen verlässt muss wieder eine Frau die Stelle besetzen um die Quote zu halten. Und genau das ist in meinen Augen das Problem. Wenn es auf diese Stelle keine guten weibliche Bewerberinnen gibt, muss man sie wegen der Quote mit schlechter qualifizierteren Kräften besetzen. Das hat zur Folge dass es ein Leistungs- und/oder Kompetenzgefälle geben kann.

Ich finde es gut wenn in einem Unzernehmen gleich viele Frauen wie Männer arbeiten. Aber nur wenn sich dies so frei entwickelt und nicht durch einen selbst auferlegten Zwang herbei geführt wird.

Man sollte einfach den Bewerber auswählen der einem am besten zusagt, ganz unabhängig vom Geschlecht.

Anstatt einer solchen Quotenlösung sollte man lieber im Bildungssystem Schauen wie man für Frauen Anreize schaffen kann um sie auch zu höheren Positionen zu bewegen.

Jedoch glaube ich eh, dass es ein völliges Gleichgewicht nie geben wird. Denn wenn man eine Führungsposition inne hat, hat man wenig Zeit. Somit bleibt auch kaum Zeit für Kinder. Und es ist nunmal biologisch so, dass Frauen beim Kinderkriegen mehr eingespannt sind als Männer. ;-) Natürlich gibt es heutzutage Mutterschaftsschutz und solche Dinge, trotzdem denke ich dass man in einem solchen Job ganz schön aus der Bahn geworfen wird, wenn man auch nur einige Monate weg ist.