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Beiträge getaggt mit Apple
iPad – Die Sinnfrage und der Hype
15. Jun
Ich selbst hab dafür immer noch keinen Verwendungszweck. Außer dass es Spaß macht damit zu hantieren. Aber das rechtfertigt den Anschaffungspreis nicht. Jedoch für jemanden der außer Surfen, Google Maps, Fotos anschauen und E-Mails schreiben keine Anforderungen hat ist das Ding optimal. Vor allem wenn derjenige noch nie einen normalen Computer bedient hat.
Darum: Es kann durchaus einen Sinn haben.
Allerdings finde ich den Hype auch total ungerechtfertigt. Wenn der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Verlags in den Amerikanischen Medien von sich gibt, dass man als Printmedien-Mensch jeden Tag Steve Jobs für die Erfindung dieses Geräts danken soll, dann setzt das einer unglaublichen Blase die Krone auf. Das iPad ist nicht die Rettung der Printindustrie. Das ist doch lächerlich. Das iPad und seine jetzt vermutlich bald aus dem Boden spriessenden Marktbegleiter verschaffen den Printmedien höchstens noch etwas mehr Zeit sich neu auszurichten. Meine laienhafte Prognose besagt, dass sich in der langfristigen Zukunft nur noch Hochglanzmagazine und Bücher halten werden können. Tageszeitungen werden aussterben bzw. ein Nischenprodukt für Traditionalisten werden.
In diversen Berufen mag das iPad aber durchaus seine Berechtigung haben. Ich denke da an Ärzte bei der Visite, individueller Medienkonsum im Flugzeug, Speisekarten inklusive Bestellung und meinetwegen auch interaktives, spielerisches Lernen.
Ich denke ja dass Menschen die etwas mehr mit ihrem Computer machen als oben beschrieben, irgendwann merken dass man damit halt doch nicht sooo viel anfangen kann und alles andere praktischer wird sobalds über Kleinkram hinaus geht.
Mac Developer Programm für $99
05. Mrz
Soeben war der Apple Developer Bereich einige Stunden offline. Jetzt ist nichts mehr wie vorher, die WWDC wird überlaufen sein, genau so wie die Fileserver voll von illegalen Mac OS Developer Seeds sein werden. Das Mac Developer Program kostet nchct mehr mehrere hundert Dollar, sondern nur noch $99 – wie das iPhone Developer Program.
Das ist schon ein krasser Schritt. ich wollte immer in das Developer Program, war auch einige Zeit als Student dort registriert, aber die volle Mitgliedschaft konnte ich mir nie leisten. Jetzt wird es um ein Vielfaches mehr registrierte Entwickler geben. So spekuliert 9 to 5 mac nicht ganz weltfremd über eine Art App Store für den Mac.
Es wäre schon praktisch seine ganze Software über eine zentrale Stelle immer aktuell halten zu können. Die Viren-Thematik ist auf dem Mac zwar (immer) noch kein Thema, aber dadurch wäre man auch größtenteils davor gefeit. Jedoch wäre es um ein vielfaches schlimmer als auf dem iPhone wenn dieser Store die selben Probleme hätte wie auf dem iPhone. Es wäre fatal wenn man auf eine Aktualisierung Tage, Wochen oder gar Monate warten müsste weil sie im Überprüfungsprozess von Apple stecken bleibt. Beim iPhone geht es zum Großteil um relativ billige Apps. Man stelle sich vor was es für Adobe bedeuten würde wenn die Creative Suite 5 drei Monate nicht zugelassen würde. Das wäre vermutlich dann das letzte Programm was Adobe für den Mac entwickeln würde. Darum bedarf das Konzept des App Stores vor einer Adaption für den Mac noch einer stattlichen Überarbeitung.
Ich frage mich auch was Apple nun an der WWDC 2010 machen will? Weniger Leute zulassen? Dann sind noch mehr Entwickler die zuhause bleiben müssen sauer auf Apple, als es in den Jahren zuvor schon der Fall war. Eine größere Location mieten? Wohl eher … ich bin gespannt. Ich denke auf jeden Fall, dass diese Preissenkung alleine eine merkliche Bewegung in die Mac-Entwickler-Szene bringen wird.
Einen Wehmutstropfen gibt es aber: Es gibt keine Hardware-Rabatte mehr. Früher bekam man als Entwickler eine zweistellige Prozentzahl Rabatt auf Apple-Hardware. Das fällt jetzt wohl leider weg. Schade ist das, wird aber wohl durch den um ein vielfaches günstigeren Preis adäquat ausgeglichen.
Wenn zwei sich Streiten hat der Dritte das Nachsehen
05. Mrz
Momentan wartet die geballte Apple-Welt auf die neuen Apple MacBooks. Doch sie wollen einfach nicht eintreffen. Jetzt wurde bekannt dass es vermutlich daran liegt, dass Nividia für die aktuelle iX-Prozessorgeneration von Intel keine Chipsets herstellen darf. Somit kann es keine MacBooks mehr geben die einen on-board Grafikchip von Nvidia nutzen. Zumindest wenn die CPU ein iX sein soll. Die on-board Grafik kann nur noch von Intel selbst kommen. Jedoch sind die Intel on-board-Chips einerseits (leicht) langsamer als die 9400M – und die ist 1,5 Jahre alt – außerdem kann bei einem Intel-Chipset eine zusätzliche extra (dezidierte) Grafikkarte nicht zum Stromsparen abgeschaltet werden.
Daraus ergeben sich zwei Probleme für Apple:
- In den kleinen Notebooks würde man wenn man z.B. einen i3 verbauen wollte auf der Grafikleistung von vor 1,5 Jahren verharren. Oder man muss zusätzlich eine dezidierte Grafikkarte einbauen, was aber den Preis in die Höhe Treibt, mehr Platz und Kühlung benötigt und die Akkuleistung drückt.
- Bei den größeren Books könnte man die dezidierte Grafikkarte nicht wie bisher abschalten somit würde die Akkuleistung vermutlich auch spührbar fallen.
Andere Hersteller haben diese Probleme nicht so auffällig. Die haben meistens eine breitere Produktpalette als Apple und sind dadurch etwas flexibler.
Ich hoffe das war verständlich! Ich möchte nochmal festhalten, dass Apple sich nicht etwa doofer anstellt, als andere Notebookhersteller. Das was die können, könnte Apple auch herstellen. Aber die möchten halt ihre Speziallösungen beibehalten weil alles andere ein Rückschritt wäre den die allermeisten auch irgendwie bemerken würden.
Übrigens denke ich dass am Ende dieses Krampfes eine gute Lösung rauskommen wird. Jedoch braucht es jetzt seine Zeit bis diese Lösung reift. Selbst mit einem riesigen Kapital wie es Apple gerade hat kann man nicht einfach mal kurz nen neuen Chip aus dem Boden stampfen oder nen Quasi-Monopolisten besänftigen. Ich denke die kommende MacBook-generation wird vielleicht etwas komisch werden von der Ausstattung her. Aber bis zur nächsten hat Apple das irgendwie in den Griff bekommen!
More Games for Mac
03. Mrz
Ein nicht von der Hand zu weisender Nachteil eines Macs ist nicht Vorhandene Vielfalt an Computerspielen. Viele, viele Spiele laufen auf dem Mac nicht. Wenn überhaupt gab es Monate nach der Veröffentlichung für Windows und/oder diverse Konsolen eine Portierung für OS X die mehr schlecht als recht war. Die einzige Spieleschmiede die schon immer zeitgleich zum Windows Verkaufsstart eines Spiels auch eine Mac-Version herausgebracht hat ist und bleibt Blizzard. Aber vielleicht gibt es jetzt Licht am Ende des Tunnels…
In einer Version von Valves Spieledistributionsplatform Steam sind letzte Woche Mac OS X Bedienelemente gesichtet worden. Und heute sind diversen Mac-News-Portalen Teaser Bilder von Valve zugeschickt worden. Das bedeutet wohl, dass es Steam und zumindest einige Spiele von Valve wie Half-Life oder Counterstrike bald auch für den Mac geben wird. Noch spannender ist diese ganze Aktion, wenn man bedenkt, dass auf Steam nicht nur Spiele von Valve, sondern auch von immer mehr anderen Herstellern erhältlich sind. Zum Beispiel gibt es dort auch “GTA IV” und “Need for Speed: Shift” zu kaufen. Es besteht also die Hoffnung dass auch weitere Hersteller durch den somit bald vorhandenen Vertriebskanal auf die Idee kommen ihre Spiele künftig auch für den mac zu programmieren. Gerade bei Electronic Arts und Rockstar Games würde ich das sehr befürworten!
Abgesehen von dieser tollen Neuigkeit finde ich die Art wie die Teaser-Bilder auf Apple anspielen großartig. Erstens sind alle nicht wirklich eindeutig, zweitens habe alle abgerundete Ecken und zeigen durch Punkte darunter – wie beim Springboard des iPhones – an dass es noch mehr gibt. Außerdem spielen viele auf eine (ehemalige) Werbekampagne von Apple an.
Die Zeichen stehen also gut für Mac-Gamer. Genau der richtige Zeitpunkt um sich einen leistungsfähigen Mac zuzulegen!
Apple iPad
28. Jan
Gestern wurde erwartungsgemäß das Apple iPad vorgestellt. Steve Jobs platzierte das iPad zwischen iPhone und MacBook. Aber ist wirklich dazwischen noch Platz für ein zusätzliches Gerät? Warum besitzt man denn einen mobilen Computer, also ein MacBook? Um es schnell mal irgendwo mit hinnehmen zu können. Zum Beispiel um damit in der Uni oder am Arbeitsplatz arbeiten zu können. Mit dem iPad kann man nicht wirklich arbeiten. Arbeiten heißt Artikel schreiben, Programmieren – längere Texte schreiben eben. Mit dem iPad und seiner Bildschirmtastatur macht das keinen Spaß. Und wenn man eine externe Tastatur mitnimmt kann man fast gleich ein MacBook mitnehmen.
Um Filme zu schauen ist das Ding immernoch zu klein und unhandlich. Wenn ich im Zug oder Flugzeug sitze schau ich dann darauf Filme? Vor allem, wenn ja, wie oft? Mal abgesehen von Vielreisern wird sich niemand ein 500$+ Gerät kaufen nur um darauf Filme zu schauen.
Bücher darauf lesen finde ich noch die sinnvollste Anwendung. Das iPhone ist zu klein das Notebook zu unhandlich. Das iPad ist wie ein Buch. Jedoch sind die iBook-Store Bücher eindeutig zu teuer. Für 14.55$ bekommt man auch schon ein normales Taschenbuch. Dieser Anwendungsfall ist gut, aber dafür dass man sich kein Buch ins Regal stellen kann sollte man schon auch effektiv weniger zahlen müssen.
Man kann mittels eines SD-Karten- und USB-Adapters für den Dockanschluss sogar Fotos direkt auf das iPad importieren. Es wird von Apple auch ein Dock mit Tastatur dran angeboten. Man kann auch bestehende Bluetooth-Tastaturen an das iPad anschließen. Diese beiden Möglichkeiten unterscheiden das iPad im wesentlichen auf funktioneller Ebene vom iPhone bzw. iPod touch. Dadurch steigt es meiner Meinung nach zum potentiellen MacBook-Ersatz auf. Trotzdem bleiben oben genannte Zweifel bestehen, weil man daran eigentlich nichts produktives über lange Zeit machen kann/will.
Das iPad passt definitiv nicht zwischen iPhone und MacBook, meiner Ansicht nach. Höchstens (reiche) Leute die gern was zum rumspielen haben kaufen sich so eins zusätzlich zu MacBook und iPhone. Ich selbst könnte mir so eins nur als MacBook-Ersatz vorstellen. Daheim nen iMac, für unterwegs das iPhone und um im Urlaub auch bissl was arbeiten zu können und seine Fotos und Videos auf das Gerät zu bekommen und anzuschauen ists nett. Für die Uni ist das iPad vermutlich auch recht praktisch, weil es reicht um Skripte markieren zu können und sich Notizen zu machen.
Richtig interessant finde ich allerdings die Tatsache, dass Apple einen eigenen Chip für das iPad entwickelt hat. Zu betonen ist, dass es sich bei dem Apple A4 nicht (nur) um eine CPU handelt, sondern um ein sogenanntes System On Chip. Das heißt da ist alles drin was man für sein System an Prozessoren zu braucht. Also eine CPU, eine Grafikeinheit und die diversen Controller. Der A4 enthält als Hauptprozessor einen ARM Cortex-A9 MPCore1. Für die Grafik ist vermutlich ein PowerVR SGX545 zuständig sowie ein PowerVR VXD für Videowiedergabe2. Entwickelt haben die ehemaligen PA SEMI Mitarbeiter den Chip bei Apple. Spannend wird auch ob Apple im nächsten iPhone auch auf ein eigenes System setzt oder wieder ARM Chips von Samsung nutzt.
Das iPad macht sicher unglaublich Spaß in der Bedienung. Auf dem Sofa sitzen und Internetseiten und Fotos rumschubsen ist sicher super, weil man eben so direkt am Geschehen dran ist. Aber so ein richtiger Anwendungsfall für den es sich lohnen würde 500$ aufwärts zu bezahlen offenbahrt sich mir noch nicht. Jedoch kommt das dann auch auf die iPad Apps im Appstore an. Wenn ich meinen iMac habe und mein MacBook mal aus irgendwelchen Gründen ersetzt werden will überlege ich mir nochmal ob die Anschaffung eines iPads anstatt eines MacBooks sinnvoll wäre.
27″ iMac (und so)
20. Okt
Heute gabs massig neues von Apple. Neben der fantastischen Multitouch Mouse mit dem wohlklingenden Namen “Magic Mouse“, die keine Klitoris Scrollball mehr besitzt, und von mir bereits bestellt wurde, gab es vor allem noch neue iMacs.
Aus 20 und 24 Zoll wurden 21,5 und 27 Zoll. Puh 27 Zoll, sicher voll teuer – dachte ich. Bisher plante ich ja den 24″ iMac mit dickerer Grafikkarte, Apple Remote, Wireless Tastatur und Wireless Mighty Mouse zu kaufen. Kostenpunkt mit AoC-Rabatt: 1800€. Jetzt kostet das selbe in 27″ sage und schreibe 1300€! Krasse scheiße! 500€ weniger als bisher dafür in meinem Hinterstübchen dafür eingeplant waren.
Das Ding hat dann auch nicht nur nen riesigen Bildschirm und nix dahinter, sondern auch einiges an leckeren Innereien zu bieten. Da wären zum Beispiel der 3,06 Ghz Prozessor – bisher nur 2,93, die 1 TB Platte – bisher nur 640GB, bis zu 16GB RAM – bisher 8, Betrieb als externen Monitor eines anderen Macs – bisher nicht möglich und der SD Card Steckplatz – bisher nicht vorhanden. Und Quad-Core gibts jetzt auch im iMac! Aber vor allem anderen: Natürlich dieses riesige geniale LED Display. Ich dachte ja bei der letzten Aktualisierung des iMacs schon dass jetzt die LED-Technik auch hier Einzug hält. Jetzt endlich ist es war geworden, und dann auch noch in 27″ und zu dem Preis! 27 Zoll! Das sind fast 70 cm sichtbare Bilddiagonale, das Ding ist so groß wie der Fernseher meiner Eltern! Und nebenbei bemerkt ist das ungefähr 4 mal so groß wie mein MacBook Display.
Genial! Hach. Bei mir wird das zwar erst nächstes Jahr was aber ich kann mich ja jetzt schonmal freuen.
Übrigens wurde der Mac mini auch upgedated. Was dabei auffällt: Es gibt ihn jetzt auch in einer Server Version ohne Optisches Laufwerk mit Snow Leopard Server vorinstalliert. Mal sehen obs dafür einen Markt gibt.
Das MacBook hat auch eine erfrischung erhalten. Genauer gesagt ein komplettes Redesign. Sieht sehr hübsch und elegant aus – trotz dem Plastik. Sehr rund.
Die Apple Remote gibts jetzt, passend zum iMac, auch komplett aus Alu. Sieht komisch aus. Mal sehen wie sie sich in echt anfühlt. Leider wird sie wohl keinen Magneten mehr in sich tragen. Ich brauch aber doch einen Magnet um die Fernbedienung an meinem Bettpfosten zu befestigen.
Naja, muss ich vielleicht mal Restposten aufkaufen!
Das war mal wieder ein anständiges Apple Event – und das ganz ohne Event. Krass eigentlich, dass so große Updates nicht auf einem Special Event vorgestellt werden. Einfach per “Silent Upgrade” in den Store gestellt. Ich freue mich jeden Falls wie ein Schneekönig auf meinen nächsten München Besuch. Dann werde ich das Monstrum mal in Augenschein nehmen! Sauber Apple! Das habt ihr diesmal wiedermal gut hinbekommen! Und Anfang nächsten Jahres wird dann – Boooom! – das awsome Tablet rausgehauen und wir alle sind blown away.
GTA: Chinatown Wars for iPhone
02. Sep

GTA: Chinatown Wars
Vor kurzem hätte ich fast auf Empfehlung vom wieder aus dem OP auferstandenen Timo “Gangstar: West Coast Hustle” (
) gekauft. Allerdings hat Rockstar Games vorgestern angekündigt dass es im Herbst GTA: Chinatown Wars auch auf dem iPhone geben wird. GTA: Chinatown Wars ist eine Adaption der GTA-Reihe auf kleine mobile Geräte. Es erschien früher im Jahr schon auf Nintendo DS und wurde hochgelobt (1, 2). Im Herbst erscheint neben der iPhone-Version auch noch eine Version für die PSP.
Nachdem ich Need for Speed (
) jetzt 1,5 Mal durchgespielt habe freue ich mich wirklich auf etwas Abwechslung und eine ganz andere Art von Spiel. Wenn man sich die Trailer zu GTA. Chinatown Wars anschaut ist man übrigens unweigerlich an GTA 2 erinnert. Man schaut auch von oben auf seinen Protagonisten und auch die Grafik ansich wirkt schon sehr retro.
Ansehen kann man sich das zum Beispiel hier. Wobei ich davon ausgehe, dass es auf dem besseren Display des iPhones schon nochmal ein Stück besser aussieht.
Wenn GTA auf dem iPhone für Rockstar gut läuft können sich vielleicht auch Freunde anderer Spiele von Rockstar auf eine iPhone Umsetzung freuen:
Das iPhone ist auf jeden Fall eine interessante Plattform für uns. Je nachdem, wo wir sinnvolle Möglichkeiten sehen, wird es auch künftig weitere Titel für das Smartphone geben.
Das sagte ein Pressesprecher von Rockstar Games.
Neuer Mac-Feedreader: Gruml!
31. Aug
Wer für den Mac einen Feedreader sucht wird viele finden. Wenn er jedoch mit Google Reader synchronisieren soll, wird die Auswahl schon sehr klein. Da gibts nämlich genau drei die das können.
Der “älteste” ist Eventbox und tauchte letztes Jahr auf. Jedoch ist Eventbox eher auf Twitter und so Social Network Kram zugeschnitten und meiner Meinung nach für Feeds eher unbrauchbar.
Dann wäre da noch der in Ungnade gefallene NetNewsWire. Man kann wohl unverhohlen behaupten dass NetNewsWire lange Zeit der Feedreader auf dem Mac war. Leider konnte er nicht ganz mit der Zeit mithalten. Das Interface von Newsgator um seine Feeds unterwegs abzurufen war grottig, die iPhone-Applikation (
) wird eher Stiefmütterlich behandelt und Google Reader wurde immer populärer. Ich denke, als dann mit Byline (
) ein nahezu perfekter Google Reader Client fürs iPhone erschien war es um das alte NetNewsWire geschehen. Jetzt haben die Entwickler einen völlig neuen Weg eingeschlagen. Sie bauen die ehemalige Konkurrenz ein die eigene Applikation ein. NNW macht jetzt einen auf Google Reader. Allerdings bauen sie quasi den neuen Dienst in das alte Userinterface ein. Das wirkt irgendwie so sehr überfrachtet. Darum ist NNW auch keine Empfehlung.
Der Dritte im Bunde ist gaaanz neu. Grade mal ein paar Wochen alt macht sich Gruml mit seinem lustigen Namen schon ganz gut im Feedreaderuniversum. Er ist klein, schnell, einfach und unterstützt alle Google Reader Funktionen. Was mir besonders positiv auffällt ist, dass den Nutzern zugehört wird und große Anliegen auch sofort angegangen werden. Und mit sofort meine ich dass momentan alle paar Tage eine neue Version erscheint die wieder deutlich besser ist als die alte. Ein “Killerfeature” sind zum Beispiel die Möglichkeit die Website zum jeweiligen Artikel wahlweise im Default-Browser oder als Tab in Gruml selbst zu öffnen. Man kann auch seine Feeds in Ordner sortieren. Auch die werden dann mit Google Reader synchronisiert.Wirklich praktisch, und wenn die Entwicklung mit dem Tempo weiter vorangeht bekommt der Entwickler dafür den nächste Apple Design Award auf der WWDC 2010!
iPhone 3GS
21. Jul
Vor knapp zwei Wochen habe ich meinem iPhone der ersten Generation einen kleinen Bruder Geschenkt – das iPhone 3GS. Ich hatte mir ja fast noch überlegt, noch ein Jahr zu warten. Aber neee, ich wollte endlich GPS haben um Strecken tracken zu können. Vor allem da ich ja jetzt verstärkt cooler Mountainbiker bin ist das nun umso nützlicher.
Im Vergleich zum meinem alten “Silberrücken” geht das iPhone 3GS echt ab wie Zäpfle.
Vor allem innerhalb der Programme gibt es keinerlei Wartezeiten mehr beim Navigieren. besonders positiv bemerkbar macht sich das zum Beispiel bei der Mail.app. Wenn man mehrere Mailaccounts hat muss man halt manchmal von Postfach zu Postfach springen. Das geht jetzt sehr angenehm. Auch beim Laden von Programmen ist ein immenser Unterschied spürbar. Need for Speed läd zum Beispiel gefühlt doppelt so schnell.
Die neuen Funktionen sind ja eigentlich garnicht so viele. Voice Control ist in Verbindung mit einem Headset auf dem Fahrrad super praktisch, außer es windet zu sehr.
Die Videofunktion macht spaß und die Qualität ist besser als ich gedacht hätte, was nicht heißt dass sie umwerfend ist. Der Kompass erwies sich schon mehrmals als praktisch vor allem beim Geocachen. Vor allem ist er einem GPS-Kompass weit überlegen. Und somit wären wir auch schon beim von mir am meisten geliebten neuen Feature. Das GPS. Und zwar wie gesagt nicht wegen der Navigationsmöglichkeit (wobei das natürlich auch nett ist, aber halt auch nur eine kleine Weiterentwicklung zu bisher), sondern um Fahrradstrecken mitzutracken. Wenn ich dann endlich mal richtig Zeit hab zum Fahrradfahren und neue Strecken finden, wird man hier noch so einige schöne Mountainbike-Strecken zu Gesicht bekommen.
Achja, der Lautsprecher verdient jetzt auch seine Bezeichnung und das Mikrofon ist schon echt richtig gut. Morgen werd ich damit wohl in der Uni aufnehmen, damit ich auch alles mitbekomme.
Ob ich mir eine der Navigationssoftwares (Navigon:
Mobile Maps:
) fürs Auto zulege muss ich dann mal vielleicht überlegen wenn TomTom endlich hinterm Berg (hmmm, bei denen gibts doch garkeine Berge
) vorgekommen ist. Aber eigentlich ist mir das für 80€ nicht wert. Da komm ich mit Google Maps schon auch an. Hat ja bisher auch schon geklappt.
Ein kleines Problemkind ist der Akku. Vor allem wenn man das GPS intensiv nutzt. Nach vier Stunden andauernder GPS-Nutzung ist der Akku leer, würd ich sagen. Sonst hält der Akku ungefähr genau so lang wie bisher. Zwei Tage bei normaler, also geringer, Nutzung ist realistisch. Wenn man quasi garnix macht könnte es vermutlich auch wieder vier Tage durchhalten. Ich muss mir doch noch nen Dynamo ans Fahrrad bauen um das iPhone mit Strom zu versorgen. Oder ich überzieh es mit Solarzellen… hmm.
Das Design ist ja genau das selbe wie beim iPhone 3G. Aber für mich persönlich ist es neu. Was mich stört ist die glatte Rückseite. Die fühlt sich immer total verschmiert an. Ist sie auch. Mit matter Rückseite gabs dieses Problemchen nicht. Ansonsten fühlt sich das 3GS nochmal wertiger an als mein Silberrücken. Der Klopftest wurde mit Bravour bestanden.
Übrigens bin ich ja somit auch eigentlich von EDGE auf UMTS umgestiegen. Aber nachdem ich da bei ersten Tests keine großen Unterschiede feststellen konnte und gelesen habe dass UMTS mehr Akku ziehen soll, hab ichs ausgeschaltet. Bisher vermiss ich keine Geschwindigkeit.
Scheints surf ich wohl doch nicht soo viel unterwegs.
Nebenbei bemerkt wird mein iPhone “Silberrücken” Generation 1 nicht verkauft. Es würde zwar vermutlich noch gute 100€ bringen, trotz Dellen und Kratzer. Aber ich nehms als Backuphandy und Entwicklungsgerät.
Fazit: Solider Aufstieg vom Ur-iPhone. Hat sich für mich voll gelohnt. Wenn man schon ein 3G hat muss man es sich ganz genau überlegen ob man die Videofunktion und das Mehr an Geschwindigkeit braucht. Wenn ich schon ein 3G gehabt hätte, hätte ich wohl nciht zugeschlagen.
Nimbuzz pusht jetzt auch
16. Jul
Gestern hat Nimbuzz, wie zuvor schon BeejiveIM und IM+, Push-Benachrichtigungen spendiert bekommen. Man kann nun also auch Messages auf dem iPhone empfangen auch wenn das Programm nicht läuft. Nimbuzz ist damit der erste kostenlose IM-Klient der pushen kann.
Nimbuzz zeigt eine neue Message einfach per Icon-Badge an. Es virbriert beim eintreffen einer neuen Nachricht nicht und es ertönt auch kein Ton. Das mag manch einem zu diskret sein. Ich habe auch keine Einstellungsmöglichkeit dafür entdecken können.




