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Beiträge getaggt mit Besprechung
Der Vorleser
09. Mrz
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Kate Winslet schonwieder. Wegen ihr hab ich den Film nicht unbedingt sehen wollen. Wegen David Kross auch nicht grade. Eher wegen dem Thema allgemein und Ralph Fiennes, Bruno Ganz.
1958. Der 15-jährige Michael (David Kross) beginnt eine Affäre mit der deutlich älteren Fremden Hanna Schmitz (Kate Winslet). Er besucht sie täglich nach der Schule und vernachlässigt seine Freunde. Er unternimmt mit Hanna sogar eine Fahrradtour. Doch irgendwann verschwindet Hanna. Michael ist erst verzweifelt gibt aber irgendwann dennoch die Suche auf. Michael beginnt unterdessen ein Jurastudium. In einem kleinen Jura-Seminar unternimmt Michael regelmäßige Reisen zu einem Prozess gegen KZ-Aufseherinnen. Dort findet er Hanna wieder als eine der Angeklagten. Er ist hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Gerechtigkeitssinn…
Die Kate spielt die grobschlächtige, etwas beschränkte, Hanna Schmitz die aber trotzdem ein Herz hat ziemlich gut. Ich war sogar echt überrascht, dass ich sie als ganz normale Schauspielerin wahrgenommen habe. Ich hab ihr alles abgenommen was sie so getrieben hat. Als sie da bei der Fahrradtour in der Kirche sitzt und dem Kinderchor lauscht und weint fand ich ihren Blick sogar richtig genial. Aber irgendwie finde ich so im Vergleich zu Heath Ledger, der ja den Hauptdarsteller-Oscar dieses Jahr für seinen Joker bekommen hat, war sie doch lang nicht so überragend. Der hat das mit dem Gesabbelt halt echt toll hinbekommen. Kate Winslet hat zwar eine solide Leistung abgelegt aber herausragend fand ich sie nicht. Aber mir fällt auch nicht so wirklich jemand weibliches ein der im letzten Jahr besser war. Angelina Jolie in “Der Fremde Sohn” vielleicht. Ich finde die Argumentation “sie hat sich getraut hässlich auszusehen” schwachsinnig. Mit bissl Makeup und Computertechnik kann man sehr viel machen heut zu Tage. Das ist keine große Leistung. Schon garnicht von den Schauspielern!
David Kross find ich immernoch nicht toll. In “Knallhart” von Detlev Buck fand ich ihn immernoch am besten. Er wirkt immer so unbeteiligt. Er kann aber schön grinsen. So zufrieden und rundum glücklich. Wie Obelix wenn er 15 Wildschweine verdrückt hat!
Ja… ansonsten fand ich Alexandra Maria Lara irgendwie nervig in dem Film. Die schaut als sich erinnerndes Opfer wie eine beleidigte Taube. Hm. Von der war ich eigentlich auch mal begeistert.
Der Film insgesamt ist aber wirklich gut. Vor allem Ralph Fiennes als älterer Michael find ich toll. Er bringt so eine bannende Ruhe rein. Leider kann man aber im Film viele Handlungen irgendwie nicht nachvollziehen. Hanna könnte sich sehr einfach 16 Jahre Gefängnis ersparen, traut sich aber nicht. Und Michael könnte ihr helfen, traut sich aber ebenfalls nicht. Vermutlich weil dann seine intime Bindung in jungen Jahren zu ihr raus kommen würde. Tja und so kommt die eine ins Gefängnis und der andere führt ein komisches/unglückliches Leben.
96 Hours
07. Mrz
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Althergebrachte Action, ohne Firlefanz einfach graderaus, gut aber nicht wirklich toll. Diese Erwartung hatte ich vor dem Film. Ich dachte nicht das er dann doch so spannend sei!
Die Geschichte ist schnell erzählt. Bryan Mills (Liam Neeson) ist ehemaliger “Verhinderer” im Auftrag der USA der seinen Job aufgegeben hat um seiner Tochter Kim (Maggie Grace) näher zu sein nachdem schon seine Ehe zu Bruch ging. Eines Tages möchte seine Tochter nach Paris reisen. Da sie noch nicht volljährig ist braucht sie die Einwilligung des Vaters. Er hat Bedenken unterschreibt aber die Einverständniserklärung dann doch widerwillig. Kim wird in Paris kurz nach ihrer Ankunft von Menschenhändlern zusammen mit ihrer Freundin (Katie Cassidy) verschleppt. Zu den Zeitpunkt telefoniert sie gerade mit ihrem Vater. Er fliegt daraufhin sofort nach Paris um seine Tochter zu suchen, zu befreien und ihre Entführer zu bestrafen. Statistiken zufolge hat er nur 96 Stunden Zeit um seine Tochter zu finden..
Der ganze Film dreht sich fast ausschließlich um Liam Neeson. Er weiß genau was er will: Seine Tochter. Dieses Ziel hat er im Kopf und sonst nichts. Er geht über jegliche Leichen wenn es sein muss und verfolgt sein Ziel verbissen und mit aller macht die er hat. Wenn er dann mal irgendwelche Schuldige gefunden hat fackelt er nicht lange. Er bringt sie um. Mit etwas Glück kitzelt er davor noch eine Information aus ihnen heraus. Bei diesen ganzen Morden fühlt man sich als Zuschauer erstaunlich wohl. Vor allem nachdem man gesehen hat was mit den Entführten Mädchen passiert. Sie werden unter Drogen gesetzt und in Containern als Sexobjekte vermietet. Eklig. Abstoßend. Darum fühlt man sich richtig wohl dabei wenn Liam Neeson die Peiniger Reihenweise erledigt sogar als er einen er Entführer seiner Tochter foltert stört das nicht weiter. Da erwacht in jedem ein kleiner Racheengel.
Der Film ist schön kompromisslos. Michael Bay (Transformers) macht das in seinen Filmen bezüglich der Action auch so. Einfach voll auf die Kacke hauen. Wenn da wummernde beeindruckende Hubschrauber vor einer Explosion sind dann zeigt man die auch voll. Mehrere Sekunden lang. So ists in diesem Film mit der Story. Da wird nicht lang überlegt. Wenn wer im Weg oder schuldig ist wird er umgebracht. Problem gelöst. Das find ich super. Im Film. Über kleinere weniger realistische Szenen schaut man daher auch wohlwollend hinweg.
Also wer bewährte Actionfilme ohne Specialeffects mag sollte sich “96 Hours” anschauen!
Übrigens hab ich mich nach dem Film gefragt ob es sowas wirklich gibt. In Paris? Macht da wer was dagegen? Mal sehen was man da herausfinden kann…
Safari 4
27. Feb
Vergangenen Dienstag hat Apple eine neue Version von Safari veröffentlicht. Es handelt sich um eine public beta der Version 4 des Browsers. Apple bewirbt sie auch auf seiner Website ausdrücklich und bietet sie zum Download an. Bisher war Safari 4 nur Entwicklern zugänglich. Als ich den vor ner Weile mal ausprobiert hab, war er noch ziemlich doof und auch noch im alten Design. Von daher kamen die Designänderungen für alle relativ überraschend. Zu Abwechslung mal wieder.
Die größte und praktischste Neuerung ist eine Funktion namens “Top Sites” und von Googles Chrome inspiriert.
Dabei handelt es sich um eine Seite in Safari die häufig aufgerufene Websites mit einem Bild in einem Gitter darstellt. Welche Seiten angezeigt werden kann man auch manuell verändern und bestimmte Seiten an eine bestimmte Stelle auf dem Gitter pinnen. Man hat die Wahl zwischen 6, 12 oder 24 Websites die auf der Seite angezeigt werden.
Das Tolle ist jetzt dass sich das Thumbnail immer anpasst je nach dem ob sich auf der Seite was getan hat. Ich hab zum Beispiel mein Forum gepinnt und sehe so sofort ob es einen neuen Beitrag gibt. Außerdem wird durch einen Stern oben rechts an einer Seite angezeigt wenn sich etwas geändert hat. Allerdings wird da halt jeder Scheiß berücksichtigt. Auf jeder dynamischen Seite ändert sich dauernd was. Da reicht es schon aus wenn die Seitenaufbauzeit angezeigt wird. Dadurch bekommt die Seite von Safari einen Dauerstern verpasst. Ist aber nicht störend schlimm.
Auch noch sehr praktisch ist dass man seinen Verlauf mit Coverflow durchstöbern kann. Manchmal hat man ja vielleicht noch im Kopf: Ahh das war diese voll geniale Seite mit dem Gras im Morgentau-Bild als Hintergrund … wie war die URL nochmal!? Dann kann man jetzt seinen Verlauf relativ schnell durchschauen bis einen das entsprechende Bild anspringt. Außerdem kann man die History durchsuchen und die Bookmarks auch per Coverflow durchsuchen. Ich glaube das ist bisher der sinnvollste Einsatzort für Coverflow.
Die verschobene Tableiste fällt einem als erstes ins Auge. Die ist jetzt nämlich nach ganz oben gewandert. So wie bei Chrome auch. Ich fands anfangs störend, aber jetzt so nach zwei Tagen… ich denke ich kann mich dran gewöhnen. Aber da die Tableiste sich jetzt in dem Bereich befindet in dem man das Browserfenster bisher zum verschieben “angefasst” hat kann man jetzt nichtmehr irgendwo im Tab klicken um es zu verschieben sondern nur an einer kleinen Ecke oben rechts am Tab. Ein kleiner Nachteil. Dafür werden um die zehn Pixel Höhe gespart die jetzt mit tollem Webinhalt gefüllt werden können.
Unter der Haube hat sich auch einiges getan. Die JavaScript Rendering-Engine Nitro wurde eingebaut. Damit verschnellert sich Safari bei JavaScript deutlich. Auch beim HTML-Rendering konnte er nochmal zulegen. Somit bestätigt Safari seine Position als schnellster Browser und gewinnt nochmal etwas an Vorsprung. Einzig Google Chrome kommt überhaupt an ihn ran. Aber der basiert ja auch auf der selben Browser Enginge – WebKit. Ein OpenSource Projekt übrigens das hauptsächlich von Apple vorangetrieben wird.
Toll als Webentwickler finde ich dass sich der Safari penibel an Webstandards zu halten scheint. Er unterstützt jetzt schon einige der kommenden Techniken der Zukunft: HTML 5, CSS Effekte, CSS Schriften. Alles ganz toll!
Damit wollte ich eh jetzt mal rumexperimentieren. Außerdem ist Safari 4 der erste und bisher einzige Browser der den Acid 3Test mit 100 von 100 Punkten bestanden hat.
Acid 3 tests a browser’s ability to fully render pages using the web standards used to build dynamic, next-generation websites, including CSS, JavaScript, XML and SVG.
Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es aber doch. Die Ladestandsanzeige wurde quasi abgeschafft. Bisher war die Adresszeile auch gleichzeitig Fortschrittsbalken. Wenn geladen wurde erschien ind er Adresszeile als Hintergrund ein blauer Balken. Der ist jetzt weg. Statt dessen gibt es rechts in der Adressleiste so ein drehendes Rad wie vom iPhone oder vom Start des Macs bekannt. Doof. Dadurch weiß man nicht wie weit der Ladevorgang ist. Aber da gibts ja auch Abhilfe beim fscklog.
Also ich find den neuen Safari 4 ziemlich toll. Die neuen tabs sind gewöhnungsbedürftig und der fehlende Fortschrittsbalken ist schade, aber im Vergleich zu den Neuerungen voll egal. Außerdem ists ja nur eine beta. Vielleicht kommt ja der Fortschrittsbalken in der Final wieder wenn wir uns schön beschweren!
Übrigens auch genial sind die in Safari eingebauten Developer Tools für Webentwickler. Aber dazu bald in nem extra Beitrag!
The International
16. Feb
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Interessiert hat mich an diesem Film hauptsächlich dass er von Tom Tykwer ist. Seit “Lola rennt” finde ich den genial. “Der Krieger und die Kaiserin” unterstützt diesen Eindruck. Und “Das Parfum” war zwar nicht ganz so toll, aber auch ziemlich gut. Wenn der Film nicht von Tom Tykwer gewesen wäre hätte ich “The International” vermutlich nur für einen typischen Hollywood Actionfilm gehalten.
War er dann aber auch. Gut es spielt Clive Owen mit. Den fand ich in “Shoot ‘Em Up” zwar toll. Aber vermutlich hätte ich jeden toll gefunden der da von der Karotte abbeisst. In der ersten Sequenz von The International sieht man eine Portraitaufnahme von Clive Owen. Und das relativ lange. Ich hab jeden Moment drauf gewartet dass er von seiner gelben Rübe abbeisst.
Hatter aber leider nicht gemacht.
Zur Handlung sei gesagt dass es eben um eine böse Bank namens IBBC – quasi eine BadBank (höhö) – geht, die Agent Salinger (Clive Owen) und Agent Whitman (Naomi Watts) von Interpol wehement bekämpfen. leider sind sie damit die einzigen die sich wirklich langfristig trauen etwas zu unternehmen. Die Bank unter der Führung von Jonas Skarssen (Ulrich Thomsen) ist nämlich einerseits allseits gefürchtet, andererseits dient sie sowohl den “bösen” und den “guten” für allerlei dunkle Geschäfte.
Richtig gefreut hat mich ja der Ulrich Thomsen alias Jonas Skarsson. Denn der hat bei “Lulu und Jimi” den tollen Harry Hass gespielt. Hier war er auch wieder gut, aber hatte ja leider nicht so den Raum sein Können unter Beweis zu stellen. Clive Owen und Naomi Watts sind guter Durchschnitt so wie immer. Armin Müller-Stahl überzeugt in der Verhör-Szene mit einem durchdringenden Blick. Insgesamt fehlt dem Film halt irgendwie der Pfiff. Man hätte irgendeine unerwartete Wendung einbauen können. Z.B. Skarsson ist ein verdeckter Agent vom Mossad und versucht eigentlich selbst schon seit Jahren die IBBC zu Fall zu bringen oder hat sich alternativ von der Macht des Chef-Postens einlullen lassen… irgendwie so. Aber so steuert das ganze halt ziemlich direkt auf ein eindeutiges Ende zu. Ab und zu kommt zwar mal ein Kronzeuge ums Leben aber man findet schon schnell Ersatz. Die ellenlange Schiesserei im Guggenheim-Museum in New York empfand ich zudem nach einiger Zeit eher langweilig. So bissl Geballer ist ja nett. Aber über Minuten macht das höchstens im Computerspiel Spaß!
Zusammenfassend lässt sich sagen dass “The International” einen durchaus unterhält aber man nimmt aus dem Film jetzt nichts mit. Man ist danach nicht schlauer, man fühlt sich nicht besser, es wird keine Kreativität in einem geweckt. Einfach nur Unterhaltung für die Zeit seiner Dauer.
Transformers
05. Aug
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Wir waren heute spontan im Kino. Es kam kein Sneak als stand der Entschluss schnell fest: Transformers im ungeliebte Kino 2 der Blauen Brücke in Tübingen.
Und wir sahen dass es geil war!
Sam Witwicky (Shia LaBeouf) kauft sich ein Auto. Sein erstes Auto. Schon beim Kauf verhielt es sich etwas seltsam. Aber trotzdem, oder gerade deshalb, schloss Sam es gleich ins Herz. In den folgenden Tagen passieren komische Dinge mit Sams Auto. Es fährt einfach von alleine weg und scheint überhaupt ein Eigenleben zu haben. Es stellt sich heraus dass es wirklich einen Eigenen Kopf hat. Es ist nämlich ein hochentwickelter transformierbarer Roboter aus dem All. Es führt einige Freunde die als Kometen auf die Erde kommen zu sich und Sam. Zusammen erklären sie Sam, dass einige andere Roboter die Erde zerstören und die Menschheit auslöschen wollen. Die einzige Möglichkeit das zu verhindern ist eine Brille die Sams Großvater gehörte. Mit der kann man irgendwie einen riesigen Energiegeladenen Würfel ausfindig machen der als gefährliche Waffe eingesetzt werden kann. Mit diesem Ding kann man nämlich alle Maschinen der Erde Leben einhauchen und befehligen. Wenn er in die falschen Hände fällt wäre die Erde dem Tot geweiht!
Das schöne James Bond Zitat “Jung und ihre Spielzeuge…” trifft hier mal voll zu!
Es kommen nen Haufen schnelle Verfolgungsjagden mit heißen Autos vor! Zum Beispiel ein sehr hübscher Ford Mustang als Polizei-Roboter.
Außerdem ist der Sound sehr geil! Durchweg gute Musikuntermalung.
Aber das allerbeste an diesem Film ist die tolle Inszenierung. Micheal Bay haut einfach gnadenlos auf die Kacke.
Bei manchen Filmen denkt man sich manchmal “Ach wieso hat der das jetzt nicht so gemacht, das würd doch viel cooler rüberkommen so!?” Hier ists eben grad andersrum. Ich hab mir immer gedacht “Jaaaaa genau so ist das geil!”
Das fängt schon am Anfang an als diese Flugzeug-Hubschrauber-Zwitter durch die Wüste fliegen. Das ist einfach genial aufgenommen. Richtig schön sind auch die Straßenschlachten der Roboter. Es wird viel mit Slow Motion gearbeitet. Aber das bewirkt eigentlich nur immer dass alles noch dramatischer beim Zuschauer ankommt. Man ist einfach überwältigt von dem Schauspiel!
Begleitet wird das ganze auch noch von einer kleinen Liebesgeschichte zwischen Sam und seiner Angebeteten Mikaela Banes, gespielt von der äußerst hübschen Megan Fox.
Ich bin begeistert! Action-Kino ohne Kompromisse!
Also ein genialer Film für Jungs die Autos und Action toll finden und keine prinzipielle Abneigung gegen Mainstream haben!






