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Thunderbolt
2Soeben hat Apple neue MacBook Pros vorgestellt. Die haben, wie schon die Gerüchte richtig voraus gesagt haben, einen so genannen Thunderbolt-Anschluss. Hierbei handelt es sich um Intels neue I/O-Schnittstelle die bisher unter dem Codename “Light Peak” entwickelt wurde. Ein neuer Übertragungsstandard der auf Glasfaserkabel ausgerichtet ist und (vorerst) 10 Gbit/s übertragen kann. Zum Vergleich: FireWire 800 schafft 800 Mbit/s. Und das war auch schon schnell. Im übrigen ist Thunderbolt auch ca. doppelt so schnell wie USB 3.0.
Es gibt an der Tatsache, dass Apple das endlich verbaut mehrere tolle Seiten.
Erstens ist toll, dass über Thunderbolt nicht nur Daten übertragen werden können, sondern, da das DisplayPort-Protokoll in Thunderbolt integriert ist, kann man damit auch Monitore und Fernseher mit Bild und Ton versorgen.
Des weiteren kann man bis zu 6 Thunderbolt-Geräte in Reihe schalten (Daisy Chain). Man braucht also theoretisch nur einen Ausgang am Computer um 6 Geräte anzuschließen. Voraussetzung dafür ist natürlich dass die jeweiligen Geräte zwei Thunderbolt-Ports haben.
So richtig toll find ich aber, dass der Formfaktor der Stecker der selbe ist wie Apples Mini DisplayPort. Das ist deshalb so toll, weil somit die Möglichkeit besteht, dass man mit Thunderbolt nicht ganz so auf “Verlorenem Posten” wie mit FireWire steht, das kein Mensch kennt. Dass diese Theorie klappt wird unterstützt von lobenden Zitaten auf der Intel-Website von Managern von LaCie und Western Digital. Das heißt, nachdem es seit heute erste Geräte am Markt mit Thunderbolt gibt, werden Festplatten usw. von LaCie und Western Digital hoffentlich auch nicht lange auf sich werten lassen.
Tjoa, brauch ich nur noch nen Gerät dass Thunderbolt unterstützt. In nem Jahr dann nen iMac. (Oderso…)
Quellen:
Intel Thunderbolt Technology
Apple
Wenn zwei sich Streiten hat der Dritte das Nachsehen
2Momentan wartet die geballte Apple-Welt auf die neuen Apple MacBooks. Doch sie wollen einfach nicht eintreffen. Jetzt wurde bekannt dass es vermutlich daran liegt, dass Nividia für die aktuelle iX-Prozessorgeneration von Intel keine Chipsets herstellen darf. Somit kann es keine MacBooks mehr geben die einen on-board Grafikchip von Nvidia nutzen. Zumindest wenn die CPU ein iX sein soll. Die on-board Grafik kann nur noch von Intel selbst kommen. Jedoch sind die Intel on-board-Chips einerseits (leicht) langsamer als die 9400M – und die ist 1,5 Jahre alt – außerdem kann bei einem Intel-Chipset eine zusätzliche extra (dezidierte) Grafikkarte nicht zum Stromsparen abgeschaltet werden.
Daraus ergeben sich zwei Probleme für Apple:
- In den kleinen Notebooks würde man wenn man z.B. einen i3 verbauen wollte auf der Grafikleistung von vor 1,5 Jahren verharren. Oder man muss zusätzlich eine dezidierte Grafikkarte einbauen, was aber den Preis in die Höhe Treibt, mehr Platz und Kühlung benötigt und die Akkuleistung drückt.
- Bei den größeren Books könnte man die dezidierte Grafikkarte nicht wie bisher abschalten somit würde die Akkuleistung vermutlich auch spührbar fallen.
Andere Hersteller haben diese Probleme nicht so auffällig. Die haben meistens eine breitere Produktpalette als Apple und sind dadurch etwas flexibler.
Ich hoffe das war verständlich! Ich möchte nochmal festhalten, dass Apple sich nicht etwa doofer anstellt, als andere Notebookhersteller. Das was die können, könnte Apple auch herstellen. Aber die möchten halt ihre Speziallösungen beibehalten weil alles andere ein Rückschritt wäre den die allermeisten auch irgendwie bemerken würden.
Übrigens denke ich dass am Ende dieses Krampfes eine gute Lösung rauskommen wird. Jedoch braucht es jetzt seine Zeit bis diese Lösung reift. Selbst mit einem riesigen Kapital wie es Apple gerade hat kann man nicht einfach mal kurz nen neuen Chip aus dem Boden stampfen oder nen Quasi-Monopolisten besänftigen. Ich denke die kommende MacBook-generation wird vielleicht etwas komisch werden von der Ausstattung her. Aber bis zur nächsten hat Apple das irgendwie in den Griff bekommen!

