Technik

Siri – Was fehlt

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Seit über zwei Monaten benutze ich nun schon das iPhone 4S – und somit auch Siri. Das was es kann, kann es gut. Wenn niemand dazwischen redet klappt es allermeistens ohne Probleme. Ich benutze es hauptsächlich um Wecker und Erinnerungen zu erstellen, manchmal um kurze Mails und Tweets zu schreiben und um Telefonate zu starten. Aber natürlich kommen einem gleich ein Dutzend weitere Anwendungsfälle in den Sinn.

Einige weitere Funktionen sind in englischer Sprache bereits verfügbar. Zum Beispiel Integration in die Karten-App und Zugriff auf Daten von Yelp und Wolfram Alpha. Besonders die “Fakten-Abfrage” durch Wolfram Alpha habe ich schon oft vermisst. Mit diesem Funktionen kann man in der ersten Jahreshälfte 2012 auch auf Deutsch rechnen.

Aber was könnte man noch mit Siri machen? Ich verstehe ja nicht, dass Apple nicht auch gleich die Möglichkeit mit Siri zu twittern eingebaut hat, obwohl Twitter ja jetzt in iOS fest verankert ist.

Das was am meisten fehlt ist eindeutig die Entwickler-Integration. Ich fände es genial wenn ich Runkeeper per Siri zum GPS-Daten tracken starten, in der IMDb-App einen Schauspieler suchen oder Zugverbindungen mit der DB-App suchen könnte. Da tut sich ein schier endloses Feld an neuen Möglichkeiten auf. Das hat Apple mit Sicherheit auch bemerkt und wird sicher im Moment an einer Möglichkeit arbeiten Siri für Entwickler zugänglich zu machen. Vermutlich ist das garnicht mal so einfach zu lösen, wenn man es schön und einfach haben will. Man stelle sich nur mal vor, man hat mehrere Fahrplan-Apps oder mehrere GPS-Apps. Muss man dann erst den Namen der App sagen und dann erst “Wie komme ich um 15 Uhr nach Berlin Simpsonweg”? Man könnte jeder App eine eindeutige Anrede zuordnen. Das könnte aber auch schnell zu Verwirrung führen. Bei vielen ähnlichen Apps müssten manche auf entweder ziemlich seltsame oder total unpassende Anreden ausweichen. Aber genug des Brainstormings. Es sollte klar sein, dass das mal wieder eine anspruchsvolle Aufgabe für Apple sein wird. Aber ich denke sie werden bis spätestens iOS 6 eine Lösung dafür gefunden haben.

Feed Pause

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Uiuiui, schon über 200 Artikel nach nur einem Tag keine Feeds lesen. Das wird ne Weile dauern wenn ich in ner Woche das alles lese. :-)

215 Artikel

S/MIME Verschlüsselung mit Apple Mail und iOS

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Vor einigen Jahren hab ich mal davon gehört, dass man Mails ja auch verschlüsselt verschicken kann. Das ging damals am Mac mit Apple Mail nur mit GPGMail, war aber wahnsinnig kompliziert. Auf jeden Fall hab ichs, nachdem ich eine Tage für dieses Vorhaben aufgewandt habe, nicht zum laufen bekommen ohne dass immer mal wieder mein gehacktes Mail zerschossen wurde. Darum hab ich das mit dem Mails verschlüsseln und signieren erstmal aufgegeben.

Als jetzt für Lion eine neue GPGMail-Version verfügbar war hab ich mir das auch mal wieder angeschaut. Das ging deutlich einfacher. Hat recht schnell halbwegs funktioniert. Allerdings musste ich feststellen, dass ich ja logischerweise verschlüsselte Mails nichtmehr am iPhone lesen kann. Denn MobileMail kann kein OpenGPG und lässt es sich auch nicht beibringen. Es gibt im App Store einige (hässliche) Mail-Clients die OpenGPG beherrschen, zum Beispiel Secure-Mail Secure-Mail - Felix Schulze. Aber ich bin nicht gewillt auf ein anderes Programm zu wechseln, welches zumal nicht im System verankert ist.

Bei der Recherche zu OpenGPG, iOS und Apple Mail bin ich auch auf S/MIME gestoßen. Ich hatte keine Ahnung was das ist, aber iOS unterstützt das wohl seit Version 5. Bei S/MIME handelt es sich um Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions und ist auch ein Verschlüsselungsstandard für E-Mails. Dieser wird im Gegensatz zu OpenGPG auch von vielen Mail-Programmen von haus aus unterstützt, so auch Apple Mail und iOS.

Apple Mail:

  1. Zertifikat für die gewünschte E-Mail-Adresse besorgen. Solche Zertifikate kann man z.B. bei VeriSign für einen jährlichen Beitrag kaufen. Es gibt aber auch kostenlose Zertifikate, die sind aber nur ein Jahr gültig. Ich habe meins von TrustCenter
  2. Zertifikat herunterladen und per Doppelklick dem Schlüsselbund hinzufügen.
  3. Ab sofort sollten in Mail beim Verfassen neuer Mails Icons zum signieren und verschlüsseln auftauchen.

iOS:

  1. Zertifikat aus Schlüsselbund als *.p12-Datei exportieren. 
  2. Zertifikat auf iOS-Gerät bringen. Per Mail schicken ist einfach aber unsicher, da diese Mail abgefangen werden kann. Ist ja noch nicht verschlüsselt. Der sicherste Weg ist da vermutlich über die iPhone Configuration Utility.
  3. Datei auf iOS-Gerät öffnen und auf installieren tappen. Unter iOS wird das Zertifikat als Profil installiert. (Einsehbar unter Einstellungen -> Allgemein -> Profile)
  4. In den Einstellungen des entsprechenden Mail-Accounts unter Account -> Erweitert -> S/MIME: S/MIME einschalten.
  5. Bei Signieren und Verschlüsseln das eben importierte Zertifikat auswählen.

Allgemein gilt, dass man verschlüsselte Mails erst entschlüsseln kann wenn man den public key des Senders hat. Den bekommt man indem der Sender einem erstmal eine signierte Mail schickt. Beim Mac wird das Zertifikat des Senders dann automatisch in den Schlüsselbund übernommen. Bei iOS muss man bei der eingetroffenen Mail auf das Häkchen neben dem Absender tappen. Dann kann man das Zertifikat installieren. Wenn das erledigt ist werden neue Mails verschlüsselt versandt, sofern man den public key des Empfängers im System hat. Wenn nicht werden sie nur signiert verschickt. Wenn man auf signierte Mails antwortet werden sie grundsätzlich verschlüsselt. beides gilt für Mail und für iOS. Unter iOS muss man da aber etwas aufpassen, denn man kann beim schreibend er Mail nicht einstellen ob man verschlüsselt oder nicht versenden will. Das geht nur in den Account-Einstellungen. Man sollte sich also sicher sein ob der jeweilige Empfänger die Mail auch wirklich entschlüsseln kann.

Lesezeichen-Workflow

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Schon seit Anfang des Jahres nutze ich ifttt um meine Lesezeichen alle bei Instapaper zu sammeln. Das funktioniert seither super und immer problemlos. Allerdings kam mein Konzept ins Wanken wenn ich Links hatte die ich nicht mit einmal Lesen erledigen konnte. Manchmal möchte man zum Beispiel Tutorials aufheben, weil man sie ja mal brauchen könnte. Für sowas nutze ich Zootool. Aber um eine Seite von Instapaper zu Zootool zu bekommen musste ich sie immer öffnen und dann das Zootool-Bookmarklet drücken. Dabei wird der Link leider einfach nur gespeichert. Es werden keine tags vergeben und man hat auch nicht die Möglichkeit dazu. Ich dachte mir damals schon, dass es dazu doch auch einen ifttt-Trigger geben sollte, der auf Instapaper-likes reagiert. Gibts aber immernoch nicht. Aber seit ein paar tagen gibt es eine Lösung für mein Problem: Readability ist kostenlos. Naja, zumindest gibt es eine kostenlose Version die mir genügt. Und für Readability-Favourites gibt es auch einen ifttt-Trigger.

Mein Lesezeichen-Workflow funktioniert jetzt also perfekt und sieht so aus:
Ich finde beim Surfen, bei Twitter (ifttt-Recipe) oder im Google-Reader (ifttt-Recipe) etwas was ich später lesen möchte, dann drücke ich die Readability-Safari-Extension oder im jeweiligen Dienst das Sternchen. Minuten später hat ifttt den Link bei Readability gespeichert. Wenn dort dann später mir das alles in Ruhe anschaue und ich finde was, was ich aufheben möchte, aber aus meinen “News” raus haben will, dann drücke ich bei Readability auch das Sternchen und ifttt schmeißt das zu Zootool (ifttt-Recipe) wo sich mein Zoo weiter schön füllt.

Einen kleinen Nachteil gibt es aber doch. Readability ist irgendwie nicht so schön aufgeräumt wie Instapaper. Das war zwar nicht gerade hübsch, aber auch nicht hässlich und dafür übersichtlich. Das kann ich allerdings ertragen, dafür dass mir im Gegenzug keine Links mehr abhanden kommen. Ich hoffe die neue Readability-iOS-App gelingt denen genau so gut wie die mobile Website für iOS bisher schon ist.

Jawbone UP

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Wenn ich grade zu viel Geld hätte würd ich mir vermutlich so nen UP von Jawbone zulegen. Das ist ein Armband das als Bewegungstracker und -motivator und Wecker dient. Sicherlich für 100€ nicht wirklich nötig, aber macht bestimmt Spaß! :-)

YouTube Preview Image

iPhone 4S Camera+

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Schon krass was man aus der iPhone 4S Kamera zusammen mit Camera+ so rausholen kann.

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10 Jahre iPod

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Zu Ehren des 10. Geburtstags des iPods möchte ich mal die Erfahrungen eines iPod nano Langzeittests aufschreiben.

Ende 2005 habe ich mir mein erstes Apple-Produkt gekauft: Ein iPod nano der ersten Generation. Der kam da grade frisch raus und hat den iPod mini abgelöst. Er war unglaublich flach und klein und hatte sogar nen Farbdisplay und hat stolze 14 Stunden Audio gespielt.

Der iPod nano hat mir bis Anfang 2008 treue Dienst geleistet. Ich habe ihn täglich auf der Fahrt zur Uni genutzt. Dann bin ich aufs iPhone umgestiegen. Den iPod hat dann ein Kumpel weiter benutzt. Irgendwann hat der iPod dann mal ein Duell gegen einen Arsch verloren und hatte ein gebrochenes Display. Trotzdem wurde er weitergenutzt. Seither halt als großer Shuffle. Seit diesem Jahr ist der iPod im Ruhestand. Ich habe ihm aber noch ein neues Display gegönnt. Das hat auch gleich wunderbar funktioniert. Er funktioniert immer noch wie am Anfang. Sogar der Akku hat nicht spürbar nachgelassen. Er hat nur etwas an Glanz verloren. Vielleicht wird er später mal wieder als Badezimmer-Musiker gebraucht!

iPod nano

Auf jeden Fall ein super Produkt der iPod nano von damals. Er hat mich zu Podcasts gebracht und natürlich zum Mac. Natürlich hat er mich auch mehr zur Musik gebracht, weil ich so plötzlich gaaaanz viel (im Vergleich zu 128 MB vorher) Musik fasste. Außerdem kam man dank des iTunes Music Stores an so ziemlich alles sofort ran. Ich finde übrigens immernoch, dass iTMS viel toller klingt als iTunes Store. Von daher eigentlich schade, dass es da inzwischen alles gibt. :-)

Leider ist meiner Meinung nach der aktuelle iPod kein würdiger Nachfolger. Durch den Touchscreen lässt er sich unmöglich blind bedienen. Geil als Uhr, aber kein wirklich praktischer Musik-Player. Somit gibt es grade bei Apple zwischen dem iPod shuffle und dem iPhone eigentlich kein sinnvolles Produkt.

Die beste Äpp der Welt

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20111021-041242.jpg Ja, die Ärzte haben jetzt auch eine App. Totaler Schwachsinn, aber auf jeden Fall mal sehenswert, vielleicht kommt da ja dann irgendwann auch mal Inhalt.

iPhone 4S

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Das iPhone 4S ist da. Ich bin vollauf zufrieden, denn fast all meine Wünsche sind erfüllt worden. Dank Siri bin ich sogar richtig aufgeregt. Ich glaube ich war seit dem Kauf meines 3GS nicht mehr so erfüllt von Vorfreude. :-)

iPhone 4S

Siri hört sich wirklich gut und extrem nützlich an. Wie oft habe ich mir gewünscht eine E-Mail einfach diktieren zu können. Die Integration von WolframAlpha ist dann noch das Sahnehäubchen auf die Steuerungs-Tasks. Schön ist auch zu hören, dass Apple weitere Dienste zu Siri hinzufügen will. Das erste was mir da einfällt ist eine IMDb-Integration.

Neben Siri ist für mich die neue Kamera das Highlight. 1080p-Aufnahmen sind wirklich sehr nett. Dazu noch Bildstabilisator und Gesichtserkennung für Fotos. Endlich kann ich brauchbare Videos machen.

Leider hat Apple nicht, wie ich vermutet hatte, dem neuen 64GB iPhone den Preis des alten 32GB iPhones gegeben, sondern einfach ein drittes teures Modell hinzugefügt. Nunja, am Freitag wird trotzdem wie geplant das 32GB iPhone 4S bestellt.

iPhone 4S Preise

Komisch finde ich allerdings, dass so viele Menschen enttäuscht zu sein scheinen. Mal abgesehen davon, dass die Gerüchte eh eine ziemliche klare Sprache gesprochen hat, worauf habt ihr denn gewartet? Ich frage mich echt was man da außer dem Design groß anders machen könnte. Ein neues Design hätte zwar nett sein können, aber das iPhone 4 sieht ja wahrlich nicht schlecht aus und so im täglichen Gebrauch kommt es ja eindeutig auf die inneren Werte an. Aber sonst, fehlt dem iPhone ja nicht wirklich irgendwelche wichtige Hardware. So Sachen wie LTE und NFC sind ja auch bei den anderen paar Herstellern die das schon haben nur Spielereien. Also nur weil das neue Gerät aussieht wie das alte und auch ähnlich heißt ist man enttäuscht, obwohl innen drin die wichtigsten Sachen neu sind. Irgendwie lächerlich. Für mich sieht das iPhone 4S nach einer ziemlich runden Sache aus. Apple weiß halt wie man zu Hardware die passende Software schreibt. “It just works!”

Meine Tipps zum nächsten iPhone

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Heute erschein das neue iPhone. Da das Gerät was morgen vorgestellt wird mein iPhone 3GS ablösen soll habe ich interessiert jedes Gerücht der letzten Monate in mich aufgenommen. Hier kommt mein “Abschlußbericht”.

Es wird kein iPhone 5 geben, sondern “nur” ein iPhone 4S. Es wird genau so aussehen wie das iPhone 4, nur mit dem Unterschied, dass ein größeres Display bis zum Rand verbaut wurde. Hardware-Neuerungen sind ansonsten: 8MP-Kamera, A5 Prozessor und 1GB Ram mit 16 bis 64GB Speicherplatz. Nur das mit dem größeren Display zweifle ich selbst noch etwas an, das entspricht mehr meinen Wünschen als der aktuellen Gerüchte-Lage. Aber so in dieser Ausstattung wäre das mein Wunschgerät. Da könnte ich das mittlere mit 32GB nehmen.

Ansonsten wird es heut Abend viel um iOS 5 und den “Assistant” (worauf ich mich echt freuen würde) gehen, natürlich auch um die iCloud und vermutlich auch um iPods. iOS 5 und die iCloud werden entweder sofort verfügbar sein, oder Ende der Woche. Das neue iPhone wird man vorbestellen können. Verkaufsstart ist dann kommenden Samstag oder Montag. Die Veranstaltung wird zwei Stunden dauern. Steve Jobs wird auch mal kurz Hallo sagen, aber nur ganz kurz.

So, damit hab ich mich jetzt auch doch noch dem Glaskugel-Lesen angeschlossen. Mit den iPhone-Tipps bin ich mir wie gesagt ziemlich sicher. Ehrlich gesagt fällt mir so langsam auch nichts mehr ein was man da noch anderes an toller Hardware einbauen könnte…

Seagate GoFlex Desk

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Nach dem LaCie-Desaster hab ich mich genauer informiert wies bei den anderen Herstellern von externen Festplatten mit Thunderbolt aussieht. Western Digital sagt dass sie Thunderbolt mögen, aber konkrete Informationen gibt’s noch nicht. Besser siehst bei Seagate aus. Bestellen kann man da auch noch nichts, aber auf dem Intel Developer Forum wurden Thunderbolt-Adapter für die GoFlex Serie vorgestellt. Seagate fährt mit den GoFlex-Festplatten eine etwas andere Strategie als die anderen Hersteller. Für jede Festplatte gibt es sogenannte Adapter, die dann die eigentlichen Anschlüsse enthalten. So kann man USB, eSATA, FireWire und bald auch Thunderbolt-Adapter kaufen. Das hat den Nachteil, dass man für jeden benötigten Anschluss einen neuen Adapter kaufen muss. Allerdings auch den Vorteil, dass man beim Transport immer nur die Festplatte ohne Kabel und Netzteil mitschleppen muss. Außerdem kann ich jetzt schon die Festplatte kaufen und später dann den Thunderbolt-Adapter dazu bestellen. Das habe ich gestern gemacht, heute kam sie an. Der Spaß hat mich 130€ für die 3TB Version gekostet. Ich bekomme also für fast 300€ weniger einen StandBy-Modus, drei mal so viel Speicherplatz und weniger Krach und muss dabei für den Moment auf die Thunderbolt-Geschwindigkeit verzichten. Als besonderes Schmankerl kann man sogar die Statusleuchten ausschalten. Selbst wenn der Thunderbolt-Adapter 200€ kosten würde wäre ich immernoch billiger dran als mit der LaCie-Platte. Ich rechne mal mit ca. 100€. Das ist zwar immernoch sehr teuer (die bisher verfügbaren Adapter kosten zwischen 15€ und 35€), nur für einen Adapter, aber bei Thunderbolt war bisher ja irgendwie alles sehr teuer.

Zur Festplatte kann ich bisher sagen, dass sie echt extrem leise ist. Habe noch keine leisere externe Festplatte gesehen. Selbst bei Schreibzugriffen knistert sie nur ganz leise. Die Statusleuchte blinkt nicht wild um, sondern pulsiert höchstens. Das Gehäuse ist nicht ganz so solide wie bei der LaCie-Platte, denn es ist aus Plastik, aber trotzdem nicht klapprig. Trotz ihres Lüfters wird die Little Big Disk von LaCie deutlich wärmer als die Seagate GoFlex. Zwei 2,5″ Festplatten werden wohl wärmer als eine mit 3,5″.

Seagate GoFlex Desk

Jetzt bin ich gespannt wann der Thunderbolt-Adapter erscheint. Bis dahin bin ich jetzt erstmal wieder zufrieden mit meiner festplatten-Situation.

LaCie Little Big Disk Thunderbolt

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Vor kurzem habe ich meinen iMac und mein MacBook gegen ein neues MacBook Air mit i7 ausgetauscht. Ist in den meisten Belangen gleich schnell wie der iMac, jedoch deutlich handlicher und Geld sparte ich bei der ganzen Aktion auch noch. Allerdings habe ich darauf gesetzt, dass bald eine Thunderbolt-Festplatte käuflich zu erwerben ist. Neben einem sehr teuren Raid aus dem Hause Promise gab es da bisher rein garnichts. Meine 130 Gb Aperture Bibliothek passt natürlich hinten und vorne nicht auf ein MacBook Air. Und über USB oder WLAN macht das Arbeiten damit keinen Spaß. Da kommt Thunderbolt eigentlich grade recht.

Seit wenigen Tagen ist nun aber die Little Big Disk von LaCie mit Thunderbolt erhältlich. Die ist zwar mit knapp 400€ (das Thunderbolt-Kabel liefert LaCie nicht mit – muss man für 50€ extra kaufen) schweine teuer dafür, dass sie nur 1TB fasst, aber ich dachte mir wenn die sonst alle meine Wünsche erfüllt kann ich das vielleicht verkraften.

Gestern kam das gute Stück bei mir an. Der erste Eindruck war positiv. Das Gehäuse ist wirklich sehr klein! Aber kaum eingesteckt hat der Spaß ein Ende. Die Little Big Disk empfängt einen mit einem extrem hohen Surren, das langsam noch höher wird. Dazu kommt ein Rauschen wie es mein MacBook Air unter Vollast nicht hinbekommt. Die Festplatte soll bei mir auf dem Schreibtisch stehen nicht in nem Serverraum. Ich frage mich welcher Kreative Filmschneider (dementsprechend wird die Platte beworben) so arbeiten können soll? noch dazu kommt, dass das Ding keinen Ruhezustand kennt. Meine mehrere Jahre alte Western Digital MyBook Studio geht, wenn sie nicht gebraucht wird, schön in den Ruhezustand – die Platte dreht sich also nicht dauernd. Die LaCie Platte ist immer gleich laut, egal ob sie gebrauch wird oder nicht. So nen Ruhezustand ist doch inzwischen bei nicht ganz popligen Platten Standard dachte ich.

Ich habe mal ein kleines Video vom Einschalten gemacht:

Dazu kommen noch ein paar Makel die eigentlich nicht soo schlimm sind, aber ich will sie mal nicht verschweigen. Da wäre zum einen diese riesige leuchtende blaue Licht andauernd. Wieso braucht man denn eine Statuslampe die so groß ist wie ein Flutlicht?

Die Little Big Disk hat des weiteren ausschließlich Thunderbolt-Anschlüsse. Zwei Stück. So richtig verstehe ich ja nicht wie man dann auf den hohen Preis kommt. Eine andere vergleichbare Platte von LaCie hat eSATA, USB und FireWire 400 und 800 und kostet 100€ weniger. Aber die ist vermutlich dann genau so laut und kann auch nicht schlafen. So eine Festplatte von Western Digital kostet momentan grade mal gute 100€ und die kann sogar den Ruhezustand.

Somit würde ich für mehr Laut, weniger Anschlüsse und Thunderbolt fast 300€ Aufpreis zahlen. Meine Fresse LaCie, ihr habt was falsch gemacht. Wenn das Ding jetzt leise wäre und schlafen könnte, wärs immernoch teuer, aber so ist das einfach nur lächerlich. Wie kann man ne externe Festplatte die sich beim ersten Anschalten fast schon kaputt anhört (nein, ist wohl leider nicht nur bei meinem Modell so) nur ernsthaft verkaufen? Ich werde meinen kleinen Abstecher (nach “missachteter” Warnung von @elfzehn84) zu LaCie diese Woche noch rückgängig machen. ich hoffe bis zum Weihnachtsgeschäft haben dann auch mal Western Digital und die ganzen anderen Thunderbolt-Platten am Start.

Was ist die iCloud?

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Heute hat Apple nicht nur bekannt gegeben, dass dir übliche Keynote zum Start der WWDC Steve Jobs halten wird, sondern auch dass ein neuer Service namens iCloud präsentiert wird. In der Pressemeldung ist von “cloud services offering” die Rede. Aber was kann man sich darunter vorstellen?

Schon im Dezember 2009 hat Apple den Musikdienst Lala aufgekauft. Lala bot seinen Mitgliedern die Möglichkeit die eigene Musiksammlung auf die Lala-Server hochzuladen um sie über das mobile Internet überall abspielen zu können. Seither hat sich mit iTunes diesbezüglich nichts getan. Es verlor etwas an Farbe und die CD im Icon und Lala stellte seinen Dienst ein. Derweil zog Apple ein riesiges Datencenter in North Carolina hoch, welches seit Ende letzten Jahres fertig sein dürfte. Auf jeden Fall steht es jetzt bereit um genutzt zu werden.

Ende März diesen Jahres stellte Amazon sein Cloud Drive und Cloud Player vor. Dort hat man 5 GB kostenlosen Wolken-Speicherplatz. Da kann man seine eigene Musik hochladen. Alles was man bei Amazon online kauft nimmt keinen Platz weg. Wenn man trotzdem mehr als 5 GB braucht kostet das. Erst vor knapp drei Wochen zog Google nach mit Music Beta. Dort kann man 20.000 Songs hochladen und diese im Browser oder über eine Android App abspielen.

Diese Vorgeschichte zum Thema “Musik in der Cloud” kann man als Zusage nehmen, dass Apples iCloud auch dies irgendwie anbieten wird. Nur wie? Den Ansatz von Amazon finde ich ganz gut. Das was man schon besitzt kostet, alles was man zusätzlich über den angeschlossenen Shop kauft verbraucht keinen Platz. Ich denke sowas ähnliches wird auch Apple anbieten. Aber vielleicht ohne kostenloses Modell. Allerdings bin ich mir sicher, dass der Service von Anfang an gut in iTunes und iOS eingebunden sein wird. Das hören über den Browser wird wegfallen, denke ich.

Was aber wird iCloud noch beinhalten? Es gibt da noch eine Baustelle von Apple die man mal angehen könnte. Zum Einen wäre da iWork.com. Das wurde zusammen mit dem letzten großen iWork-Update Anfang 2009 als beta vorgestellt. Seither hat sich weder an iWork.com noch an den Desktop-Apps was getan. Nur die iOS Geräte wurden mit Pages, Keynote und Numbers versorgt. Zuletzt heute mit iWork fürs iPhone. Ich denke Apple wird iWork.com überarbeiten und zu einem Teil der iCloud machen. Vielleicht wird es sogar möglich sein die Dateien direkt online im browser zu bearbeiten – ähnlich wie bei Google Docs. Aber das halte ich für unwahrscheinlich. Apple setzt da eher auf Apps auf den jeweiligen Geräten.

Apropos Apps… ich weiß nicht ob ich hoffen soll, dass iCloud auch so ähnlich wie Dropbox funktioniert. Es wäre schon schön wenn man als iOS- bzw. Mac-Developer schön mit den eingebauten APIs seine Daten und Einstellungen über iCloud synchronisieren könnte. Andererseits würde das, wenn es gut funktioniert, das sympathische Dropbox überflüssig machen.

Das wirds wohl gewesen sein an neuen Features. Ich denke die iCloud wird zum speichern von Daten da sein, wobei der Fokus sicher auf der Musik liegen wird. Das heißt WebApps werden weiterhin MobileMe unsterstellt sein. Aber was passiert zum Beispiel mit der iDisk? Eigentlich ist diese wie dafür geschaffen mit iWork.com zur iCloud zu verschmelzen. Hat ja auch schon ne Wolke im Icon. :-)

Ich denke übrigens nicht, dass die bisherigen MobileMe-WebApps eine größere Überarbeitung erfahren werden. Die sind ja bisher schon ganz ok, außerdem sind die meisten ja in den letzten Monaten immer mal wieder aufgefrischt worden. Sie werden höchstens irgendwie anders im neuen iCloud/MobileMe-Konzept eingebaut.

Es gibt auch Gerüchte die meinen, dass ein Teil von MobileMe kostenfrei wird und ein anderer Teil weiterhin als MobileMe Pro oder so ähnlich weiterhin was kosten wird. Das fänd ich aber zusammen mit dem vermutlich ebenfalls kostenpflichtigen iCloud eine viel zu unübersichtliche Mischung. Apple wird sich da was halbwegs einheitliches einfallen lassen und das ganze unter ein bis zwei Hüten vereinen.

Soviel mal zu meinen Einschätzungen. Was wirklich passiert wird wohl am Montag auf www.apple.com und www.icloud.com zu lesen sein.

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