i blog you to the ground
Beiträge getaggt mit Studium
Winterlicher Weg zur Wirkungsstätte
28. Jan
Wenn morgens der Hahn kräht gilt meine erste Tat der Zahnbürste. Bürstend brüste (Paronomasie) ich mich im Spiegel unter gleissendem Licht. Kurz darauf geht es geschniegelt und gestriegelt (Alliteration) mit einem Mund voll Müsli (Alliteration) schleunigst weiter. Kaum geschluckt, haste ich bibbernd zum Bus. Sofern ich ihn noch erwische drücke ich mich zwischen die anderen Fahrgäste, die meist aus lauten Schülern bestehen. Konnte ich wider Erwarten keinen der kostbaren Plätze ergattern, sacke ich froh und frei auf meinem harten Sitz zusammen und lausche den Kindern beim schnattern. (Reime) Unterdessen schaue ich mit verträumtem Blick die kalte weiße Welt da draußen an. Wenn mich diese nicht sonderlich begeistern kann, oder mich die Schreihälse zu sehr stören, gönne ich mir auch gern mal eine halbe Stunde gute Musik aus meinem MP3-Player – mit Freude von Slayer, (Reim) als Vorbereitung für die Höchstleistungen welche mein Hirn in der Uni an diesem Tag vollbringen wird. Die holprige Fahrt geht über diverse verschlafene Dörfchen bis ins schöne Tübingen. Dort wird der Bus allerdings nicht voller, sondern eher leerer, weil die meisten Fahrgäste direkt am Hauptbahnhof aussteigen. So erlebe ich tagtäglich (Anapher) eine geruhsame kostenlose Stadtrundfahrt durch Tübingen und beobachte all die Leute, vornehmlich auch Studenten, die sich grummelnd, schlafend oder fröhlich auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz befinden.
Aktenzeichen Hamster_09/01
21. Jan
Am Mittwoch den 09.01.2009 um 7:13 Uhr erreichte uns ein Anruf von der 49-jährigen Hilde Hildesheimer aus Flensburg in der Harrisleerstraße 13. Sie erzählte völlig aufgelöst dass ihr Hamster, der den Namen „Teddy“ trägt in einen am Boden stehenden PC-Drucker geklettert sei und sich dort aufgrund seiner Leibesfülle verkeilt habe. Frau Hildesheimer hat davor bereits versucht das Tierheim zu erreichen. Dort ist aber um die Uhrzeit noch niemand anzutreffen. Auch ein bereits alarmierter Tierarzt sah sich außer Stande zu helfen und verwies an einen Techniker. Der Beamte Eduard Hund traf um 7:29 Uhr in der Harrisleerstraße 13 ein. Er konnte sich noch vom Wohlbefinden des Tiers überzeugen. Eine beherzte Nachbarin hatte den Hamster bereits mit einigem handwerklichen Geschick aus der Maschine befreit. Herr Hund konnte nur einige blauen Flecke von der Druckentinte an dem schlafenden Tier feststellen. Frau Hildesheimer bedankte sich um 10:34 Uhr mit einem freundlichen Fax bei der Polizei.
Punk-Hamster bleibt stecken
14. Jan
Am gestrigen Mittwochmorgen wollte der Hamster „Teddy“ von Frau Hilde H. (49) die Welt mal bunt erleben. Er rannte daher das Abenteuer suchend direkt nach dem aufstehen in einen auf dem Fußboden stehenden Drucker. Leider hatte es seine Besitzerin wohl zu gut mit ihm gemeint. Denn aufgrund seiner Wohlgenährtheit blieb der arme Teddy im Drucker stecken. Die verzweifelte Frau H. wusste sich, nachdem ihr Tierarzt nicht weiter wusste, nicht mehr anders zu helfen, als die Polizei zu rufen. Diese glaubte erst die gute Frau erlaube sich einen Scherz mit den Gesetzeshütern. Sie konnte die Situation aber doch glaubhaft schildern. Allerdings war Teddy glücklicherweise schon von einer handwerklich begabten Nachbarin befreit worden. Er selbst bleib ganz cool bei der ganzen Angelegenheit. Außer einigen modischen blauen Flecken im Fell hatte Teddy keien Folgen zu tragen. Als die Beamten schließlich am Ort des Geschehnisses eintrafen schlummerte Teddy bereits wieder tief und fest. Nach der ganzen Aufregung hat er sich das auch wirklich verdient!
Kündigung
07. Jan
Sehr geehrter Hofmarschall Ullerupp,
in meiner Funktion als Küchenchef kann ich fast auf ein Vierteljahrhundert ausgezeichnete Anstellung an ihrem Hofe zurückblicken. Jedoch brachten mich die Geschehnisse der vergangenen Wochen zum Nachdenken. (exordium)
Unsere Ansichten über eine dem Königshof angemessene Küche scheinen immer stärkeren Differenzen ausgesetzt zu sein. Ich wurde meiner Stellung als Chef der königlichen Küche enthoben und zum Chefkoch ernannt. Immer weniger finanzielle Mittel standen mir zur Verfügung, außerdem haben sich andere in die Zusammenstellung des Menüs eingemischt. (narratio)
Daher möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich zum nächst möglichen Zeitpunkt kündigen werde. (petitio)
Angesichts der Umstände sehe ich mich einfach nicht mehr in der Lage eine entsprechende Kost zuzubereiten. Der Königshof gibt jährlich Unsummen für die Heimwehr aus, die in einem solchen Ausmaß ja garnicht benötigt wird, und hat daher immer weniger übrig für ein anständiges Königliches Mahl. Die Niederländer verspotten uns bereits. Die Degradierung habe ich, dank meiner netten Kollegen in der Küche, grade noch so hinnehmen können, aber die Kürzung meines Menüplans, und das hinter Meinem Rücken, ist eindeutig zu viel! Wie stellen Sie es sich denn vor mit schlappen 200€ ein anständiges Menü zu breiten das der Königin gerecht wird? Als königlicher Küchenchef nach 24 Jahren Dienst kann mir so ein dahergelaufener Hofmarschall wie sie doch nicht sagen wo es lang geht! (argumentatio)
Ich fühle mich gekränkt und für blöd verkauft. So kann und möchte ich nicht weiterarbeiten. Für sie, den Königshof und das gesamte Königreich Dänemark hoffe ich dennoch dass die Verantwortlichen noch zur Vernunft kommen mögen. Wer weiß wo die königliche Kochkunst sonst enden wird? (peroratio)
Mit freundlichen Grüßen, Takashi Kondo
Wintersemester 2009 – Rechnerarchitektur
28. Okt
Weil ich grade Lust hab drüber zu schreiben will ich mal eine kleine Reihe anfangen in der ich eine kleine Übersicht über die Veranstaltungen gebe die ich dieses Semester besuche. Anfangen möchte ich mit Rechnerarchitektur.
Natürlich haben viele schonmal einen Computer zusammen gebaut und wissen dass nicht jeder x-beliebige Prozessor auf jedes Mainboard passt und dass es wichtige Unterschiede beim Arbeitsspeicher zu beachten gibt. Aber wie die ganzen Teile genau funktionieren und wie sie untereinander verbunden sind und wie die zu erledigenden Aufgaben verwaltet werden war mir bisher auch nicht so ganz klar. Das wird in der Vorlesung Rechnerarchitektur erarbeitet.
Momentan beschäftigen wir uns damit wie ein Prozessor aufgebaut ist, wie er arbeitet und wie man ihn zum Erledigen von diversen Aufgaben verführen kann. Dazu arbeiten wir mit einem kleinen 16 Bit Mikrorechner namens Toy-Rechner. Der kennt 12 verschiedene Befehle mit denen man so ziemlich alles machen kann zumindest theoretisch. Leider merkt man schnell, dass das relativ wenig Befehle sind. Zum Beispiel fehlt Multiplizieren und Dividieren. Die Befehle sind natürlich auch nicht so schön selbsterklärend wie z.B. PHP. Es handelt sich hier ja um eine Assemblersprache. Der Befehl um zum Beispiel den Wert der grade im Akkumulator steht in die Adresse $30 im Ram zu schreiben lautet $0030.
Beim aktuellen Übungsblatt sollte man einen Wert der im Ram steht um n stellen nach rechts verschieben. Die Aufgabe war also den gegebenen Wert n mal durch 2 zu teilen. 2 deswegen weil man es ja Bitweise machen soll. Da muss man dann auch erstmal drauf kommen dass man von dem gegeben Wert so oft zwei Abziehen muss bis es nicht mehr geht. Dabei zählt man wie oft es geht, das Ergebnis ist die Bitweise nach rechts verschobene Zahl. Dabei gibt es dann noch so Spezialfälle zu beachten wie z.B. was passiert wenn der Eingabewert 0 oder 1 ist und sich somit garnicht erst durch 2 teilen lässt.
Schlussendlich haben wirs trotzdem hinbekommen. Mal sehen ob ich mein Progrämmchen morgen noch verstehe, denn kommentiert haben wir noch fast nix.
Ich wunder mich übrigens wieso mir das relativ viel Spaß macht. Ist ja eigentlich total trocken. Aber man sieht halt schon das was passiert. Ich glaube es ist gut dass bei der Vorlesung noch ein ausgewiesenes Praktikum mit drin ist!
Wintersemester 2009 – Schreibkompetenz
27. Okt
Heute war ich bei der Einführungsveranstaltung zum Seminar Schreibkompetenz. Mal was so garnicht informatisches. Ich habe mich dazu irgendwann in der Lernphase zu meiner Mathe-Vordiplomsprüfung angemeldet. Zwar hab ich keine Ahnung ob mir das fürs Studium irgendwas bringt (ich glaube schon), aber ich hatte einfach Lust mal zu lernen wie man sich besser ausdrücken kann. Sowas lernt man als Informatiker ja eher nicht. Und wenn man dann doch mal irgendwas beschreiben soll, steht man da. Darum lern ich jetzt schreiben.
Bei dem Seminar handelt es sich um ein Online-Seminar. Das heute war nur die Einführung in der alles erklärt wurde und sich die Verantwortlichen vorgestellt haben. Ich habe schon lange nicht mehr einen so vollen Vorlesungssaal gesehen mit so vielen verschiedenen Menschen darin. Informatiker sehen irgendwie alle gleich aus. Naja, also natürlich sind Informatiker auch unterschiedliche Menschen, aber sie haben oft eine sehr ähnliche Ausstrahlung. Ruhig, überlegt, männlich. In der Veranstaltung heute waren Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen und Semester. Das hat man schon beim reinkommen gespürt. Es war alles mehr durcheinander und bunter wie gewohnt.
Inhaltlich hörte sich das ganze aufwändiger als gedacht an. Man muss jede Woche einen Text zu einem bestimmten Thema und/oder auf eine bestimmte Art schreiben. Das Ergebnis wird online abgegeben und von Teammitgliedern und Tutoren kommentiert und bewertet. Man selbst muss auch die Texte seiner Teammitglieder kommentieren. Nebenher arbeitet man bis zum Semesterende an einem Abschlusstext, der sich von Woche zu Woche aufbaut. So soll man lernen auch an größeren Texte zu arbeiten, sie zu strukturieren und sie zu überarbeiten.
Hört sich alles ganz gut an. Mal sehen wie ich das kann.
Käsebrot
28. Sep
Is ja nüschd los hier! Naja, kein Wunder. Der quasi alleinige Autor war ja auch die letzten paar Wochen schwer beschäftigt mit Mathe lernen, damit seine acht (8!) Semester (Grund-)Studium nicht “umsonst” waren.
Wobei ich die vier Jahre nicht als völlig verschenkte Zeit empfunden hätte. Ich hatte viel Spaß in der Zeit als Student und habe viel gelernt wofür ich keinen Bestätigungs-Zettel bekomme, was mir aber gefühlsmäßig trotzdem einiges bringen wird im Leben. Zum Beispiel wie man lernt und wie man nicht lernt, Geld verdienen, Arbeit beschaffen, aber auch der unglaublich große Wissenschatz über Kinofilme der in dieser zeit angehäuft wurde soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.
Aber wie man schon raushören kann hat es geklappt. Ich habe meine “Mathematik für Informatiker und Bioinformatiker”-Vordiplomsklausur endlich bestanden. nach zwei verhauenen schriftlichen Klausuren hats jetzt mündlich geklappt. Es war knapp. So knapp wie möglich! Das hat sich nicht gut angefühlt. Vor allem weil sich die ganze Tragödie über ein Jahr lang von der ersten Prüfung bis jetzt zur mündlichen hingezogen hat. Da war immer so ein schlechtes Gefühl im Hinterkopf. Das hat in einigen anderen “Disziplinen des Lebens” leider auch zu Hemmungen geführt. Das ist jetzt endlich rum. Was ich am meisten gelernt habe aus der ganzen Sache ist, dass ich es nie wieder so weit kommen lassen will. Vor allem weil es eigentlich garnicht so schwer ist, wenn man sich nur regelmäßig ranhält. Aber vielleicht habe ich diese Erfahrung am eigenen Leib gebraucht damit mir das wirklich klar wird.
Man macht sich da so einige Gedanken. Bei mir hat das zwischen “ganz schlimm” bis “eigentlich garnicht so schlimm” geschwankt. “Ganz schlimm” habe ich damit assoziiert dass ich ein totaler Versager bin und am Ende noch von Arbeitslosengeld lebe… in der “eigentlich garnicht so schlimm”-Phase habe ich kräftig Alternativ-Pläne geschmiedet.
Einer von diesen Plänen hat es sogar soweit gebracht dass ich mir überlege ihn vielleicht nach dem Informatikstudium umzusetzen: Kommunikationsdesign an der Design Akademie Berlin. “Fotografie, Video, Animation, …” ließt sich gut. Man kann dort auch für 160€ ein dreitägiges Probestudium absolvieren um sich einen genaueren Eindruck zu verschaffen. Das finde ich super. Ich denke, wenn diese Lust bestehen bleibt, werde ich wenn es mit dem Informatikstudium dem Abschluss zu geht mich dort mal bewerben. Ich freue mich auch schon richtig darauf eine Mappe dafür zu erstellen. Während dem Lernen sind mir auch viele tolle Ideen gekommen. Die werde ich die nächsten Wochen, Monate und wohl auch Jahre versuchen umzusetzen.
Überhaupt wird sich meine Zeiteinteilung in Zukunft anders gestalten. Das fängt schon damit an, dass das E-Mail-Programm, der Feedreader, der Twitter-Client und das Chat-Programm nicht ständig im Hintergrund laufen. Meine Zeit am Computer soll eh weniger werden. Vor allem die Zeit in der ich nur davor sitz weil ich sonst nix besseres zu tun habe. Da werd ich mir dann was besseres zu tun suchen. Und sei es Asterix-Hefte lesen.
Durch diese Einstellung bin ich grade in einer sehr positiven Grundstimmung die sich ziemlich gut und echt anfühlt. Ich werde mein Studium gewissenhafter angehen, mehr Freizeit mit meinem großen Hobby, das sich unter dem Überbegriff “Visuelle Kunst” zusammenfassen lässt, beschäftigen und mehr Fahrrad fahren. Das sind tolle Aussichten wie ich finde! Darum gibts jetzt erstmal ein Käsebrot!
Kreativ
06. Sep
Irgendwie bin ich grade relativ kreativ. So kreativ war ich glaub seit Frühjahr 2008 nicht mehr. Gefühlsmäßig. Vielleicht liegts dran dass ich lernen muss und mir Ausreden suche um nicht lernen zu müssen. Damals musste ich auch lernen. Den selben Stoff. Was, fragt sich der interessierte Leser. “Mathe natürlich!”, antworte ich ungestüm. Tja, langsam wirds langweilig das mit der Mathe. Leider ist das keine Langeweile die durch häufiges beschäftigen mit bereits gekonntem induziert wird, sondern eher durch minderes Interesse. Also nicht garkeines, das möchte ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich betonen, aber halt eher nicht so viel.
Aber ich bin ja kreativ. Darum fühle ich mich trotzdem nicht schlecht. Ich hab eine Fast-Podcast-Idee, die garnicht so doof ist, Potential hat und auf die noch nicht soo viele gekommen zu sein scheinen. Ich hegte ja insgeheim schon länger den Wunsch einen Podcast zu machen. Aber über was soll ich schon podcasten? Und dann ist das auch immer gleich so kompliziert mit der Aufnehmerei und Konvertiererei und Hochladerei. Aber unverhofft kommt oft, heißt es ja so schön. Mal sehen wie das wird. Das Thema wird hier bald verraten, den Podcast selbst gibts dann woanders. Aber nagelt mich bitte nicht auf das bald fest.
Was lange währt wird gut, oder so.
Gerade hat sich das mit der Kreativität auch etwas auf die Mathematik übertragen. Ich habe einen Lernplan gemacht. Der sagt, dass ich ab morgen 15 Tage lang drei Mathe-Übungsblätter pro Tag durchmachen muss. Oder sollte. Zumindest die Themen die in diesen drankommen. Ich bin guten Mutes, dass das klappt!
neues WLAN an der Uni Tübingen
23. Jul
Das war bisher ein Kreuz. Denn es ging kein Weg am Cisco VPN Client vorbei. Und der ist nicht grade der benutzerfreundlichste. Wenn man sich angemeldet hat kanns sein man fliegt grundlos wieder raus, obwohl man noch WLAN-Empfang hat. Der Cisco VPN Client kann auch die VPN-Verbindung wieder aufbauen wenn man den Computer aus dem Ruhezustand wieder aufweckt. Auch ist es nicht wirklich möglich dem Client die Logindaten beizubringen. man muss sie also bei jedem Login wieder neu eingeben. Auch am iPhone muss man sich jedes Mal neu einloggen.
Es gibt zwar einige Tricks bzw. Alternativprogramme, wie zum Beispiel Shimo, aber so wirklich toll ist das dann auch nicht.
Aber: Da gibts jetzt was neues! Nennt sich 802.1X und ist viel cooler.
Man verbindet sich nciht mehr mit dem Cisco-VPN-WLAN (“BELWUE”), sondern mit dem 802.1X-WALN (heißt passenderweise auch “802.1X”). Man wird dann beim ersten Verbinden nach seinen Zugangsdaten gefragt. Nachdem man die eingegeben hat muss man noch ein Zertifikat akzeptieren und schon steht dem unbegrenzten Surf-Vergnügen nichts mehr im Wege, alle oben genannten Probleme gehören der Vergangenheit an! Ist das nicht genial?
Genau mit Anleitungen für alle Möglichen Betriebssysteme steht das ganze nochmal auf der Webiste des ZDV. Wenn sie grad geht…
Binäre Suche mit PHP
08. Okt
Ich bin grade dabei mich auf die mündliche Nachprüfung zu Algorithmen vorzubereiten. Aus diesem Grund hab ich mir das Ziel Gesetzt möglichst alle Algorithmen die wir da hatten auch mal in PHP zu programmieren. Den Anfang macht die Suche.
Bei der ganz normalen linearen Suche wird die Liste oder hier der Array ja einfach von einer Seite her durch gegangen bis der gesuchte Wert gefunden wurde.
Das sieht dann so aus:
function linear_search($a, $k){ for($i = 0; $i < count($a); $i++){ if($k == $a[$i]){ return true; } } return false; }
Joa, da ist ja nix weiter dabei. Die Binäre Suche sieht dann schon bissl komplizierter aus:
function binary_search($a, $k){ //Mitte finden $mitte = round(count($a)/2, 0)-1; //wenn die Mitte der gesuchte Wert ist... if($k == $a[$mitte]){ echo $a[$mitte]." gefunden"; return true; } //wenn der Array nur noch einen Wert enthält aber die Mitte nicht //der gesuchte Wert ist elseif(count($a)==1){ echo $k." nicht gefunden"; return false; } //wenn der gesuchte Wert kleiner als die Mitte ist... elseif($k < $a[$mitte]) { //Array aus linker Hälfte bilden und in dieser weitersuchen return binary_search(array_slice($a, 0, $mitte), $k); } //wenn der gesuchte Wert größer als die Mitte ist... elseif($k > $a[$mitte-1]) { //Array aus rechter Hälfte bilden und in dieser weitersuchen return binary_search(array_slice($a, $mitte+1, count($a)), $k); } }
Ja, vielleicht kanns ja mal wer brauchen!
PS: Irgendwie sieht das so hier mächtig scheiße aus. Leider hab ich kein gescheites Plugin für Wordpress gefunden dass vielleicht sogar sowas wie Syntax Highlighting für PHP kann, geschweige denn überhaupt eines welches die Code-Funktion hier etwas aufmöbelt!
Edit:
Mit der richtigen Suchzeile findet man auch das passende Ergebnis!
Bei meinem “Hinundwieder-Arbeitgeber” der ilimitado OHG aus Tübingen hab ich ein wp-syntax gefunden. Dieses Plug-In beherrscht sogar Syntax-Highlighting und kann über 80 Sprachen! So sieht das doch schon deutlich besser aus!