i blog you to the ground
Beiträge getaggt mit Musik
M.I.A.
23. Jul
Vor kurzem bin ich auf M.I.A. gestoßen. Eine englische Musikerin srilankischer Herkunft. Nicht zu verwechseln mit der deutschen Band Mia., die auch gut ist aber sowas wie Indie-Rock macht.
M.I.A.s Musik ist nur schwer zu kategorisieren. Am meisten ehesten würde wohl Trip-Hop mit The Prodigy-Einflüssen zutreffen. Teilweise erinnern mich die Stücke auch an Tricky.
Die Songs haben allesamt viel Energie und ordentlich Wumms der für manchen schon zuviel des Guten sein dürfte. M.I.A.s Stil ist sehr seltsam und ungewöhnlich. Viel Krach ist fast immer. Trotz der ganzen abgefahrenen Sounds und eigentlich unpassenden Töne schafft sie’s überraschenderweise immer, dass die Lieder einen irgendwie ansprechen und mitreißen. Manchmal finde ich es sogar total seltsam, dass man so komische Töne wie die von einer Formel-1-Reifen-Schraubmaschine in einem tollen Lied gelungen verwursten kann. M.I.A.s Lieder sind voll von solchen Geräuschen, und sie sind fast immer stimmig.
Besonders toll find ich XXX0 vom aktuellen Album Maya:
Festivalpreise
27. Jun
Ich bin gespannt wie sich die Festivalpreise nächstes Jahr verhalten. Seit meinem ersten Festival (Rock im Park 2006) haben die Preise doch etwas angezogen. Rock im Park hätte dieses Jahr 150€ für drei Tage gekostet, für das komplette Festival waren es dann am Ende sogar 170€. und das obwohl der zusätzliche vierte Tag nur zwei Bands bereit hielt. Ok, eine davon war ein Hochkaräter – Rage Against the Machine. Das Southside hat damals was zwischen 80€ und 95€ gekostet. Diesmal warens 125€. Ich denke das liegt an einem kleinen Festival-Boom in den letzten Jahren. Irgendwie ist es cool mit vielen anderen zu saufen. Ich befürchte die Musik steht bei einem Großteil der Besucher garnicht mal sooo im Vordergrund. Allerdings waren die Festivals in den letzten Jahren immer schon Wochen vorher ausverkauft. Dieses Jahr war das nicht so. Vielleicht bleiben dann die Preise jetzt wenigstens auf dem selben Niveau. Man muss ja nicht immer gleich die Inflation der nächsten 100 Jahre mit einrechnen.
Southside 2010
23. Jun
Zum Glück haben wir noch einmal Kehrt gemacht und meine Winterstiefel eingesammelt. Denn ohne wasserfeste Schuhe hätte das diesjährige Southside Festival nur halb so viel Spaß gemacht. Noch während der Anfahrt am Donnerstag – 5 km vor Neuhausen ob Eck – fing es an Bindfäden zu schütten. Einige Stunden Regen und ein paar tausend Menschen können dann auch eine grüne Wiese schonmal so aussehen lassen:
Uns hartgesottenen Kerlen konnte dieser Umstand aber natürlich nichts anhaben. Allerdings lebt es sich auf einem Asphalt-Stellplatz in einem VW-Busle zu solchen Zeiten vermutlich auch deutlich angenehmer als im Zelt auf flüssiger Erde. Trotzdem, es gibt eindeutig schöneres als auf dem Weg von Bühne zu Bühne zwischen lauter Menschen sich durch den teilweise knöcheltiefen Schlamm zu schleppen.
Aber Schluss mit den äußeren Umständen, kommen wir zur Kunst, wegen der wir uns überhaupt für drei Tage mit 50.000 Verrückten auf wenige Quadratkilometer versammelt haben.
Ein wenig doof war dass mein absolutes Festival-Highlight – mit Abstand – schon am ersten Tag die Latte unübertreffbar hoch ansetzte. Nein, ich spreche nicht von The Prodigy, Porcupine Tree oder Deichkind, von Florence and the Machine (Wikipedia
) ist die Rede. Dieses 23-jährige Mädchen (die auf dem Festival aber eher wie eine 40-jährige Frau wirkte) hat eine so unglaubliche Stimme die es schafft alles andere in den Schatten zu stellen. In Begleitung von intensiven, tragenden Melodien mit kraftvollen Beats war das ganze Schauspiel ein musikalisches Meisterwerk. Das war aber noch nicht alles. Frau Welch hat so eine unglaubliche Bühnenpräsenz und das obwohl sie fast immer ganz vorne an der Bühne an ihrem Mikrofonständer steht – die Band ganz im Hintergrund am Bühnenrand. Sie ist mit ihrem ganzen Körper und Sein ganz in der Darbietung ihrer Musik drin. Das beeindruckt! Vor allem wenn man kurz darauf so Knalltüten wie den Sänger von The Strokes sieht, der so wirkt wie wenn ihn einer auf die Bühne geprügelt hat. Ja, Florence and the Machine war eine tolle Empfehlung. Leider ist die Band jetzt erstmal in Australien und dann nicht mehr auf Tour. Wenn die mal wieder in der Gegend sind bin ich der erste der sich anstellt um eine Karte zu kaufen.
Richtig Gänsehaut bekam ich bei “Insomnia” von Faithless. Es ist irgendwie ein erhebendes Gefühl einen (guten) Welthit mal live zu hören der einen so nebenher schon seit mehr als seinem halben Leben begleitet.
Abends gabs dann noch Massive Attack. Die waren gut, wie erwartet. Muss man meiner Meinung nach aber nicht unbedingt live gesehen haben. Ist auf Platte genau so energiegeladen und tiefe Ruhe ausströmend. Allerdings ist der Tricky-Ersatz durchaus einen Blick wert. Bei diesem sympathischen Sänger/Sprecher handelt es sich um einen ergrauten kleinen Herrn schwarzer Hautfarbe, mit Rastas in schwarzen Klamotten. Immer wenn er dran war, marschierte er an sein Mikro, hielt seine Hände gefaltet und gab leicht schaukelnd seinen Part wieder. Besonders im Vergleich zu Daddy G (Wikipedia, Interview), der eine extrem eindrucksvolle Gestalt ist.
Der zweite Tag war leider aus meiner Sicht weniger erfolgreich. Die Shout out Louds, The Gaslight Anthem, Paramore und Phoenix waren zwar gut, aber irgendwie nichts besonderes. Dendemann hab ich jetzt auch mal gesehen. Mehr brauchts auch nicht.
Auf The Prodigy hatte ich mich ja sehr gefreut. Die waren auch wirklich gut. Aber erstens hat man an der blauen Bühne allgemein oft mehr bass als sonstwas gehört und zweitens spielten nebenan die Beatsteaks. Die hätte ich theoretisch auch gern mal wieder live gesehen.
Auch Deichkind war ein Mitgrund überhaupt auf das Festival zu gehen. Aber leider hat sich die Bühnenshow seit rock am See 2008 kaum verändert. Damals war das alles ja wenigstens noch witzig. Das ist inzwischen verflogen und die Musik allein ist halt alles andere als wirklich gut. Ich würde die eher in der Trash-Musik-Richtung sehen, so wie es auch Trash als Film-Genre gibt. Wenigstens weiß ich jetzt dass ich Deichkind auf keinem festival mehr sehen muss und schon garkeine teure Konzert-Karte kaufen brauche…
Am dritten Tag stand eigentlich nichts mehr wirklich herausragendes an. Los gings mit Jennifer Rostock. Und das war dann auch das schlimmste was ich an dem Wochenende gehört hab. Deren Musik ist ja ganz ok, aber die Frau ist zwischen den Liedern ja SO schlimm!!!! Argh! Drei Ansagen hab ich mitbekommen. In der ersten gings darum ob die Sängerin von Paramore wohl auf den unglaublich langen Schwanz vom Bassisten von Jennifer Rostock steht, die zweite handelte von den wenigen brüsten die man wegen der Kälte beim Southside sieht und daher sollen die Mädels in der ersten Reihe doch bitte mal die dicken Brüste über die Absperrung hängen weil dazu sei die ja schließlich da…. die dritte Ansage war zu dem Lied “Muttermund” und angesichts der vorhergehenden Beispiele ist auch schon klar wie die ungefähr geht. Furchtbar! Bei manchen Bands geht man u.a. wegen den Ansagen zu einem Konzert (Die Ärzte, Beatsteaks, Oli Schulz, …) zu Jennifer Rostock kann man wegen den Ansagen nicht gehen.
Wir sind dann nach 20 Minuten zu den Deftones abgedampft. Die waren leider nicht viel mehr als laut. Auf Platte sind die ja schon stellenweise nicht schlecht. Aber so live kommt da nur noch Krach an. Schade.
Dafür waren die White Lies wieder ganz nett. Schöne melodische Lieder mit einer außergewöhnlichen Stimme, die mich aber nach ner Weile immer nervt. So leider auch live. Keine Ahnung wieso das so ist, denn eigentlich mag ich die Stimme.
Danach rüber zu Skunk Anansie auf der Green Stage. Das ist ja eine lustige Frau. Eine kahlrasierte schwarze (namens Skin) die wie verrückt auf der Bühne zu garnichtmal so schlechter Musik rumspringt. Die ist schon durch ihre Bewegungen so sympathisch, die muss man einfach gut finden. Zum Leidwesen der Securitys und zur Freude der Fans gab sich Skin sehr publikumsnah. Sie versuchte nicht nur, wie andere Künstler, auf der Menge zu diven, sie versucht auf ihr zu laufen. Dazu stand die einfach mit den Füßen auf viele viele Hände. Ein paar wenige kurze Schritte hat das sogar geklappt. Dann viel sie um. Die Securities haben sie sofort rausgezogen und wieder auf die Bühne gestellt. Allerdings sprang sie gleich wieder runter um sich nochmals der Menge hinzugeben.
Ich mag so Künstler die sich mitten zu ihren Fans stellen.
Direkt danach, an gleicher Stelle kamen Porcupine Tree. Und die sind auch live so toll wie erwartet. Mit ihrer Mischung bzw. Abwechslung von ruhigem Gesang, elektronischen Klängen und harten Gitarrenriffs haben sie was von Metallica, sind aber ruhiger und intensiver, nicht ganz so kraftvoll, etwas sanfter. Porcupine Tree haben mir nach Florence and the Machine am besten gefallen, allerdings war da ein deutlicher Abstand!
Zum Abschluss haben wir dann noch die blutjunge (22) La Roux gesehen. ich kannte ja nur ihren Hit “Bulletproof”. Der Rest ist ähnlich aber durchaus auch nicht schlecht. Allerdings war mir das alles etwas zu poppig, unecht und elektronisch. Dass das ein E-Schlagzeug war hat man nämlich leider auch gehört. Trotzdem ist die nicht schlecht und war ein schöner Festivalabschluss.
Nach mittlerweile acht großen Festivals und auch nicht wenigen einzelnen Konzerten gibt es immer weniger Bands die man sich “mal anschauen” kann. Darum muss ein Festival auch immer bessere (für mich) Bands bieten, damit es sich für mich lohnt hinzugehen. Aber es ist ja auch nicht schlecht wieder mehr auf einzelne Konzerte zu gehen. Die sind nämlich im vergleich zu einem Festivalkonzert eh immer noch in jedem Fall besser.
Wie hört ihr Musik?
05. Feb
Wenn ich ein Lied höre das ich noch nicht kenne und ichs toll finde, hör ichs mir mehrmals an. Finde ichs dann immernoch toll schau ich bei last.fm, YouTube, Amazon, iTunes, MySpace was es noch so von diesem Künstler gibt, denn wenn das eine Lied gut ist, ist ja vielleicht auch der Rest toll. Wenn das so ist kaufe ich mir ein Album. Meistens das auf der Song ist der mich auf die Band gebracht hat. Das Album höre ich dann über mehrere Tage wieder und wieder durch. So lange bis es mir auf die Nerven geht. Dann geht das ganze Spiel von vorne los, oder ich krame mal wieder was altes raus. Es passiert nämlich zu weilen, dass ich Musik die ich “früher” mal gut fand, lange nichtmehr gut finde und plötzlich stoße ich wieder darauf und höre sie dann auch wieder exzessiv. So ging es mir vor kurzem mit Muse und gerade eben mit Johnossi.
Übrigens geben sich die wirklich guten Sachen erst nach mehrmaligem Hören zu erkennen. So ging es mir zum Beispiel mit System Of A Down. Beim ersten mal hören fand ich das alles total wirr und durcheinander und überhaupt nicht stimmig. Doch, ich hab aus irgendeinem Grund weitergehört und inzwischen ist System Of A Down eine meiner Lieblingsbands, wie man unschwer an meiner last.fm-Statistik erkennen kann.
Ein gewisser Rodrigo González hat hat mal gesagt dass Musik eigentlich nichts taugt wenn sie einem von Anfang an total gefällt. Mir ging es so bei Culcha Candela. Die eingängigen Melodien und Beats fand ich zuerst total toll. Es gab eine Woche in der ich fast nur Culcha Candela gehört habe. Aber dann gingen sie mir auf die Nerven. Das hält jetzt seit zwei Jahren an.
Während so einer Künstler-Phase informiere ich mich meistens noch ganz genau über die Personen hinter dem Projekt. Ich schaue mir die Band-Websites an und lese Wikipedia-Artikel und finde heraus was es neues zur Person und Band gibt. So bekommt man ein ordentliches Hintergrundwissen und weiß dann zum Beispiel bei Farin Urlaub Konzerten1 , dass die hässliche kleine Figur die auf einem der Monitore steht Krümel heißt.
Oder man versteht wenn Die Ärzte bei “Junge”2anstatt dem richtigen Text folgendes singen: “Guck dir den Smudo an, der hat sogar ein Flugzeug.”
Ich versuch also mich so richtig mit so einem “Werk” eines Künstlers zu beschäftigen. Denn ich finde erst dann entwickelt sich so ein richtiges Gefühl zur Musik und man kann so richtig darin auf gehen und sie genießen.
Ich sehe aller meistens nicht nur die einzelnen Songs auf einem Album, sondern versuche ein Album als Gesamtwerk wahrzunehmen. Denn ich denke die Künstler haben sich was dabei gedacht grade diese Songs zusammen zu packen. Bei manchen gibt das Album ja auch erst einen Sinn wenn man die Songs in der richtigen Reihenfolge und als Ganzes hört. Darum höre ich eigentlich nur noch Alben am Stück durch. Zufallswiedergabe über alle Tracks der Bibliothek kommt nur vor wenn ich nicht weiß was ich hören soll, und dann bleibe ich meistens auch bei irgendwas hängen.
Allerdings solls ja auch Leute geben, die immer nur einzelne Songs die sie mal irgendwo gehört haben und toll finden hören. Die hören fast nie ein ganzes Album, sondern immer nur einzelne gute Lieder. Für mich fühlt sich das irgendwie so an wie wenn man nur an der Oberfläche kratzt. Ich finde es schade wenn man sich nicht richtig mit der Musik beschäftigt und versucht sie zu verstehen. Manche Sachen ergeben erst Sinn wenn man sie im richtigen Zusammenhang wahrnimmt. So glaube ich dass man immer das ganze Album kennen sollte. Klar gibts Ausnahmen wo nur ein Lied vom Album toll ist und den Rest braucht man nicht kennen. Aber ich würde behaupten, dass das selten vorkommt. Was öfter vorkommt ist dass einzelne Songs überspringenswert sind.
Zusammengefasst gesagt, finde ich es schade wenn man Musik so oberflächlich “rezipiert” und nicht versucht sich mehr damit zu beschäftigen udn in die Tiefe eines “Werks” zu gehen, weil ich glaube dass man so auch (meistens) die Absicht des Künstlers übergeht. Irgendwie finde ich halt, dass man sich grundlos selbst um einen Mehrwert bringt, an den man doch gar nicht so schwer herankommt.
Ich würd mich freuen wenn der ein oder andere mal beschreibt wie er das macht und wieso und mir vielleicht erklärt wieso er mit seiner Weise (sofern sie anders ist als meine) total zufrieden ist. Ich möchte damit übrigens nicht sagen, dass ich der bessere Musikhörer bin, sondern ich frage mich wie man nicht auf andere Sachen des Künstlers gespannt sein kann. Ich möchte einfach verstehen wieso andere so Musik hören wie sie es eben tun.
Them Crooked Vultures
15. Jan
• Amazon
Dave Grohl (Foo Fighters, Schlagzeug), Josh Homme (Queens of the Stone Age, Gitarre und Gesang) und John Paul Jones (Led Zeppelin, Bass) sind zusammen “Them Crooked Vultures“, was etwa “Die Krummen Anzugträger” bedeutet. Eine Band der Superlative – theoretisch zumindest.
Dave Grohl hat mit Nirvana das Rock Genre aufgemischt und mit “Grunge” eine neue Stilrichtung gegründet. Auch die Foo Fighters, bei denen Grohl am Mikrophon steht und Gitarre spielt, konnten und können große Erfolge feiern.
Auf Josh Homme geht ebenfalls eine Stilrichtung des Rocks zurück – Stoner Rock, etabliert mit seiner ehemaligen Band Kyuss. Die Queens of the Stone Age haben diese Richtung konsequent ausgebaut.
John Paul Jones ist angeblich eine Rock-Legende. Ich selbst hab bewusst zwar noch nie was von Led Zeppelin1 gehört aber sie werden immer mal wieder erwähnt.
Bei den “Them Crooked Vultures” kommt das alles zusammen. Beim ersten Genuss des gleichnamigen Debut-Albums hört sich alles auch etwas zusammengewürfelt an. So ähnlich ging es mit auch bei System of a Down. Da wars nur noch wilder. Aber schon beim zweiten Durchgang bekommt man ein Gefühl für Them Crooked Vultures. Es fügt sich alles zueinander. Musikalisch ähnelt es sehr den Queens of the Stone Age und in den melodischen Parts auch Wolfmother. For allem das Intro von “Elephants” hat es mir angetan. Dieses schön aufeinander aufgebaute Gitarrenriff ist einfach toll! Da will man nur noch tanzen!
Kann man kaufen!
- Als “Musik-Kenner” bin ich jetzt vermutlich schonmal durchgefallen.
↩
Am Ende meines Körpers
09. Jan
Am Ende meines Körpers von den Füßen aus gesehen wachsen Haare.
Der Weg dorthin ist lang und mein Geschlechtsteil versperrt meistens jede Sicht.
Man braucht viel Proviant denn diese Reise dauert ca. 7 Jahre.
Bisher kam keiner je zurück denn ungefährlich ist die Gegend nicht.
An regnerischen Tagen sind die Haare von hier unten kaum zu sehen, man ahnt zwar, daß sie da sind aber wissen kann man’s nie so ganz genau.
Erforscht wurde mein Körper richtig gründlich bisher nur an meinen Zehen doch Haare, Arme, Nase, Ohrn und Arsch die kennt bisher noch keine Sau.
Am Ende meines Körpers von den Füßen aus gesehen wachsen Haare.
Sie sind ein bißchen unheimlich und seltsam und nachts machen sie oft Krach.
Es gibt da ein Geheimnis was ich eigentlich für mich allein verwahre ich schneid sie manchmal ab jedoch sie wachsen von alleine wieder nach.
Musik 2010
31. Dez
Am Ende eines jeden Jahres gebe ich einen musikalischen Ausblick ins kommenden Jahr. Dabei werden hauptsächlich Künstler aus meinem musikalischen Dunstkreis beachtet. So auch dieses Jahr. Manchmal gibts dann im Laufe des Jahres noch einen kleinen Nachtrag weil viele Veröffentlichungen im Herbst stattfinden sind im Winter des Vorjahres oft die Details noch nicht bekannt.
Die Ausblicke der vorigen Jahre finden sich hier: 2009 II, 2009, 2008, 2007
Massive Attack – Heligoland (08.02.2010)
Juhu, ich hatte es ja nicht zu hoffen gewagt. An mir vorübergegangen ist auch eine EP von Massive Attack, mit dem Namen “Splitting the Atom”, die am 04. Oktober 2009 erschienen ist. Ich hoffe Massive Attack werden dann auch in Deutschland zu sehen sein. Ich möchte die Band die mir immer zu mehr Konzentration vor meinen Prüfungen verhilft auch mal live sehen! ![]()
http://www.massiveattack.com
Fettes Brot – (26.02.2010)
Schonwieder ein neues Fettes Brot Album. Eines? Nein! Gleich zwei. Zumindest ist auf www.fettesbrot.de von zwei Band-Alben die Rede. Fragt sich was damit gemeint ist, vielleicht ein Doppelalbum mit einer Remix-Scheibe? Denn auf der Website der Jungs gibts grade einen Remix von “Erbeben” der scheints auf den neuen Scheiben sein soll.
http://www.fettesbrot.de
The National – (Frühjahr)
The National die von mir so lieb gewonnene melancholische Band aus den USA haben ein neues Album in der Mache. Trotz Titellosigkeit soll es bereits im Frühjahr erscheinen.
http://www.americanmary.com/
Johnossi (April 2010)
Arbeiten auch an einem neuen Album.
http://www.johnossi.com
Die Fantastischen Vier - (erste Jahreshälfte)
Die vier Herren aus Stuttgart die vor kurzem so ausschweifend ihr gemeinsames 20-jähriges gefeiert haben arbeiten zur Zeit mit Hochdruck an ihrem siebten Studioalbum.
http://www.diefantastischenvier.de
No Doubt – Happy
Schon für 2008 hatte ich berichtet dass No Doubt wieder im Studio sind. Allerdings sind erst 2009 Details ans Licht gekommen. Das Album soll “Happy” heißen und wird vermutlich noch 2010 erscheinen.
http://www.nodoubt.com
Linkin Park
Nachdem Linkin Park im Sommer mal wieder den Soundtrack zu Transformers geliefert und die Single “New Divide” rausgebracht haben, gibts 2010 vermutlich wieder ein neues Album. Sagt Mike Shinoda im Rolling Stone. Hoffentlich wirds diesmal wieder etwas spritziger als “Minutes to Midnight”. Jedoch ist der Produzent der selbe – Rick Rubin.
http://www.linkinpark.com
Wir sind Helden
Bei den Helden ist irgendwie kollektives Kinderkriegen ausgebrochen. Aber “Und hin und wieder kommt Mark vorbei und wir schrauben an neuer Heldenmusik. Wird gut!” hat Frau Holofernes am 10.11.2009 auf der Hauseigenen Website verkündet. Fragt sich nur wann das reif fürs Presswerk ist!?
http://www.wirsindhelden.com
The Subways
Die Subways haben am Ende ihres Auftritts beim Frequency Festival 2009 in Österreich bekannt gegeben dass sie sich jetzt um ihr drittes Album kümmern werden.
http://www.thesubways.net
The Wombats
Die Wombats haben auf dem Southside 2009 gesagt dass sie gerade dabei sind ein neues Album zu schreiben und haben auch schon ein, zwei Songs von diesem gespielt.
http://www.thewombats.co.uk
Blood Red Shoes
Auf der Website der Blood Red Shoes kann man in Videobeiträgen die Arbeit am neuen Album verfolgen. Ende November wurde der neue Song “Colours Fade” ebenfalls auf deren Website kostenfrei zum Download angeboten!
http://www.bloodredshoes.co.uk
Incubus
2009 haben Incubus ein Best-Of-Album veröffentlicht. Momentan widmen sich die Bandmitglieder Privaten Dingen. Zum Beispiel studiert Mike Einziger Komposition in Harvard. 2010 wollen sie “irgendwann” ein neues Studio-Album rausbringen.
http://www.enjoyincubus.com
Sido ist jetzt brav
30. Okt
Muse – The Resistance
29. Okt
Vor einiger Zeit ist ein neues Muse Album erschienen. The Resistance. Das fünfte mittlerweile. Ich habe mich sehr darauf gefreut und auch brav keine Schnipsel oder auch ganze Lieder vor dem Release-Tag gehört, damit ich das Album in seiner Gänze genießen kann.
Es hat sich gelohnt. Ich finds richtig gut. Eine Perle ist zum Beispiel das Intro von “Resistance”. Man hört eine für Muse typische, sphärische Musik und bei Sekunde 44 setzt ein tolles energiegeladenes Klaviersolo ein. Gänsehaut!
Der nächste Knaller folgt gleich danach. “Undisclosed Desires” erinnert bissl an “Supermassive Black Hole”. Hat einen coolen Beat, der voll abgeht.
Eigentlich finde ich nur die “United States of Eurasia” und die “Exogenesis”-Symphonie am Schluss nicht soo toll. Kann man aber auch hören.
Insgesamt kann ich den diversen Meinungen dass “The Resistance” nicht mehr nach Muse klingt nicht zustimmen. Ich bin dadurch erst richtig auf Muse gekommen. Sieht man auch an meinen last.fm-Statistiken. Ich fand das letzte Album auch schon ganz gut, aber joa. Jetzt hab ich mir mal richtig Zeit genommen und die ganzen Alben durchgehört und bin begeistert.
Leider waren die paar Konzerte die sie bald hier in Deutschland geben ratz-fatz ausverkauft. Nach England fliegen passt grade leider nicht zum Befinden meines Geldbeutels. Sonst hätte ich das vielleicht gemacht und es mit einem Kurzurlaub im schönen Großbritannien verbunden.
Übrigens ist auch der Twitter-Channel von Muse sehr zu empfehlen. Da gibts nicht nur die übliche Werbung, sondern auch Posts von den Muse-Mitgliedern selbst, die meistens ganz witzig sind.
Metro Station
30. Sep
Ein tolles Album habe ich vor kurzem durch Zufall entdeckt. Metro Station (
) von Metro Station. Rock auf Elektrisch. Nicht sonderlich tiefgehend, die Texte sind sicherlich auch nicht weltbewegend. Aber die Musik macht einfach Spaß und unglaublich gute Laune. Leider geht das ganze Album mit seinen zehn Songs nur genau eine halbe Stunde. Naja, das Album ist schon von 2007, vielleicht gibts da bald mal was neues!? Mittlerweile haben sie ja auch schon fast alle Songs des Albums als Single rausgebracht …
Hier mal das Video zu meinem Lieblingslied:
FURT in Esslingen auf der Burg
07. Aug
Am 24. August haben meine Ferien furios begonnen. Die letzte Klausur war einen Tag vorher und am 24. nach der Arbeit gings direkt zum Farin Urlaub Racing Team Konzert in Esslingen auf der Burg. Seit dem ich auf dem Esslinger mittelalterlichen Weihnachtsmarkt letzten Winter war wusste ich dass ich da wieder hin will. Obwohl sonst keiner mit wollte kaufte ich mir schon recht früh meine Karte.
Meine Stimmung war dann aber doch irgendwie nicht so gut. Einerseits lief die Klausur am Vortag nicht so gut wie gedacht (hat aber trotzdem geklappt) und alleine war irgendwie auch komisch. Aber eigentlich war die Stimmung schon zu dem Zeitpunkt gerettet als der Bühnenvorhang fiel. Man blickte in das vertraute Gesicht eines braun gebrannten großen Blonden der schmunzelnd in die tobende Menge blickte und wie nebenbei auf seiner Gitarre schrammelte.
Ich war ja schon davor auf vier Farin Urlaub Racing Team Konzerten. Die waren immer wirklich gut. Vor allem musikalisch. Aber diesmal war der Herr Urlaub sowas von gut gelaunt. Er hat alles gemacht worauf er gerade Lust hatte. Zum Beispiel ausgiebig Schwäbisch reden, obwohl er selbst zugab es überhaupt nicht zu können. Er setzte hinter jedes Substantiv einfach ein “-le”. Außerdem witzelte er mit seinen Racing Team Mädels rum wie man ihn sonst nur von den Ärzten kennt. Voll toll, denn Farins Humor entspricht meistens ziemlich genau meinem.
Ein Lied wurde bestimmt vier mal angefangen und nach wenigen Takten wieder unterbrochen weil Farin noch was unglaublich wichtiges eingefallen war was er doch noch sofort sagen musste. Als einige Fans dann “Halt’s Maul und spiel”-Chöre angestimmt haben ließ er das Publikum abstimmen. Leider stimmte die Mehrheit für “Musik” anstatt “Schwätzen”.
Auch die Musikauswahl war total genial. In der Mitte des Konzerts kamen ca. fünf Lieder hintereinander die in ihrer Reihenfolge einfach perfekt waren. Sie wirkten fast schon ekstatisch auf mich.
So gab es auch einige schöne “Wall of Deathle“.
Ich hab mir nix gebrochen. Nur mein iPhone hat jetzt einen schönen Kratzer und ich hatte ein paar blaue Flecken. Aber es war total geil.
Ich mag ja die kleinen Open Air (Rock-)Konzerte. Da gibts meistens nur einen offenen Wellenbrecher. So kann man wärend der kompletten Versanstaltung sich überall frei bewegen und so voll ists auch meistens nicht. Dadurch hat man die Möglichkeit schnell ganz nach vorne zu kommen, aber auch wieder nach hinten wenns einem mal kurz reicht.
Leider konnte ich am Tag darauf nicht auch bei FURT bei Das Fest dabei sein. Dafür seh ich sie ja in zwei Wochen aufm Highfield schonwieder. Ich freu mich!
Jan Delay – Oh Johnny
01. Jul
Ich freu mich ja sehr aufs neue Jan Delay Album das am 07.08. erscheint. Jetzt freu ich mich noch mehr:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=sxfwArgilSA[/youtube]



