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Punk
Carcassonne
30. Aug
Vor einigen Wochen habe ich Carcassonne entdeckt. Quasi gleichzeitig stellte ich fest, dass die Coding Monkeys gerade an einer Umsetzung für das iPhone (
) arbeiten. Carcassonne für den Tisch hat mich dann auch gleich sehr fasziniert, kein Wunder, dass ich seither jeden Tag mehrmals Twitter, www.carcassonneapp.com und den Feedreader gecheckt habe ob Carcassonne für das iPhone raus ist. Vor ziemlich genau sechs Stunden war es dann endlich soweit. Inzwischen habe ich schon etliche Online-Spiele hinter mir. Auch auf dem iPhone lassen sich wunderbar Städte und Straßen bauen.
Vor allem die Möglichkeit das Spiel jederzeit zu unterbrechen um es später fortzusetzen ist prima. Auch schön ist dass man Freunde zum Spielen einladen kann. Jedoch können sich solche Spiele schonmal über Wochen hinziehen, wenn sich jeder nen halben Tag Zeit für seinen Spielzug lässt. Dafür hat man langanhaltend Spaß an einem Spiel.
Wenn man kurz mal ein Spielchen machen möchte gibts ja die “Schnelles Spiel”-Option. Da wird einem einfach der nächstbeste Spieler vermittelt. Das kann allerdings auch schonmal länger dauern als die veranschlagte Wartezeit. Beim Schnellen Spiel muss man wirklich relativ schnell sein, denn man hat nur 90 Sekunden Zeit für seinen Spielzug. Es ist sogar möglich mehrere Spiele gleichzeitig zu spielen. Immer wenn man in einem anderen Spiel an der Reihe ist bekommt man eine Nachricht. Wenn das iPhone inzwischen in den Standby-Modus gegangen ist weißt ein freundlicher Timo Hetzel darauf hin, dass man an der Reihe ist. Man kann die App sogar komplett beenden. Wenn man an der Reihe ist erhält man eine Push-Notification.
Falls man noch keine Erfahrung mit Carcassonne hat ist das auch kein Problem. Timo versteckt sich nämlich im Handbuch und erklärt euch bereitwillig in einem netten Tutorial wie alles geht.
Als kleines Extra gibt es noch das Solitär-Spiel. Hier muss man in der richtigen Reihenfolge bauen. Erst Straßen und Städte mit zwei Elementen, dann mit drei und so weiter… Und das auf möglichst wenig Fläche.
Das Spiel lässt sich dank der Zoom-Möglichkeit sehr gut bedienen. Die Spielführung ist sehr durchdacht und einfach. Vermutlich ist Carcassonne eins der wenigen iPhone Spiele das langfristig Spaß machen könnte. Das Design ist das selbe wie vom Brettspiel bekannt bzw. passt sehr gut dazu.
Nachdem ich diesen Text in der Release-nacht geschrieben habe, aber nie veröffentlicht hab, kann ich jetzt dazu sagen, dass sich meine Vermutung bestätigt hat. Macht immernoch Spaß, und das echte Spiel, spiele ich auch nicht weniger gern seit es Carcassonne fürs iPhone gibt. Daher ist Carcassonne wirklich mein liebstes iPhone Spiel geworden. Jetzt werte ich sehnsüchtig auf die Erweiterungen und die iPad-Version!
M.I.A.
23. Jul
Vor kurzem bin ich auf M.I.A. gestoßen. Eine englische Musikerin srilankischer Herkunft. Nicht zu verwechseln mit der deutschen Band Mia., die auch gut ist aber sowas wie Indie-Rock macht.
M.I.A.s Musik ist nur schwer zu kategorisieren. Am meisten ehesten würde wohl Trip-Hop mit The Prodigy-Einflüssen zutreffen. Teilweise erinnern mich die Stücke auch an Tricky.
Die Songs haben allesamt viel Energie und ordentlich Wumms der für manchen schon zuviel des Guten sein dürfte. M.I.A.s Stil ist sehr seltsam und ungewöhnlich. Viel Krach ist fast immer. Trotz der ganzen abgefahrenen Sounds und eigentlich unpassenden Töne schafft sie’s überraschenderweise immer, dass die Lieder einen irgendwie ansprechen und mitreißen. Manchmal finde ich es sogar total seltsam, dass man so komische Töne wie die von einer Formel-1-Reifen-Schraubmaschine in einem tollen Lied gelungen verwursten kann. M.I.A.s Lieder sind voll von solchen Geräuschen, und sie sind fast immer stimmig.
Besonders toll find ich XXX0 vom aktuellen Album Maya:
Viel Erfolg, Herr Wulff
30. Jun
Tja, der Christian Wulff ist jetzt Bundespräsident. Ich war ja für den Gauck. Ich traue dem Wulff nicht zu, dass er auch mal einer Koalition mit CDU-Beteiligung Kontra gibt. Meine schlimmste Befürchtung ist, dass er nur an der Opposition rumnörgelt, sofern die CDU nicht die Opposition ist.
Ich glaube der Gauck wäre besser gewesen für den Job. Er hätte mit Sicherheit jeder Regierung gesagt was ihn stört, egal wer gerade an der Macht ist.
Nunja, mal sehen wie sich Wulff macht.
Festivalpreise
27. Jun
Ich bin gespannt wie sich die Festivalpreise nächstes Jahr verhalten. Seit meinem ersten Festival (Rock im Park 2006) haben die Preise doch etwas angezogen. Rock im Park hätte dieses Jahr 150€ für drei Tage gekostet, für das komplette Festival waren es dann am Ende sogar 170€. und das obwohl der zusätzliche vierte Tag nur zwei Bands bereit hielt. Ok, eine davon war ein Hochkaräter – Rage Against the Machine. Das Southside hat damals was zwischen 80€ und 95€ gekostet. Diesmal warens 125€. Ich denke das liegt an einem kleinen Festival-Boom in den letzten Jahren. Irgendwie ist es cool mit vielen anderen zu saufen. Ich befürchte die Musik steht bei einem Großteil der Besucher garnicht mal sooo im Vordergrund. Allerdings waren die Festivals in den letzten Jahren immer schon Wochen vorher ausverkauft. Dieses Jahr war das nicht so. Vielleicht bleiben dann die Preise jetzt wenigstens auf dem selben Niveau. Man muss ja nicht immer gleich die Inflation der nächsten 100 Jahre mit einrechnen.
Von der Leyen als Bundespräsidentin?
01. Jun
Laut der ARD entscheidet sich die CDU momentan zwischen Ursula von der Leyen und Wolfgang Schäuble – einer von beiden soll Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten werden. Die FDP will keinen eigenen Kandidaten aufstellen. Darum wären dem Kandidaten die 645 Stimmen schwere Mehrheit von schwarz-gelb in der Bundesversammlung vermutlich sicher. Jedoch muss Guido Westerwelle seine Parteifreunde erst noch von den Kandidaten überzeugen. Ich hoffe ja, dass sich die Freiheit-liebende Seele der FDP mit keinem der beiden Kandidaten zufrieden gibt.
Anscheinend wird die derzeitige Bundesarbeitsministerin zur Zeit favorisiert. Gestern sagte die Kanzlerin noch im Interview von ARD und ZDF dass ein Kandidat gesucht werden soll der eine breite Unterstützung in der Bevölkerung haben kann. Die von der Leyen hat wohl zumindest den jungen Teil der Deutschen Bevölkerung gespalten wie kein anderer möglicher Kandidat.
Köhler war zwar auch ein Bundespräsident der eher schwarz-gelb nahe stand. Aber er scheute sich auch nicht davor “seine Leute” zu ermahnen. Das traue ich Frau von der Leyen nicht zu. Ich denke sie wäre eine ergebene Präsidentin die der aktuellen Bundesregierung nicht im Wege stehen würde.
Bundespolitisch wäre es dennoch vielleicht garnicht mal so übel wenn von der Leyen weg wäre. Als Bundespräsidentin würde sie vermutlich weniger Einfluss auf die gestalterische Politik haben wie derzeit. Somit wäre sie endgültig weg. Denn wer Bundespräsident war kommt wohl auch nicht mehr zurück. Dennoch wäre es meiner Meinung nach ein völlig falsches Zeichen. Das wofür Frau von der Leyen steht wird von den meisten Jungwählern nicht unterstützt. Sie wäre vermutlich präsenter und volksnaher als Köhler, aber dieses Volk käme dann immer nur aus der CDU-Richtung. Sie würde nie eine breite Unterstützung erfahren, wie ihr Vorgänger und wie es sich die Kanzlerin eigentlich wünscht.
Ulrich Deppendorf (Leiter des ARD-Hauptstadtstudios) geht jedoch davon aus, dass die SPD keinen der oben genannten Kandidaten als Entgegenkommen der Regierungskoalition wertet und daher einen eigenen Kandidaten aufstellen wird. Anscheinend sind Margot Käßmann und Peer Steinbrück im Gespräch. Margot Käßmann wäre vermutlich zu theologisch geprägt und ich denke sie würde das auch garnicht machen wollen. Peer Steinbrück wäre meiner Ansicht nach genau der Richtige für den Job weil er kein Blatt vor den Mund nimmt und auch mal auf den Tisch hauen kann. Allerdings ist er wohl eher Politiker als Präsentierer und ich befürchte, dass er es auch nicht machen wollen würde.
Ich bin gespannt wie sich die Parteien entscheiden und was die Bundesversammlung am 30. Juni daraus macht. Hier kann man für sich mal die Pest/Cholera-Wahl treffen, oder eben am besten nicht. Die “keiner”-Option gibts dann später halt nicht.
LEGO
14. Apr
LEGO ist mein unangefochtenes Lieblings-Kinderspielzeug. Ich bin der Meinung, dass LEGo einem Kind so viel in seiner Entwicklung bringen kann. Bei mir selbst meine ich festgestellt zu haben, dass LEGo meine Kreativität merklich gefördert und am Leben gehalten hat – neben dem Zeichnen lustiger Comics im Religionsunterricht.
Heute spiele ich (leider?) eher selten mit LEGO. trotzdem interessiere ich mich noch dafür. Drum habe ich mir gestern mal wieder einen LEGO-Katalog angesehen. Die haben sich ja doch ganz schon verändert – bzw. erweitert. Es gibt immernoch die angestammten Produktlinien wie “City” oder “Piraten”, aber es sind einige neue Produktfelder dazu gekommen.
Neu und toll sind zum Beispiel LEGO Gesellschaftsspiele. 14 verschiedene zu einem Preis zwischen 9,99€ und 34,99€ gibt es. Für jedes braucht man einen Würfel, den man je nach Spiel mit anderen Plättchen bestücken kann. geniale Idee, wieso ist da noch keiner vorher draufgekommen. Das hätte man ja auch vorher schon selbst drauf kommen können!?
Im Internet hat sich bei LEGO auch einiges getan. Unter shop.lego.com kann man jeden LEGO-Stein einzeln bestellen – das fängt schon bei 4 Cent an. Man kann sich auch mit einer Software die es für Mac und Windows gibt seine eigenen Bausätze bestellen und liefern lassen. Toll, ich glaube das muss ich mal ausprobieren!
Mein Sammlerherz schlägt höher bei LEGO minifigures. Man kann LEGO Sammelfiguren kaufen. Die gibt es in Tütchen denen man nicht ansieht was drin ist. 16 verschiedene dieser minifigures gibt es. Nur hab ich keine Ahnung wo man die kaufen kann. Im Müller in Tübingen jedenfalls leider nicht.
Natürlich gibt es auch einen LEGO Club bei dem man Mitglied werden kann und der ein Magazin heraus bringt.
Es gibt auch einige neue Themenwelten, einige davon laufen unter einer bekannten Marke. Da wäre zum Beispiel Star Wars, Toy Story und Indiana Jones.
Gabs zu meiner (aktiven) Zeit schon, aber immernoch interessant: LEGO Mindstorms. Damit befassen sich ja sogar manche Robotik-Fakultäten diverser Hochschulen. Mit den ganzen Sensoren und der programmierbaren Steuereinheit ist das Mindstorms sicher sehr nett zum spielen – auch für ältere Kinder.
Wenn ich mal Kinder hab, wird wieder LEGO en masse angeschafft, soviel steht fest. Ich bin dann bestimmt auch ein Papa der den Kindern in Spieltrieb und -eifer in nichts nachsteht. Super! Ich freu mich schon richtig!
Frauenquote in Unternehmen
18. Mrz
Die Telekom hat vor ein paar Tagen eine Frauenquote in der Führungsriege eingeführt. Das bedeutet, dass ein bestimmter Anteil der oberen Belegschaft weiblich sein muss. Wenn also eine weibliche Mitarbeiterin das Unternehmen verlässt muss wieder eine Frau die Stelle besetzen um die Quote zu halten. Und genau das ist in meinen Augen das Problem. Wenn es auf diese Stelle keine guten weibliche Bewerberinnen gibt, muss man sie wegen der Quote mit schlechter qualifizierteren Kräften besetzen. Das hat zur Folge dass es ein Leistungs- und/oder Kompetenzgefälle geben kann.
Ich finde es gut wenn in einem Unzernehmen gleich viele Frauen wie Männer arbeiten. Aber nur wenn sich dies so frei entwickelt und nicht durch einen selbst auferlegten Zwang herbei geführt wird.
Man sollte einfach den Bewerber auswählen der einem am besten zusagt, ganz unabhängig vom Geschlecht.
Anstatt einer solchen Quotenlösung sollte man lieber im Bildungssystem Schauen wie man für Frauen Anreize schaffen kann um sie auch zu höheren Positionen zu bewegen.
Jedoch glaube ich eh, dass es ein völliges Gleichgewicht nie geben wird. Denn wenn man eine Führungsposition inne hat, hat man wenig Zeit. Somit bleibt auch kaum Zeit für Kinder. Und es ist nunmal biologisch so, dass Frauen beim Kinderkriegen mehr eingespannt sind als Männer.
Natürlich gibt es heutzutage Mutterschaftsschutz und solche Dinge, trotzdem denke ich dass man in einem solchen Job ganz schön aus der Bahn geworfen wird, wenn man auch nur einige Monate weg ist.
Mac Developer Programm für $99
05. Mrz
Soeben war der Apple Developer Bereich einige Stunden offline. Jetzt ist nichts mehr wie vorher, die WWDC wird überlaufen sein, genau so wie die Fileserver voll von illegalen Mac OS Developer Seeds sein werden. Das Mac Developer Program kostet nchct mehr mehrere hundert Dollar, sondern nur noch $99 – wie das iPhone Developer Program.
Das ist schon ein krasser Schritt. ich wollte immer in das Developer Program, war auch einige Zeit als Student dort registriert, aber die volle Mitgliedschaft konnte ich mir nie leisten. Jetzt wird es um ein Vielfaches mehr registrierte Entwickler geben. So spekuliert 9 to 5 mac nicht ganz weltfremd über eine Art App Store für den Mac.
Es wäre schon praktisch seine ganze Software über eine zentrale Stelle immer aktuell halten zu können. Die Viren-Thematik ist auf dem Mac zwar (immer) noch kein Thema, aber dadurch wäre man auch größtenteils davor gefeit. Jedoch wäre es um ein vielfaches schlimmer als auf dem iPhone wenn dieser Store die selben Probleme hätte wie auf dem iPhone. Es wäre fatal wenn man auf eine Aktualisierung Tage, Wochen oder gar Monate warten müsste weil sie im Überprüfungsprozess von Apple stecken bleibt. Beim iPhone geht es zum Großteil um relativ billige Apps. Man stelle sich vor was es für Adobe bedeuten würde wenn die Creative Suite 5 drei Monate nicht zugelassen würde. Das wäre vermutlich dann das letzte Programm was Adobe für den Mac entwickeln würde. Darum bedarf das Konzept des App Stores vor einer Adaption für den Mac noch einer stattlichen Überarbeitung.
Ich frage mich auch was Apple nun an der WWDC 2010 machen will? Weniger Leute zulassen? Dann sind noch mehr Entwickler die zuhause bleiben müssen sauer auf Apple, als es in den Jahren zuvor schon der Fall war. Eine größere Location mieten? Wohl eher … ich bin gespannt. Ich denke auf jeden Fall, dass diese Preissenkung alleine eine merkliche Bewegung in die Mac-Entwickler-Szene bringen wird.
Einen Wehmutstropfen gibt es aber: Es gibt keine Hardware-Rabatte mehr. Früher bekam man als Entwickler eine zweistellige Prozentzahl Rabatt auf Apple-Hardware. Das fällt jetzt wohl leider weg. Schade ist das, wird aber wohl durch den um ein vielfaches günstigeren Preis adäquat ausgeglichen.
Wenn zwei sich Streiten hat der Dritte das Nachsehen
05. Mrz
Momentan wartet die geballte Apple-Welt auf die neuen Apple MacBooks. Doch sie wollen einfach nicht eintreffen. Jetzt wurde bekannt dass es vermutlich daran liegt, dass Nividia für die aktuelle iX-Prozessorgeneration von Intel keine Chipsets herstellen darf. Somit kann es keine MacBooks mehr geben die einen on-board Grafikchip von Nvidia nutzen. Zumindest wenn die CPU ein iX sein soll. Die on-board Grafik kann nur noch von Intel selbst kommen. Jedoch sind die Intel on-board-Chips einerseits (leicht) langsamer als die 9400M – und die ist 1,5 Jahre alt – außerdem kann bei einem Intel-Chipset eine zusätzliche extra (dezidierte) Grafikkarte nicht zum Stromsparen abgeschaltet werden.
Daraus ergeben sich zwei Probleme für Apple:
- In den kleinen Notebooks würde man wenn man z.B. einen i3 verbauen wollte auf der Grafikleistung von vor 1,5 Jahren verharren. Oder man muss zusätzlich eine dezidierte Grafikkarte einbauen, was aber den Preis in die Höhe Treibt, mehr Platz und Kühlung benötigt und die Akkuleistung drückt.
- Bei den größeren Books könnte man die dezidierte Grafikkarte nicht wie bisher abschalten somit würde die Akkuleistung vermutlich auch spührbar fallen.
Andere Hersteller haben diese Probleme nicht so auffällig. Die haben meistens eine breitere Produktpalette als Apple und sind dadurch etwas flexibler.
Ich hoffe das war verständlich! Ich möchte nochmal festhalten, dass Apple sich nicht etwa doofer anstellt, als andere Notebookhersteller. Das was die können, könnte Apple auch herstellen. Aber die möchten halt ihre Speziallösungen beibehalten weil alles andere ein Rückschritt wäre den die allermeisten auch irgendwie bemerken würden.
Übrigens denke ich dass am Ende dieses Krampfes eine gute Lösung rauskommen wird. Jedoch braucht es jetzt seine Zeit bis diese Lösung reift. Selbst mit einem riesigen Kapital wie es Apple gerade hat kann man nicht einfach mal kurz nen neuen Chip aus dem Boden stampfen oder nen Quasi-Monopolisten besänftigen. Ich denke die kommende MacBook-generation wird vielleicht etwas komisch werden von der Ausstattung her. Aber bis zur nächsten hat Apple das irgendwie in den Griff bekommen!
More Games for Mac
03. Mrz
Ein nicht von der Hand zu weisender Nachteil eines Macs ist nicht Vorhandene Vielfalt an Computerspielen. Viele, viele Spiele laufen auf dem Mac nicht. Wenn überhaupt gab es Monate nach der Veröffentlichung für Windows und/oder diverse Konsolen eine Portierung für OS X die mehr schlecht als recht war. Die einzige Spieleschmiede die schon immer zeitgleich zum Windows Verkaufsstart eines Spiels auch eine Mac-Version herausgebracht hat ist und bleibt Blizzard. Aber vielleicht gibt es jetzt Licht am Ende des Tunnels…
In einer Version von Valves Spieledistributionsplatform Steam sind letzte Woche Mac OS X Bedienelemente gesichtet worden. Und heute sind diversen Mac-News-Portalen Teaser Bilder von Valve zugeschickt worden. Das bedeutet wohl, dass es Steam und zumindest einige Spiele von Valve wie Half-Life oder Counterstrike bald auch für den Mac geben wird. Noch spannender ist diese ganze Aktion, wenn man bedenkt, dass auf Steam nicht nur Spiele von Valve, sondern auch von immer mehr anderen Herstellern erhältlich sind. Zum Beispiel gibt es dort auch “GTA IV” und “Need for Speed: Shift” zu kaufen. Es besteht also die Hoffnung dass auch weitere Hersteller durch den somit bald vorhandenen Vertriebskanal auf die Idee kommen ihre Spiele künftig auch für den mac zu programmieren. Gerade bei Electronic Arts und Rockstar Games würde ich das sehr befürworten!
Abgesehen von dieser tollen Neuigkeit finde ich die Art wie die Teaser-Bilder auf Apple anspielen großartig. Erstens sind alle nicht wirklich eindeutig, zweitens habe alle abgerundete Ecken und zeigen durch Punkte darunter – wie beim Springboard des iPhones – an dass es noch mehr gibt. Außerdem spielen viele auf eine (ehemalige) Werbekampagne von Apple an.
Die Zeichen stehen also gut für Mac-Gamer. Genau der richtige Zeitpunkt um sich einen leistungsfähigen Mac zuzulegen!
Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
18. Feb
Sehr geehrter Besucher diese Website können Sie leider nur zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr abrufen.
Weil ich bestimmt schonmal über “Killerspiele” geschrieben oder das Wort “Sex” oder sogar schlimmere verwendet habe, könnte hier bald diese Warnung stehen.
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) entwirft zur Zeit einen neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (aktueller Entwurf) (JMStV). Dieser soll folgende Vorschriften enthalten:
- Internet-Zugangs-Anbieter un Webhoster werden mit den eigentlichen Anbietern der Webseiten gleichgesetzt, also alle sind Anbieter. D.h. T-Mobile und Strato sind zukünftig verantwortlich dafür was ihre Kunden anbieten.
- Zugangsanbieter wie T-Mobile werden dazu verpflichtet ausländische Seiten zu sperren die sich nicht an deutsche Gesetze halten.
- Wenn Nutzer auf einer Website Inhalte selbst erstellen können (wie zum Beispiel hier in als Kommentar) muss der Betreiber der Website nachweisen, dass er zeitnah Inhalte entfernt, “die geeignet sind die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen”. Ohne Ausnahme.
- Alle Inhalte werden in Altersstufen eingeteilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre
- Jegliche Anbieter (s.o.) müssen gewährleisten dass Kinder keine Inhalte wahrnehmen die nicht ihrer Altersstufe entsprechen. Dazu wird ein von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationsverfahren genutzt. Manche Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. Alle Inhalten werden mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet.
Als Anbieter eines Blogs wäre man erheblichen Risiken ausgesetzt. Wenn man nicht jeden Kommentar selbst überprüft und freischält. Das würde größere private Blogs töten, weil ein unverhältnismäßiger Aufwand zu leisten wäre. Ganz zu schweigen von Foren. Außerdem wird durch diese Lösch- und Prüf-Pflichten die Meinungs- und Rezipientenfreiheit (Artikel 5 GG) erheblich eingeschränkt.
Bevor man eine neue Website an den Start bringt müsste man sie erst Zertifizieren lassen. Wahrscheinlich müsste man das sogar wenn man den Inhalt ändert. Ich denke das ist technisch und logistisch kaum durchführbar. Es besteht außerdem die Gefahr, dass die Einteilung willkürlich stattfindet. Was ist ein triftiges Kriterium dafür eine Website erst ab 16 anstatt 12 Jahren freizugeben?
Dieser Entwurf mutet in seiner jetzigen Form einfach total kabarettistisch an. Dieser Staatsvertrag ist der Versuch ein fürs fernsehen bewährtes Modell auch über das Internet zu stülpen. Jedoch ist das Internet ein Medium das jeder jederzeit überall nutzen kann. Egal zu welcher Uhrzeit. fernsehen ist das nicht und will es auch nicht sein. Die obigen Regelungen widersprechen der Natur des Internets. Bei Inkrafttreten des neuen JMStV. wäre das Internet kein spontanes, schnelles, modernes Informationsmedium mehr. Es wäre genau so langsam wie Fernsehen und Zeitung, je nach dem wie lange eine solche Zertifizierung dauern würde, vielleicht sogar noch langsamer. Das Internet würde sich komplett ändern. Anwendungen wie eBay, Twitter, Blogs, Foren wären in ihrer jetzigen Form nicht mehr denkbar.
Die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages und die KJM sind viel gefährlicher, als es das inzwischen zwar unterschriebene aber außer Kraft gesetzteGesetz zu Internetsperren um “Zensursula” je war.
Darum hoffe ich dass entweder der neue Entwuft des JMStV. der am 24. Februar vorgelegt werden soll eine deutliche Verbesserung bringt (was ich allerdings kaum zu hoffen wage), oder die Länder dem Vetrag nicht zustimmen werden. Dieser Staatsvertrag wird zwischen den einzelnen Bundesländern geschlossen. Wenn diese also nicht zustimmen, kommt er auch nicht zustande. Darum werde ich den Abgeordneten aus meinem Wahlkreis mal eine E-Mail diesbezüglich schreiben. Man findet dazu auch einige Vorlagen im Netz [1] [2] [3] zum Anpassen an die eigene Situation.
Hier gibt es eine Kontakt-Liste der Ministerpräsidenten und Fraktionsvorsitzenden der Länder. Eine Liste der Abgeordneten geordnet nach Wahlkreisen findet man meistens auf der Internetseiten der Landtage:
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Weitere Stellungnahmen von 1&1, eco, netzpolitik.org, AK-Zensur, ODEM.blog, Tauss, Peter Kröner, Gerrit van Aaken.
Gerüchte über inzwischen erfolgte Änderungen von golem.de
Pizza gatti?
18. Feb
Ein italienischer Fernsehkoch, Gastronom und Journalist hat in einer beliebten Kochshow berichtet wie man Katzenfleisch zubereitet. nachdem die Moderatorin etwas verstört reagiert hat, wurde er deutlicher und erzählte, dass er schon oft Katze gegessen hat und das das eine Delikatesse sei. Er wurde daraufhin vom Sender fristlos entlassen.
Jetzt frage ich mich, wieso? Was ist schlimmer daran eine Katze zu essen als eine Kuh? Okay, eine Katze ist ein Haustier. Die sind in unseren Breiten als mindestens zweitbester Freund des Menschen allgegenwärtig. Aber was ist mit Hasen oder Kaninchen. Die werden doch auch gegessen und dienen auch als Haustiere. Ähnlich bei Vögeln.
Liegt es daran, dass eine Katze, genau so wie ein Hund, zu einem Menschen eine Beziehung aufbauen kann? Ich meine, eine Katze kommt wieder, schmust mit einem und bleibt ein Leben lang bei einem. Bei einer Ente wäre das wohl schwer vorstellbar. Das heißt wenn eine Kuh etwas handlicher wäre und man mit ihr im Bett kuscheln könnte würden wir sie nicht essen?
Ich finde bei dem Rauswurf des italienischen Katzenliebhabers (mal anders) bleibt eine gewisse Doppelmoral zurück. Man kann doch nicht einerseits Katzenragout für schlecht heißen, aber andererseits Hasen essen oder gar Froschschenkel usw. Es ist verständlich, dass das etwas Verwunderung mit sich bringt, weil Katzenbraten bei uns nicht wirklich üblich ist, jedoch macht es meiner Meinung keinen ethischen Unterschied zum Verzehr eines Hasen. Also entweder ganz oder garnicht.
via tagesschau.de
Nach dem Klick gibts das Video der Szene.
Spinatpfannkuchen mit Tomaten-Pilze-Füllung und Camembertsoße
08. Feb
Zutaten:
Für die Pfannkuchen:
500 g Mehl
4 Eier
1/2 l Milch
250 g Spinat
Salz
Für die Füllung:
4 Tomaten
5 Champignons
1 Zwiebel
Olivenöl
Für die Soße:
200 g Camembert
1/4 l Milch
1 Schluck Weißwein
Mehl
Petersilie
Rosmarin
Pfeffer
Salz
Zubereitung:
Den Spinat auftauen lassen, sofern man tiefgekühlten hat. Ansonsten beginnt man mit dem Pfannkuchenteig. Einfach alle Zutaten vermischen und so verrühren dass es einen glatten flüssigen Teig gibt. Den Teig dann mit einer Schöpfkelle in einer Pfanne backen. Wichtig: Nach jedem Pfannkuchen wieder einen Spritzer Olivenöl in die Pfanne geben. Danach die Pfannkuchen auf einem Teller stapeln und im Backofen auf schwächster Stufe warm halten.
Die Zwiebel kleinschneiden und zusammen mit etwas Olivenöl in einem Topf anbraten. Nach kurzer Zeit die Champignons hinzu geben. Wenn die Pilze etwas kleiner und leicht bräunlich geworden sind, die Tomaten hinzugeben und bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Etwas Milch in einen Topf geben und wenn sie warm ist die klein geschnittenen Camembert hinzugeben. Wenn der geschmolzen ist kann man, wenn man möchte die Überreste des Camembertrands rausfischen. Petersilie und Rosmarin hinzugeben. Mit etwas Mehl binden und mit Salz, Pfeffer und Weißwein abschmecken.
Fertig. Haben wir gestern erfunden. Hat extrem gut geschmeckt. Vor allem die Soße und die Pfannkuchen. Kann man bestimmt auch gut als Crêpes machen. Mjam.




