Beiträge mit tag "Film
Diane Kruger soll nen Preis bekommen? Waah!
13Jetzt muss ich auch mal ranten.
Filmstarts berichtet, dass Diane Kruger für einen SAG-Award nominiert ist. Das ist eine jährliche Auszeichnung die von der Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild vergeben wird. Frau Kruger, die eigentlich Heidkrüger heißt, aber ihren Namen verkürzte, weil Heidkrüger für Amis so schwer zu schreiben/Sprechen/merken ist, hat die Nominierung aufgrund ihrer Leistungen in Inglourious Basterds erhalten. Ich fand den Film ja echt gut. Richtig, richtig gut, vielleicht war es mein Film des Jahres. Aber jeder gute Film hat auch eine kleine Schwachstelle. Bei Inglourious Basterds war das für mich eindeutig Diane Kruger. Sie hat nichts schweres spielen müssen. Angeschossen werden und mitleidig tun kann jeder. Und dann noch diese furchtbare Stimme … naja. Es ist ja scheints so, dass viele SAG-Mitglieder auch in der Academy sitzen, welche die Oscars vergibt. Ich hoffe da machen sies besser.
Achja, aber wenigstens ist Christoph Walzt auch für Quentin Tarantinos Inglourious Basterds nominiert. Wenn der nicht alles gewinnt was es zu gewinnen gibt, dann weiß ich auch nicht …
Radio Rock Relovution
2[xrr rating=9/10]
Website • IMDb • Trailer • Amazon DVD • Amazon OST •
![]()
Schon seit ewigen Zeiten hab ich nicht mehr über einen Film geschrieben. Das soll sich wieder ändern. Darum fang ich mit einem an den ich in letzter Zeit besonders herausragend fand.
In Radio Rock Revolution betreiben einige Verrückte in den sechzigern einen Piratenradiosender in der Nordsee vor der britischen Küste. Denn die britischen Radiosender senden keine “assoziale Hippie-Musik”. Der Piratensender hat eine riesige Fangemeinde von Teenie bis Oma am Herd. Daher wird der Sender von “Kapitän” Quentin (Bill Nighy) der Regierung bald ein Dorn im Auge. Sie setzt einen unglaublich spießigen Minister (Kenneth Branagh) darauf an der wiederum einen nicht so ganz überzeugt zu sein scheinenden Untergebenen, der auf seine Karriere bedacht ist, dafür abstellt. Das Radio weiß sich aber immer wieder zu helfen und lebt so richtig schön Hippie-mäßig in den Tag hinein…
Wenn man Hippies mag und sich für die zeit damals interessiert ist das ein unglaublich tolles feel good movie. Harrr… ein unglaublich tolles Gefühl umgibt einen da während des Films. Man fühlt sich wie wenn man alles machen kann worauf man Lust hat, dass man niemandem Rechenschaft abgelegen muss, niemandem was beweisen muss, man kann einfach so sein wie man ist.
Dieses Gefühl wird übermittelt durch die wunderbare alte Musik die in einer sehr hohen Anzahl mit dem richtigen Timing eingesetzt wird.
Außerdem wichtig sind die tollen Klamotten die die anhaben. Heiraten auf einem Boot in einem Bunten zusammengeflickten Anzug. Da würd ich vielleicht sogar heiraten!
Außerdem wichtig sind natürlich die Schauspieler. Bill Nighy mag ich ja sowieso spätestens seit Tatsächlich Liebe. Der spielt zwar immer sehr ähnlich. Seinem debilen Lächeln kann ich keines Falls widerstehen. Diesem Gesichtsausdruck bin ich regelrecht verfallen! Er bringt immer durch nur weniger Gesichtsausdrücke eine ganze Welle sympathischen kumpelhaft-unterstützenden Humor zum Ausdruck. Das kenne ich von keinem anderen Schauspieler.
Philip Seymour Hoffman wird immer vielseitiger. So lange ist der irgendwie noch nicht auf (meiner) der Bildfläche. Aber er hat alles schonmal gespielt. Dabei fällt auf: Immer wirklich sehr gut und überzeugend. Man nimmt ihm alles ab, auch wenn er oft nur die zweite Hauptperson spielt. Die Rolle als Count, als angestammter DJ beim Piratensender passt noch dazu äußerst gut zu ihm. Ein bärtiger, rundlicher und doch sehr agiler Stimmungsmacher. Hört sich an wie für ihn geschrieben.
Ganz toll war auch Kenneth Branagh als Minister Dormandy. Den kannte ich bisher nicht. Aber er bringt das britishe Beamtentum so dermaßen auf die Spitze dass man eigentlich platzen müsste. Der Hammer ist als Familie Dormandy an irgendeinem Feiertag am Essentisch sitzen der Gast hat ein komisches lila Hütchen auf und Minister Dormandy ließt einen Witz vor. Zum niederbrechen!
Super fand ich auch Rhys Ifans, den ich aus Little Nicky kannte. Er hat mich so in seiner Rolle als supercooler berühmter DJ an Hugh Grant erinnert. Der hätte sich sicher auch gut gemacht in dieser Rolle!
Nicht zu vergessen Simon Pegg-Kumpel Nick Frost. Der hat zwar nicht so die tolle Rolle, macht sich darin aber gut.
Joa, supa Film zum tanzen und wohl fühlen und abgehen und sich inspirieren lassen! Für mich eindeutig Kauf-würdig!
Die Filmmusik ist übrigens auch echt kaufenswert. Eine schöne Sammlung vieler alter Klassiker die man immer mal wieder hört und nicht so recht weiß wo sie hingehören.
Neuer (Kino)Film mit Christian Ulmen
1Endlich gibt es einen neuen Film mit Christian Ulmen! Hach was freu ich mich. Schön öfters klang es ja hier an, dass ich den als Schauspieler total genial finde. Zum Beispiel in Elementarteilchen oder Der Fischer und seine Frau. Aber leider hat er sich ja jetzt ne ganze Weile mit dem UlmenTV alias “Mein neuer Freund – Reloaded” aufgehalten. Jetzt endlich mal wieder nen Kinofilm. Soll Männerherzen heißen. Til Schweiger spielt mal wieder sich selbst. Mal sehen wie das dann insgesamt so wird.
Siehe auch “Maria, ihm schmeckt’s nicht!“.
96 Hours
0[xrr rating=8/10]
Website • IMDb • Trailer • Amazon OST
Althergebrachte Action, ohne Firlefanz einfach graderaus, gut aber nicht wirklich toll. Diese Erwartung hatte ich vor dem Film. Ich dachte nicht das er dann doch so spannend sei!
Die Geschichte ist schnell erzählt. Bryan Mills (Liam Neeson) ist ehemaliger “Verhinderer” im Auftrag der USA der seinen Job aufgegeben hat um seiner Tochter Kim (Maggie Grace) näher zu sein nachdem schon seine Ehe zu Bruch ging. Eines Tages möchte seine Tochter nach Paris reisen. Da sie noch nicht volljährig ist braucht sie die Einwilligung des Vaters. Er hat Bedenken unterschreibt aber die Einverständniserklärung dann doch widerwillig. Kim wird in Paris kurz nach ihrer Ankunft von Menschenhändlern zusammen mit ihrer Freundin (Katie Cassidy) verschleppt. Zu den Zeitpunkt telefoniert sie gerade mit ihrem Vater. Er fliegt daraufhin sofort nach Paris um seine Tochter zu suchen, zu befreien und ihre Entführer zu bestrafen. Statistiken zufolge hat er nur 96 Stunden Zeit um seine Tochter zu finden..
Der ganze Film dreht sich fast ausschließlich um Liam Neeson. Er weiß genau was er will: Seine Tochter. Dieses Ziel hat er im Kopf und sonst nichts. Er geht über jegliche Leichen wenn es sein muss und verfolgt sein Ziel verbissen und mit aller macht die er hat. Wenn er dann mal irgendwelche Schuldige gefunden hat fackelt er nicht lange. Er bringt sie um. Mit etwas Glück kitzelt er davor noch eine Information aus ihnen heraus. Bei diesen ganzen Morden fühlt man sich als Zuschauer erstaunlich wohl. Vor allem nachdem man gesehen hat was mit den Entführten Mädchen passiert. Sie werden unter Drogen gesetzt und in Containern als Sexobjekte vermietet. Eklig. Abstoßend. Darum fühlt man sich richtig wohl dabei wenn Liam Neeson die Peiniger Reihenweise erledigt sogar als er einen er Entführer seiner Tochter foltert stört das nicht weiter. Da erwacht in jedem ein kleiner Racheengel.
Der Film ist schön kompromisslos. Michael Bay (Transformers) macht das in seinen Filmen bezüglich der Action auch so. Einfach voll auf die Kacke hauen. Wenn da wummernde beeindruckende Hubschrauber vor einer Explosion sind dann zeigt man die auch voll. Mehrere Sekunden lang. So ists in diesem Film mit der Story. Da wird nicht lang überlegt. Wenn wer im Weg oder schuldig ist wird er umgebracht. Problem gelöst. Das find ich super. Im Film. Über kleinere weniger realistische Szenen schaut man daher auch wohlwollend hinweg.
Also wer bewährte Actionfilme ohne Specialeffects mag sollte sich “96 Hours” anschauen!
Übrigens hab ich mich nach dem Film gefragt ob es sowas wirklich gibt. In Paris? Macht da wer was dagegen? Mal sehen was man da herausfinden kann…
1 Mord für 2
0[xrr rating=8/10]
IMDb • Trailer • Amazon DVD • Amazon OST
•
![]()
Zwei Männer lieben die selbe Frau. Der junge Milo Tindle (Jude Law) besucht den reichen Schriftstellen Andrew Wyke (Michael Caine) in seiner Villa um ihn davon zu überzeugen sich von seiner Frau Maggie scheiden zu lassen damit Milo und Maggie heiraten können. Nach einigem Geplänkel schlägt Wyke Milo jedoch einen Deal vor. Er soll einbrechen und wertvollen Schmuck stehlen um Maggie zu bekommen. Milo bekommt den wertvollen Schmuck und Wyke die Versicherungssumme. Doch Wyke spielt mit Milo ein sadistisches Spiel. Doch Milo weiß sich überraschenderweise sehr wohl zu wehren.
Der beste Teil des Film ist meiner Ansicht nach der Anfang. Milo kommt in Andrews Anwesen, die beiden machen sich miteinander bekannt und small talken etwas. Dasist so unglaublich witzig.
A: Sind Sie mit dem Zug gekommen?
M: Nein, mit dem Wagen.
A: Mit dem kleinen da?
M: Der große ist nicht meiner .
A: Stimmt, das ist meiner. Er ist schön nicht?
Das wird so trocken vorgetragen. Genial! Des weiteren ist die Selbstgefälligkeit mit der Michael Caine den Andrew Wyke spielt einfach toll. Er meint er sei der tollste und Milo sei ein kleiner Dummkopf. Er möchte ihn an der Nase herumführen. Anfangs klappt das auch noch gut. Anfangs ist auch noch klar wann die beiden ihr seltsames Spiel spielen und wann nicht. Jedoch langsam aber sicher vermischt sich das zusehends. Am Ende weiß man nicht mehr was Spiel und was echt ist.
Unglaublich ist die Leistung der beiden Schauspieler. Sie sind die einzigen die in dem ganzen Film mitspielen. Sie sind quasi immer zu sehen. Die ganzen 84 Minuten lang. Alles spielt sich auf Wykes Anwesen ab. Jude Law kann bei dem Film mal richtig zeigen was er drauf hat. Michael Caine hat im selben Film schonmal 1972 mitgespielt. Nur als die andere Person. Daher war der Film für ihn sicher nochmal interessanter. Trotz dass “1 Mord für 2″ immer im selben haus spielt und nur zwei Schauspieler drin vorkommen ist er interessant. Er lebt einerseits von den Schauspielerischen Leistungen zum Großteil. Andererseits aber auch von dem absurden Witz den die sich ständig ändernden Charaktere an den Tag legen.
The International
0[xrr rating=6/10]
Website • IMDb • Trailer • Amazon OST •
![]()
Interessiert hat mich an diesem Film hauptsächlich dass er von Tom Tykwer ist. Seit “Lola rennt” finde ich den genial. “Der Krieger und die Kaiserin” unterstützt diesen Eindruck. Und “Das Parfum” war zwar nicht ganz so toll, aber auch ziemlich gut. Wenn der Film nicht von Tom Tykwer gewesen wäre hätte ich “The International” vermutlich nur für einen typischen Hollywood Actionfilm gehalten.
War er dann aber auch. Gut es spielt Clive Owen mit. Den fand ich in “Shoot ‘Em Up” zwar toll. Aber vermutlich hätte ich jeden toll gefunden der da von der Karotte abbeisst. In der ersten Sequenz von The International sieht man eine Portraitaufnahme von Clive Owen. Und das relativ lange. Ich hab jeden Moment drauf gewartet dass er von seiner gelben Rübe abbeisst.
Hatter aber leider nicht gemacht.
Zur Handlung sei gesagt dass es eben um eine böse Bank namens IBBC – quasi eine BadBank (höhö) – geht, die Agent Salinger (Clive Owen) und Agent Whitman (Naomi Watts) von Interpol wehement bekämpfen. leider sind sie damit die einzigen die sich wirklich langfristig trauen etwas zu unternehmen. Die Bank unter der Führung von Jonas Skarssen (Ulrich Thomsen) ist nämlich einerseits allseits gefürchtet, andererseits dient sie sowohl den “bösen” und den “guten” für allerlei dunkle Geschäfte.
Richtig gefreut hat mich ja der Ulrich Thomsen alias Jonas Skarsson. Denn der hat bei “Lulu und Jimi” den tollen Harry Hass gespielt. Hier war er auch wieder gut, aber hatte ja leider nicht so den Raum sein Können unter Beweis zu stellen. Clive Owen und Naomi Watts sind guter Durchschnitt so wie immer. Armin Müller-Stahl überzeugt in der Verhör-Szene mit einem durchdringenden Blick. Insgesamt fehlt dem Film halt irgendwie der Pfiff. Man hätte irgendeine unerwartete Wendung einbauen können. Z.B. Skarsson ist ein verdeckter Agent vom Mossad und versucht eigentlich selbst schon seit Jahren die IBBC zu Fall zu bringen oder hat sich alternativ von der Macht des Chef-Postens einlullen lassen… irgendwie so. Aber so steuert das ganze halt ziemlich direkt auf ein eindeutiges Ende zu. Ab und zu kommt zwar mal ein Kronzeuge ums Leben aber man findet schon schnell Ersatz. Die ellenlange Schiesserei im Guggenheim-Museum in New York empfand ich zudem nach einiger Zeit eher langweilig. So bissl Geballer ist ja nett. Aber über Minuten macht das höchstens im Computerspiel Spaß!
Zusammenfassend lässt sich sagen dass “The International” einen durchaus unterhält aber man nimmt aus dem Film jetzt nichts mit. Man ist danach nicht schlauer, man fühlt sich nicht besser, es wird keine Kreativität in einem geweckt. Einfach nur Unterhaltung für die Zeit seiner Dauer.
Der fremde Sohn
0[xrr rating=8/10]
Website • IMDb • Trailer • Wahre Geschichte • Amazon DVD • Amazon OST •
![]()
Los Angeles 1928. Christine Collins (Angelina Jolie) muss für jemanden in der Arbeit einspringen. Sie lässt ihren Sohn Walter (Gattlin Griffith) allein daheim. Als sie wieder kommt ist er verschwunden. Sie schaltet die Polizei ein. Nach fünf Monaten bringt Captain J. J. Jones (Jeffrey Donovan) ihren Sohn zurück. Doch es ist nicht ihr Sohn. Doch Jones schägt ihr vor den fremden Jungen (Devon Conti) mal für ein paar Wochen “auszuprobieren”. Denn er hat sich ja sicher sehr verändert in den fünf Monaten. Doch sie bleibt bei ihrer Meinung. Das LAPD allerdings auch. Irgendwann schlatet sich Reverent Gustav Briegleb (John Malkovich) ein. Der kämpft schon lange dafür dass die Wahrheit über das LAPD ans Licht kommt. Denn seit dem Chief James E. Davis (Colm Feore) Chef des LAPD ist hat Korruption, Machthunger und Ungerechtigkeit in Los Angeles Einzug gehalten. Christine Collins versucht nun Jones mit Hilfe der Presse die Hölle heiß zu machen damit er seinen Fehler zugibt und weiter nach ihrem Jungen sucht. Doch er weißt sie kurzerhand in die Psychiatrie ein. Während dessen kommt unabhängig davon im Norden Los Angeles’ ein Kindermordfall ans Licht. Und es stellt sich heraus dass Walter wohl auch dabei war. Daraufhin wird Collins freigelassen. zusammen mit Reverent Briegleb und einem der besten Anwälte dieser Zeit strengt sie einen Gerichtsprozess gegen das LAPD an der ein vorher nie gesehenes Interesse hervorruft.
Der Film hat seine beabsichtigte Wirkung. Man wird erdrückt von der Brutalität des Kindermörders dem der Prozess parallel gemacht wird. Die Aufopferung von Christine Collins ist überwältigend. Und es rollen einem sich die Fingernägel hoch ob der Feigheit des LAPD. Jedoch drückt Clint Eastwood manchmal fast etwas zu stark auf die Tränendrüse finde ich. Da könnte man sich eher um das geschehen kümmern.
Besonders gefreut hab ich mich über John Malkovich. Ich mag den irgendwie. Der spielt nämlich auch alles. Total verrückte Typen und seriöse Männer. Alles bekommt er genial hin. Zwar hatte er in dem Film jetzt nicht so viel zu tun aber seine wenigen Szenen waren brillant finde ich. Der bringt so eine Ausstrahlung rüber die einen sofort in seinen Bann zieht auch wenn es sich nur um Lappalien handelt.
Wunderbar finde ich zu sehen wie sich Angelina Jolie so entwickelt. Neben hirnlosen rasanten Actionfilmen wie Wanted überzeugt sie auch in anspruchvollen Filmen wie diesem. Und sie macht immer eine gute Figur. Manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Ob sie jedoch den Oscar verdient hat? Ich würds ja cool finden wenn sie und ihr Mann einen bekommen würden. Einfach nur so.
Wobei ich ja glaube dass ihn Meryl Streep mindestens genau so verdient hätte, mal wieder!
Wir werden sehen. Ich glaube dieses Jahr tu ich mir die Oscar-Nacht mal wieder an.
Der Film basiert wie man weiß auf einer wahren Begebenheit. Achtung Spoiler-haltig! Alles wurde relativ genau übernommen, so wie ich das beurteilen kann. Einige Kleinigkeiten stimmen nicht so ganz. Zum Beispiel kam Walter von einem Kinobesucht nicht nach Hause und Christine Collins wurde freigelassen weil der falsche Sohn in dieser Zeit von Captain Jones nochmal verhört wurde und zugegeben hat dass er Arthur Hutchins Jr. ist. Sanford Clark wurde auch von Northcott geschlagen und missbraucht. Walter Collins wurde von Sarah Louise Northcott umgebracht von der Gordon Northcott dachte sie sei seine Mutter, aber während des Gerichtsverfahrens kam heraus dass Sarah Louise Northcott nciht die Mutter von Gordon war, sondern seine Oma. Gordon entstand durch Inzest den Sarah Louises Mann Cyruss George Northcott an ihrer gemeinsamen Tochter Winifred verübt. Außerdem gab Sarah Louise zu dass Gordon als Kind von der gesamten Familie missbrucht wurde. Alles genau nachzulesen bei Wikipedia. Übrigens steht die Ranch heute noch und da wohnt auch jemand drin. Und zumindest damals wurden die Hühnerställe in denen die Kinder festgehalten wurden nicht entfernt.
Dafür wurde die Statt von Wineville in Mira Loma umbenannt.
Ganz schreckliche Geschichte ist das.
Lulu und Jimi
3[xrr rating=8/10]
Soundtrack • Trailer • IMDb
Lulu (Jennifer Decker) – die Tochter einer Fabrikantenfamilie – ist eigentlich fest Ernst (Bastian Pastewka) versprochen. Ebenfalls ein Kind reicher Eltern. Doch Lulu lernt auf einem Rummel den schwarzen Jimi (Ray Fearon) kennen. In den 50er Jahren ist das damals ein Skandal. Eine weiße darf nicht mit einem Neger zusammen sein. Lulus tyrannische Mutter (Katrin Saß) tut alles um Lulu davon abzubringen. Doch Lulu lässt sich nicht unterkriegen. Doch auf einer Party greift Lulus leicht gestörter Bruder Richard (Simon Böer) Jimi mit einem Messer an weil er es nicht mitansehen kann wie jemand seine Schwetser berührt. Jimi muss sich wehren. Im Kampf fällt Richard auf einen umgedrehten Stöckelschuh und ist seither Querschnittsgelähmt. Jimi wird daraufhin erstmal festgenommen, doch Lulu sagt für ihn aus und er kommt wieder frei. Daraufhin wird Lulu von ihrer Mutter daheim eingesperrt. Jedoch verweigert sie das Essen. Deswegen sucht ihre Mutter mit ihr den Psychiater von Oppeln (Hans-Michael Rehberg) auf. Der versucht sie mithilfe einer seltsamen Spritze und Hypnose zu manipulieren. Irgendwann taucht Jimi wieder auf. Sie verabreden sich eines Nachts und reissen aus. Lulu will endlich mit Jimi frei sein. Er hat für sie beide eine Schiffsüberfahrt nach Amerika – seine Heimat – gebucht. Doch Lulus Mutter gibt natürlich nicht auf…
Sehr absurde Deutsche Komödien-Thriller-Drama-Romanze.
Ich mochte ja den einen David Lynch Film nicht den ich bisher gesehen habe. Lost Highway war das glaub ich. Aber der Film jetzt soll ja im David Lynch Stil gewesen sein. Von daher sollte ich mir vielleicht doch nochmal nen Film von ihm anschauen.
Genial gespielt in diesem Film ist Harry Hass von Ulrich Thomsen. Er verhält sich immer konträr zu seinen Aussagen. Er sagt zum Beispiel “Ich hab ihn erschossen!” und schmunzelt dabei als würde er sagen:”Ich hab dir einen Blumenstrauß gekauft!”
Und dann dazu dieser seltsame Dialekt und dieser furchtbare dünne Oberlippenbart. Genial!
Außerdem mag ich auch Rolf Zacher als Lulus Vater. Der kommt zwar nicht oft vor. Aber irgendwie mag ich den als Schauspieler allgemein.
Echt gefreut hab ich mich auch über Bastian Pastewka als Ernst. Der passt so toll in diese Rolle. Und dann ganz am Anfang auch noch der Verweis mit den Rosen! Hach…
Also unbedingt anschauen wenn man absurd-witzige Filme mit Thriller- und Schnulz-Elementen mag!
Die Buddenbrooks
0[xrr rating=7/10]
Dieser Film hat mich interessiert ob seiner quasi ständigen Aktualität und wegen der Zeit in der er spielt. Wie es da wohl so war mit der Gesellschaft und dem Handel…
Die erfolgreiche Lübecker Kaufmanns-Familie Buddenbrook ist neben einem einzigen Nebenbuhler die anerkannteste Familie der Stadt. Erfolgreiche Firma, aussichtsreiche Erben, Tochter im heiratsfähigen Alter und am wichtigsten: Die Firma brummt! Tochter Tony (Jessica Schwarz) soll gegen ihren Willen verheiratet werden. Und zwar mit dem anständigen Hamburger Kaufmann Bendix Grünlich (Justus von Dohnanyi). Eigentlich würde sie gern auf den bürgerlichen Morten (Alexander Fehling) warten den sie im Urlaub an der Ostsee kennengelernt hat, beugt sich allerdings am Ende doch dem Wohl der Familie. Die Ehe geht aber eh nicht lange gut. Es stellt sich heraus dass Gründlich bankrott ist und er Tony nur wegen ihrer Mitgift geheiratet hat. Ihr Vater Jean Buddenbrook (Armin Mueller-Stahl) holt sie nach diesem Verlustgeschäft wieder nach Hause. Doch der Familien-Patriarch und Firmenchef Jean merkt langsam dass er älter wird und kleine Fehler macht. Daher überschreibt er die Firma seinem ältesten Sohn Thomas (Mark Waschke). Der verheiratet sich kurz darauf mit der wunderschönen Holländerin Gerda (Léa Bosco). Die kommt übrigens praktischerweise aus reichem Hause und bringt eine sehr hohe Mitgift mit. Thomas’ Bruder Christian (August Diehl) verhält sich seit er aus England zurück ist verhältnismäßig seltsam. Er entwickelt sich zum Hypochonder und macht Schulden. Als er schließlich mit einer “minderwertigen” Schauspielerin ein Kind hat wird er aus dem haus geworfen und die restlichen Familienmitglieder wollen es nicht wahr haben, dass er ein solches Kind hat. Tony verheiratet sich unterdessen zum zweiten Mal. Diesmal sogar aus eigenem Willen. Sie zieht mit dem lustigen bodenständigen Münchner Kaufmann Alois Permaneder (Martin Feifel) in seine Heimat. Allerdings betrügt er sie schon bald mit der Dienstmagd, weswegen Tony schon bald wieder in Lübeck ist. Gerda hat Thomas einen Stammhalter geboren. Hanno Buddenbrook wird von seiner Mutter die leidenschaftliche Geigespielerin ist sehr musikalisch erzogen. Er hat auch sichtlich Spaß am musizieren. Sein Vater sieht dies allerdings nicht so gern, ist Hanno (Raban Bieling) doch dafür bestimmt Kaufmann zu werden und die Firma Buddenbrook zu übernehmen. Deshalb zwingt ihn Thomas irgendwann dazu das Kaufmanns-Geschäft kennenzulernen – ohne die Unterstützung von Gerda. Thomas wird außerdem zum Konsul von Lübeck gewählt. Trotz dieses Sieges ist Thomas bald immer schwächer. Es nimmt ihn mit, dass er einige schlechte Geschäfte machen musste und es mit der Firma langsam Berg ab geht. Außerdem verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Christian und Thomas immer mehr. Unterdessen ist auch die Mutter (Iris Berben) von Thomas, Christian und Tony gestorben. Thomas geht es im Folgenden immer schlechter. Er geht wegen Zahnschmerzen zum Arzt auf dem Rückweg wird er aber ohnmächtig und stirb in Folge dessen auch. Nicht lange danach erkrankt Hanno an Typhus und stirbt auch. Gerda geht, nun da sie nichts mehr in Lübeck hält, wieder zurück in die Niederlande. Übrig bleiben Christian, der ja eh quasi nicht mehr zur Familie gehört, und Tony. Da Tony nicht allein im großen Buddenbrooks-Haus wohnen kann wird es leer geräumt und zum Verkauf angeboten. Es findet sich auch schnell ein Interessent: Der alte Buddenbrooks-Gegenspieler Hagenström (Fedja van Huêt).
Das war jetzt viel Beschreibung. Aber in den 151 Minuten passiert eben auch viel. Die Geschichte wird ohne viel Schnickschnack schön an einem Strang erzählt. Es wird aber trotzdem nie langweilig, weil immer wieder etwas dramatisches passiert. Ein Streit, eine gescheiterte Ehe, Gefühle denen der Zeit wegen nicht entsprochen werden kann… Der Film passt nicht wirklich in eine Genre-Schublade. Wenn Familien-Epos ein Genre wäre, wäre der Film da wohl eh ziemlich alleine drin. Aber eben deshalb ist das mal was anderes. Ich glaube auch nicht dass es in diesem Film viele interessante ähnliche Filme geben könnte. Das ist wie mit den ganzen Serien. Da gehts auch oft um Familien irgendwie, aber wirklich interessant ist das auch nicht!
Naja, auf jeden Fall sollte man sich den Film anschauen wenn man daran interessiert ist wie sich die Menschen damals gefühlt haben wenn sie durch ihre Geburt in irgendwelche vorbestimmten Bahnen gezwängt wurden und wie sie damit umgegangen sind. Tony versucht es erst mit der Liebe, versucht dann aber doch den ihr vorbestimmten Weg zu gehen. Thomas füllt seine Position mit Bravour aus und scheint auch nicht viel Mühe damit zu haben. Christian wählt einen anderen Weg und wird damit auch mehr oder weniger glücklich. Gerda findet eine Zwischenlösung…
Übrigens hab ich das Buch von Thomas Mann nicht gelesen. Ich kann also auch nicht sagen wie gut die Vorlage umgesetzt oder eingehalten wurde. Aber da der Inhalt des Buchs so bekannt ist habe ich diesmal darauf verzichtet den Schluß oder sonstige elementare Dinge nicht vorweg zu nehmen!
Transformers
4[xrr rating=9/10]
Wir waren heute spontan im Kino. Es kam kein Sneak als stand der Entschluss schnell fest: Transformers im ungeliebte Kino 2 der Blauen Brücke in Tübingen.
Und wir sahen dass es geil war!
Sam Witwicky (Shia LaBeouf) kauft sich ein Auto. Sein erstes Auto. Schon beim Kauf verhielt es sich etwas seltsam. Aber trotzdem, oder gerade deshalb, schloss Sam es gleich ins Herz. In den folgenden Tagen passieren komische Dinge mit Sams Auto. Es fährt einfach von alleine weg und scheint überhaupt ein Eigenleben zu haben. Es stellt sich heraus dass es wirklich einen Eigenen Kopf hat. Es ist nämlich ein hochentwickelter transformierbarer Roboter aus dem All. Es führt einige Freunde die als Kometen auf die Erde kommen zu sich und Sam. Zusammen erklären sie Sam, dass einige andere Roboter die Erde zerstören und die Menschheit auslöschen wollen. Die einzige Möglichkeit das zu verhindern ist eine Brille die Sams Großvater gehörte. Mit der kann man irgendwie einen riesigen Energiegeladenen Würfel ausfindig machen der als gefährliche Waffe eingesetzt werden kann. Mit diesem Ding kann man nämlich alle Maschinen der Erde Leben einhauchen und befehligen. Wenn er in die falschen Hände fällt wäre die Erde dem Tot geweiht!
Das schöne James Bond Zitat “Jung und ihre Spielzeuge…” trifft hier mal voll zu!
Es kommen nen Haufen schnelle Verfolgungsjagden mit heißen Autos vor! Zum Beispiel ein sehr hübscher Ford Mustang als Polizei-Roboter.
Außerdem ist der Sound sehr geil! Durchweg gute Musikuntermalung.
Aber das allerbeste an diesem Film ist die tolle Inszenierung. Micheal Bay haut einfach gnadenlos auf die Kacke.
Bei manchen Filmen denkt man sich manchmal “Ach wieso hat der das jetzt nicht so gemacht, das würd doch viel cooler rüberkommen so!?” Hier ists eben grad andersrum. Ich hab mir immer gedacht “Jaaaaa genau so ist das geil!”
Das fängt schon am Anfang an als diese Flugzeug-Hubschrauber-Zwitter durch die Wüste fliegen. Das ist einfach genial aufgenommen. Richtig schön sind auch die Straßenschlachten der Roboter. Es wird viel mit Slow Motion gearbeitet. Aber das bewirkt eigentlich nur immer dass alles noch dramatischer beim Zuschauer ankommt. Man ist einfach überwältigt von dem Schauspiel!
Begleitet wird das ganze auch noch von einer kleinen Liebesgeschichte zwischen Sam und seiner Angebeteten Mikaela Banes, gespielt von der äußerst hübschen Megan Fox.
Ich bin begeistert! Action-Kino ohne Kompromisse!
Also ein genialer Film für Jungs die Autos und Action toll finden und keine prinzipielle Abneigung gegen Mainstream haben!
Das Parfum
9[xrr rating=8/10]
Endlich der Bericht zu “Das Parfum” (ich wills dauernd mit Ü schreiben
)!
Es beginnt sehr eklig. Nämlich auf einem Fischmarkt in Paris. Den furchtbaren Geruch der dort geherrscht haben muss wo Jean-Baptiste Grenouille geboren wurde kann man sich somit selbst zusammenreimen. Im weiteren verlauf des Films wird Grenouille eigentlich nur unterdrückt. Bis er bei einem “Freigang” in die Stadt einen wunderbaren Duft riecht. nämlich den eines jungen hübschen Mädchens. Bei dem Versuch der Quelle des Dufts auf den Grund zu gehen bringt er sie – die Quelle, also das Mädchen – ausversehen um. Ab da weiß er, dass er den tollsten Duft zusammen brauen muss den die Welt je gerochen hat. Deswegen geht er bei dem alten Parfumeur Baldini in die Lehre und braut für ihn massenhaft Parfums. Dadurch blüht dessen Laden endlich wieder auf. Irgendwann kann Baldini aber Jean-Baptiste nichts mehr beibringen. Um mehr zu lernen macht er sich auf nach Grasse. Das war damals Die Stadt des Parfums. Dort lernt er alle möglichen Düfte festzuhalten und zu konservieren. Heimlich fängt er hier an zu morden und sammelt die Düfte von 12 jungen Frauen. Der dreizehnte Duft muss ein ganz besonderer sein. Grenouille hat sich für diesen Duft eine besonders hübsche junge Dame auserwählt. Allerdings erahnt deren Vater was mit seiner Tochter passieren soll. Er flieht mit seiner Tochter in eine abgelegene Gegend. Allerdings kann Grenouille ihnen wegen seiner ausgesprochen guten Nase folgen und kommt somit auch an die letzte Note die für sein Super-Parfum notwendig ist. Er schafft es gerade noch das Parfum zusammenzumischen bevor er verhaftet wird. Verurteilt zu einigen Schlägen mit einer Eisenstange und Kreuzigung wird er dem Volk vorgeführt. Als er zum Hinrichtungstermin erscheint packt er seine Waffe aus. Sein Parfum. Plötzlich liegen ihm alle zu Füßen. Sie denken er sei ein Engel. Selbst der Vater seines letzten Opfers schafft es nicht gegen ihn durchzugreifen. Durch sein Parfum ist er in der Lage allen anwesenden Liebe zu schenken. Sogar der Bischof ist ganz ungehalten.
Nach diesem Vorfall ist Grenouille selbst ziemlich deprimiert. Er hat es zwar geschafft ein geniales Parfum zu erschaffen, allerdings bringt es ihm erst nichts, weil er nicht in der Lage ist zu lieben oder geliebt werden zu können. Deshalb geht er zurück zum Ort seiner Geburt, geführt von seiner Nase, und überschüttet sich mit den Resten seines Parfums und lässt sich regelrecht vernaschen.
Ich fand den Film ziemlich genial. Eigentlich hätte ich das Buch dazu in der Schule lesen sollen. Allerdings habe ich das damals nicht gemacht (ich hab fast nie Bücher in der Schule gelesen), sondern immer nur Handlungsbrocken in den Deutschstunden mitbekommen. Trotzdem blickt man sehr gut durch bei dem Film. Er ist sehr spannend erzählt weil ab und an hier und da mal etwa Action und Spannung untergebracht wird. Abzug gibts, weil einige Längen drin sind in denen Grenouille schnuppernd durch die Gegend läuft. Am Anfang ist das noch ziemlich interessant gelöst, aber mit der Zeit hat man das Gefühl gingen den Machern die Ideen aus wie man das im Kino am besten umsetzen kann. Und man kann Gerüche auf Bildern einfach nicht so gut festhalten wie sie wirklich sind. Deswegen hätte man manche Szenen etwas kürzen können. Insgesamt war es ein seeehr gelungener Film!









