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Seagate GoFlex Desk

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Nach dem LaCie-Desaster hab ich mich genauer informiert wies bei den anderen Herstellern von externen Festplatten mit Thunderbolt aussieht. Western Digital sagt dass sie Thunderbolt mögen, aber konkrete Informationen gibt’s noch nicht. Besser siehst bei Seagate aus. Bestellen kann man da auch noch nichts, aber auf dem Intel Developer Forum wurden Thunderbolt-Adapter für die GoFlex Serie vorgestellt. Seagate fährt mit den GoFlex-Festplatten eine etwas andere Strategie als die anderen Hersteller. Für jede Festplatte gibt es sogenannte Adapter, die dann die eigentlichen Anschlüsse enthalten. So kann man USB, eSATA, FireWire und bald auch Thunderbolt-Adapter kaufen. Das hat den Nachteil, dass man für jeden benötigten Anschluss einen neuen Adapter kaufen muss. Allerdings auch den Vorteil, dass man beim Transport immer nur die Festplatte ohne Kabel und Netzteil mitschleppen muss. Außerdem kann ich jetzt schon die Festplatte kaufen und später dann den Thunderbolt-Adapter dazu bestellen. Das habe ich gestern gemacht, heute kam sie an. Der Spaß hat mich 130€ für die 3TB Version gekostet. Ich bekomme also für fast 300€ weniger einen StandBy-Modus, drei mal so viel Speicherplatz und weniger Krach und muss dabei für den Moment auf die Thunderbolt-Geschwindigkeit verzichten. Als besonderes Schmankerl kann man sogar die Statusleuchten ausschalten. Selbst wenn der Thunderbolt-Adapter 200€ kosten würde wäre ich immernoch billiger dran als mit der LaCie-Platte. Ich rechne mal mit ca. 100€. Das ist zwar immernoch sehr teuer (die bisher verfügbaren Adapter kosten zwischen 15€ und 35€), nur für einen Adapter, aber bei Thunderbolt war bisher ja irgendwie alles sehr teuer.

Zur Festplatte kann ich bisher sagen, dass sie echt extrem leise ist. Habe noch keine leisere externe Festplatte gesehen. Selbst bei Schreibzugriffen knistert sie nur ganz leise. Die Statusleuchte blinkt nicht wild um, sondern pulsiert höchstens. Das Gehäuse ist nicht ganz so solide wie bei der LaCie-Platte, denn es ist aus Plastik, aber trotzdem nicht klapprig. Trotz ihres Lüfters wird die Little Big Disk von LaCie deutlich wärmer als die Seagate GoFlex. Zwei 2,5″ Festplatten werden wohl wärmer als eine mit 3,5″.

Seagate GoFlex Desk

Jetzt bin ich gespannt wann der Thunderbolt-Adapter erscheint. Bis dahin bin ich jetzt erstmal wieder zufrieden mit meiner festplatten-Situation.

LaCie Little Big Disk Thunderbolt

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Vor kurzem habe ich meinen iMac und mein MacBook gegen ein neues MacBook Air mit i7 ausgetauscht. Ist in den meisten Belangen gleich schnell wie der iMac, jedoch deutlich handlicher und Geld sparte ich bei der ganzen Aktion auch noch. Allerdings habe ich darauf gesetzt, dass bald eine Thunderbolt-Festplatte käuflich zu erwerben ist. Neben einem sehr teuren Raid aus dem Hause Promise gab es da bisher rein garnichts. Meine 130 Gb Aperture Bibliothek passt natürlich hinten und vorne nicht auf ein MacBook Air. Und über USB oder WLAN macht das Arbeiten damit keinen Spaß. Da kommt Thunderbolt eigentlich grade recht.

Seit wenigen Tagen ist nun aber die Little Big Disk von LaCie mit Thunderbolt erhältlich. Die ist zwar mit knapp 400€ (das Thunderbolt-Kabel liefert LaCie nicht mit – muss man für 50€ extra kaufen) schweine teuer dafür, dass sie nur 1TB fasst, aber ich dachte mir wenn die sonst alle meine Wünsche erfüllt kann ich das vielleicht verkraften.

Gestern kam das gute Stück bei mir an. Der erste Eindruck war positiv. Das Gehäuse ist wirklich sehr klein! Aber kaum eingesteckt hat der Spaß ein Ende. Die Little Big Disk empfängt einen mit einem extrem hohen Surren, das langsam noch höher wird. Dazu kommt ein Rauschen wie es mein MacBook Air unter Vollast nicht hinbekommt. Die Festplatte soll bei mir auf dem Schreibtisch stehen nicht in nem Serverraum. Ich frage mich welcher Kreative Filmschneider (dementsprechend wird die Platte beworben) so arbeiten können soll? noch dazu kommt, dass das Ding keinen Ruhezustand kennt. Meine mehrere Jahre alte Western Digital MyBook Studio geht, wenn sie nicht gebraucht wird, schön in den Ruhezustand – die Platte dreht sich also nicht dauernd. Die LaCie Platte ist immer gleich laut, egal ob sie gebrauch wird oder nicht. So nen Ruhezustand ist doch inzwischen bei nicht ganz popligen Platten Standard dachte ich.

Ich habe mal ein kleines Video vom Einschalten gemacht:

Dazu kommen noch ein paar Makel die eigentlich nicht soo schlimm sind, aber ich will sie mal nicht verschweigen. Da wäre zum einen diese riesige leuchtende blaue Licht andauernd. Wieso braucht man denn eine Statuslampe die so groß ist wie ein Flutlicht?

Die Little Big Disk hat des weiteren ausschließlich Thunderbolt-Anschlüsse. Zwei Stück. So richtig verstehe ich ja nicht wie man dann auf den hohen Preis kommt. Eine andere vergleichbare Platte von LaCie hat eSATA, USB und FireWire 400 und 800 und kostet 100€ weniger. Aber die ist vermutlich dann genau so laut und kann auch nicht schlafen. So eine Festplatte von Western Digital kostet momentan grade mal gute 100€ und die kann sogar den Ruhezustand.

Somit würde ich für mehr Laut, weniger Anschlüsse und Thunderbolt fast 300€ Aufpreis zahlen. Meine Fresse LaCie, ihr habt was falsch gemacht. Wenn das Ding jetzt leise wäre und schlafen könnte, wärs immernoch teuer, aber so ist das einfach nur lächerlich. Wie kann man ne externe Festplatte die sich beim ersten Anschalten fast schon kaputt anhört (nein, ist wohl leider nicht nur bei meinem Modell so) nur ernsthaft verkaufen? Ich werde meinen kleinen Abstecher (nach “missachteter” Warnung von @elfzehn84) zu LaCie diese Woche noch rückgängig machen. ich hoffe bis zum Weihnachtsgeschäft haben dann auch mal Western Digital und die ganzen anderen Thunderbolt-Platten am Start.

Seagate Momentus 7200.4 im MacBook

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Am Samstag kam sie endlich an. Die Seagate Momentus 7200.4 500GB. Die einzige 7200 rpm Festplatte mit 500GB die in ein Notebook passt ist endlich wieder lieferbar und seit heute tut sie ihren Dienst in meinem MacBook.

Vor allem bei Aperture kam es öfter mal nervigen Wartezeiten. Große Dateien mussten schnell nacheinander geladen werden und teilweise sogar verändert werden. Der Arbeitsspeicher war zwar gut voll, aber nicht randvoll. Darum dachte ich dass es wohl an der Festplatte liegt.

Fühlt sich jetzt auch deutlich besser an. In Aperture ruckelt so gut wie nix mehr. Wobei ich es heute erst testweise probiert habe. Aber so ganz allgemein fühlt sich das System auch schneller an. Programme starten schneller, Spotlight sucht fixer. Man merkts schon. Der Nachteil ist dass man halt ständig ein leichtes Rauschen hört. Die Seagate ist nochmal einen Tick lauter als die Western Digital Scorpio Blue 500GB. Das macht aber auch keinen großen Unterschied mehr! Der Performanceschub ist da mehr wert.

Jetzt noch bissl Ram dann ist mein Book vollausgestattet. :-)

Nach dem Klick folgen noch paar Zahlen des Disctests von Xbench:

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Solid State Drives

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FestplatteAuf dem Festplattenmarkt ist momentan ein langsamer Umbruch im Gange. Die normalen Festplatten mit drehenden Scheiben (HDD) werden durch Festplatten mit Halbleiterspeicherbausteinen (SSD) ersetzt bei denen es keine beweglichen Teile mehr gibt. Die halten länger und der Lese- und Schreibvorgang geht schneller. Zumindest theoretisch.

Wenn die SSDs auf Flash-Speicher basieren haben sie auch Vorteile was den Stromverbrauch angeht. Bei einer herkömmlichen HDD müssen die Platten gedreht werden und die Leseköpfe an Ort und Stelle bewegt werden. Bei einer SSD muss nur Strom durch die Speicherbausteine gejagt werden wenn gerade gelesen oder geschrieben wird. Der Speicher bleibt wie bei HDDs auch ohne Stromzufuhr erhalten. Laut herstellern bis zu 10 Jahre lang. SSDs mit SD-RAM-Bausteinen brauchen aber sogar mehr Energie als herkömmliche Festplatten. Allerdings sind sie enorm schnell.

Erst seit einigen Monaten kommen SSDs so langsam im Massenmarkt an. Allerdings noch zu überhöhten Preisen. Eine 250 GB Festplatte im 2,5″ Format kostet als SSD zum Beispiel momentan 500€. Für das selbe Geld bekommt man fünf 500GB Festplatten mit alter Technik. Also zehn mal soviel Speicherplatz! Aber das bessert sich zum Glück langsam. Das lässt sich gut daran erkennen dass Apple und Dell immer wieder ihre SSD-Aufpreise nach unten korrigieren.

Ein weiteres Problem lag lange daran dass SSDs nur in sehr kleinen Größen zu bekommen waren. Es gab schlichtweg keine Platten die über 160GB hinausreichten. Aber gerade habe ich gesehen dass die SSDs wohl jetzt langsam auf dem Stand den man gewöhnt ist ankommen. Bei Geizhals ist eine 500GB SSD im 2,5″ Format gelistet. Sie wird von dem mir unbekannten Hersteller PhotoFast hergestellt und kostet derzeit noch irrsinnige 1600€. Aber es ist schon allein ein gutes Zeichen dass es überhaupt eine SSD mit 500GB Speicherplatz gibt. In einem Jahr oder so sollten die SSDs dann auch mal in erschwingliche Preisregionen vorstoßen. Ich bin auch durchaus bereit etwas mehr für eine weniger empfindliche, leise und deutlich schnellere Festplatte zu bezahlen!

Platz

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Wer findet den essentiellen Unterschied?

Endlich richtig Platz! :-)

500GB Festplatten für die MacBooks

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Da die MacBooks von Apple ja relativ dünn sind, kann man leider nicht jede beliebige Notebookfestplatte einbauen. Die Festplatten dürfen maximal 9,5 mm hoch sein. Mit 500GB gibts da eh nur eine kleine Auswahl. Es gibt ne Fujitsu Hornet, ne Hitachi Travelstar, die Samsung SpinPoint HM500LI und die Western Digital Scorpio Blue 500GB. Allerdings haben nur die beiden letzteren die richtige Höhe von 9,5 mm. Beide kosten derzeit so um die 120€, Tendenz: leicht fallend. Also so 100€ sind schon noch möglich denk ich. Ich werde mir so um Weihnachten rum vermutlich die Western Digital Festplatte zulegen. Denn die hat eine Scheibe weniger als die Samsung und soll weniger Abwärme und Geräusche produzieren. Die HM500LI rauscht ja ganz gut hörbar.

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