GTA V Trailer

Seit einigen Stunden gibt es den ersten Trailer des nächsten GTA bei Rockstar Games zu bewundern:

Schön, dass es weiter geht. Aber irgendwie wirkt das bisher wie bei GTA 3 zu GTA Vice City. So ziemlich das selbe nochmal nur diesmal mit Palmen!!!11
Das hat schon bei Vice City nicht so gut geklappt, finde ich. Da hat irgendwie der ganz eigene GTA-Charme gefehlt. Der kam dann auch erst wieder so halbwegs mit GTA IV.

Aber naja, es ist ja außer dem Trailer noch rein garnichts zu GTA V bekannt. Keine technischen Details, kein Erscheinungsdatum und auch keine Plattformen.

The Subways are awesome!!

In 2010 The Subways announced, that they plan to release a new album in 2011. They figured, that for their fans pledgemusic.com is a great way to follow the making of the album. You could make a pledge and get some Subways things, like signed CDs, special merchandise, small concerts… The funds of this pledge were going to two charities.

So, I pledged back then. I payed almost the smallest amount of money. When the album was released in September I got a signed CD and I was very happy! But a couple of weeks later there arrived a second package from UK. In it was some merchandise and a empty CD cover. So, I was happy again! When I wanted to put it away, I saw that at the back of the cover there was some text. At first I thought it’s part of the artwork, but then I read it:

The Subways greeting

And that’s why The Subways are awesome. They aren’t as big as U2, but they have a really big fanbase meanwhile. So it’s pretty nice that they’re writing every pledger a small greeting.

10 Jahre iPod

Zu Ehren des 10. Geburtstags des iPods möchte ich mal die Erfahrungen eines iPod nano Langzeittests aufschreiben.

Ende 2005 habe ich mir mein erstes Apple-Produkt gekauft: Ein iPod nano der ersten Generation. Der kam da grade frisch raus und hat den iPod mini abgelöst. Er war unglaublich flach und klein und hatte sogar nen Farbdisplay und hat stolze 14 Stunden Audio gespielt.

Der iPod nano hat mir bis Anfang 2008 treue Dienst geleistet. Ich habe ihn täglich auf der Fahrt zur Uni genutzt. Dann bin ich aufs iPhone umgestiegen. Den iPod hat dann ein Kumpel weiter benutzt. Irgendwann hat der iPod dann mal ein Duell gegen einen Arsch verloren und hatte ein gebrochenes Display. Trotzdem wurde er weitergenutzt. Seither halt als großer Shuffle. Seit diesem Jahr ist der iPod im Ruhestand. Ich habe ihm aber noch ein neues Display gegönnt. Das hat auch gleich wunderbar funktioniert. Er funktioniert immer noch wie am Anfang. Sogar der Akku hat nicht spürbar nachgelassen. Er hat nur etwas an Glanz verloren. Vielleicht wird er später mal wieder als Badezimmer-Musiker gebraucht!

iPod nano

Auf jeden Fall ein super Produkt der iPod nano von damals. Er hat mich zu Podcasts gebracht und natürlich zum Mac. Natürlich hat er mich auch mehr zur Musik gebracht, weil ich so plötzlich gaaaanz viel (im Vergleich zu 128 MB vorher) Musik fasste. Außerdem kam man dank des iTunes Music Stores an so ziemlich alles sofort ran. Ich finde übrigens immernoch, dass iTMS viel toller klingt als iTunes Store. Von daher eigentlich schade, dass es da inzwischen alles gibt. :-)

Leider ist meiner Meinung nach der aktuelle iPod kein würdiger Nachfolger. Durch den Touchscreen lässt er sich unmöglich blind bedienen. Geil als Uhr, aber kein wirklich praktischer Musik-Player. Somit gibt es grade bei Apple zwischen dem iPod shuffle und dem iPhone eigentlich kein sinnvolles Produkt.

iPhone 4S

Das iPhone 4S ist da. Ich bin vollauf zufrieden, denn fast all meine Wünsche sind erfüllt worden. Dank Siri bin ich sogar richtig aufgeregt. Ich glaube ich war seit dem Kauf meines 3GS nicht mehr so erfüllt von Vorfreude. :-)

iPhone 4S

Siri hört sich wirklich gut und extrem nützlich an. Wie oft habe ich mir gewünscht eine E-Mail einfach diktieren zu können. Die Integration von WolframAlpha ist dann noch das Sahnehäubchen auf die Steuerungs-Tasks. Schön ist auch zu hören, dass Apple weitere Dienste zu Siri hinzufügen will. Das erste was mir da einfällt ist eine IMDb-Integration.

Neben Siri ist für mich die neue Kamera das Highlight. 1080p-Aufnahmen sind wirklich sehr nett. Dazu noch Bildstabilisator und Gesichtserkennung für Fotos. Endlich kann ich brauchbare Videos machen.

Leider hat Apple nicht, wie ich vermutet hatte, dem neuen 64GB iPhone den Preis des alten 32GB iPhones gegeben, sondern einfach ein drittes teures Modell hinzugefügt. Nunja, am Freitag wird trotzdem wie geplant das 32GB iPhone 4S bestellt.

iPhone 4S Preise

Komisch finde ich allerdings, dass so viele Menschen enttäuscht zu sein scheinen. Mal abgesehen davon, dass die Gerüchte eh eine ziemliche klare Sprache gesprochen hat, worauf habt ihr denn gewartet? Ich frage mich echt was man da außer dem Design groß anders machen könnte. Ein neues Design hätte zwar nett sein können, aber das iPhone 4 sieht ja wahrlich nicht schlecht aus und so im täglichen Gebrauch kommt es ja eindeutig auf die inneren Werte an. Aber sonst, fehlt dem iPhone ja nicht wirklich irgendwelche wichtige Hardware. So Sachen wie LTE und NFC sind ja auch bei den anderen paar Herstellern die das schon haben nur Spielereien. Also nur weil das neue Gerät aussieht wie das alte und auch ähnlich heißt ist man enttäuscht, obwohl innen drin die wichtigsten Sachen neu sind. Irgendwie lächerlich. Für mich sieht das iPhone 4S nach einer ziemlich runden Sache aus. Apple weiß halt wie man zu Hardware die passende Software schreibt. “It just works!”

Meine Tipps zum nächsten iPhone

Heute erschein das neue iPhone. Da das Gerät was morgen vorgestellt wird mein iPhone 3GS ablösen soll habe ich interessiert jedes Gerücht der letzten Monate in mich aufgenommen. Hier kommt mein “Abschlußbericht”.

Es wird kein iPhone 5 geben, sondern “nur” ein iPhone 4S. Es wird genau so aussehen wie das iPhone 4, nur mit dem Unterschied, dass ein größeres Display bis zum Rand verbaut wurde. Hardware-Neuerungen sind ansonsten: 8MP-Kamera, A5 Prozessor und 1GB Ram mit 16 bis 64GB Speicherplatz. Nur das mit dem größeren Display zweifle ich selbst noch etwas an, das entspricht mehr meinen Wünschen als der aktuellen Gerüchte-Lage. Aber so in dieser Ausstattung wäre das mein Wunschgerät. Da könnte ich das mittlere mit 32GB nehmen.

Ansonsten wird es heut Abend viel um iOS 5 und den “Assistant” (worauf ich mich echt freuen würde) gehen, natürlich auch um die iCloud und vermutlich auch um iPods. iOS 5 und die iCloud werden entweder sofort verfügbar sein, oder Ende der Woche. Das neue iPhone wird man vorbestellen können. Verkaufsstart ist dann kommenden Samstag oder Montag. Die Veranstaltung wird zwei Stunden dauern. Steve Jobs wird auch mal kurz Hallo sagen, aber nur ganz kurz.

So, damit hab ich mich jetzt auch doch noch dem Glaskugel-Lesen angeschlossen. Mit den iPhone-Tipps bin ich mir wie gesagt ziemlich sicher. Ehrlich gesagt fällt mir so langsam auch nichts mehr ein was man da noch anderes an toller Hardware einbauen könnte…

Seagate GoFlex Desk

Nach dem LaCie-Desaster hab ich mich genauer informiert wies bei den anderen Herstellern von externen Festplatten mit Thunderbolt aussieht. Western Digital sagt dass sie Thunderbolt mögen, aber konkrete Informationen gibt’s noch nicht. Besser siehst bei Seagate aus. Bestellen kann man da auch noch nichts, aber auf dem Intel Developer Forum wurden Thunderbolt-Adapter für die GoFlex Serie vorgestellt. Seagate fährt mit den GoFlex-Festplatten eine etwas andere Strategie als die anderen Hersteller. Für jede Festplatte gibt es sogenannte Adapter, die dann die eigentlichen Anschlüsse enthalten. So kann man USB, eSATA, FireWire und bald auch Thunderbolt-Adapter kaufen. Das hat den Nachteil, dass man für jeden benötigten Anschluss einen neuen Adapter kaufen muss. Allerdings auch den Vorteil, dass man beim Transport immer nur die Festplatte ohne Kabel und Netzteil mitschleppen muss. Außerdem kann ich jetzt schon die Festplatte kaufen und später dann den Thunderbolt-Adapter dazu bestellen. Das habe ich gestern gemacht, heute kam sie an. Der Spaß hat mich 130€ für die 3TB Version gekostet. Ich bekomme also für fast 300€ weniger einen StandBy-Modus, drei mal so viel Speicherplatz und weniger Krach und muss dabei für den Moment auf die Thunderbolt-Geschwindigkeit verzichten. Als besonderes Schmankerl kann man sogar die Statusleuchten ausschalten. Selbst wenn der Thunderbolt-Adapter 200€ kosten würde wäre ich immernoch billiger dran als mit der LaCie-Platte. Ich rechne mal mit ca. 100€. Das ist zwar immernoch sehr teuer (die bisher verfügbaren Adapter kosten zwischen 15€ und 35€), nur für einen Adapter, aber bei Thunderbolt war bisher ja irgendwie alles sehr teuer.

Zur Festplatte kann ich bisher sagen, dass sie echt extrem leise ist. Habe noch keine leisere externe Festplatte gesehen. Selbst bei Schreibzugriffen knistert sie nur ganz leise. Die Statusleuchte blinkt nicht wild um, sondern pulsiert höchstens. Das Gehäuse ist nicht ganz so solide wie bei der LaCie-Platte, denn es ist aus Plastik, aber trotzdem nicht klapprig. Trotz ihres Lüfters wird die Little Big Disk von LaCie deutlich wärmer als die Seagate GoFlex. Zwei 2,5″ Festplatten werden wohl wärmer als eine mit 3,5″.

Seagate GoFlex Desk

Jetzt bin ich gespannt wann der Thunderbolt-Adapter erscheint. Bis dahin bin ich jetzt erstmal wieder zufrieden mit meiner festplatten-Situation.

LaCie Little Big Disk Thunderbolt

Vor kurzem habe ich meinen iMac und mein MacBook gegen ein neues MacBook Air mit i7 ausgetauscht. Ist in den meisten Belangen gleich schnell wie der iMac, jedoch deutlich handlicher und Geld sparte ich bei der ganzen Aktion auch noch. Allerdings habe ich darauf gesetzt, dass bald eine Thunderbolt-Festplatte käuflich zu erwerben ist. Neben einem sehr teuren Raid aus dem Hause Promise gab es da bisher rein garnichts. Meine 130 Gb Aperture Bibliothek passt natürlich hinten und vorne nicht auf ein MacBook Air. Und über USB oder WLAN macht das Arbeiten damit keinen Spaß. Da kommt Thunderbolt eigentlich grade recht.

Seit wenigen Tagen ist nun aber die Little Big Disk von LaCie mit Thunderbolt erhältlich. Die ist zwar mit knapp 400€ (das Thunderbolt-Kabel liefert LaCie nicht mit – muss man für 50€ extra kaufen) schweine teuer dafür, dass sie nur 1TB fasst, aber ich dachte mir wenn die sonst alle meine Wünsche erfüllt kann ich das vielleicht verkraften.

Gestern kam das gute Stück bei mir an. Der erste Eindruck war positiv. Das Gehäuse ist wirklich sehr klein! Aber kaum eingesteckt hat der Spaß ein Ende. Die Little Big Disk empfängt einen mit einem extrem hohen Surren, das langsam noch höher wird. Dazu kommt ein Rauschen wie es mein MacBook Air unter Vollast nicht hinbekommt. Die Festplatte soll bei mir auf dem Schreibtisch stehen nicht in nem Serverraum. Ich frage mich welcher Kreative Filmschneider (dementsprechend wird die Platte beworben) so arbeiten können soll? noch dazu kommt, dass das Ding keinen Ruhezustand kennt. Meine mehrere Jahre alte Western Digital MyBook Studio geht, wenn sie nicht gebraucht wird, schön in den Ruhezustand – die Platte dreht sich also nicht dauernd. Die LaCie Platte ist immer gleich laut, egal ob sie gebrauch wird oder nicht. So nen Ruhezustand ist doch inzwischen bei nicht ganz popligen Platten Standard dachte ich.

Ich habe mal ein kleines Video vom Einschalten gemacht:

[vimeo]http://vimeo.com/29699883[/vimeo]

Dazu kommen noch ein paar Makel die eigentlich nicht soo schlimm sind, aber ich will sie mal nicht verschweigen. Da wäre zum einen diese riesige leuchtende blaue Licht andauernd. Wieso braucht man denn eine Statuslampe die so groß ist wie ein Flutlicht?

Die Little Big Disk hat des weiteren ausschließlich Thunderbolt-Anschlüsse. Zwei Stück. So richtig verstehe ich ja nicht wie man dann auf den hohen Preis kommt. Eine andere vergleichbare Platte von LaCie hat eSATA, USB und FireWire 400 und 800 und kostet 100€ weniger. Aber die ist vermutlich dann genau so laut und kann auch nicht schlafen. So eine Festplatte von Western Digital kostet momentan grade mal gute 100€ und die kann sogar den Ruhezustand.

Somit würde ich für mehr Laut, weniger Anschlüsse und Thunderbolt fast 300€ Aufpreis zahlen. Meine Fresse LaCie, ihr habt was falsch gemacht. Wenn das Ding jetzt leise wäre und schlafen könnte, wärs immernoch teuer, aber so ist das einfach nur lächerlich. Wie kann man ne externe Festplatte die sich beim ersten Anschalten fast schon kaputt anhört (nein, ist wohl leider nicht nur bei meinem Modell so) nur ernsthaft verkaufen? Ich werde meinen kleinen Abstecher (nach “missachteter” Warnung von @elfzehn84) zu LaCie diese Woche noch rückgängig machen. ich hoffe bis zum Weihnachtsgeschäft haben dann auch mal Western Digital und die ganzen anderen Thunderbolt-Platten am Start.

Gelbe Mäuse beißen nicht

Hab ich ja schon immer gesagt. Keiner hats mir geglaubt, obwohl ichs ja schon immer gewusst hab. War mir auch immer sicher. Gibts nichts dran zu rütteln. Ist ja auch total offensichtlich, hab ich mir gedacht. Aber irgendwie scheints doch nicht. Aber vielleicht liegts auch dran, dass manchen da einfach was fehlt. Das muss man halt erkennen können. Und manche tun das eben nicht, wies aussieht. Aber zum Glück gibts die Wissenschaft. Hab schon damals vorhergesehen, dass die Wissenschaft sich da irgendwann mit beschäftigt. Da gibts ja immer so nen Professor oderso den das bestimmt mal interessieren tut. Und, naja, was soll ich sagen, so wars dann auch. Heut erst stands in der Zeitung. Hab mich schon die ganzen letzten Tage so gut gefühlt. Das kommt ja nicht von ungefähr. Sogar geregnets hats weniger als sonst. Und das obwohls bei uns ja eigentlich immer sehr viel regnet, denn wir sind ja hier in einem Ganz-schön-viel-Regen-Gebiet. Da regnets immer sehr viel. Ja das ist meistens doof, aber oft auch nicht, weil dann hat man ja immer genug Wasser. So mit ohne Wasser isses ja immer schwierig. Sieht man ja da im Fernsehn immer. Da wo es immer nie regnet. Das muss ja auch schlimm sein. Kann man nicht mal Angeln gehn. Meine Güte was würd ich machen, wenn ich nicht angeln gehen könnte. Also ich geh ja nicht angeln. Weil was soll ich denn die Fische umbringen. Schmecken ja eh nicht. Blumenkohl ist da viel toller. Aber, ich mein, wär doch voll doof wenn man nicht mal die Möglichkeit dazu hätte Angeln zu gehn. Oder waschen. Geht ja auch nicht. Das wär ja … obwohl. Also was wollt ich sagen? Ahja. Gelbe Mäuse beißen nicht!

Rock im Park 2011

Dieses Jahr bin ich dann durch glückliche Umstände dann doch noch zu nem Festival gekommen. Rock im Park also.

Weil arbeitende Menschen unter uns waren kamen wir am Freitag erst so gegen 17 Uhr in Nürnberg an. Der Wohnmobil-Campingplatz war wie immer hoffnungslos überfüllt. So kam es, dass wir in der Kongresshalle unseren Stellplatz hatten. Dieses imposante Gebäude wurde von den Nazis erbaut, aber nicht fertiggestellt. Die Tribüne und das Dach fehlt, weswegen heute der Innenhof einen wunderbaren Parkplatz für Festivitäten wie Rock im Park hergibt. Ein Vorteil war, dass da relativ wenig los war, kein Durchgangsverkehr und nach der ersten Nacht hat auch keiner von den paar Deppen die auch da drin untergebracht waren die halbe Nacht Musik laufen lassen. :-)

Blick aus meinem Schlafgemach

Musikalisch gings dann los mit The Kooks. Die rufen bei mir immer so eine England-Stimmung hervor. Aber so grundsätzlich waren die eher laaangweilig. Die Söhne Mannheims wollt ich mir ja eigentlich nicht antun. Aber zwischen In Flames und Disturbed war Zeit, also sind wir kurz rüber. Erst dacht ich wir wären falsch weil das erste Lied so rockig war. Die ersten Leider waren dann auch eher untypisch für die, würd ich sagen. Aber der große Rest war dann doch wie erwartet (befürchtet?). Das erste Highlight stand dann mit Coldplay an. Die find ich ich ja eigentlich schon ganz große Klasse. Aber zur Zeit kann ich mit denen einfach nichts anfangen. Ich finde die Musik nicht schlecht, sie weckt einfach keinerlei Gefühlsregung in mir. Das ist manchmal so. Wird sicher auch mal wieder anders. Trotzdem fand ich das ganze Konzert ziemlich überwältigend. Die haben echt aus den Vollen geschöpft was Show(-Technik) angeht: Laser, Video-Wände, Papierschnipsel, und zu guter letzt – *kaboom* – schöön akzentuiertes Feuerwerk. Die will ich eigentlich mal noch in nem einzelnen Konzert sehen. Am besten in England. Aus irgendeinem Grund denke ich dass das nen Unterschied macht und viel toller ist. :-) Dann ganz was anderes: Korn – die obligatorische Rock im Park Band. Die sind irgendwie gefühlt immer da und ich nehm sie immer irgendwie mit und find sie immer total gut, weil ich null Erwartungen habe. Ich glaube auf ein Korn Konzert sollte ich nciht gehen, da würde ich Erwatungen mitbringen, die dann sicherlich enttäuscht werden würden. :-) Abends dann noch als “late night special” Rob “motherfucking” Zombie. Ich kannte den erst seit kurzem, allerdings als Regisseur von so Meisterwerken wie “Haus der 1000 Leichen”, nicht als Musiker. Ich hatte mir einen typischen Ami-Rocker mittleren Alters vorgestellt. Eigentlich hat nur das mit dem Alter gestimmt. Das ganze hat mich eher an Marilyn Manson 2009 erinnert, nur viiieel besser. Der Musik-Stil kommt auch ungefähr hin. Von dem muss ich auf jeden Fall mal noch mehr hören. Ersten Eindruck war Eindeutig positiv.

Samstag startete der Tag mit Alter Bridge. Da kamen dann doch doch die öden Ami-Rocker. Die waren zwar sympathisch, aber musikalisch eher nich so meins. Dann mal wieder die Beatsteaks. Ganz nett. Aber joa. Die hauen mich ja schon seit längerem nimmer vom Hocker. ich weiß auch garnicht ob sie das jemals haben. zumindest finde ich das alte und mittelalte Zeugs auch nicht so toll. Royal Republic hab ich leider im Tausch gegen einen recht guten Platz bei System of a Down sausen lassen. Schade. Aber System of a Down war wie erwartet der beste Act vom festival. Hat sich also gelohnt. Alles. Die Musik ist ja eh schon super. Aber die Aneinanderreihung, war fast unverbesserlich. Nur B.Y.O.B. hätte ich mir etwas weiter hinten als auf Platz 2 gewünscht. Da war ich ja noch garnicht richtig ein-gegrooved. :-) Der Serj ist immernoch ein sympathisches Kerlchen. Bei System of a Down wars jetzt noch etwas krasser wie bei seinem Solo-Auftritt aufm Highfield 2008. So ein kleiner netter Kerl mach so böse klingende Musik und grinst nach jedem Lied wie ein kleiner Junge der ein Hanuta von der Oma bekommt. :-) Das find ich so toll. Der Daron wirkt irgendwie, wie erwartet, ziemlich verrückt. Ich stell mir den seeehr schwierig vor. :-) Aber Gitarre spielen kanner! Ja. Toll das. Am 15. dann gleich nochmal in Berlin in der Wuhlheide. Bin gespannt ob sie da dann etwas mehr mit dem Publikum reden. Das haben sie nämlich fast garnicht gemacht. Fand ich aber bei denen garnicht so Konzert-vermiesend wie ich das sonst finde. Bis Berlin muss ich dann noch paar texte auswendig lernen. Das Mitsingen hat mir nämlich etwas gefehlt. Ich kann zwar schon bissl was. Aber leider viel zu wenig. Direkt danach kam was deutsches: In Extremo. Die sind wzar nicht so ganz meine Musik, aber dafür ziemlich gut. Ganz zum Schluß hab ich mri dann nach And you will know us by the trail of dead gegeben. Endlich. Nachdem ich die bestimmt schon zwei mal auf Festivals verpasst hatte. De waren gut, fand ich. Starke Rock-Musik die aber nicht vom Rythmus, sondern von der Energie lebt. der Sänger ist auch total aufgegangen. Manchmal dacht ich jetzt heult er gleich vor Emotionen. Hatter nicht – aber seine Gitarre zweimal auf die Bühne geschmettert und ins Publikum geworfen. Hatte mich leider 5 Minuten davor auf die andere Seite der Halle gestellt. -.- Apropos Halle. Die war leider laut, sehr laut. Das war dann doch bissl viel nachts um eins nach mehreren Stunden Beschallung.

Sonntag war dann nichmehr so viel. Ich hatte mich da ja noch auf die White Lies und Wolfmother gefreut. Aber wie sich herausstellte hab ich die White Lies schonmal gesehen. Müsste aufm Highfield gewesen sein. Und wieder kam ich zum selben Schluß: Die find ich auf CD besser. Aber davor noch, als erste band des Tages quasi die zweite positive Überraschung des Festivals: The Pretty Reckless. Die sind nich nur zu mindestens 25% echt pretty, sondern machen auch ziemlich gute Musik. Einen Song kannte ich auch schon aus dem Soundtrack zu Kick Ass. Die Frontfrau Taylor Momsen hat eine tolle Stimme für ihre 18 Jährchen (ja, ich bin auch erschrocken). Die kennt man übrigens scheints aus Gossip Girl. Ich nicht, aber wenn die so gut schauspielert wie sie Musik macht, dann werd ich vielleicht jetzt Gossip Girl Fan. :-) Nach den White Lies gabs dann Wolfmother. Auf die bin ich durch Hangover aufmerksam geworden. Da gibt es eine Szene in nem Spielkasino wo deren tolles Lied “The Joker and the Thief” einsetzt. Grandiose Szene. Der Rest der Musik ist auch nicht schlecht. Da kann man live eigentlich nicht viel falsch machen. Aaaaber Wolfmother wusste es wohl besser. Man kann. Die haben ihre ganzen schönen Lieder total verhunzt indem sie jedes durch belangloses Gitarren-Genuschel auf 10 Minuten Länge aufgeblasen haben. Das hat pro Lied schön den Flow komplett zerstört. Man konnte sich nicht in ein Lied reinfinden, gleich wieder Gitarren-Gedüdel. Chrmpf. Dämlich. Da hab ich mir dann sogar nach ner Weile lieber Mando Diao gegeben. ICH! Jaa… maan Wolfmother. Mando Diao fand ich wie erwartet größtenteils langweilig. Aber wenigstens hab ich mich nicht drüber aufregen müssen. Um den dritten Headliner – die Kings of Leon – haben wir uns schön herumgedrückt. Lieber noch Interpol auf der Alterna Stage angeschaut. Aber die waren leider auch nicht so gut wie ich sie vom Album her kenne. Und dann gings auch schon heim. War wohl auch eine gute Entscheidung, denn der Act nach Interpol musste wegen Platzregen und Sturmböhen bis zu 70 km/h abgesagt werden. Hammer nix verpasst. :-)

So, jetzt noch was zur Organisation. End handelt sich ja um Rock im Park, und der Marek hats wohl nicht so mit Organisation, wie wir seit 2006 gelernt (und auch von anderen immer wieder gehört) haben. Wo fang ich an. Der Punkt von vorhin. Wie sind diesmal echt spät gekommen. Da kann man dem Veranstalter schonmal zugestehen, dass der Wohnmobil-Campingplatz voll ist. Aber bei den anderen beiden malen war das auch schon immer so. Nach einigen Jahren könnte man doch erwarten, dass man diesen Misstand behebt. Es wäre ja kein Problem gewesen zum Beispiel den Platz wo wir standen als weiten Stellplatz für Wohnmobile zu erklären. Da hätte sich sicher ne Möglichkeit gefunden. Dann hätten wir es auch nicht 1 km Fußmarsch zum nächsten WC gehabt. Da braucht man sich nicht wundern wenn in die Gegend gestrullert wird.
Simmer schon beim nächsten Punkt: WCs. Für die Herren der Schöpfung werden beim Southside immer Pissoirs aufgestellt. Das hat mehrere Vorteile: 1. Es ist nicht notwenig irgend eine Tür anzufassen die womöglich mit EHEC-Vogel-Schweine-Grippen-Influenza-BSE-Hasen-Schnupfen-Masern-Baktiviren kontaminiert ist. 2. Es geht schneller, die Dixies haben die Frauen quasi für sich.
Weiter mit dem Müll. Theoretisch ist jeder Festival-Besucher quasi verpflichtet zwei Müllsäcke vollzumachen. Wir waren zu dritt in einem VW-Bus. Wir haben nach 2,5 Tagen keine 6 (1) volle Müllsäcke. Nächstes mal bringt dann jeder ne volle Mülltonne für daheim mit. Ich kann mir ja vorstellen, dass man wenn man Zeltet ein wenig mehr Müll hat. Aber doch auch keine zwei Säcke voll. Immerhin haben sie die Müllsäcke wohl auch halb voll angenommen. Trotzdem irgendwie bescheuert. Bescheurt war auch, dass zwei von uns erst garkeine Müllpfandmärkchen bekommen haben. Wenn die das bei jedem dritten so machen haben sie gleich mal fast 20.000€ gespart.
Gespart wurde auch am Platz. Mir ist Rock im Park irgendwie immer zu eng. natürlich hat man in einem Park mitten in ner Stadt weniger Platz wie auf der Schwäbischen Alb auf nem riesigen Flugplatz. Aber wenn man dann die Hälfte der Fläche nicht nutzt oder sie für Luxus-Camper und Bungy verschwendet ist das schon dämlich. Die Hälfte des Zeppelinfelds wird für “Centerstage-Camping” und Bungy springen verwendet. Der Rest ist für die Centerstage Zuschauer. Den Bungy-Kram kann man auch woanders unterbringen oder abschaffen und die Centerstage-Camper fühlen sich hinter der Mauer auch wohl. Da wäre doppelt so viel Platz zum Zuschauen. Dann wäre der Rasen auch nicht nach einem Tag am Arsch und würde spätestens am Dritten Tag auch nicht nach Neapel im Sommer nach 5 Wochen Müllmännerstreik stinken. Ähnliches Bild bei der Alternastage. Im hinteren Bereich der Fläche vor der Bühne befindet sich ein wunderschöner Fußballrasen. Der wurde am ersten Tag zwar in Anspruch genommen. Aber es ist unklar ob das freiwillig geschah. tags drauf war auf jeden Fall wieder der ganze Rasen abgesperrt. Dass der 1. FC Nürnberg sich den nicht kaputt machen lassen will ist verständlich. Aber der Marek kann es sich doch sicherlich bei nem Ticketpreis von über 150€ leisten, nen Fußballfeld mit so hübschen Plastikplatten abzudecken. Da hätte es angenehm viel Platz und der Rasen ist auch noch halbwegs ok danach.
Zwei kleine Verbesserungen konnte ich aber dann doch auch entdecken. An einigen Punkten waren Wasserstellen aufgestellt. Da konnte man kostenlos trinken oder sich den Kopf befeuchten. War sehr sinnvoll, denn zumindest am Samstag wars doch zuweilen recht heiß.
Die Wege waren fast nie verstopft. 2006 bei meinem ersten Rock im Park war das die Hölle. Mitten im Wald im dunkel und überall Menschen ohne Abständen dazwischen. Diesmal haben die Securities schon intelligent Wege auf- und zugemacht um die stupiden Massen zu leiten. :-)

Als Fazit kann ich sagen, dass das auf jeden Fall nicht mein bestes Festival war, aber System of a Down war seht gut und ich hab zwei neue Bands gefunden. In Zukunft werde ichs dann hoffentlich schaffen mich auf das gemütliche Southside und das mindestens genau so gute Highfield zu beschränken bzw. mal was neues ausprobiert und überhaupt eigentlich viel mehr auf einzelne Konzerte gehen. :-) Aber das sag ich ja schon seit 2006 und irgendwie war das jetzt doch mein 10. mehrtägiges Festival. Wenn sich genügend gute Bands zusammenfinden ist so nen Festival halt schon verlockend. zumal wenns nicht Rock im Park, sondern eins von den oben genannte gemütlichen Festivals ist.

Zum Schluss noch special thanks an das Café Wanner. Dieses hübsche Café direkt am Dutzendteich lag auf unsrem Weg zu den Bühnen und war uns mehrmals ein angenehmer Platz zum Wasser lassen. Die Klos waren immer sauber, die Reinigungskräfte nett und es hat sich keiner Beschwert über die zusätzliche Klonutzung durch das Festival.

Was ist die iCloud?

Heute hat Apple nicht nur bekannt gegeben, dass dir übliche Keynote zum Start der WWDC Steve Jobs halten wird, sondern auch dass ein neuer Service namens iCloud präsentiert wird. In der Pressemeldung ist von “cloud services offering” die Rede. Aber was kann man sich darunter vorstellen?

Schon im Dezember 2009 hat Apple den Musikdienst Lala aufgekauft. Lala bot seinen Mitgliedern die Möglichkeit die eigene Musiksammlung auf die Lala-Server hochzuladen um sie über das mobile Internet überall abspielen zu können. Seither hat sich mit iTunes diesbezüglich nichts getan. Es verlor etwas an Farbe und die CD im Icon und Lala stellte seinen Dienst ein. Derweil zog Apple ein riesiges Datencenter in North Carolina hoch, welches seit Ende letzten Jahres fertig sein dürfte. Auf jeden Fall steht es jetzt bereit um genutzt zu werden.

Ende März diesen Jahres stellte Amazon sein Cloud Drive und Cloud Player vor. Dort hat man 5 GB kostenlosen Wolken-Speicherplatz. Da kann man seine eigene Musik hochladen. Alles was man bei Amazon online kauft nimmt keinen Platz weg. Wenn man trotzdem mehr als 5 GB braucht kostet das. Erst vor knapp drei Wochen zog Google nach mit Music Beta. Dort kann man 20.000 Songs hochladen und diese im Browser oder über eine Android App abspielen.

Diese Vorgeschichte zum Thema “Musik in der Cloud” kann man als Zusage nehmen, dass Apples iCloud auch dies irgendwie anbieten wird. Nur wie? Den Ansatz von Amazon finde ich ganz gut. Das was man schon besitzt kostet, alles was man zusätzlich über den angeschlossenen Shop kauft verbraucht keinen Platz. Ich denke sowas ähnliches wird auch Apple anbieten. Aber vielleicht ohne kostenloses Modell. Allerdings bin ich mir sicher, dass der Service von Anfang an gut in iTunes und iOS eingebunden sein wird. Das hören über den Browser wird wegfallen, denke ich.

Was aber wird iCloud noch beinhalten? Es gibt da noch eine Baustelle von Apple die man mal angehen könnte. Zum Einen wäre da iWork.com. Das wurde zusammen mit dem letzten großen iWork-Update Anfang 2009 als beta vorgestellt. Seither hat sich weder an iWork.com noch an den Desktop-Apps was getan. Nur die iOS Geräte wurden mit Pages, Keynote und Numbers versorgt. Zuletzt heute mit iWork fürs iPhone. Ich denke Apple wird iWork.com überarbeiten und zu einem Teil der iCloud machen. Vielleicht wird es sogar möglich sein die Dateien direkt online im browser zu bearbeiten – ähnlich wie bei Google Docs. Aber das halte ich für unwahrscheinlich. Apple setzt da eher auf Apps auf den jeweiligen Geräten.

Apropos Apps… ich weiß nicht ob ich hoffen soll, dass iCloud auch so ähnlich wie Dropbox funktioniert. Es wäre schon schön wenn man als iOS- bzw. Mac-Developer schön mit den eingebauten APIs seine Daten und Einstellungen über iCloud synchronisieren könnte. Andererseits würde das, wenn es gut funktioniert, das sympathische Dropbox überflüssig machen.

Das wirds wohl gewesen sein an neuen Features. Ich denke die iCloud wird zum speichern von Daten da sein, wobei der Fokus sicher auf der Musik liegen wird. Das heißt WebApps werden weiterhin MobileMe unsterstellt sein. Aber was passiert zum Beispiel mit der iDisk? Eigentlich ist diese wie dafür geschaffen mit iWork.com zur iCloud zu verschmelzen. Hat ja auch schon ne Wolke im Icon. :-)

Ich denke übrigens nicht, dass die bisherigen MobileMe-WebApps eine größere Überarbeitung erfahren werden. Die sind ja bisher schon ganz ok, außerdem sind die meisten ja in den letzten Monaten immer mal wieder aufgefrischt worden. Sie werden höchstens irgendwie anders im neuen iCloud/MobileMe-Konzept eingebaut.

Es gibt auch Gerüchte die meinen, dass ein Teil von MobileMe kostenfrei wird und ein anderer Teil weiterhin als MobileMe Pro oder so ähnlich weiterhin was kosten wird. Das fänd ich aber zusammen mit dem vermutlich ebenfalls kostenpflichtigen iCloud eine viel zu unübersichtliche Mischung. Apple wird sich da was halbwegs einheitliches einfallen lassen und das ganze unter ein bis zwei Hüten vereinen.

Soviel mal zu meinen Einschätzungen. Was wirklich passiert wird wohl am Montag auf www.apple.com und www.icloud.com zu lesen sein.