Beiträge mit tag "Fahrrad

Protektoren

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Bin gestern zum ersten Mal mit Protektoren durchs Gelände gehüpft. Gleich nach den ersten 30 Metern wurden sie nützlich. Ein Schuhbändel hat sich ums Pedal gewickelt, konnte nicht mehr absteigen -> bums! Ich kann bestätigen, bin den Protektoren fühlt man sich wirklich etwas sicherer. Man traut sich schwierige Stellen eher zu, was meistens dazu führt, dass man sie eh ohne Probleme schafft. Morgen gehts auch gleich wieder auf Tour. Total toll, dass das Wetter seit meiner so sommerlich ist. Sehr praktisch. :-D Ich genieße es.

Jetzt fehlt mir zu meinem Glück eigentlich nur noch ein Fully. Möh! Im Herbst dann hoffentlich. Bis dahin werd ich meine frisch eingestellte Gabel meines Hardtails noch etwas quälen. Bisher spielt sie gut mit. :-)

Geiler kleiner Vorbau

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Gestern hab ich meinem Fahrrad nen neuen Vorbau spendiert. Das ist der Teil der den Lenker Festhält. Wenn man nach der Formel zur Berechnung der Rahmengröße geht wäre eigentlich ein 18″ Fahrrad passend gewesen. Gekauft habe ich dann aber doch ein 20″, weil es sich bei der Probefahrt einfach deutlich besser als das 18er angefühlt hat. Tja, aber als ich es ne Weile hatte, hab ich immer so nach zwei Stunden Fahrt Rückenschmerzen verspürt. Ich habe dann etwas mit der Sattelhöhe experimentiert und auch mit der Sitzposition. Das einzige was ein wenig gebracht hat war wohl Rückenmuskulaturtraining. Aber auch nicht wirklich. Darum habe ich mir jetzt einen kürzeren Vorbau zugelegt – den aus der Truvativ Hussefelt Reihe. Ich glaube nämlich, dass mein Oberkörper etwas zu gestreckt auf dem Rad sitzt. Dadurch kann ich mich nicht so gut auf meinen Armen abstützen, weswegen wiederum die Rückenmuskulatur den Oberkörper halten muss. Mal sehen obs was bringt. Bei der ersten Probefahrt wars auf jeden Fall nicht schlecht. Der Vorbau hat 60 mm Länge, das heißt, ich kann auch noch die Version mit 40 mm nehmen, falls das nicht ausreicht.

Beim nächsten Fahrrad nehm ich denn auf jeden Fall eine Rahmengröße kleiner. Sattel hochstellen geht ja immer. Außerdem ist das bei Allmountain Fullies ja nochmal bissl anders, denn da wird der Rahmen durch den Dämpfer hinten ja auch immer etwas zusammengedrückt. Ich denke da fühlt sich das Sitzen auch durchaus anders an.

Übrigens finde ich es seltsam, dass Truvativ gern so deutsch klingende Namen für seine Produkte verwendet: Hammerschmidt, Holzfeller, Hussefelt. Ist das grad cool in Amiland?

Fahrradhelme

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flickr by G|o®g|O

Kann es sein, dass Fahrradhelme in den letzten 10 bis 15 Jahren einen kleinen Boom erlebt haben? Als ich in die Grundschule ging hat man selten Leute mit Fahrradhelmen gesehen. Und wenn, dann waren es Kinder, niemals Erwachsene. Heute hat die Mehrzahl der Radler einen Helm auf. Höchstens alte Frauen sieht man noch mit Kopftuch statt Helm. Ich find das ja gut. Aber woher kommt das? Ist es plötzlich cool nen Helm zu tragen, oder haben allmählich alle eingesehen, dass bei nem Sturz mit 20 km/h auch schon einiges kaputt gehen kann? Vielleicht drehen die Fahrradhändler einem beim Kauf jetzt auch gleich nen Helm an. Allerdings kann ich das mit meinen Erfahrungen die ich im vergangenen Jahr gemacht habe nicht bestätigen.

Tja, eine langsame Entwicklung die so langsam die Bevölkerung durchdringt. Es wird wohl eine Mischung aus alldem sein.

All Mountain Bike

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Wie schon erwähnt spiele ich mit dem Gedanken mein Hardtail durch ein “Einsteiger-Fully” zu ersetzen. Damit meine ich ein vollgefedertes Mountainbike, welches sich aber auf normaler Straße fast anfühlt wie ein Hardtail, im Gelände aber durchaus federt. Sowas fällt im Fachjargon in die Kategorie “All Mountain” oder “Cross Country”. Weil man mit sowas halt über jeden Berg quer durchs Land fahren kann. :-)

Als zufriedener Cube-Kunde schaue ich da natürlich erstmal bei Cube nach. Da gibt es die AMS-Reihe. Seit 2011 gibt es die mit Federwegen von 110 bis 150 mm. Die einzigen die da preislich in Frage kommen sind das AMS 110 Pro und das AMS 130 Pro. Jedoch hat letzteres Hayes Bremsen. Da an meinem jetzigen Bike die Bremsen das einzig kritisierbare sind, kommen wir nicht nochmal Bremsen von Hayes ans Rad! Bleibt also das AMS 110 Pro. Das ist zwar nett, aber vielleicht will ich doch mal mehr als 110 mm Federweg?

Canyon Strive

Canyon Strive

Weiter gehts mit der nächste deutschen Fahrradfirma die mit C anfängt: Canyon. Die haben die Nerve-Reihe und seit 2011 auch das Strive. Das Strive ist eigentlich wohl etwas überdimensioniert für mich: 160 mm Federweg. Das wäre doppelt soviel als ich jetzt habe. Aber: Es ist unglaublich hübsch! So ein hübsches Fahrrad… Leider kostet das Strive mit der kleinsten Ausstattung vermutlich(!) schon 2000€. Dummerweise hat auch ausgerechnet diese Ausstattung ne hässliche Lackierung. Aber mal die offiziellen Preise abwarten. Das Strive würde ich eh erstmal probefahren wollen. Es soll ja angeblich ganz gut zum klettern taugen. Das möchte ich aber gern selbst beurteilen.

Wegen diesen “Widgrigkeiten” ist mein Top-Favorit momentan das Canyon Nerve. Ob AM (140 mm) oder XC (120 mm) weiß ich noch nicht. Das Nerve AM hat wohl den Vorteil, dass man die Fox Talas Federgabel schnell mal von 110 mm auf 130 mm umschalten kann. Das wäre für meine zwecke vermutlich die optimale Ausstattung. Das Nerve AM 7.0 2010 kostete sogar nur 1999€. Ein guter Preis, wie ich finde. Mal sehen wie das äquivalente 2011er Modell genau ausgestattet sein wird, und ob der Preis der selbe bleibt.

Zuschlagen werde ich dann vermutlich erst in einem Jahr wenn es wieder die Sparbuchaktion (PDF mit den Preisen) von Canyon gibt, die auch momentan läuft. Falls ich bis dahin so heiß auf die 2012er Modelle bin, dass ich kein 2011er mehr kaufen will, wär das ja auch ok. Schon Geld gespart. ;-)

Ich geh mich derweil mal über den Unterschied zwischen Fox Talas und Rock Shox Lyrik informieren …

Eurobike 2010

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Am vergangenen Wochenende war ich auf der Eurobike – die größte Fahrradmesse der Welt.

Ich überlege ja gerade mein treues Cube LTD CC gegen ein All Mountain auszutauschen. Etwas mehr Federweg wäre gut und hinten überhaupt ne Federung wär auch nicht schlecht. Bisher hatte ich drei Modelle im Blick: Das Cube AMS, das Specialized Epic und das Canyon Nerve. Jedoch musste ich auf der Eurobike feststellen, dass es noch mindestens zehn Fahrräder in der selben Kategorie gibt, die ich mir auch mal anschauen sollte. Einerseits ist viel Auswahl ja gut, andererseits muss ich da viel vergleichen und die Feinheiten lernen. Aber das macht ja Spaß. Zu jetzigem Standpunkt würd ich mir wohl ein Nerve XC 8.0 oder Strive ES 8.0 zulegen. Immerhin konnte ich auf der Eurobike das Specialized Epic schonmal ausschließen. Das fängt nämlich erst bei 2500€ an. Zuviel für mich.

Schade fand ich, dass man kaum Bikes ausprobieren konnte. Nichtmal draufsetzen ging. Das einzige Fahrrad auf dem ich saß stand bei Shimano. Dort konnte man die neue XTR durchschalten. Ich hab übrigens keinen Unterschied zwischen SLX, XT und XTR wahrgenommen. ;-)

Die ganzen Räder die man sonst nur im Internet sieht mal live zu sehen war trotzdem interessant. So 20 kg Downhill-Boliden wirken wie ein Monster-Truck. Im Übrigen hat mich die Eurobike zu einer Entscheidung gebracht was meinen Sattel betrifft. Mein alter Selle Italia SLR Gel Flow löst sich spätestens bis zum Sommer auf. Darum wurds jetzt ein SQlab 611 active. Sollte nächste Woche eintreffen. Mal sehen was der kann.

Nächstes Jahr sehr gern wieder … :-)

Trainingsplan

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So sieht bisher mein Trainingsplan bis Anfang Juli aus. Diese Woche habe ich angefangen. Damit sollte ich theoretisch top fit für den Albstadt Bike-Marathon Mitte Juli werden. Am 12. Juni findet allerdings die 2,5 stündige Trainingsrunde mit 3 x 12 min K3 beim Gonso-Albstadt-MTB-Classic statt. So sammle ich gleich noch etwas Wettkampferfahrung. Ist ja mein erster. :-) Ich bin gespannt ob das so hinhaut mit dem Training, ob ich mich immer motivieren kann und wie das ist wenn ich an den Ruhetagen trotzdem fahre. Überhaupt bin ich gespannt ob und wie ich eine Veränderung feststelle. bisher habe ich zwar immer irgendwie gemerkt, dass ich im August flotter bin als noch im April, aber so genau darauf hingearbeitet und darauf geachtet habe ich noch nie.

Zur Zeit bin ich am überlegen, ob ich mir eine Pulsuhr zulegen soll. So könnte ich mein Training etwas besser überwachen. Ich neige nämlich leicht dazu dauernd Vollgas zu geben. Und das widerspricht dem Trainingseffekt ja. Mit einer Pulsuhr wäre ich davor gefeit. Bei Pulsuhren fällt einem natürlich erstmal Polar ein. Allerdings gibts von Polar für 30€ nur das Einstiegsgerät FS1. Das kann grade mal die Uhrzeit, die aktuelle und die durchschnittliche Herzfrequenz anzeigen. Von Sigma Sport gäbe es für das selbe Geld schon das Topmodell PC 15. Ich kenne Sigma bisher nur von Fahrrad Computern. Aber da sind sie echt gut, finde ich. Daher tendiere ich momentan extrem zur PC 15 von Sigma. Aber ich bin mir eh noch nicht komplett sicher ob so ne Pulsuhr wirklich sinnvoll für mich ist. Andererseits sind 30€ jetzt nicht sooo viel Geld, man könnte es ja einfach mal ausprobieren. Auf jeden Fall wären noch mehr auswertbare Daten für einen Liebhaber von Statistiken, wie mich, schon toll. :-)  Trotzdem werd ich wohl die ersten Wochen ohne Pulsuhr trainieren.

Wer gute Literatur zu Fahrradtraining hat, darf mir gerne Links und Buch- und Zeitschriftenempfehlungen zukommen lassen. Ich hab keine Ahnung ob das so gut ist wie ich mir das ausgedacht habe. Bei der Erstellung meines Trainingsplans habe ich mich übrigens am Alpencross-Trainingsplan von MountainBike Magazin orientiert.

Eisschicht unter Schneedecke

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Eine Woche nach dem rasanten Eintreffen meiner NC-17 Pedale von ChainReactionCycles in Nordirland, hab ichs endlich geschafft sie zu montieren. uns sind doch tatsächlich die Schraubenschlüssel abhanden gekommen. Nach zwei Tagen intensiver Suche gab ich mich geschlagen und kaufte im Baumarkt für 10€ neue. Damit hats dann gleich super geklappt.

Leider bin ich zur Zeit a) etwas angeschlagen und b) ist das Wetter eher suboptimal fürs Radfahren. Darum hab ichs nur zu einer knapp vier Kilometer langen nächtlichen Testfahrt bisher gebracht. Allerdings hat diese gleich meinen Sturz und ein verschrammtes Pedal zur Folge gehabt. Erfolg auf ganzer Linie quasi. Es lag ca. 5 cm Neuschnee. Den Schlittenbuckel bin ich noch gut hoch und runter gekommen. Allerdings verbarg sich auf der Rollschuhbahn unter der Schneedecke offensichtlich eine Eisschicht. Das hatte ich nicht bedacht und schwubbs lag ich. Allerdings gings dann noch weiter. Dank der Eisschicht rutschte ich samt Fahrrad noch gemütlich mindestens einen Meter. :-) Das Pedal hat jetzt wie gesagt eine nicht unerhebliche Schramme, aber das wird sicher nicht die einzige bleiben. Ich hoffe nur dass mir das nicht öfter passiert, weil sonst ist irgendwann vom Pedal nix mehr übrig.

An sich funktionieren die Pedale im Zusammenspiel mit den Schuhen von 5.10 echt gut. Die Pins krallen sich spürbar in den Schuhen fest und man hat einen guten Halt. So macht im holprigen Gelände fahren gleich viel mehr Spaß. Ich freue mich schon auf die Wurzeltrails im Schönbuch und auf der Schwäbischen Alb! Die sind allerdings nur ohne Schnee zu fahren. Daher hoffe ich dass sich das Wetter bald mal entscheidet ob es Schnee oder keinen Schnee haben möchte denn die Mischung und der daraus resultierende Schneematsch ist einfach beschissen zum Fahrradfahren.

Dreckswetter

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Na, das is´n Dreckswetter, da bleib ich zu Haus.

… ließ Heinz Erhardt mal eine Jungfrau sagen.

Ich bin zwar auch eine Jungfrau ((Ich spreche natürlich von soo einer Jungfrau.)), aber ich halte es eher mit der Ansicht “Raus, egal bei welchem Wetter!” Da kommen denn aber bisweilen ziemliche Sauereien raus. Zum Beispiel kam ich vergangenen Montag mit Sommersprossen in der Uni an. Die musste ich dann erstmal entfernen.

Auf dem Heimweg über den Spitzberg zwischen Tübinger Schloss und der Wurmlinger Kapelle habe ich den Höhentrail ((Derda zwischen den zwei Fotos. :-) )) mit DX und Schnee(matsch) getestet. Ging gut. Aber hinterher hatte ich noch mer Sommersprossen. Vor allem die Rückansicht war voll versaut. Das musste ich dann erstmal abschrubben. Aber das wirklich Dumme ist nicht der dreckigeRucksack, der stört mich kaum. Allerdings bekommt auch das Gesäß eine ordentliche Menge der kalten Dreckbrühe ab. Spätestens wenn man sich wieder irgendwo hin setzt wird das dann extrem ungemütlich. Somit befürchte ich, dass ich doch mal über den kauf eines kleinen aber feinen Schutzblechs nachdenken sollte. Wenigstens für hinten.

Dieses doofe Schneeschmelzwetter macht nicht nur Dreck sondern verdirbt einem auch den Fahrspaß. Auf festgetretenem Schnee kann man fahren, durch frischen Schnee kann man sich durchkämpfen, aber über ehemals gefrorenen schmelzenden Schnee kann man nicht fahren. Diese schlimme Schicht war nur ca. 3 cm hoch aber die Fahrradreifen sind darin eingebrochen und mussten sich dann eine Spur durchs Eis brechen. Wie ein kleiner Eisbrecher. Nur so ein Fahrradrad läßt sich leicht ablenken und rutscht auch gern auf den gerade selbst abgebrochenen Eisstückchen. Da ist ein Vorwärtskommen nur schwerlich möglich. So kommen wahnwitzige Durchschnittsgeschwindigkeiten von 8 – 12 km/h zustande!

Naja, jetzt mach ich erstmal drei Tage Tapetenwechselurlaub in Österreich mit einigen Freunden und vielen Ideen. Danach hats hier hoffentlich entweder wieder Schnee oder keinen Schnee. Aber auf jeden Fall wirds Schuhe ((5.10, Yeah!)), nen Helm und Pedale haben. *harharharr* :mrgreen:

Plattform- oder Klickpedale?

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Schon als ich mein Fahrrad im Juni gekauft habe plante ich mir mal Klickpedale zu kaufen. Jetzt steht diese Investition als nächstes an und ich habe mich mal richtig informiert. Bisher dachte ich, Klickpedale seien das “Non plus ultra”. Jedoch in allen Fahrradforen ließt man dass Plattformpedale bei der richtigen Technik und dem richtigen Schuhwerk genau so gut sein können. Selbst bei Sprüngen, wenn man die richtige Technik am Start hat um im Flug nicht von den Pedalen zu rutschen. Die Klickpedale haben eben grade bei Sprüngen und auch jetzt im Winter bei Schnee das große Problem dass man halt doch nicht so leicht und schnell ausklicken kann. Den einzigen Vorteil den Klickpedale bieten ist eine bis zu 25% bessere Kraftübertragung, weil man an den Pedalen auch ziehen kann.

Da mir Flexibilität wichtiger als das bissl Kraft ist habe ich mich für Plattformpedale entschieden. Und zwar für die STD II Pro von NC-17. Die schraubbaren Pins sollten zusammen mit (billigen) Skaterschuhen mit großer Auflagefläche ordentlichen Grip bieten. Die STD II Pro wiegen 438g. Das Gewicht war mir zwar eh nicht so wichtig, aber dafür dass sie nur 35€ kosten ist das wohl recht leicht. Sie sind mit Industriekugellagern gelagert. Die selben Pedale gibts auch noch als STD I S-Pro mit Präzisionskugellagern, allerdings kosten sie dann gleich mehr als doppelt so viel. Das war es mir nicht wert. Die nächste Stufe wären dann eher die NC-17 Sudpin III S-Pro mit Präzisionslagern einem Gewicht von 399g und einer sagenhaften Dünne von 15 mm. Dafür sind sie mit 80€ garnicht mal so teuer.

Jetzt muss ich nur noch wo billige Skaterschuhe herbekommen. Hochgelobt werden Schuhe von Five Ten. Die Five Ten BA51C gefallen mir sehr gut. Allerdings will ich nicht gleich 100€ für Schuhe ausgeben von denen ich nichtmal weiß ob ich sie gut finde. Darum probier ich erst mal günstigere Modelle aus und steige dann evtl. mal um auf die BA51C.

Snowride

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Gestern war ich endlich mal so richtig im Schnee unterwegs. Seit drei Tagen hats bei uns ca. 20 cm Schnee. Auch viele Straßen sind bedeckt. Das muss man natürlich ausnutzen und das kostenlose Gleichgewichts- und Techniktraining mitnehmen.

Wie man sieht bin ich in der knappen Stunde nicht weit gekommen. Grade mal 8 Kilometer. So kommt auch eine schlappe Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h zustande. Ich war ja darauf gefasst, dass es schwer werden würde sich durch den Schnee zu pflügen, aber so schwer? Teilweise bin ich an leichten Steigungen gescheitert, weil ich im Schnee rumgerutscht bin und einerseits nicht schnell genug war um den Schnee wegzudrücken und andererseits mit dem Gleichgewicht zu kämpfen hatte. So war es ein echter Kampf bis fast zu Weiler Burg hoch. Den Berg runter habe ich dann einige Trails gewählt die mutige Biker bereits für mich “gespurt” hatten. Und ich muss sagen, dass ist sau geil im Schnee Trails den Berg runter. Da rutschts und holperts und es ist toll. Das geht in die Arme wie nochwas. Man muss nämlich zusätzlich zum Geholpere noch das Gerutsche mit den Armen (und dem Körper) ausgleichen. Leider war meine Zeit gestern begrenzt. Morgen wird sie zwar auch begrenzt sein, aber ich hoffe ich schaffs morgen mittag nochmal hin und kann paar mal rauf und runter fahren. Ich hätte garnicht gedacht, dass es da so viele Trails gibt. Ich bin nur zwei gefahren, aber gesehen hab ich bestimmt fünf. Die sind bestimmt alle nicht sonderlich lang. Aber sie sahen alle toll aus!

Cube im Schnee

Beim Heimweg hats mich dann auch zum ersten Mal mit neuem Fahrrad richtig reingehauen. An so einem extrem steilen 2m-Abhang wie man ihn auf Obstwiesen ab und an findet wollte ich locker flockig runter flutschen. Allerdings hat der Schnee den Graben verdeckt dem dem Vorderrad die Weiterfahrt versperrt hat, so flog ich über die Lenkstange und rollte mich sanft im Schnee ab. :-)

Mountainbiken im Winter ist auf jeden Fall eine Erfahrung! Und ich glaube man lernt wirklich einiges über sein Fahrrad. Vorallem was Driften und Gleichgewicht angeht.

Drei Gipfel Tour

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Das Training geht weiter. Heute hab ich mir eine kleine drei Gipfeltour zusammengestellt. Wurmlingerkapelle, Schnarrenberg, Spitzberg. Das hat stolze 380 Höhenmeter ergeben. Im Vergleich zu den 73 von vorgestern ganz ordentlich.

Meine DX Lampe hat mir wieder treue Dienste geleistet. Trotzdem möchte ich morgen mal wieder bei Tag fahren. Wenn man sich nicht auskennt hat man tagsüber doch mehr Übersicht und kann sich besser orientieren. Morgen will ich meine 36 km von heute nochmal toppen und eine 40 km Runde in Richtung Schönbuch über Tübingen fahren. Wenn ich dann mal die 50 Kilometer am Tag ohne Erschöpfungserscheinungen (wie heute) schaffe, dann möchte ich gerne mindestens alle 2-3 Tage so ne Strecke fahren. Vor allem jetzt im Winter würde ich gern nen Schnitt von 150 – 250 Kilometer pro Woche machen. Denn im Sommer fällts viel leichter viel zu fahren.

Als ich schon auf dem Rückweg, den Spitzberg runter war bin ich an einer Feuerstelle vorbeigefahren. Von weitem sah ich ein großes Feuer und ich fragte mich schon was da wohl passiert. Aber es war nur ein Vater mit seinen drei Kindern die ihren Christbaum verbrannt haben und darauf gegrillt haben. Sie haben mir sogar auch was angeboten. :-)

Winterliche Lampentestfahrt

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-5°C, Schnee, Nacht – optimale Voraussetzungen um mal wieder richtig Rad zu fahren. Es sind dann doch stolze 23 Kilometer geworden. Habe gestern meine neue Lampe von Deal Extreme bekommen. Die wollte ausgiebig getestet werden. Dazu morgen mehr. Wenn ich so weiter fahre komm ich noch unter die ersten 2000 beim Winterpokal! :mrgreen:

Ich bin die schöne Strecke am Neckar entlang nach Tübingen gefahren. Manchmal schon etwas mulmig, wenn rechts von einem der rauschende breite Fluss und links der ruhige große See liegt. Ging aber alles gut. Sogar von der Kälte her lief alles überraschen glatt (höhö). Kalte Füße bekam ich erst gegen Ende und auch nicht so sehr dass es nicht mehr auszuhalten war. Für nächsten Winter leiste ich mir vielleicht mal Reifen mit Spikes. Für diesen lohnts wohl kaum noch.

Ich finds einfach toll, dass ich jetzt dank richtiger Kleidung und neuer guter Lampe auch im Winter gut Fahrradfahren kann. So verliere ich meine Kondition nicht völlig. Daher hab ich mich auch gleich mal für zwei MTB Marathons angemeldet. Der Albstadt Bike Marathon (86 km, 1600 hm) und der Gonso Albstadt MTB Classic (46 km, 950 hm), auch in Albstadt. Das wird toll. Dann kann ich mich endlich auch mal einschätzen wie “gut” ich so bin. :-)

Bis dahin brauch ich dann noch Fahrradhandschuhe und am besten auch Klickpedale samt Schuhen. Und vielleicht auch so komisch aussehende Radlerklamotten in knallrot. :-)

Winterpokal 2010

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Dieses Jahr mach ich mal wieder beim MTB-News Winterpokal mit. Ich hab schon stolze sechs Einträge. Heute war auch einer. Der davor ist von mitte November. Ich hoffe ich komme in nächster Zeit wieder öfters zum Radfahren. Aber im Winter mit nem umgedrehten Schlafrythmus – nicht gut. Aber der sollte sich morgen dann hoffentlich mal wieder für länger eingependelt haben.

Immerhin bin ich jetzt schon auf Platz 2355! Yeah! :-) Mein Ziel ist eine Platzierung zwischen 1000 und 1500.

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