Kommissar Bellamy

[xrr rating=6/10]

Bellamy

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WebsiteIMDbTrailer
Regie: Claude Chabrol

Ich glaube ich habe den hochgelobten Gérard Depardieu noch nie in einem ernsthaften Film gesehen, wobei er ja durch solche berühmt wurde! Bisher hab ich ihn nur in dem doofen Film “Ruby und Quentin” und in den realverfilmungen von Asterix erlebt. Diesmal also ein “Kriminalfilm” wie der Vorführer zu Beginn der Vorführung so schön sagte.

Kommissar Bellamy (Gérard Depardieu) und seine Frau Francoise (Marie Bunel) machen Urlaub in Francoises Elternhaus am Mittelmeer. Seit Tagen schleicht ein Unbekannter (Jacques Gamblin) durch den Garten. Irgendwann traut er sich zu klingeln und verlangt Kommissar Bellamy zu sprechen. Weil er nie ganz von seinem Job lassen kann und ihn der Kerl interessiert nimmt er sich der Sache an. Der Fremde erzählt er habe etwas schreckliches gemacht bzw. eigentlich auch nicht. Er berichtet verwirrende Dinge und Halbwahrheiten. Kommissar Bellamy fasziniert das nur noch mehr…

Ein erfrischender französischer Film. Man merkt dass es sich um einen französischen Film handelt. An manchen Stellen ist der eigentlich normale Film plötzlich total absurd, dass man weiß “aha, damit wollte der Regisseur etwas ausdrücken”, aber man weiß nicht was es sein soll.  Den Film unterscheidet von einem normalen Krimi, dass man Bellamy quasi den ganzen Film über bei allem was er treibt begleitet. Sei es privat oder bei seinen Nachforschungen. So kommt man auch hinter seine eignen Sorgen und Problemchen die er zum Beispiel mit seinem jüngeren Bruder (Clovis Cornillac) hat. Der hat mich sowohl vom Aussehen her, als auch von seiner Spielweise her an Leonardo di Caprio erinnert. Der hat auch schon ähnliche Typen gespielt, zum Beispiel als Howard Hughes in Aviator. Gérard Depardieu spielt so wie man es vom ihm erwartet – gut. Ganz toll fand ich, wie auch schon bei C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben Jacques Gamblin. Der kann so wudnerbar selbsironisch-melancholische Typen spielen. Toll! :-)

Radio Rock Relovution

[xrr rating=9/10]

BoatThatRocked-014196

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Website • IMDb • Trailer • Amazon DVD • Amazon OSTProcol Harum - The Boat That Rocked (Movie Soundtrack)

Schon seit ewigen Zeiten hab ich nicht mehr über einen Film geschrieben. Das soll sich wieder ändern. Darum fang ich mit einem an den ich in letzter Zeit besonders herausragend fand.

In Radio Rock Revolution betreiben einige Verrückte in den sechzigern einen Piratenradiosender in der Nordsee vor der britischen Küste. Denn die britischen Radiosender senden keine “assoziale Hippie-Musik”. Der Piratensender hat eine riesige Fangemeinde von Teenie bis Oma am Herd. Daher wird der Sender von “Kapitän” Quentin (Bill Nighy) der Regierung bald ein Dorn im Auge. Sie setzt einen unglaublich spießigen Minister (Kenneth Branagh) darauf an der wiederum einen nicht so ganz überzeugt zu sein scheinenden Untergebenen, der auf seine Karriere bedacht ist, dafür abstellt. Das Radio weiß sich aber immer wieder zu helfen und lebt so richtig schön Hippie-mäßig in den Tag hinein…

Wenn man Hippies mag und sich für die zeit damals interessiert ist das ein unglaublich tolles feel good movie. Harrr… ein unglaublich tolles Gefühl umgibt einen da während des Films. Man fühlt sich wie wenn man alles machen kann worauf man Lust hat, dass man niemandem Rechenschaft abgelegen muss, niemandem was beweisen muss, man kann einfach so sein wie man ist.

Dieses Gefühl wird übermittelt durch die wunderbare alte Musik die in einer sehr hohen Anzahl mit dem richtigen Timing eingesetzt wird.

Außerdem wichtig sind die tollen Klamotten die die anhaben. Heiraten auf einem Boot in einem Bunten zusammengeflickten Anzug. Da würd ich vielleicht sogar heiraten! :-)

Außerdem wichtig sind natürlich die Schauspieler. Bill Nighy mag ich ja sowieso spätestens seit Tatsächlich Liebe. Der spielt zwar immer sehr ähnlich. Seinem debilen Lächeln kann ich keines Falls widerstehen. Diesem Gesichtsausdruck bin ich regelrecht verfallen! Er bringt immer durch nur weniger Gesichtsausdrücke eine ganze Welle sympathischen kumpelhaft-unterstützenden Humor zum Ausdruck. Das kenne ich von keinem anderen Schauspieler.

Philip Seymour Hoffman wird immer vielseitiger. So lange ist der irgendwie noch nicht auf (meiner) der Bildfläche. Aber er hat alles schonmal gespielt. Dabei fällt auf: Immer wirklich sehr gut und überzeugend. Man nimmt ihm alles ab, auch wenn er oft nur die zweite Hauptperson spielt. Die Rolle als Count, als angestammter DJ beim Piratensender passt noch dazu äußerst gut zu ihm. Ein bärtiger, rundlicher und doch sehr agiler Stimmungsmacher. Hört sich an wie für ihn geschrieben.

Ganz toll war auch Kenneth Branagh als Minister Dormandy. Den kannte ich bisher nicht. Aber er bringt das britishe Beamtentum so dermaßen auf die Spitze dass man eigentlich platzen müsste. Der Hammer ist als Familie Dormandy an irgendeinem Feiertag am Essentisch sitzen der Gast hat ein komisches lila Hütchen auf und Minister Dormandy ließt einen Witz vor. Zum niederbrechen!

Super fand ich auch Rhys Ifans, den ich aus Little Nicky kannte. Er hat mich so in seiner Rolle als supercooler berühmter DJ an Hugh Grant erinnert. Der hätte sich sicher auch gut gemacht in dieser Rolle!

Nicht zu vergessen Simon Pegg-Kumpel Nick Frost. Der hat zwar nicht so die tolle Rolle, macht sich darin aber gut.

Joa, supa Film zum tanzen und wohl fühlen und abgehen und sich inspirieren lassen! Für mich eindeutig Kauf-würdig! :-D Die Filmmusik ist übrigens auch echt kaufenswert. Eine schöne Sammlung vieler alter Klassiker die man immer mal wieder hört und nicht so recht weiß wo sie hingehören.

Need for Speed Undercover iPhone

Eigentlich sollte es mal im November erscheinen, dann mal im März, und jetzt im Mai ist es endlich soweit. Ohne große nochmalige Ankündigung hat Electronic Arts gestern Need for Speed Undercover fürs iPhone in den AppStore (Need For Speed? Undercover (German)) gestellt.

Need for Speed Undercover iPhone

Ganz toll! Ich hab schon ewig drauf gewartet und war mir auch immer sicher dass ich ichs mir sofort zulegen werde. Zum Glück haben sich die zwischenzeitlichen Gerüchte, dass Need for Speed das erste Spiel eines “Elite-Bereichs” im AppStore sein wird, und daher 15€ kostet, nicht bestätigt. Es kostet “nur” 7,99€. Immernoch viel vielleicht für ein iPhone Spiel. Aber Nintendo DS Spiele kosten das Doppelte bis Vierfache!

Electronic Arts hat ganze Arbeit geleistet. Die Vorfreude war völlig berechtigt! CroMag Rally war das erste Rennspiel fürs iPhone. Da gibts allerdings keinen Karriere-Modus, und nur vier Strekcen oderso. Außerdem ist der Spielmodus immer gleich. Need for Speed steht dem großen Bruder auf dem PC in nichts nach was Abwechslung angeht. Es gibt eine Story die durch Videoclips mit echten Schauspielern zwischend en Rennen vermittelt wird. Man muss Aufgaben erledigen die der Story entsprechend logisch sind.

Die Steuerung ist ähnlich wie bisher bei Rennspielen fürs iPhone üblich. Mit dem Unterschied dass man nicht ständig wo drauf drücken muss um Gas zu geben. Gas gegeben wird von alleine. Um zu bremsen berührt man mit einem Finger irgendwo den Bildschirm. Dieses Konzept finde ich deutlich besser. Um sein Nitro zu verbrutzeln wischt man nach oben und um alles für fünf Sekunden in Zeitlupe zu sehen – praktisch für unübersichtliche Rangeleien – wischt man nach unten. Das ist schon das ganze Steuerungskonzept. :-)

Need for Speed Undercover iPhone Need for Speed Undercover iPhone

In seiner persönlichen Garage kann man neue Autos kaufen und verkaufen, tunen und optisch verschönern. Die Autos die im Spiel vorkommen sind alles Modelle die es auch in Wirklichkeit gibt.

Mehrere aus der PC-Version bekannte Spiel-Modi gibt es. Darunter sind Verfolgungsjagden, Autotransport, Polzei abhängen, Gegner abhängen, Sprint usw. ganz am Ende gibts sogar noch einige Drift-Levels. Also alles was das RaserSpielerherz begehrt!

Need for Speed Undercover iPhone Need for Speed Undercover iPhone
Need for Speed Undercover iPhone Need for Speed Undercover iPhone

Ich hab es jetzt schon zur Hälfte durch, was ich fast ein wenig bedaure, weil, was mache ich wenn ich durch bin? Vielleicht ist EA ja lieb und veröffentlicht nach ner Weile noch paar weitere Levels.

Fazit: Kaufen Need For Speed? Undercover (German)! :-)

Inside Hollywood

[xrr rating=8/10]

Inside Hollywood

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WebsiteIMDbTrailerAmazon DVDAmazon OST

Bruce Willis als dicker, bärtiger, eingebildeter Bruce Willis. Soviel wusste ich ungefähr vor dem Film. Aber das hat mir schon gereicht um ihn sehen zu wollen.

Ben (Robert De Niro) ist ein Produzent in Hollywood. Er trennt sich gerade von seiner Ehefrau (Robin Wright Penn), die er eigentlich noch liebt. Außerdem hat einer seiner Regisseure (Michael Wincott) einem Film mit Sean Penn ein politisch inkorrektes Ende verpasst. Ben muss ihn dazu bringen das Ende umzuschneiden, sonst bekommt er von seinem Studio Ärger. Hinzu kommt dann auch noch dass Bruce Willis sich einen Vollbart hat wachsen lassen und übergewicht hat, was so garnicht gut ist um die weiblichen Bruce Willis Fans dazu zu bringen in den neuen Bruce Willis Film zu gehen. Ben muss dafür sorgen, dass Bruce seinen Bart ab macht bis zum Drehbeginn sonst droht ihm der Rauswurf und mehrere Klagen! Ben hat also ne ganze Menge zu tun!  :-)

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Der Vorleser

[xrr rating=7/10]

Der Vorleser

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WebsiteIMDbTrailerBuch • DVDOSTNico Muhly - The Reader (Original Motion Picture Score)

Kate Winslet schonwieder. Wegen ihr hab ich den Film nicht unbedingt sehen wollen. Wegen David Kross auch nicht grade. Eher wegen dem Thema allgemein und Ralph Fiennes, Bruno Ganz.

1958. Der 15-jährige Michael (David Kross) beginnt eine Affäre mit der deutlich älteren Fremden Hanna Schmitz (Kate Winslet). Er besucht sie täglich nach der Schule und vernachlässigt seine Freunde. Er unternimmt mit Hanna sogar eine Fahrradtour. Doch irgendwann verschwindet Hanna. Michael ist erst verzweifelt gibt aber irgendwann dennoch die Suche auf. Michael beginnt unterdessen ein Jurastudium. In einem kleinen Jura-Seminar unternimmt Michael regelmäßige Reisen zu einem Prozess gegen KZ-Aufseherinnen. Dort findet er Hanna wieder als eine der Angeklagten. Er ist hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Gerechtigkeitssinn…

Die Kate spielt die grobschlächtige, etwas beschränkte, Hanna Schmitz die aber trotzdem ein Herz hat ziemlich gut. Ich war sogar echt überrascht, dass ich sie als ganz normale Schauspielerin wahrgenommen habe. Ich hab ihr alles abgenommen was sie so getrieben hat. Als sie da bei der Fahrradtour in der Kirche sitzt und dem Kinderchor lauscht und weint fand ich ihren Blick sogar richtig genial. Aber irgendwie finde ich so im Vergleich zu Heath Ledger, der ja den Hauptdarsteller-Oscar dieses Jahr für seinen Joker bekommen hat, war sie doch lang nicht so überragend. Der hat das mit dem Gesabbelt halt echt toll hinbekommen. Kate Winslet hat zwar eine solide Leistung abgelegt aber herausragend fand ich sie nicht. Aber mir fällt auch nicht so wirklich jemand weibliches ein der im letzten Jahr besser war. Angelina Jolie in “Der Fremde Sohn” vielleicht. Ich finde die Argumentation “sie hat sich getraut hässlich auszusehen” schwachsinnig. Mit bissl Makeup und Computertechnik kann man sehr viel machen heut zu Tage. Das ist keine große Leistung. Schon garnicht von den Schauspielern!
David Kross find ich immernoch nicht toll. In “Knallhart” von Detlev Buck fand ich ihn immernoch am besten. Er wirkt immer so unbeteiligt. Er kann aber schön grinsen. So zufrieden und rundum glücklich. Wie Obelix wenn er 15 Wildschweine verdrückt hat!
Ja… ansonsten fand ich Alexandra Maria Lara irgendwie nervig in dem Film. Die schaut als sich erinnerndes Opfer wie eine beleidigte Taube. Hm. Von der war ich eigentlich auch mal begeistert.

Der Film insgesamt ist aber wirklich gut. Vor allem Ralph Fiennes als älterer Michael find ich toll. Er bringt so eine bannende Ruhe rein. Leider kann man aber im Film viele Handlungen irgendwie nicht nachvollziehen. Hanna könnte sich sehr einfach 16 Jahre Gefängnis ersparen, traut sich aber nicht. Und Michael könnte ihr helfen, traut sich aber ebenfalls nicht. Vermutlich weil dann seine intime Bindung in jungen Jahren zu ihr raus kommen würde. Tja und so kommt die eine ins Gefängnis und der andere führt ein komisches/unglückliches Leben.

96 Hours

[xrr rating=8/10]

96 Hours

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Website • IMDbTrailerAmazon OST

Althergebrachte Action, ohne Firlefanz einfach graderaus, gut aber nicht wirklich toll. Diese Erwartung hatte ich vor dem Film. Ich dachte nicht das er dann doch so spannend sei!

Die Geschichte ist schnell erzählt. Bryan Mills (Liam Neeson) ist ehemaliger “Verhinderer” im Auftrag der USA der seinen Job aufgegeben hat um seiner Tochter Kim (Maggie Grace) näher zu sein nachdem schon seine Ehe zu Bruch ging. Eines Tages möchte seine Tochter nach Paris reisen. Da sie noch nicht volljährig ist braucht sie die Einwilligung des Vaters. Er hat Bedenken unterschreibt aber die Einverständniserklärung dann doch widerwillig. Kim wird in Paris kurz nach ihrer Ankunft von Menschenhändlern zusammen mit ihrer Freundin (Katie Cassidy) verschleppt. Zu den Zeitpunkt telefoniert sie gerade mit ihrem Vater. Er fliegt daraufhin sofort nach Paris um seine Tochter zu suchen, zu befreien und ihre Entführer zu bestrafen. Statistiken zufolge hat er nur 96 Stunden Zeit um seine Tochter zu finden..

Der ganze Film dreht sich fast ausschließlich um Liam Neeson. Er weiß genau was er will: Seine Tochter. Dieses Ziel hat er im Kopf und sonst nichts. Er geht über jegliche Leichen wenn es sein muss und verfolgt sein Ziel verbissen und mit aller macht die er hat. Wenn er dann mal irgendwelche Schuldige gefunden hat fackelt er nicht lange. Er bringt sie um. Mit etwas Glück kitzelt er davor noch eine Information aus ihnen heraus. Bei diesen ganzen Morden fühlt man sich als Zuschauer erstaunlich wohl. Vor allem nachdem man gesehen hat was mit den Entführten Mädchen passiert. Sie werden unter Drogen gesetzt und in Containern als Sexobjekte vermietet. Eklig. Abstoßend. Darum fühlt man sich richtig wohl dabei wenn Liam Neeson die Peiniger Reihenweise erledigt sogar als er einen er Entführer seiner Tochter foltert stört das nicht weiter. Da erwacht in jedem ein kleiner Racheengel.
Der Film ist schön kompromisslos. Michael Bay (Transformers) macht das in seinen Filmen bezüglich der Action auch so. Einfach voll auf die Kacke hauen. Wenn da wummernde beeindruckende Hubschrauber vor einer Explosion sind dann zeigt man die auch voll. Mehrere Sekunden lang. So ists in diesem Film mit der Story. Da wird nicht lang überlegt. Wenn wer im Weg oder schuldig ist wird er umgebracht. Problem gelöst. Das find ich super. Im Film. Über kleinere weniger realistische Szenen schaut man daher auch wohlwollend hinweg.

Also wer bewährte Actionfilme ohne Specialeffects mag sollte sich “96 Hours” anschauen!

Übrigens hab ich mich nach dem Film gefragt ob es sowas wirklich gibt. In Paris? Macht da wer was dagegen? Mal sehen was man da herausfinden kann…

Ulrich Wickert – Der Richter aus Paris

Juhu, ich habe mal wieder einen Autor gefunden dessen Bücher ich gut finde! :-)

Es handelt sich um Ulrich Wickert - Der Richter aus Paris. Dieses Buch lag schon seit bestimmt einem Jahr in meinem Zimmer rum. Meine Mutter hatte es mir zusammen mit einigen anderen zum lesen hingelegt. Ich wollte ja auch immer wieder mal was lesen. Aber irgendwie hat mich nie die rechte Lust gepackt. Vor kurzem hab ich ein Interview von Ulrich Wickert beim Podcast der Bayern 3 Sendung Stars & Hits gehört. Das hat mich wieder daran erinnert was für ne coole Sau der Wickert doch ist. Um es mal sehr euphorisch auszudrücken! :-)

Darum hab ich mir sein Buch geschnappt und angefangen zu lesen. Ich musst gleich mehrere Kapitel lesen, weil es wirklich toll geschrieben ist. Wickert schweift manchmal etwas von der eigentlichen Handlung ab um durch einige eigentlich unwichtige Nebenbemerkungen gekonnt auf die Folter zu spannen oder einfach nur aufzulockern. Er beschreibt außerdem viele Sachen auffallend genau. Wie jemand aussieht, was in einem Zimmer so rumsteht, Farben, Wetter, Wärme, Gefühle der Hauptperson. So kann man sich wunderbar in den Untersuchungsrichter Jaques Ricou reinversetzen. Das Buch begleitet seine Arbeit an der Aufklärung des Mordes eines korrupten Politikers. So reist er in die Karibik nach Martinique und trifft dort die bildhübsche Witwe Amadée des soeben verstorbenen Hauptverdächtigen Gilles Maurel. Fortan beschäftigt er sich mit der Lebensgeschichte von Gilles und nebenbei, mit Träumereien in denen Amadée vorkommt…

Das Buch habe ich für meine Verhältnisse richtig schnell gelesen. In ca. einer Woche. Und das obwohl ich gerade eigentlich ganz gut zu tun habe. Ein bisschen erinnert mich Ulrich Wickert an Dan Brown. Dessen Bücher habe ich auch verschlungen. Wickert schreibt nicht ganz so spannend, erlässt es eher französisch gemütlich angehen. Auf meinem nachttisch liegt schon das nächste Wickert Buch - Die Wüstenkönigin: Der Richter in Angola.

Tim Burtons Frankenweenie

Der gute Tim Burton ist ja ein toller Regisseur inzwischen. Hat er doch Sweeney Todd, Charlie und die SchokoladenfabrikCorpse Bride
und sowas gemacht. Aber er hat auch mal klein angefangen. 1984 hat er einen 30-minüter gedreht namens Frankenweenie. Da gehts um einen Jungen der seinen verunglückten Hund wieder zum Leben erwecken will. Auch schon irgendwie toll, verrückt und nicht zuletzt (aber hier jetzt doch zuletzt) lustig! :-)

Übrigens hab ich tatsächlich grade bei IMDb gesehen dass Tim Burton grade einen Film dreht der auch Frankenweenie heißt. Das ist dann das Remake des Klassikers in der Spielfilm-Version – aber als StopMotion und dennoch in schwarzweiß! :-)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=r34yz-xC4xQ[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=xVAixkBXYMg[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ODB4_TBYzXI[/youtube]

via Die Fünf Filmfreunde

Safari 4

Vergangenen Dienstag hat Apple eine neue Version von Safari veröffentlicht. Es handelt sich um eine public beta der Version 4 des Browsers. Apple bewirbt sie auch auf seiner Website ausdrücklich und bietet sie zum Download an. Bisher war Safari 4 nur Entwicklern zugänglich. Als ich den vor ner Weile mal ausprobiert hab, war er noch ziemlich doof und auch noch im alten Design. Von daher kamen die Designänderungen für alle relativ überraschend. Zu Abwechslung mal wieder. :-)

Top Sites

alle Lieblingsseiten im Überblick

Die größte und praktischste Neuerung ist eine Funktion namens “Top Sites” und von Googles Chrome inspiriert. :-) Dabei handelt es sich um eine Seite in Safari die häufig aufgerufene Websites mit einem Bild in einem Gitter darstellt. Welche Seiten angezeigt werden kann man auch manuell verändern und bestimmte Seiten an eine bestimmte Stelle auf dem Gitter pinnen. Man hat die Wahl zwischen 6, 12 oder 24 Websites die auf der Seite angezeigt werden.

New

Verlauf mit Coverflow durchsuchen

Das Tolle ist jetzt dass sich das Thumbnail immer anpasst je nach dem ob sich auf der Seite was getan hat. Ich hab zum Beispiel mein Forum gepinnt und sehe so sofort ob es einen neuen Beitrag gibt. Außerdem wird durch einen Stern oben rechts  an einer Seite angezeigt wenn sich etwas geändert hat. Allerdings wird da halt jeder Scheiß berücksichtigt. Auf jeder dynamischen Seite ändert sich dauernd was. Da reicht es schon aus wenn die Seitenaufbauzeit angezeigt wird. Dadurch bekommt die Seite von Safari einen Dauerstern verpasst. Ist aber nicht störend schlimm.

Verlauf

Verlauf mit Coverflow durchsuchen

Auch noch sehr praktisch ist dass man seinen Verlauf mit Coverflow durchstöbern kann. Manchmal hat man ja vielleicht noch im Kopf: Ahh das war diese voll geniale Seite mit dem Gras im Morgentau-Bild als Hintergrund … wie war die URL nochmal!? Dann kann man jetzt seinen Verlauf relativ schnell durchschauen bis einen das entsprechende Bild anspringt. Außerdem kann man die History durchsuchen und die Bookmarks auch per Coverflow durchsuchen. Ich glaube das ist bisher der sinnvollste Einsatzort für Coverflow. :-)

Tab Bar

Die neue Tab Bar hängt jetzt nicht mehr

Die verschobene Tableiste fällt einem als erstes ins Auge. Die ist jetzt nämlich nach ganz oben gewandert. So wie bei Chrome auch. Ich fands anfangs störend, aber jetzt so nach zwei Tagen… ich denke ich kann mich dran gewöhnen. Aber da die Tableiste sich jetzt in dem Bereich befindet in dem man das Browserfenster bisher zum verschieben “angefasst” hat kann man jetzt nichtmehr irgendwo im Tab klicken um es zu verschieben sondern nur an einer kleinen Ecke oben rechts am Tab. Ein kleiner Nachteil. Dafür werden um die zehn Pixel Höhe gespart die jetzt mit tollem Webinhalt gefüllt werden können. :-)

Unter der Haube hat sich auch einiges getan. Die JavaScript Rendering-Engine Nitro wurde eingebaut. Damit verschnellert sich Safari bei JavaScript deutlich. Auch beim HTML-Rendering konnte er nochmal zulegen. Somit bestätigt Safari seine Position als schnellster Browser und gewinnt nochmal etwas an Vorsprung. Einzig Google Chrome kommt überhaupt an ihn ran. Aber der basiert ja auch auf der selben Browser Enginge – WebKit. Ein OpenSource Projekt übrigens das hauptsächlich von Apple vorangetrieben wird.

Toll als Webentwickler finde ich dass sich der Safari penibel an Webstandards zu halten scheint. Er unterstützt jetzt schon einige der kommenden Techniken der Zukunft: HTML 5, CSS Effekte, CSS Schriften. Alles ganz toll! :-D Damit wollte ich eh jetzt mal rumexperimentieren. Außerdem ist Safari 4 der erste und bisher einzige Browser der den Acid 3Test mit 100 von 100 Punkten bestanden hat.

Acid 3 tests a browser’s ability to fully render pages using the web standards used to build dynamic, next-generation websites, including CSS, JavaScript, XML and SVG.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es aber doch. Die Ladestandsanzeige wurde quasi abgeschafft. Bisher war die Adresszeile auch gleichzeitig Fortschrittsbalken. Wenn geladen wurde erschien ind er Adresszeile als Hintergrund ein blauer Balken. Der ist jetzt weg. Statt dessen gibt es rechts in der Adressleiste so ein drehendes Rad wie vom iPhone oder vom Start des Macs bekannt. Doof. Dadurch weiß man nicht wie weit der Ladevorgang ist. Aber da gibts ja auch Abhilfe beim fscklog.

Also ich find den neuen Safari 4 ziemlich toll. Die neuen tabs sind gewöhnungsbedürftig und der fehlende Fortschrittsbalken ist schade, aber im Vergleich zu den Neuerungen voll egal. Außerdem ists ja nur eine beta. Vielleicht kommt ja der Fortschrittsbalken in der Final wieder wenn wir uns schön beschweren! :-) Übrigens auch genial sind die in Safari eingebauten Developer Tools für Webentwickler. Aber dazu bald in nem extra Beitrag! :-)

WordPress for iPhone 1.2 beta

Nachdem ich bei AgentSmith erfahren habe dass man sich die neue WordPress for iPhone App auch selbst kompilieren kann, hab ich das grade gleichmal gemacht. Ich hab nämlich die 99$ schon gezählt. ;-) Man findet das Xcode Projekt unter im Trac von WordPress. Am Ende der Seite kann man sich das komplette Projekt als zip-Archiv herunterladen.
Ich werde jetzt hier aber nicht das selbe wie er nochmal schreiben. Sondern viel mehr quasi ergänzend notieren was mir noch aufgefallen ist.

Als erstes hab ich einfach mal eine meiner Seiten überarbeitet. Die Ich-Seite hatte es eh nötig etwas erneuert zu werden. Jedoch war die Seite nachdem ich sie im iPhone gesichert habe online passwortgeschützt. Mit der App hatte ich keine Möglichkeit den Passwortschutz wieder aufzuheben. Blöd.

Das interessanteste fand ich ja die Möglichkeit Kommentare zu moderieren. Jedoch sieht bei mir die App so aus wenn ich in den Comments-Bereich gehe:

WordPress for iPhone Comments

WordPress for iPhone Comments

Tja schade. Bei AgentSmith gehts wohl. Bei mir nicht. Da gibts wohl doch noch irgendein Problem.

Außerdem toll ist der Landscape-Modus. Endlich kann man wirklich angenehm Blogeinträge verfassen. Es gibt nur ein Problem: Die Stelle an der mans chreibt bleibt nicht automatisch im Blickfeld. Die App scrollt nicht automatisch eine Zeile hoch wenn der Text zu lang für die Ansicht wird. Dummerweise kann man dann nichtmal manuell hochscrollen. Man kann höchstens mit der Lupe an die Textstelle navigieren und dann blind schreiben. Ist aber auch nicht toll. Bei folgendem Bild befindet sich das ausgewählt Wort “Kram” grade zum Beispiel quasi unter dem Buchstaben “H” ;-) :

WordPress for iPhone - Scroll Fehler

WordPress for iPhone - Scroll Fehler

Ein weiterer kleiner Fehler ist die Anzeige der Kategorien da wird das Wort längs abgeschnitten:

WordPress for iPhone - Kategorien

WordPress for iPhone - Kategorien

Übrigens passt sich der Text nicht dem Landscape-Modus an. Eine Zeile ist immer genau so lang dass sie in den normalen Modus passt. Fragt sich ob das ein Fehler oder so gewollt ist. Denn man könnte das ja auch absichtlich so halten damit die Textstruktur immer gleich bleibt.

WordPress for iPhone - Landscape

WordPress for iPhone - Landscape

Was allerdings wirklich toll ist, ist die Tatsache dass man trotz “offener” Tastatur von einem Modus in den anderen kommt. Die Tastatur verschwindet dazu kurz, die App dreht sich und die Tastatur kommt wieder. Das geht zum Beispiel in Safari nicht. Da verharrt die Tastatur steif in dem Modus in dem sie aufgerufen wurde egal wie man das iPhone dreht.

Die bisher genannten Fehlerchen werden sicherlich zur finalen Version alle noch verschwinden. Was allerdings vermutlich in dieser Version nicht eingebaut werden wird ist Textformatierung. Ich möchte meinen Text fett, kursiv und durchgestrichen schreiben können, aber vor allem möchte ich Links einfügen können! Eigentlich kann man mit der App so auch nicht viel mehr anfangen wie bisher, finde ich. Man kann einen Text mit evtl. einem Bild schreiben. Alles andere lässt sich nicht sinnvoll durchführen. Denn Bilder werden halt einfach unten an den Eintrag dran gehängt. Man kann keine Beschreibung, keine Links und nicht mal eine Positionierung innerhalb des Beitrages angeben. Von daher ist das zwar ein nettes kleines Update für die App. Aber tolle funktionale Neuerungen bringt sie nicht mit. Ich werde sie wohl weiterhin nur sehr selten nutzen.

1 Mord für 2

[xrr rating=8/10]

1 Mord für 2

via http://www.moviegod.de

IMDb • Trailer • Amazon DVD • Amazon OST • Patrick Doyle - 1 Mord Für 2

Zwei Männer lieben die selbe Frau. Der junge Milo Tindle (Jude Law) besucht den reichen Schriftstellen Andrew Wyke (Michael Caine) in seiner Villa um ihn davon zu überzeugen sich von seiner Frau Maggie scheiden zu lassen damit Milo und Maggie heiraten können. Nach einigem Geplänkel  schlägt Wyke Milo jedoch einen Deal vor. Er soll einbrechen und wertvollen Schmuck stehlen um Maggie zu bekommen. Milo bekommt den wertvollen Schmuck und Wyke die Versicherungssumme. Doch Wyke spielt mit Milo ein sadistisches Spiel. Doch Milo weiß sich überraschenderweise sehr wohl zu wehren.

Der beste Teil des Film ist meiner Ansicht nach der Anfang. Milo kommt in Andrews Anwesen, die beiden machen sich miteinander bekannt und small talken etwas. Dasist so unglaublich witzig. 

A: Sind Sie mit dem Zug gekommen?
M: Nein, mit dem Wagen.
A: Mit dem kleinen da?
M: Der große ist nicht meiner .
A: Stimmt, das ist meiner. Er ist schön nicht? 

Das wird so trocken vorgetragen. Genial! Des weiteren ist die Selbstgefälligkeit mit der Michael Caine den Andrew Wyke spielt einfach toll. Er meint er sei der tollste und Milo sei ein kleiner Dummkopf. Er möchte ihn an der Nase herumführen. Anfangs klappt das auch noch gut. Anfangs ist auch noch klar wann die beiden ihr seltsames Spiel spielen und wann nicht. Jedoch langsam aber sicher vermischt sich das zusehends. Am Ende weiß man nicht mehr was Spiel und was echt ist. 

Unglaublich ist die Leistung der beiden Schauspieler. Sie sind die einzigen die in dem ganzen Film mitspielen. Sie sind quasi immer zu sehen. Die ganzen 84 Minuten lang. Alles spielt sich auf Wykes Anwesen ab. Jude Law kann bei dem Film mal richtig zeigen was er drauf hat. Michael Caine hat im selben Film schonmal 1972 mitgespielt. Nur als die andere Person. Daher war der Film für ihn sicher nochmal interessanter. Trotz dass “1 Mord für 2″ immer im selben haus spielt und nur zwei Schauspieler drin vorkommen ist er interessant. Er lebt einerseits von den Schauspielerischen Leistungen zum Großteil. Andererseits aber auch von dem absurden Witz den die sich ständig ändernden Charaktere an den Tag legen.

The International

[xrr rating=6/10]

The International

via http://www.outnow.ch

Website • IMDb • Trailer • Amazon OST • Tom Tykwer, Johnny Klimek & Reinhold Heil - The International (Original Motion Picture Soundtrack)

Interessiert hat mich an diesem Film hauptsächlich dass er von Tom Tykwer ist. Seit “Lola rennt” finde ich den genial. “Der Krieger und die Kaiserin” unterstützt diesen Eindruck. Und “Das Parfum” war zwar nicht ganz so toll, aber auch ziemlich gut. Wenn der Film nicht von Tom Tykwer gewesen wäre hätte ich “The International” vermutlich nur für einen typischen Hollywood Actionfilm gehalten. 

War er dann aber auch. Gut es spielt Clive Owen mit. Den fand ich in “Shoot ‘Em Up” zwar toll. Aber vermutlich hätte ich jeden toll gefunden der da von der Karotte abbeisst. In der ersten Sequenz von The International sieht man eine Portraitaufnahme von Clive Owen. Und das relativ lange. Ich hab jeden Moment drauf gewartet dass er von seiner gelben Rübe abbeisst. :-) Hatter aber leider nicht gemacht.

Zur Handlung sei gesagt dass es eben um eine böse Bank namens IBBC – quasi eine BadBank (höhö) – geht, die Agent Salinger (Clive Owen) und Agent Whitman (Naomi Watts) von Interpol wehement bekämpfen. leider sind sie damit die einzigen die sich wirklich langfristig trauen etwas zu unternehmen. Die Bank unter der Führung von Jonas Skarssen (Ulrich Thomsen) ist nämlich einerseits allseits gefürchtet, andererseits dient sie sowohl den “bösen” und den “guten” für allerlei dunkle Geschäfte. 

Richtig gefreut hat mich ja der Ulrich Thomsen alias Jonas Skarsson. Denn der hat bei “Lulu und Jimi” den tollen Harry Hass gespielt. Hier war er auch wieder gut, aber hatte ja leider nicht so den Raum sein Können unter Beweis zu stellen. Clive Owen und Naomi Watts sind guter Durchschnitt so wie immer. Armin Müller-Stahl überzeugt in der Verhör-Szene mit einem durchdringenden Blick. Insgesamt fehlt dem Film halt irgendwie der Pfiff. Man hätte irgendeine unerwartete Wendung einbauen können. Z.B. Skarsson ist ein verdeckter Agent vom Mossad und versucht eigentlich selbst schon seit Jahren die IBBC zu Fall zu bringen oder hat sich alternativ von der Macht des Chef-Postens einlullen lassen… irgendwie so. Aber so steuert das ganze halt ziemlich direkt auf ein eindeutiges Ende zu. Ab und zu kommt zwar mal ein Kronzeuge ums Leben aber man findet schon schnell Ersatz. Die ellenlange Schiesserei im Guggenheim-Museum in New York empfand ich zudem nach einiger Zeit eher langweilig. So bissl Geballer ist ja nett. Aber über Minuten macht das höchstens im Computerspiel Spaß! :-)

Zusammenfassend lässt sich sagen dass “The International” einen durchaus unterhält aber man nimmt aus dem Film jetzt nichts mit. Man ist danach nicht schlauer, man fühlt sich nicht besser, es wird keine Kreativität in einem geweckt. Einfach nur Unterhaltung für die Zeit seiner Dauer.

Keynote Remote

Es gab ja nicht viel spannendes und oder wirklich interessantes auf der letzten MacWorld Keynote. Aber es gab ein kleines feines iPhone Programm das 0,79€ Keynote Remote (Affiliate) kostet. Es heißt Keynote Remote und kann, wie der Name schon eindeutig sagt, Keynote Präsentationen fernsteuern. Es ist seit einigen Stunden im AppStore erhältlich! Das habe ich grade mal ausprobiert. Flugs die 30-Tage Trial Version vom heute neu erschienenen iWork ’09 runterladen, denn nur mit dieser Version funktioniert Keynote Remote. Dann muss man in den Keynote Einstellungen unter “Fernbedienung” das iPhone mit Keynote verbinden. Ist das erledigt kann man in Keynote Remote auf “Präsentation vorführen” tappen und los geht’s. Jetzt sieht man auf dem Bildschirm des iPhones die aktuell angezeigte Folie und die darauffolgende Folie. Um zur nächste Folie zu gelangen wischt man einfach vor oder zurück. Vor aber auch während der Präsentation kann man einstellen ob man die Präsentation auf dem iPhone im Hoch- oder Querformat sehen möchte.

Keynote Remote Keynote Remote Keynote Remote Keynote Remote  

Im Hochformat sieht man allerdings nur eine Folie aber dafür auch eventuell vorhandene Moderationsnotizen die man im Querformat nicht sieht. Ich bevorzuge trotzdem das Querformat denn ich mache eh keine Moderationsnotizen bei meinen Präsentationen. Apple Supportdokument zu Keynote Remote: http://support.apple.com/kb/HT3325