Beiträge mit tag "Italien

Pizza gatti?

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Ein italienischer Fernsehkoch, Gastronom und Journalist hat in einer beliebten Kochshow berichtet wie man Katzenfleisch zubereitet. nachdem die Moderatorin etwas verstört reagiert hat, wurde er deutlicher und erzählte, dass er schon oft Katze gegessen hat und das das eine Delikatesse sei. Er wurde daraufhin vom Sender fristlos entlassen.

Jetzt frage ich mich, wieso? Was ist schlimmer daran eine Katze zu essen als eine Kuh? Okay, eine Katze ist ein Haustier. Die sind in unseren Breiten als mindestens zweitbester Freund des Menschen allgegenwärtig. Aber was ist mit Hasen oder Kaninchen. Die werden doch auch gegessen und dienen auch als Haustiere. Ähnlich bei Vögeln.

Liegt es daran, dass eine Katze, genau so wie ein Hund, zu einem Menschen eine Beziehung aufbauen kann? Ich meine, eine Katze kommt wieder, schmust mit einem und bleibt ein Leben lang bei einem. Bei einer Ente wäre das wohl schwer vorstellbar. Das heißt wenn eine Kuh etwas handlicher wäre und man mit ihr im Bett kuscheln könnte würden wir sie nicht essen?

Ich finde bei dem Rauswurf des italienischen Katzenliebhabers (mal anders) bleibt eine gewisse Doppelmoral zurück. Man kann doch nicht einerseits Katzenragout für schlecht heißen, aber andererseits Hasen essen oder gar Froschschenkel usw. Es ist verständlich, dass das etwas Verwunderung mit sich bringt, weil Katzenbraten bei uns nicht wirklich üblich ist, jedoch macht es meiner Meinung keinen ethischen Unterschied zum Verzehr eines Hasen. Also entweder ganz oder garnicht.

via tagesschau.de

Nach dem Klick gibts das Video der Szene.

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Maria, ihm schmeckt’s nicht!

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[xrr rating=8/10]

Maria, ihm schmeckt's nicht!

via http://www.outnow.ch

WebsiteIMDbTrailerAmazon Buch
Regie: Neele Vollmar

Endlich wieder ein neuer Christian Ulmen Film. Die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Jan Weiler.

Jan (Christian Ulmen) möchte seine Freundin Sara (Mina Tander). Problem dabei: Ihr italienischer Vater (Lino Banfi). Er beschließt kurzerhand dass die Hochzeit in Campobello, seinem Heimatdorf, stattfindet. Dort angekommen trifft “der Deutsche” Jan auf die (Groß-)Familie von von Sara. Die ganze Familie hilft bei den Hochzeitsvorbereitungen mit. Es herrscht ein riesiges Chaos welches aber nur Jan wirklich zu belasten scheint. Kurz vor dem Hochzeitstermin treffen auch Jans Eltern ein. Aber zu diesem Zeitpunkt ist Jans Stimmung schon am Siedepunkt angelangt…

Christian Ulmen kann hier mal wieder schön aus sich raus kommen und die ganze Palette seines komischen Talents ausbreiten. Das ist auch im Trailer schon gut zu erahnen. Neben ihm ist Lino Banfi ein ganz großer Gewinn für den Film. Er spielt den typischen Italiener so unglaublich gut. Und das obwohl er kein Wort Deutsch kann. Während dem Dreh hat er seinen Text abgelesen. Ich finde das hat aber dem Film nicht geschadet. Wahrscheinlich hat es eher genützt, weil so noch mehr Italiener in ihm übrig geblieben ist. Seine Figur wird schön vorsichtig mit den üblichen Klischees bestückt. Zum Beispiel fragt er vor dem Ersten Besuch bei Jans Eltern “Sehe gut aus?” und zupft sich am Kragen seines Hemds. Es werden allerdings nicht nur die italienischen Klischees beleuchtet sondern auch die Deutschen kommen zum Zug. Zum Glück nicht so platt à la Lederhose und Sauerkraut, sondern eher was Ausdruck der Lebenfreude, Pünktlichkeit und Höflichkeit/Zurückhaltung angeht. Es werdena ber nciht einfach Klischees ausgeschlachtet weils grad witzig ist, sie werden schon miteinander verglichen und es ist erkennbar wenn irgendwas zwar lustig aber eigentlich in der Praxis nicht so toll ist.

Wie genau der Film der Buchvorlage folgt, kann ich nicht sagen. Ich habs nicht gelesen/gehört. Aber da Jan Weiler das Drehbuch mitgeschrieben hat und auch selbst in einer klitzekleinen Rolle mitspielt kanns nicht total daneben sein.

Ein wunderbarer Kinofilm an dem Italienlienliebhaber genau so wie -hasser gefallen finden sollten.

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