i blog you to the ground
Technik
iPad – Die Sinnfrage und der Hype
15. Jun
Ich selbst hab dafür immer noch keinen Verwendungszweck. Außer dass es Spaß macht damit zu hantieren. Aber das rechtfertigt den Anschaffungspreis nicht. Jedoch für jemanden der außer Surfen, Google Maps, Fotos anschauen und E-Mails schreiben keine Anforderungen hat ist das Ding optimal. Vor allem wenn derjenige noch nie einen normalen Computer bedient hat.
Darum: Es kann durchaus einen Sinn haben.
Allerdings finde ich den Hype auch total ungerechtfertigt. Wenn der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Verlags in den Amerikanischen Medien von sich gibt, dass man als Printmedien-Mensch jeden Tag Steve Jobs für die Erfindung dieses Geräts danken soll, dann setzt das einer unglaublichen Blase die Krone auf. Das iPad ist nicht die Rettung der Printindustrie. Das ist doch lächerlich. Das iPad und seine jetzt vermutlich bald aus dem Boden spriessenden Marktbegleiter verschaffen den Printmedien höchstens noch etwas mehr Zeit sich neu auszurichten. Meine laienhafte Prognose besagt, dass sich in der langfristigen Zukunft nur noch Hochglanzmagazine und Bücher halten werden können. Tageszeitungen werden aussterben bzw. ein Nischenprodukt für Traditionalisten werden.
In diversen Berufen mag das iPad aber durchaus seine Berechtigung haben. Ich denke da an Ärzte bei der Visite, individueller Medienkonsum im Flugzeug, Speisekarten inklusive Bestellung und meinetwegen auch interaktives, spielerisches Lernen.
Ich denke ja dass Menschen die etwas mehr mit ihrem Computer machen als oben beschrieben, irgendwann merken dass man damit halt doch nicht sooo viel anfangen kann und alles andere praktischer wird sobalds über Kleinkram hinaus geht.
iPad als erster und einziger Computer
28. Mai
Meine Mutter hat noch nie in ihrem Leben einen Computer besessen, ja nichtmal bedient. Jedoch war in letzter Zeit öfters der Wunsch da mal an jemanden eine E-Mail zu schreiben oder was im Internet nach zu gucken. Das brachte mich auf die Idee meinen Eltern vorzuschlagen ein iPad als “Computer” für meine Mutter anzuschaffen. Natürlich schwingt da auch eine Portion Eigeninteresse mit. Ich habe zwar für mich immer noch keinen Grund gefunden für das iPad 500€ auszugeben, aber gespannt auf das Gerät war ich ja schon. So hat sich das quasi doppelt angeboten.
Interessant finde ich auch zu beobachten wie jemand der in 55 Jahren nie einen Computer bedient hat mit einem iPad zurecht kommt. Ich habe die These aufgestellt, dass das wohl leichter zu erlernen sein sollte wie z.B. mit einem Netbook umzugehen. Ich starte mit der Aktion also auch einen kleinen Feldversuch. In den kommenden Wochen werde ich sporadisch über die Erfolge und Rückschläge in Sachen iPad berichten.
StarCraft II Beta noch im Februar [Update]
11. Feb
Na sowas, StarCraft II scheint tatsächlich absehbar zu sein. Nur drei Jahre nach der ersten Ankündigung kommt die erste Beta raus, Wahnsinn!
Um 22:30 Uhr Ortszeit fand Blizzards Conference Call statt bei dem traditionell nicht nur schnöde Zahlen, sondern auch Neuigkeiten zu kommenden Spielen präsentiert werden. Gerüchte hatten es schon prophezeit: Die Beta-Phate von StarCraft II steht kurz bevor. Sie sollten Recht behalten. Noch diesen Monat kann es losgehen. Und zwar sogar gleich weltweit!
Ich hab mich vor einiger Zeit auch zum Beta-Programm angemeldet. Allerdings ist damit leider nicht gesichert, dass ich einer der Glücklichen sein darf auf die das Spiel diesen Monat noch losgelassen wird. Ich nehme ja an, dass ich als Mac-User eine bessere Chance habe, denn von denen gibts deutlich weniger als Windows-User. Außerdem muss es die ja auch interessieren ob wie das Spiel auf schwachen Grafikkarten läuft.
Wenn das Spiel hält was die zahlreichen Videos versprechen werde ichs mir definitiv kaufen. Habs mir auch bei Amazon schon vorgemerkt.
Quellen:
http://starcraft2.ingame.de/image.php?gal=1655&img=76003
http://starcraft2.ingame.de/kommentare.php?newsid=99102
Update 18.02.2010 2:48 Uhr:
Gestern abend startete weltweit die Beta. Allerdings vorerst nur für Windows. Zur Mac-Version heißt es von Blizzard:
We plan to release a Mac version of the beta client at some point during the beta test period. We’ll have further details to share as the beta test progresses.
Ich hoffe das dauert nicht ewig und ich bin dann dabei.
Trillian for Mac
03. Feb
Kaum ein anderes Programm erinnert mich so an die Anfangszeiten meiner Computerbenutzung wie Trillian. Damals war Trillian so ziemlich das wichtigste Programm des Computers.
Das hat sich inzwischen sehr geändert. Außerdem gab es Trillian bisher nie für den Mac. Vor ein paar Tagen wurde nun die erste alpha Version freigegeben. Es ist sehr seltsam die “alten” Trillian-Töne auf dem Mac zu hören. Hat aber irgendwie was retro-mäßiges.
Ansonsten ist Trillian for Mac nett, aber eben noch eine alpha. Man kann damit chatten, aber sonst sind noch wenig Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten vorhanden. Bin aber gespannt wie sich das entwickelt und ob ich irgendwann vielleicht wieder von Adium zurück zu Trillian wechseln werde.
text_reverse.php
02. Feb
Falls mal einer die Zeilen eines Textes umdrehen möchte:
//source file $source = "konzerte.txt"; //put the lines of the files in the lines-array $lines = file($source); //reverse the lines-array $lines = array_reverse($lines); //put the elements of the reversed array together foreach ($lines as $element) { $text .= $element; } //output file $output = "bla.txt"; //open the output file and create it if it doesn't exist $handler = fOpen($output, "a+"); //write the file fWrite($handler , $text);
Vorher:
la
le
lu
Nachher:
lu
le
la
Download: text_reverse.php
Echofon
31. Jan
Mein Twitterclient heißt inzwischen Echofon. Anfangs benutze ich kurz Twitterrific
und bliebt dann lange Zeit bei Tweetie. Allerdings hinkt die Mac-Version der aktuellen Entwicklung bei Twitter mächtig hinterher. Die iPhone-Version gibts inzwischen in der zweiten Version
. Aber dafür muss man nochmal Geld hinlegen. Und ich finds bescheuert für sowas wie Twitter Geld auszugeben. Darum habe ich einen Twitterclient gesucht der die neuen Twitter-Features wie z.B. Retweets unterstützt und kostenlos ist. Gelandet bin ich bei Echofon. Und siehe da, Echofon ist auch noch besser zu bedienen als Tweetie. Besonders die Unterhaltungs-History und die Growl-Anbindung finde ich sehr praktisch.
Bei der iPhone-Version
ist sehr praktisch, dass man Bilder und Links auch direkt in der Übersicht anklicken kann. Bei Tweetie (1.3.2) kann man ein Bild und einen Link erst anklicken wenn man zuvor den Tweet ausgewählt hat. Das nervt wenn man mehere Sachen zu klciken hat. Da muss man immer in jeden einzelnen Tweet rein- und rausnavigieren.
Wenn man doch etwas Geld in die Hand nehmen möchte bekommt man mit der Pro Version
fürs iPhone eine Synchronisation der Tweets zwischen iPhone und Mac. Allerdings finde ich jeden Cent den man für Twitter ausgibt zuviel, zumindest als Privatperson.
Apple iPad
28. Jan
Gestern wurde erwartungsgemäß das Apple iPad vorgestellt. Steve Jobs platzierte das iPad zwischen iPhone und MacBook. Aber ist wirklich dazwischen noch Platz für ein zusätzliches Gerät? Warum besitzt man denn einen mobilen Computer, also ein MacBook? Um es schnell mal irgendwo mit hinnehmen zu können. Zum Beispiel um damit in der Uni oder am Arbeitsplatz arbeiten zu können. Mit dem iPad kann man nicht wirklich arbeiten. Arbeiten heißt Artikel schreiben, Programmieren – längere Texte schreiben eben. Mit dem iPad und seiner Bildschirmtastatur macht das keinen Spaß. Und wenn man eine externe Tastatur mitnimmt kann man fast gleich ein MacBook mitnehmen.
Um Filme zu schauen ist das Ding immernoch zu klein und unhandlich. Wenn ich im Zug oder Flugzeug sitze schau ich dann darauf Filme? Vor allem, wenn ja, wie oft? Mal abgesehen von Vielreisern wird sich niemand ein 500$+ Gerät kaufen nur um darauf Filme zu schauen.
Bücher darauf lesen finde ich noch die sinnvollste Anwendung. Das iPhone ist zu klein das Notebook zu unhandlich. Das iPad ist wie ein Buch. Jedoch sind die iBook-Store Bücher eindeutig zu teuer. Für 14.55$ bekommt man auch schon ein normales Taschenbuch. Dieser Anwendungsfall ist gut, aber dafür dass man sich kein Buch ins Regal stellen kann sollte man schon auch effektiv weniger zahlen müssen.
Man kann mittels eines SD-Karten- und USB-Adapters für den Dockanschluss sogar Fotos direkt auf das iPad importieren. Es wird von Apple auch ein Dock mit Tastatur dran angeboten. Man kann auch bestehende Bluetooth-Tastaturen an das iPad anschließen. Diese beiden Möglichkeiten unterscheiden das iPad im wesentlichen auf funktioneller Ebene vom iPhone bzw. iPod touch. Dadurch steigt es meiner Meinung nach zum potentiellen MacBook-Ersatz auf. Trotzdem bleiben oben genannte Zweifel bestehen, weil man daran eigentlich nichts produktives über lange Zeit machen kann/will.
Das iPad passt definitiv nicht zwischen iPhone und MacBook, meiner Ansicht nach. Höchstens (reiche) Leute die gern was zum rumspielen haben kaufen sich so eins zusätzlich zu MacBook und iPhone. Ich selbst könnte mir so eins nur als MacBook-Ersatz vorstellen. Daheim nen iMac, für unterwegs das iPhone und um im Urlaub auch bissl was arbeiten zu können und seine Fotos und Videos auf das Gerät zu bekommen und anzuschauen ists nett. Für die Uni ist das iPad vermutlich auch recht praktisch, weil es reicht um Skripte markieren zu können und sich Notizen zu machen.
Richtig interessant finde ich allerdings die Tatsache, dass Apple einen eigenen Chip für das iPad entwickelt hat. Zu betonen ist, dass es sich bei dem Apple A4 nicht (nur) um eine CPU handelt, sondern um ein sogenanntes System On Chip. Das heißt da ist alles drin was man für sein System an Prozessoren zu braucht. Also eine CPU, eine Grafikeinheit und die diversen Controller. Der A4 enthält als Hauptprozessor einen ARM Cortex-A9 MPCore1. Für die Grafik ist vermutlich ein PowerVR SGX545 zuständig sowie ein PowerVR VXD für Videowiedergabe2. Entwickelt haben die ehemaligen PA SEMI Mitarbeiter den Chip bei Apple. Spannend wird auch ob Apple im nächsten iPhone auch auf ein eigenes System setzt oder wieder ARM Chips von Samsung nutzt.
Das iPad macht sicher unglaublich Spaß in der Bedienung. Auf dem Sofa sitzen und Internetseiten und Fotos rumschubsen ist sicher super, weil man eben so direkt am Geschehen dran ist. Aber so ein richtiger Anwendungsfall für den es sich lohnen würde 500$ aufwärts zu bezahlen offenbahrt sich mir noch nicht. Jedoch kommt das dann auch auf die iPad Apps im Appstore an. Wenn ich meinen iMac habe und mein MacBook mal aus irgendwelchen Gründen ersetzt werden will überlege ich mir nochmal ob die Anschaffung eines iPads anstatt eines MacBooks sinnvoll wäre.
Blindtext-Generator
04. Dez
Als Webdesigner oder -entwickler hat man während der täglichen Arbeit immer mal wieder Verlangen nach einem Blindtext. Der auch Fülltext genannte Text hat inhaltlich überhaupt keinen Sinn. Er dient lediglich dazu die Wirkung des Textes in einem Layout zu überprüfen.
Der Standard-Text ist das sicher jedem schonmal über den Weg gelaufene “Lorem ipsum dolor sit amet …”. Allerding kann man das doch auch etwas lustiger doer einfach anders gestalten. Man könnte sich selbst einen netten Text ausdenken. Aber falls man dazu keine Zeit oder Lust hat gibt es natürlich auch eine Lösung.
Der Blindtext-Generator, zu finden unter www.blindtextgenerator.de. Da gibts nicht nur “Lorem ipsum” auf Deutsch, sondern auch hohes Kulturgut, nämlich Texte von Goethe und Kafka! Sogar Pangramme, also Sätze mit allen Wörtern des Alphabets, sind zu haben. Allerdings ist der inhaltliche Sinn recht Fragwürdig, dafür ists erheiternd. Hier ein Auszug:
Zwei flinke Boxer jagen die quirlige Eva und ihren Mops durch Sylt. Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern. Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor quer über den großen Sylter Deich. Vogel Quax zwickt Johnys Pferd Bim.
Da sollte ja fast jeder etwas für seine Bedürfnisse finden. Die Texte lassen sich auch direkt auf der Seite schon in bestimmte Breiten zwängen und bis ins Unendliche verlängern.
Viel Spaß beim texten!
Chrome OS
25. Nov
Gestern hab ich auch mal kurz die erste Preview des Google Betriebssystems in Parallels ausprobiert. Eigentlich ist Betriebssystem ja schon zuviel gesagt. Denn es handelt sich nur um einen Browser. Es gibt keine fest installierten Programme die auf dem Rechner lokal laufen. Im Hauptmenü oben rechts finden sich nur einige Links zu Webanwendungen, vornehmlich von Google selbst natürlich.
Die Idee ist, dass man ja keine fest installierten Programme mehr braucht, weil man sowieso 90% der Computernutzung im Browser verbringt. Ich würde behaupten fürs Arbeitswesen ist das nicht praktikabel, mal ganz abgesehen davon dass keine Firma will, dass alles über Google läuft. Außerdem, was passiert wenn man kein Internet da ist? Nichts! Denn es tut ja nichts.
Also irgendwie… Naja. Ist jetzt nix so dolles, finde ich. Mal sehen ob das noch toll wird. ich glaub nicht.
Pixelmator vs. Photoshop
11. Nov
Bis heute morgen mochte ich Pixelmator eigentlich sehr. Die Photoshop-Alternative für den Mac sieht gut aus, ist billig und lässt sich leicht bedienen. Aber bis gestern hab ich noch nie größere Sachen damit gemacht. Ich wollte mich an diesem Tutorial versuchen. Das Problem ist, dass Pixelmator einem den ganzen Arbeitsspeicher vollrotzt. Die Datei hat am Ende so ungefähr 20 Ebenen. Das ist nicht wirklich viel. Das Bild ist mit 3456 × 2298 Pixeln zwar relativ groß aber auch nicht übermäßig. Pixelmator verbraucht quasi pro Ebene 100 MB Ram. Also über 2 GB. Wenn man dann am Ende des Tutorials alle Ebenen dupliziert und zu einer Ebene vereint, dann muss man Glück haben wenn Pixelmator das hinbekommt. Mir ist es dabei mindestens drei mal abgestürzt. Abgesehen davon ist es unglaublich langsam bei so Sachen wie eine Fläche mit einer Farbe füllen.
Am Ende lief es darauf raus, dass ich das was ich hatte als *.psd abgespeichert habe (nach weiteren Abstürzen von Pixelmator) und das ganze in Photoshop zu Ende gebracht habe. Das gute alte Photoshop CS3 für den Mac hat für die klitze gleiche Arbeit nie mehr als 1000 MB verbraucht und war nie langsam. Es gab nie Wartezeiten. Auch nicht beim Ebenen duplizieren.
Fazit: Pixelmator ist nicht wirklich eine Photoshop-Alternative. Man kann damit schnell mal eine Skizze zeichnen, ein Bild verkleinern (geht aber auch mit Vorschau), was ausschneiden, solche Kleinigkeiten eben. Aber richtig ernsthafte auch nur halbwegs professionelle Projekte kann man damit nicht durchführen. Der Autor des Tutorials schreibt am Ende auch noch “The purpose of this tutorial was to demonstrate that you can do nearly anything in Pixelmator.” Toll. Man kann zwar viel damit machen, aber nur wenn man viieel Zeit und Geduld, oder einen extrem leistungsfähigen Rechner hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das auf einem Mac Pro mit 16 GB Ram gut läuft. Vielleicht sogar schon mit 8 GB. Aber der Sinn eines 40€-Programms kann doch nicht sein sich nen 2500€-Computer anschaffen zu müssen damit man wirklich was damit anfangen kann.
Also auf die beiden Pixelmator-Brüder wartet noch ne ganze Menge Arbeit wenn sie Photoshop ernsthaft Konkurrenz machen wollen!
Wintersemester 2009 – Rechnerarchitektur
28. Okt
Weil ich grade Lust hab drüber zu schreiben will ich mal eine kleine Reihe anfangen in der ich eine kleine Übersicht über die Veranstaltungen gebe die ich dieses Semester besuche. Anfangen möchte ich mit Rechnerarchitektur.
Natürlich haben viele schonmal einen Computer zusammen gebaut und wissen dass nicht jeder x-beliebige Prozessor auf jedes Mainboard passt und dass es wichtige Unterschiede beim Arbeitsspeicher zu beachten gibt. Aber wie die ganzen Teile genau funktionieren und wie sie untereinander verbunden sind und wie die zu erledigenden Aufgaben verwaltet werden war mir bisher auch nicht so ganz klar. Das wird in der Vorlesung Rechnerarchitektur erarbeitet.
Momentan beschäftigen wir uns damit wie ein Prozessor aufgebaut ist, wie er arbeitet und wie man ihn zum Erledigen von diversen Aufgaben verführen kann. Dazu arbeiten wir mit einem kleinen 16 Bit Mikrorechner namens Toy-Rechner. Der kennt 12 verschiedene Befehle mit denen man so ziemlich alles machen kann zumindest theoretisch. Leider merkt man schnell, dass das relativ wenig Befehle sind. Zum Beispiel fehlt Multiplizieren und Dividieren. Die Befehle sind natürlich auch nicht so schön selbsterklärend wie z.B. PHP. Es handelt sich hier ja um eine Assemblersprache. Der Befehl um zum Beispiel den Wert der grade im Akkumulator steht in die Adresse $30 im Ram zu schreiben lautet $0030.
Beim aktuellen Übungsblatt sollte man einen Wert der im Ram steht um n stellen nach rechts verschieben. Die Aufgabe war also den gegebenen Wert n mal durch 2 zu teilen. 2 deswegen weil man es ja Bitweise machen soll. Da muss man dann auch erstmal drauf kommen dass man von dem gegeben Wert so oft zwei Abziehen muss bis es nicht mehr geht. Dabei zählt man wie oft es geht, das Ergebnis ist die Bitweise nach rechts verschobene Zahl. Dabei gibt es dann noch so Spezialfälle zu beachten wie z.B. was passiert wenn der Eingabewert 0 oder 1 ist und sich somit garnicht erst durch 2 teilen lässt.
Schlussendlich haben wirs trotzdem hinbekommen. Mal sehen ob ich mein Progrämmchen morgen noch verstehe, denn kommentiert haben wir noch fast nix.
Ich wunder mich übrigens wieso mir das relativ viel Spaß macht. Ist ja eigentlich total trocken. Aber man sieht halt schon das was passiert. Ich glaube es ist gut dass bei der Vorlesung noch ein ausgewiesenes Praktikum mit drin ist!
27″ iMac (und so)
20. Okt
Heute gabs massig neues von Apple. Neben der fantastischen Multitouch Mouse mit dem wohlklingenden Namen “Magic Mouse“, die keine Klitoris Scrollball mehr besitzt, und von mir bereits bestellt wurde, gab es vor allem noch neue iMacs.
Aus 20 und 24 Zoll wurden 21,5 und 27 Zoll. Puh 27 Zoll, sicher voll teuer – dachte ich. Bisher plante ich ja den 24″ iMac mit dickerer Grafikkarte, Apple Remote, Wireless Tastatur und Wireless Mighty Mouse zu kaufen. Kostenpunkt mit AoC-Rabatt: 1800€. Jetzt kostet das selbe in 27″ sage und schreibe 1300€! Krasse scheiße! 500€ weniger als bisher dafür in meinem Hinterstübchen dafür eingeplant waren.
Das Ding hat dann auch nicht nur nen riesigen Bildschirm und nix dahinter, sondern auch einiges an leckeren Innereien zu bieten. Da wären zum Beispiel der 3,06 Ghz Prozessor – bisher nur 2,93, die 1 TB Platte – bisher nur 640GB, bis zu 16GB RAM – bisher 8, Betrieb als externen Monitor eines anderen Macs – bisher nicht möglich und der SD Card Steckplatz – bisher nicht vorhanden. Und Quad-Core gibts jetzt auch im iMac! Aber vor allem anderen: Natürlich dieses riesige geniale LED Display. Ich dachte ja bei der letzten Aktualisierung des iMacs schon dass jetzt die LED-Technik auch hier Einzug hält. Jetzt endlich ist es war geworden, und dann auch noch in 27″ und zu dem Preis! 27 Zoll! Das sind fast 70 cm sichtbare Bilddiagonale, das Ding ist so groß wie der Fernseher meiner Eltern! Und nebenbei bemerkt ist das ungefähr 4 mal so groß wie mein MacBook Display.
Genial! Hach. Bei mir wird das zwar erst nächstes Jahr was aber ich kann mich ja jetzt schonmal freuen.
Übrigens wurde der Mac mini auch upgedated. Was dabei auffällt: Es gibt ihn jetzt auch in einer Server Version ohne Optisches Laufwerk mit Snow Leopard Server vorinstalliert. Mal sehen obs dafür einen Markt gibt.
Das MacBook hat auch eine erfrischung erhalten. Genauer gesagt ein komplettes Redesign. Sieht sehr hübsch und elegant aus – trotz dem Plastik. Sehr rund.
Die Apple Remote gibts jetzt, passend zum iMac, auch komplett aus Alu. Sieht komisch aus. Mal sehen wie sie sich in echt anfühlt. Leider wird sie wohl keinen Magneten mehr in sich tragen. Ich brauch aber doch einen Magnet um die Fernbedienung an meinem Bettpfosten zu befestigen.
Naja, muss ich vielleicht mal Restposten aufkaufen!
Das war mal wieder ein anständiges Apple Event – und das ganz ohne Event. Krass eigentlich, dass so große Updates nicht auf einem Special Event vorgestellt werden. Einfach per “Silent Upgrade” in den Store gestellt. Ich freue mich jeden Falls wie ein Schneekönig auf meinen nächsten München Besuch. Dann werde ich das Monstrum mal in Augenschein nehmen! Sauber Apple! Das habt ihr diesmal wiedermal gut hinbekommen! Und Anfang nächsten Jahres wird dann – Boooom! – das awsome Tablet rausgehauen und wir alle sind blown away.

