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Beiträge getaggt mit Filmkritik
Zombieland
10. Jan
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Regie: Ruben Fleischer
Ein Film auf den ich mich (zu Recht) richtig gefreut hatte. Leider war es echt schwierig ihn anzuschauen. In den vier größeren Kinos hier im Umkreis war Zombieland nicht zu sehen. Wir mussten erstmal 50 Kilometer fahren und da kam er auch nur alle zwei Tage.
In den USA bzw. auf der ganzen Erde ist ein Zombievirus ausgebrochen. Die allermeisten Menschen sind zu Zombies geworden. Nur vereinzelt irren noch Menschen umher die Glück hatten. So treffen der nach strengen Regeln lebende, vorsichtige Columbus (Jesse Eisenberg) und der Draufgänger Tallahasse (Woody Harrelson) aufeinander. Sie heißen mit echten Namen natürlich anders, aber sie benutzen diese nicht um keine emotionale Bindung zueinander aufzubauen. Sie tun sich zusammen weil sie beide in die selbe Richtung müssen, Columbus auf der Suche nach seiner Familie in Columbus und Tallahasse auf der verzweifelten Suche nach Twinkees. Trotz ihrer gegensätzlichen Einstellung kommen sie relativ gut miteinander klar. Bald treffen die beiden auf weitere echte Menschen. Die zwei Schwestern Little Rock (Abigail Breslin) und Wichita (Emma Stone). Diese entpuppen sich allerdings als Trickdiebe und klauen den beiden kurzerhand das Auto. Nachdem die beiden Schwestern ihnen nochmals das Auto klauen dürfen die beiden Jungs wenigstens mitfahren. Wichita will ihre kleine Schwester in einen angeblich Zombiefreien Vergnügungspark in Kalifornien bringen. Die vier freunden sich unterwegs etwas an und werden quasi ein Team. Sie hinterlassen eine Spur der Zerstörung die meist auf Tallahasses Regel “Genieße die kleinen Dinge” beruht. Mit ein paar Abstechern, zum Beispiel über Bill Murrays Haus in Berverly Hills, kommen sie aber schließlich an ihrem Ziel an. Jedoch sieht es dort anders aus als erwartet …
Zombieland haut so richtig drauf. Vor allem Woody Harrelson darf als Tallahasse mal so richtig Dampf ablassen. Wenn er etwas zerstört dann ist das schon fast Kunst. Und er tut das oft und gerne und mit den Unterschiedlichsten Werkzeugen. Ja, auch ein Banjo ist eine Waffe. Überhaupt strotz der Film vor lustigen Einfällen und ausgefallenen Ideen. Zum Beispiel fragt Tallahasse gerne, nachdem er mal wieder mit Hingabe zerstört und gekillt hat, Columbus gerne ob das jetzt der Zombiekill der Woche war. Columbus verneint und liefert den Zombiekill der Woche in einem Einspieler nach. Auch die ganzen 37 Regeln (oderso) von Columbus werden schon in 3D Schrift in die Umgebung eingesetzt wenn sie erklärt, beachtet oder missachtet werden. Schon das Intro in Superduperzeitlupe ist eine Augenweide.
Humoristisch gesehen ist Zombieland wohl einer der lustigsten Filme des Jahres. Wenn man denkt es geht jetzt langsam dem Ende zu taucht Bill Murray auf und dann ist alles zu spät – für die Lachmuskeln.
Abigail Breslin ist auch immer wieder gut. Bei jedem Film in dem sie mitspielt denke ich, man ist die groß geworden. Jetzt weiß ich wie sich die ganzen “alten Leute” meiner Kindheit immer gefühlt haben müssen.
Aber wenn man klein ist verändert man sich halt sehr schnell.
Ich bin gespannt auf Teil 2 der ja schon quasi sicher ist! Ein toller Film! Sehr empfehlenswert. Unbedingt anschauen, falls noch möglich. Ansonsten: Auf dem Medium der Wahl kaufen!
Avatar – Aufbruch nach Pandora
08. Jan
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Regie: James Cameron
Eigentlich wollte ich diesen umhypten selbsternannten Meilenstein der Filmgeschichte garnicht sehen. Denn die Story interessierte mich nicht wirklich. Allerdings wollte ein Kumpel unbedingt rein und ein anderer krönte den Film mit zum besten was er je gesehen hatte. Mein grundsätzliches Interesse an der 3D Technik tat dann noch den Rest und ich war “überredet”.
Im Film selbst lernt man dann dass man sich um die Story eh nicht so viele Gedanken machen sollte, denn die ist nicht so dolle:
Auf dem Planeten Pandora gibt es einen tollen Rohstoff der pro Kilo 2o Millionen Dollar wert ist. Das Problem ist, dass es auf Pandora einen Stamm Ureinwohner, also Aliens, gibt die direkt über dem größten Vorkommen dieses begehrten Rohstoffs ihr Dorf haben. Die Menschen können aber Avatare züchten. Das sind quasi leblose Alienkörper mit einem Schuss menschlicher DNA. Der zur DNA gehörige Mensch kann dann den Avatar steuern und sich mit den Aliens, die sich selbst Na’vi nennen anfreunden. Der im Rollstuhl sitzende ehemalige Marine Jake Sully (Sam Worthington) soll den Avatar der für seinen verstorbenen Bruder gezüchtet wurde steuern. Durch Glück kommt er relativ schnell an die Na’vi heran. Vom Militärchef (Stephen Lang) bekommt er nun den Auftrag die Na’vi dazu zu bringen umzusiedeln, so dass die Menschen an die Rohstoffe unter ihrem Dorf kommen. Ihm werden als Belohnung seine echten Beine versprochen. Allerdings erkennt Jake schnell, dass die Na’vi sich nicht umsiedeln lassen werden. Denn sie sind ein Volk dass im Einklang mit ihrer Umgebung lebt. Sie haben eine Enge Verbindung zu allem was wächst und lebt. An manche Lebensformen können sie sich sogar über Kontakte in ihrem Zopf anschließen. So können sie zum Beispiel Drachen und Pferde per Gedanken reiten und Erinnerungen in einen Baum hochladen. Es ist unausweichlich, dass die Menschen die mit Pfeil und Bogen kämpfenden Na’vi angreifen. Jake muss sich entscheiden ob er weiterhin den Menschen in die Hände arbeitet oder den Na’vi hilft ihre Existenz zu erhalten.
Eigentlich brauche ich das Ende garnicht offen lassen, denn irgendwie kann sich eh jeder denken was passiert. So geht es einem an vielen Stellen des Films. Irgendwie ist alles schonmal da gewesen. Menschen sind böse und raffgierig und zerstören ihre Umwelt und räumen Störenfriede brutal aus dem Weg, nur für ihren eigenen Vorteil. Aber am Ende gewinnt dann doch der schwächere und die bösen Müssen verdutzt heimgehen. Der Zuschauer weiß dann: Aha, die Menschen sind böse und raffgierig …
So, das war die Message die so offensichtlich ist dass es schonwieder langweilig ist. Außerdem bringts eh nix. Denn sie erkennt zwar jeder aber da das nichts reales ist hat das trotzdem für alle nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Vor allem wenn das ganze dann noch so bombastsich verpackt ist wie Avatar.
Der eigentlich Film besteht hauptsächlich aus “durch den Wald rennen” und “kämpfen”. Humoristisch gesehen ist der Film ein Totalausfall. Klar, es will wohl eher ein Actionfilm sein. trotzdem kann man erwarten dass die paar Witzlein die drin sind auch gut sind. Aber als die sterbende Wissenschaftlerin an einem ganz tollen Ort der Na’vi aufwacht ist das erste was sie haucht “Ich muss Proben nehmen!” Woah! Brüller! *gääähn*
Was die Effekte angeht gibts natürlich nix zu mäkeln. Sieht alles super genial aus. Die Welt um die Na’vi herum hat so einen blau-, gelb-, grün-, pink-Glow auf dunkelblau. Das sieht toll aus. Die 3D Technik ist dezent eingesetzt und wirkt meistens schön. Allerdings brauch ich sie nicht. vermutlich hätte ich den Film ohne 3D auch nicht besser oder schlechter gefunden. Auf jeden Fall möchte ich nicht für jeden größeren Film in den nächsten zwei Jahren 10€ bezahlen. Ich hoffe die gibts dann auch immer noch in 2D.
Die Welt der Na’vi ist auch sehr schön angelegt, finde ich. Zwar ist das schon fast etwas zu offensichtlich eine Traumwelt, weil alle so dermaßen miteinander im Einklang leben, aber trotzdem schön anzuschauen, so als Märchen. So zum angucken allein sind die Na’vi Szenen echt genial! Das ist quasi ein gestalterisches Kunstwerk.
Ich hoffe der Film geht nicht als Meilenstein in die Filmgeschichte ein und bekommt nicht so viele Oscars. Für Specialeffects von mir aus, aber sonst? Allerdings siehts momentan leider aus. Finanziell bricht Avatar grade alle Rekorde. Er sollte wenigstens nicht als bester Film 2009 in den Gedächtnissen verankert sein. Diesen Titel hätte eher zum Beispiel Inglourious Basterds verdient.
Storymäßig finde ich den Film richtig schlecht bzw. halt total langweilig. Die Umsetzung ist auch nichts besonderes, nur dass es halt toll aussieht und nicht auf der Erde spielt. Das einzig tolle an dem Film ist das Volk der Na’ri und das Aussehen deren Umgebung. Man könnte sich ausschnitte des Films als animiertes 3D Bild, falls es sowas gäbe, ins Wohnzimmer hängen, als Deko. Aber so als Spielfilm, eindeutig überteuert, überhyped, überbezahlt, überbewertet.
Public Enemies
15. Aug
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Regie: Michael Mann
Ohoh, ein Film von Michael Mann. Da hab ich ja schonmal miese Erfahrungen gemacht. Aber auch schon bessere und schon richtig gute (Collateral) über die ich noch nix geschrieben hab. Diesmal wars leider eher wieder mies. Aber erstmal kurz die Story.
John Dillinger (Johnny Depp) ist der erfolgreichste Bankräuber der Zeit. Da die Polizei immer nur innerhalb eines Bundesstaats agieren kann, flieht er einfach nur über die Bundesgrenze und ist in Sicherheit. Ein gewisser J. Edgar Hoover (Billy Crudup) findet das doof und setzt seinen besten Mann Melvin Purvis (Christian Bale) auf Dillinger an. Doch er hat auch starke Probleme. Dillinger kann sich immernoch ziemlich frei bewegen. Erst als eine Komplizin von ihm gezwungen wird seinen Aufenthaltsort preiszugeben wird es eng für ihn …
Vermutlich einer schlechtesten Johnny Depp Filme die es gibt. Ich hab gleich drei Handfeste Kritikpunkte.
Gleich zu Anfang ist mir die Kamerführung auf die Nerven gegangen. WackelWackelWackel! Wenn man Wackelkameras gezielt und sparsam einsetzt kann das ja wirklich nett wirken (siehe Miami Vice), aber dauernd und auch total sinnlos und so schön abwechseln. Eine Einstellung mit Wackelkamera und eine mit festgeschraubter Kamera. Später im Film wurde es entweder besser oder ich hab mich dran gewöhnt.
Die Dialoge sind teilweise total bescheuert. “Aber Baby, ich werde zu dir nach Chicago kommen. Denn ich gehöre zu dir wie der Essig zur Gurke… Du weißt das. Sag dass du es weißt.” Naja, so in dem Stil eben.
Und dann drittens: Viel zu langgezogen. Mal wieder. Michael Mann lässt sich gern Zeit. Diesmal gings wieder nicht auf.
Schade. Aus dem Stoff hätte man wirklich was machen können. Da hätte man mal einen Tim Burton oder noch besser Clint Eastwood ran lassen sollen. Aber letzterer hat ja keine Zeit, der will sich zur Ruhe setzen. Buuuh! Collateral war dann wohl ein positiver Ausrutscher vom Herr Mann. Mal sehen ob sowas mal wieder kommt. Johnny Depp kommt auf jeden Fall im Herbst auch schon wieder. Und zwar in Terry Gilliams The Imaginarium of Doctor Parnassus. Da sah der Trailer richtig toll aus. (Und dann kommt da ja auch mal noch Alice im Wunderland
)
Maria, ihm schmeckt’s nicht!
10. Aug
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Regie: Neele Vollmar
Endlich wieder ein neuer Christian Ulmen Film. Die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Jan Weiler.
Jan (Christian Ulmen) möchte seine Freundin Sara (Mina Tander). Problem dabei: Ihr italienischer Vater (Lino Banfi). Er beschließt kurzerhand dass die Hochzeit in Campobello, seinem Heimatdorf, stattfindet. Dort angekommen trifft “der Deutsche” Jan auf die (Groß-)Familie von von Sara. Die ganze Familie hilft bei den Hochzeitsvorbereitungen mit. Es herrscht ein riesiges Chaos welches aber nur Jan wirklich zu belasten scheint. Kurz vor dem Hochzeitstermin treffen auch Jans Eltern ein. Aber zu diesem Zeitpunkt ist Jans Stimmung schon am Siedepunkt angelangt…
Christian Ulmen kann hier mal wieder schön aus sich raus kommen und die ganze Palette seines komischen Talents ausbreiten. Das ist auch im Trailer schon gut zu erahnen. Neben ihm ist Lino Banfi ein ganz großer Gewinn für den Film. Er spielt den typischen Italiener so unglaublich gut. Und das obwohl er kein Wort Deutsch kann. Während dem Dreh hat er seinen Text abgelesen. Ich finde das hat aber dem Film nicht geschadet. Wahrscheinlich hat es eher genützt, weil so noch mehr Italiener in ihm übrig geblieben ist. Seine Figur wird schön vorsichtig mit den üblichen Klischees bestückt. Zum Beispiel fragt er vor dem Ersten Besuch bei Jans Eltern “Sehe gut aus?” und zupft sich am Kragen seines Hemds. Es werden allerdings nicht nur die italienischen Klischees beleuchtet sondern auch die Deutschen kommen zum Zug. Zum Glück nicht so platt à la Lederhose und Sauerkraut, sondern eher was Ausdruck der Lebenfreude, Pünktlichkeit und Höflichkeit/Zurückhaltung angeht. Es werdena ber nciht einfach Klischees ausgeschlachtet weils grad witzig ist, sie werden schon miteinander verglichen und es ist erkennbar wenn irgendwas zwar lustig aber eigentlich in der Praxis nicht so toll ist.
Wie genau der Film der Buchvorlage folgt, kann ich nicht sagen. Ich habs nicht gelesen/gehört. Aber da Jan Weiler das Drehbuch mitgeschrieben hat und auch selbst in einer klitzekleinen Rolle mitspielt kanns nicht total daneben sein.
Ein wunderbarer Kinofilm an dem Italienlienliebhaber genau so wie -hasser gefallen finden sollten.
Ice Age 3
20. Jul
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Regie: Carlos Saldanha
Endlich kam der dritte Teil der Ice Age Serie (A-Blogger würden jetzt ” des Ice Age Franchise’” schreiben
) in die Kinos. Ich hatte mich ja schon seit dem ersten Teaser drauf gefreut. Und was soll ich sagen… wahrlich keine Enttäuschung.
Die Mammut-Familie bestehend aus zwei Opossums und anderthalb Mammuts steht in voller Blüte. Elli erwartet ein Kind. Manni ist deshalb schon ganz aufgeregt und bläst beim kleinsten Anzeichen Alarm. Sid fühlt sich wegen dem ganzen Mammut Trubel etwas vernachlässigt. Als Diego dann auch noch beschließt die “Herde” zu verlassen ist er der Verzweiflung nahe. Aber ein Sid gibt so schnell nicht auf. Und wie das Schicksal so will fallen ihm drei Eier vor die Füße. Drei große Eier. Aber das kümmert Sid nicht, in seiner Verfassung haben diese drei zukünftigen putzigen Geschöpfe voll seinen Mutterinstinkt geweckt. Er missachtet die Ratschläge von Manni und behält die Eier. Jedoch stellt sich schnell heraus dass Sid nicht die passende Mutter für die drei kleinen Dinosaurier ist, die in ihrem zarten Alter schon einen ganzen Sid zum Frühstück verputzen könnten. Die echte Mami läßt auch nicht lange auf sich warten. Sie nimmt nicht nur ihre Babies mit, sondern auch Sid. Das hilft allerdings der zerbrechenden Herde wieder zusammen und gemeinsam machen sie sich auf in die noch unbekannte Dinosaurierwelt um Sid zu retten…
Der Beschreibung kann man schon entnehmen, dass doch einiges los ist. Ging es in Ice Age 2 einfach nur darum zu dieser überdimensionalen Nussschale zu kommen um nicht zu ertrinken muss in Ice Age 3 die Herde gerettet werden, Sid gerettet werden und ein Mammut geboren werden. Dabei ist die Lacher-Dichte auch wieder deutlich höher. Die Witze sind wieder witziger. Also leicht subtiler. Natürlich darf man keine total tiefgehende Humorstruktur erwarten, es handelt sich immernoch um einen Kinderfilm. Aber es ist eben ein sehr guter Kinderfilm. Wenn man sich darauf einlassen kann funktioniert das super. Ich glaube ich habe seit Horton hört ein Hu (hmm, auch ein BlueSky-Film) nciht mehr so herzhaft gelacht. Vor allem an einer Stelle. Ich sag nur Lachgas. Ein kleiner Auszug:
Eddie: Ich pinkle Nachts manchmal in mein Bett! Hahahaa!
Crash: Ich pinkle Nachts auch manchmal in dein Bett! Hahahahaaa!
Toll, oder?
Zur Erinnerung: Eddie und Crash sind Ellies “Brüder” – die beiden Opossums.
Ansonsten finden sich wieder viele viele Kleinigkeiten und Anspielungen. Wie bei BlueSky-Filmen so üblich. Diesmal sehr viel was in Richtung Erziehung und Beziehungen geht. Klischees werden nicht nur durchgekaut, sondern unterstrichen oder so überspitzt bestätigt, dass sie eigentlich widerlegt sind. Das zeigt dass man nicht nur platte Schenkelklopfer vom Band laufen lassen wollte, was einfach gewesen wäre, sondern dass man die Qualität der bisherigen Filme beibehalten wollte. Das hat auch super geklappt. Ich finde Ice Age 3 wieder besser als den zweiten Teil. Der erste bleibt aber vermutlich unerreicht. Zumal ich die Story des vierten Teils, die kürzlich grob bekannt wurde, doch eher skeptisch betrachte. Die “Herde” soll nämlich eingefroren werden und in der heutigen Zeit wieder aufwachen. Hört sich nach ausschlachten und nach “Nachts im Museum” an. Ich hoffe es ist trotzdem lustig. Bis 2011 dann!
Kommissar Bellamy
16. Jul
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Regie: Claude Chabrol
Ich glaube ich habe den hochgelobten Gérard Depardieu noch nie in einem ernsthaften Film gesehen, wobei er ja durch solche berühmt wurde! Bisher hab ich ihn nur in dem doofen Film “Ruby und Quentin” und in den realverfilmungen von Asterix erlebt. Diesmal also ein “Kriminalfilm” wie der Vorführer zu Beginn der Vorführung so schön sagte.
Kommissar Bellamy (Gérard Depardieu) und seine Frau Francoise (Marie Bunel) machen Urlaub in Francoises Elternhaus am Mittelmeer. Seit Tagen schleicht ein Unbekannter (Jacques Gamblin) durch den Garten. Irgendwann traut er sich zu klingeln und verlangt Kommissar Bellamy zu sprechen. Weil er nie ganz von seinem Job lassen kann und ihn der Kerl interessiert nimmt er sich der Sache an. Der Fremde erzählt er habe etwas schreckliches gemacht bzw. eigentlich auch nicht. Er berichtet verwirrende Dinge und Halbwahrheiten. Kommissar Bellamy fasziniert das nur noch mehr…
Ein erfrischender französischer Film. Man merkt dass es sich um einen französischen Film handelt. An manchen Stellen ist der eigentlich normale Film plötzlich total absurd, dass man weiß “aha, damit wollte der Regisseur etwas ausdrücken”, aber man weiß nicht was es sein soll. Den Film unterscheidet von einem normalen Krimi, dass man Bellamy quasi den ganzen Film über bei allem was er treibt begleitet. Sei es privat oder bei seinen Nachforschungen. So kommt man auch hinter seine eignen Sorgen und Problemchen die er zum Beispiel mit seinem jüngeren Bruder (Clovis Cornillac) hat. Der hat mich sowohl vom Aussehen her, als auch von seiner Spielweise her an Leonardo di Caprio erinnert. Der hat auch schon ähnliche Typen gespielt, zum Beispiel als Howard Hughes in Aviator. Gérard Depardieu spielt so wie man es vom ihm erwartet – gut. Ganz toll fand ich, wie auch schon bei C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben Jacques Gamblin. Der kann so wudnerbar selbsironisch-melancholische Typen spielen. Toll!
Radio Rock Relovution
17. Jun
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Schon seit ewigen Zeiten hab ich nicht mehr über einen Film geschrieben. Das soll sich wieder ändern. Darum fang ich mit einem an den ich in letzter Zeit besonders herausragend fand.
In Radio Rock Revolution betreiben einige Verrückte in den sechzigern einen Piratenradiosender in der Nordsee vor der britischen Küste. Denn die britischen Radiosender senden keine “assoziale Hippie-Musik”. Der Piratensender hat eine riesige Fangemeinde von Teenie bis Oma am Herd. Daher wird der Sender von “Kapitän” Quentin (Bill Nighy) der Regierung bald ein Dorn im Auge. Sie setzt einen unglaublich spießigen Minister (Kenneth Branagh) darauf an der wiederum einen nicht so ganz überzeugt zu sein scheinenden Untergebenen, der auf seine Karriere bedacht ist, dafür abstellt. Das Radio weiß sich aber immer wieder zu helfen und lebt so richtig schön Hippie-mäßig in den Tag hinein…
Wenn man Hippies mag und sich für die zeit damals interessiert ist das ein unglaublich tolles feel good movie. Harrr… ein unglaublich tolles Gefühl umgibt einen da während des Films. Man fühlt sich wie wenn man alles machen kann worauf man Lust hat, dass man niemandem Rechenschaft abgelegen muss, niemandem was beweisen muss, man kann einfach so sein wie man ist.
Dieses Gefühl wird übermittelt durch die wunderbare alte Musik die in einer sehr hohen Anzahl mit dem richtigen Timing eingesetzt wird.
Außerdem wichtig sind die tollen Klamotten die die anhaben. Heiraten auf einem Boot in einem Bunten zusammengeflickten Anzug. Da würd ich vielleicht sogar heiraten!
Außerdem wichtig sind natürlich die Schauspieler. Bill Nighy mag ich ja sowieso spätestens seit Tatsächlich Liebe. Der spielt zwar immer sehr ähnlich. Seinem debilen Lächeln kann ich keines Falls widerstehen. Diesem Gesichtsausdruck bin ich regelrecht verfallen! Er bringt immer durch nur weniger Gesichtsausdrücke eine ganze Welle sympathischen kumpelhaft-unterstützenden Humor zum Ausdruck. Das kenne ich von keinem anderen Schauspieler.
Philip Seymour Hoffman wird immer vielseitiger. So lange ist der irgendwie noch nicht auf (meiner) der Bildfläche. Aber er hat alles schonmal gespielt. Dabei fällt auf: Immer wirklich sehr gut und überzeugend. Man nimmt ihm alles ab, auch wenn er oft nur die zweite Hauptperson spielt. Die Rolle als Count, als angestammter DJ beim Piratensender passt noch dazu äußerst gut zu ihm. Ein bärtiger, rundlicher und doch sehr agiler Stimmungsmacher. Hört sich an wie für ihn geschrieben.
Ganz toll war auch Kenneth Branagh als Minister Dormandy. Den kannte ich bisher nicht. Aber er bringt das britishe Beamtentum so dermaßen auf die Spitze dass man eigentlich platzen müsste. Der Hammer ist als Familie Dormandy an irgendeinem Feiertag am Essentisch sitzen der Gast hat ein komisches lila Hütchen auf und Minister Dormandy ließt einen Witz vor. Zum niederbrechen!
Super fand ich auch Rhys Ifans, den ich aus Little Nicky kannte. Er hat mich so in seiner Rolle als supercooler berühmter DJ an Hugh Grant erinnert. Der hätte sich sicher auch gut gemacht in dieser Rolle!
Nicht zu vergessen Simon Pegg-Kumpel Nick Frost. Der hat zwar nicht so die tolle Rolle, macht sich darin aber gut.
Joa, supa Film zum tanzen und wohl fühlen und abgehen und sich inspirieren lassen! Für mich eindeutig Kauf-würdig!
Die Filmmusik ist übrigens auch echt kaufenswert. Eine schöne Sammlung vieler alter Klassiker die man immer mal wieder hört und nicht so recht weiß wo sie hingehören.
Der Vorleser
09. Mrz
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Kate Winslet schonwieder. Wegen ihr hab ich den Film nicht unbedingt sehen wollen. Wegen David Kross auch nicht grade. Eher wegen dem Thema allgemein und Ralph Fiennes, Bruno Ganz.
1958. Der 15-jährige Michael (David Kross) beginnt eine Affäre mit der deutlich älteren Fremden Hanna Schmitz (Kate Winslet). Er besucht sie täglich nach der Schule und vernachlässigt seine Freunde. Er unternimmt mit Hanna sogar eine Fahrradtour. Doch irgendwann verschwindet Hanna. Michael ist erst verzweifelt gibt aber irgendwann dennoch die Suche auf. Michael beginnt unterdessen ein Jurastudium. In einem kleinen Jura-Seminar unternimmt Michael regelmäßige Reisen zu einem Prozess gegen KZ-Aufseherinnen. Dort findet er Hanna wieder als eine der Angeklagten. Er ist hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Gerechtigkeitssinn…
Die Kate spielt die grobschlächtige, etwas beschränkte, Hanna Schmitz die aber trotzdem ein Herz hat ziemlich gut. Ich war sogar echt überrascht, dass ich sie als ganz normale Schauspielerin wahrgenommen habe. Ich hab ihr alles abgenommen was sie so getrieben hat. Als sie da bei der Fahrradtour in der Kirche sitzt und dem Kinderchor lauscht und weint fand ich ihren Blick sogar richtig genial. Aber irgendwie finde ich so im Vergleich zu Heath Ledger, der ja den Hauptdarsteller-Oscar dieses Jahr für seinen Joker bekommen hat, war sie doch lang nicht so überragend. Der hat das mit dem Gesabbelt halt echt toll hinbekommen. Kate Winslet hat zwar eine solide Leistung abgelegt aber herausragend fand ich sie nicht. Aber mir fällt auch nicht so wirklich jemand weibliches ein der im letzten Jahr besser war. Angelina Jolie in “Der Fremde Sohn” vielleicht. Ich finde die Argumentation “sie hat sich getraut hässlich auszusehen” schwachsinnig. Mit bissl Makeup und Computertechnik kann man sehr viel machen heut zu Tage. Das ist keine große Leistung. Schon garnicht von den Schauspielern!
David Kross find ich immernoch nicht toll. In “Knallhart” von Detlev Buck fand ich ihn immernoch am besten. Er wirkt immer so unbeteiligt. Er kann aber schön grinsen. So zufrieden und rundum glücklich. Wie Obelix wenn er 15 Wildschweine verdrückt hat!
Ja… ansonsten fand ich Alexandra Maria Lara irgendwie nervig in dem Film. Die schaut als sich erinnerndes Opfer wie eine beleidigte Taube. Hm. Von der war ich eigentlich auch mal begeistert.
Der Film insgesamt ist aber wirklich gut. Vor allem Ralph Fiennes als älterer Michael find ich toll. Er bringt so eine bannende Ruhe rein. Leider kann man aber im Film viele Handlungen irgendwie nicht nachvollziehen. Hanna könnte sich sehr einfach 16 Jahre Gefängnis ersparen, traut sich aber nicht. Und Michael könnte ihr helfen, traut sich aber ebenfalls nicht. Vermutlich weil dann seine intime Bindung in jungen Jahren zu ihr raus kommen würde. Tja und so kommt die eine ins Gefängnis und der andere führt ein komisches/unglückliches Leben.
96 Hours
07. Mrz
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Althergebrachte Action, ohne Firlefanz einfach graderaus, gut aber nicht wirklich toll. Diese Erwartung hatte ich vor dem Film. Ich dachte nicht das er dann doch so spannend sei!
Die Geschichte ist schnell erzählt. Bryan Mills (Liam Neeson) ist ehemaliger “Verhinderer” im Auftrag der USA der seinen Job aufgegeben hat um seiner Tochter Kim (Maggie Grace) näher zu sein nachdem schon seine Ehe zu Bruch ging. Eines Tages möchte seine Tochter nach Paris reisen. Da sie noch nicht volljährig ist braucht sie die Einwilligung des Vaters. Er hat Bedenken unterschreibt aber die Einverständniserklärung dann doch widerwillig. Kim wird in Paris kurz nach ihrer Ankunft von Menschenhändlern zusammen mit ihrer Freundin (Katie Cassidy) verschleppt. Zu den Zeitpunkt telefoniert sie gerade mit ihrem Vater. Er fliegt daraufhin sofort nach Paris um seine Tochter zu suchen, zu befreien und ihre Entführer zu bestrafen. Statistiken zufolge hat er nur 96 Stunden Zeit um seine Tochter zu finden..
Der ganze Film dreht sich fast ausschließlich um Liam Neeson. Er weiß genau was er will: Seine Tochter. Dieses Ziel hat er im Kopf und sonst nichts. Er geht über jegliche Leichen wenn es sein muss und verfolgt sein Ziel verbissen und mit aller macht die er hat. Wenn er dann mal irgendwelche Schuldige gefunden hat fackelt er nicht lange. Er bringt sie um. Mit etwas Glück kitzelt er davor noch eine Information aus ihnen heraus. Bei diesen ganzen Morden fühlt man sich als Zuschauer erstaunlich wohl. Vor allem nachdem man gesehen hat was mit den Entführten Mädchen passiert. Sie werden unter Drogen gesetzt und in Containern als Sexobjekte vermietet. Eklig. Abstoßend. Darum fühlt man sich richtig wohl dabei wenn Liam Neeson die Peiniger Reihenweise erledigt sogar als er einen er Entführer seiner Tochter foltert stört das nicht weiter. Da erwacht in jedem ein kleiner Racheengel.
Der Film ist schön kompromisslos. Michael Bay (Transformers) macht das in seinen Filmen bezüglich der Action auch so. Einfach voll auf die Kacke hauen. Wenn da wummernde beeindruckende Hubschrauber vor einer Explosion sind dann zeigt man die auch voll. Mehrere Sekunden lang. So ists in diesem Film mit der Story. Da wird nicht lang überlegt. Wenn wer im Weg oder schuldig ist wird er umgebracht. Problem gelöst. Das find ich super. Im Film. Über kleinere weniger realistische Szenen schaut man daher auch wohlwollend hinweg.
Also wer bewährte Actionfilme ohne Specialeffects mag sollte sich “96 Hours” anschauen!
Übrigens hab ich mich nach dem Film gefragt ob es sowas wirklich gibt. In Paris? Macht da wer was dagegen? Mal sehen was man da herausfinden kann…
1 Mord für 2
18. Feb
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Zwei Männer lieben die selbe Frau. Der junge Milo Tindle (Jude Law) besucht den reichen Schriftstellen Andrew Wyke (Michael Caine) in seiner Villa um ihn davon zu überzeugen sich von seiner Frau Maggie scheiden zu lassen damit Milo und Maggie heiraten können. Nach einigem Geplänkel schlägt Wyke Milo jedoch einen Deal vor. Er soll einbrechen und wertvollen Schmuck stehlen um Maggie zu bekommen. Milo bekommt den wertvollen Schmuck und Wyke die Versicherungssumme. Doch Wyke spielt mit Milo ein sadistisches Spiel. Doch Milo weiß sich überraschenderweise sehr wohl zu wehren.
Der beste Teil des Film ist meiner Ansicht nach der Anfang. Milo kommt in Andrews Anwesen, die beiden machen sich miteinander bekannt und small talken etwas. Dasist so unglaublich witzig.
A: Sind Sie mit dem Zug gekommen?
M: Nein, mit dem Wagen.
A: Mit dem kleinen da?
M: Der große ist nicht meiner .
A: Stimmt, das ist meiner. Er ist schön nicht?
Das wird so trocken vorgetragen. Genial! Des weiteren ist die Selbstgefälligkeit mit der Michael Caine den Andrew Wyke spielt einfach toll. Er meint er sei der tollste und Milo sei ein kleiner Dummkopf. Er möchte ihn an der Nase herumführen. Anfangs klappt das auch noch gut. Anfangs ist auch noch klar wann die beiden ihr seltsames Spiel spielen und wann nicht. Jedoch langsam aber sicher vermischt sich das zusehends. Am Ende weiß man nicht mehr was Spiel und was echt ist.
Unglaublich ist die Leistung der beiden Schauspieler. Sie sind die einzigen die in dem ganzen Film mitspielen. Sie sind quasi immer zu sehen. Die ganzen 84 Minuten lang. Alles spielt sich auf Wykes Anwesen ab. Jude Law kann bei dem Film mal richtig zeigen was er drauf hat. Michael Caine hat im selben Film schonmal 1972 mitgespielt. Nur als die andere Person. Daher war der Film für ihn sicher nochmal interessanter. Trotz dass “1 Mord für 2″ immer im selben haus spielt und nur zwei Schauspieler drin vorkommen ist er interessant. Er lebt einerseits von den Schauspielerischen Leistungen zum Großteil. Andererseits aber auch von dem absurden Witz den die sich ständig ändernden Charaktere an den Tag legen.
Transformers
05. Aug
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Wir waren heute spontan im Kino. Es kam kein Sneak als stand der Entschluss schnell fest: Transformers im ungeliebte Kino 2 der Blauen Brücke in Tübingen.
Und wir sahen dass es geil war!
Sam Witwicky (Shia LaBeouf) kauft sich ein Auto. Sein erstes Auto. Schon beim Kauf verhielt es sich etwas seltsam. Aber trotzdem, oder gerade deshalb, schloss Sam es gleich ins Herz. In den folgenden Tagen passieren komische Dinge mit Sams Auto. Es fährt einfach von alleine weg und scheint überhaupt ein Eigenleben zu haben. Es stellt sich heraus dass es wirklich einen Eigenen Kopf hat. Es ist nämlich ein hochentwickelter transformierbarer Roboter aus dem All. Es führt einige Freunde die als Kometen auf die Erde kommen zu sich und Sam. Zusammen erklären sie Sam, dass einige andere Roboter die Erde zerstören und die Menschheit auslöschen wollen. Die einzige Möglichkeit das zu verhindern ist eine Brille die Sams Großvater gehörte. Mit der kann man irgendwie einen riesigen Energiegeladenen Würfel ausfindig machen der als gefährliche Waffe eingesetzt werden kann. Mit diesem Ding kann man nämlich alle Maschinen der Erde Leben einhauchen und befehligen. Wenn er in die falschen Hände fällt wäre die Erde dem Tot geweiht!
Das schöne James Bond Zitat “Jung und ihre Spielzeuge…” trifft hier mal voll zu!
Es kommen nen Haufen schnelle Verfolgungsjagden mit heißen Autos vor! Zum Beispiel ein sehr hübscher Ford Mustang als Polizei-Roboter.
Außerdem ist der Sound sehr geil! Durchweg gute Musikuntermalung.
Aber das allerbeste an diesem Film ist die tolle Inszenierung. Micheal Bay haut einfach gnadenlos auf die Kacke.
Bei manchen Filmen denkt man sich manchmal “Ach wieso hat der das jetzt nicht so gemacht, das würd doch viel cooler rüberkommen so!?” Hier ists eben grad andersrum. Ich hab mir immer gedacht “Jaaaaa genau so ist das geil!”
Das fängt schon am Anfang an als diese Flugzeug-Hubschrauber-Zwitter durch die Wüste fliegen. Das ist einfach genial aufgenommen. Richtig schön sind auch die Straßenschlachten der Roboter. Es wird viel mit Slow Motion gearbeitet. Aber das bewirkt eigentlich nur immer dass alles noch dramatischer beim Zuschauer ankommt. Man ist einfach überwältigt von dem Schauspiel!
Begleitet wird das ganze auch noch von einer kleinen Liebesgeschichte zwischen Sam und seiner Angebeteten Mikaela Banes, gespielt von der äußerst hübschen Megan Fox.
Ich bin begeistert! Action-Kino ohne Kompromisse!
Also ein genialer Film für Jungs die Autos und Action toll finden und keine prinzipielle Abneigung gegen Mainstream haben!
Prestige – Die Meister der Magie
05. Feb
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Vor einer Weile schon habe ich “Prestige – Die Meister der Magie” gesehen.
Es geht um zwei konkurrierende Magier. Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale). Sie lernen sich über den Erfinder Cutter (Michael Caine) kennen. Der baut zu dem Zeitpunkt für einen recht erfolgreichen Zauberer verschiedene Apparate. Er stellt beide als Helfer in der Show an. Zuerst kommen sie ganz gut miteinander aus. Aber als Alfred bei einem gefährlichen Wasserkasten Trick, bei dem die Frau von Robert gefesselt in einen geschlossenen Wasserkasten geworfen wird, einen anderen Knoten bindet als vereinbart stirbt Roberts Frau. Seit dem sind sie sich feindlich gesinnt. Sie starten eigene Shows und versuchen fieberhaft sich gegenseitig zu übertrumpfen. Sie opfern beide alles für die Zauberei…
Joa, ganz nett so. Für mich war den ganzen Film über irgendwie Hugh Jackman der Gute. Auch wenns gegen Ende wohl eher anders sein soll. ich finde Christian Bale kommt nicht ganz echt rüber. Den finde ich nicht glaubwürdig. Vielleicht liegts auch an der Synchronstimme. Michael Caine fand ich, wie fast immer, genial. Bei dem ist die Synchronstimme übrigens sehr gut getroffen! Lustig fand ich dass zwei Physiker in die Story mit reinverwurstet werden die es wirklich gab und die noch dazu ziemlich wichtige Sachen entdeckt haben. Zum Beispiel wird Nikola Tesla gespielt von David Bowie. Den hat man kaum erkannt.
Also Prestige ist ein netter Film. Allerdings schwächelt Christian Bale, was aber von Hugh Jackman wieder wett gemacht wird. Die Story ist spannend aber am Ende… naja sie hinkt eigentlich nicht aber sie passt auch nicht so ganz, weil man den ganzen Film über Sympathie für Robert Angier aufbaut und die soll dann am Ende so heimlich still und leise wieder umschlagen. Aber Alfred Borden kann man auch nicht mögen weil der eigentlich noch viel schlimmere Sachen angestellt hat. Daher mag man am Ende irgendwie garkeinen mehr und wird etwas verloren aus dem Film gelassen.
Fazit: Suboptimales Ende, Rest gut!










