Beiträge mit tag "Photoshop
YoHDR!
0Ich beschäftige mich zur Zeit mal wieder etwas mit HDR-Generierung. Dabei wurde ich von @ftf auf YoHDR! aufmerksam gemacht.
Bei diesem Dienst lädt man drei Bilder hoch, ein unterbelichtetes, ein überbelichtetes und ein normal belichtetes. Online wird ein HDR daraus generiert und man kann es sich kurze Zeit später runterladen. Für das schnelle HDr zwischendurch sicher ganz nett, wenn man kein iPhone 4 hat, bei dem diese Funktion eingebaut ist.
Das Ergebnis ist ok. Meistens fehlt noch eine Tonwertkorrektur. Natürlich kann man keine perfekten HDRs erwarten. Das ist glaub bei automatisierten Verfahren eh schwierig. Trotzdem ganz nett, zumal das Projekt noch in der Beta-Phase steckt.
Übrigens habe ich auch Luminance HDR, Photomatix gestestet. Außerdem hab ich auch mit diesem Verfahren selbst in Photoshop HDRs entwickelt. Photomatix liefert dabei mit dem geringsten Zeitaufwand eindeutig die besten Resultate. Allerdings kostet Photomatix als Aperture-PlugIn stolze €63.51. Die beste kostenlose Lösung ist immernoch es von Hand in Photoshop zu machen. Da gibts vermutlich auch noch Verbesserungsmöglichkeiten. habe noch nicht so viel rumprobiert. Luminance HDR kann man meiner Meinung nach vergessen. Das hat bei mir nur entweder total überbelichtete, oder aber ziemlich bunt-verrauschte Bilder erzeugt. Vielleicht lässt sich da noch etwas mehr rausholen, wenn man sich tiefergehend damit befasst. Aber ich hab so schon ne halbe Stunde gebraucht bis ich was ansehnliches rausbekommen hab.
Die Ergebnisse meines kleinen Testlaufs im Vergleich kann man bei flickr bewundern.
Pixelmator vs. Photoshop
7Bis heute morgen mochte ich Pixelmator eigentlich sehr. Die Photoshop-Alternative für den Mac sieht gut aus, ist billig und lässt sich leicht bedienen. Aber bis gestern hab ich noch nie größere Sachen damit gemacht. Ich wollte mich an diesem Tutorial versuchen. Das Problem ist, dass Pixelmator einem den ganzen Arbeitsspeicher vollrotzt. Die Datei hat am Ende so ungefähr 20 Ebenen. Das ist nicht wirklich viel. Das Bild ist mit 3456 × 2298 Pixeln zwar relativ groß aber auch nicht übermäßig. Pixelmator verbraucht quasi pro Ebene 100 MB Ram. Also über 2 GB. Wenn man dann am Ende des Tutorials alle Ebenen dupliziert und zu einer Ebene vereint, dann muss man Glück haben wenn Pixelmator das hinbekommt. Mir ist es dabei mindestens drei mal abgestürzt. Abgesehen davon ist es unglaublich langsam bei so Sachen wie eine Fläche mit einer Farbe füllen.
Am Ende lief es darauf raus, dass ich das was ich hatte als *.psd abgespeichert habe (nach weiteren Abstürzen von Pixelmator) und das ganze in Photoshop zu Ende gebracht habe. Das gute alte Photoshop CS3 für den Mac hat für die klitze gleiche Arbeit nie mehr als 1000 MB verbraucht und war nie langsam. Es gab nie Wartezeiten. Auch nicht beim Ebenen duplizieren.
Fazit: Pixelmator ist nicht wirklich eine Photoshop-Alternative. Man kann damit schnell mal eine Skizze zeichnen, ein Bild verkleinern (geht aber auch mit Vorschau), was ausschneiden, solche Kleinigkeiten eben. Aber richtig ernsthafte auch nur halbwegs professionelle Projekte kann man damit nicht durchführen. Der Autor des Tutorials schreibt am Ende auch noch “The purpose of this tutorial was to demonstrate that you can do nearly anything in Pixelmator.” Toll. Man kann zwar viel damit machen, aber nur wenn man viieel Zeit und Geduld, oder einen extrem leistungsfähigen Rechner hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das auf einem Mac Pro mit 16 GB Ram gut läuft. Vielleicht sogar schon mit 8 GB. Aber der Sinn eines 40€-Programms kann doch nicht sein sich nen 2500€-Computer anschaffen zu müssen damit man wirklich was damit anfangen kann.
Also auf die beiden Pixelmator-Brüder wartet noch ne ganze Menge Arbeit wenn sie Photoshop ernsthaft Konkurrenz machen wollen!
Street Art Berlin (“don’t forget…”)
0In Berlin haben sich einige Künstler eine geniale Aktion einfallen lassen. Plakate die ganz offensichtlich eine immense Photoshop-Retusche erfahren haben wurden mit Photoshop-Bedienelementen versehen. Da sieht man zum Beispiel in der History dass ganz oft der Kopierstempel verwendet wurde. Auch die Namen der Ebenen sollte man beachten!
Leider ist die ganze Sache illegal. Aber trotzdem ne tolle Möglichkeit die Leute darauf hinzuweisen dass nicht alle “so toll” aussehen wie sie auf solchen Plakaten abgebildet sind.

