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Lesezeichen-Workflow
0Schon seit Anfang des Jahres nutze ich ifttt um meine Lesezeichen alle bei Instapaper zu sammeln. Das funktioniert seither super und immer problemlos. Allerdings kam mein Konzept ins Wanken wenn ich Links hatte die ich nicht mit einmal Lesen erledigen konnte. Manchmal möchte man zum Beispiel Tutorials aufheben, weil man sie ja mal brauchen könnte. Für sowas nutze ich Zootool. Aber um eine Seite von Instapaper zu Zootool zu bekommen musste ich sie immer öffnen und dann das Zootool-Bookmarklet drücken. Dabei wird der Link leider einfach nur gespeichert. Es werden keine tags vergeben und man hat auch nicht die Möglichkeit dazu. Ich dachte mir damals schon, dass es dazu doch auch einen ifttt-Trigger geben sollte, der auf Instapaper-likes reagiert. Gibts aber immernoch nicht. Aber seit ein paar tagen gibt es eine Lösung für mein Problem: Readability ist kostenlos. Naja, zumindest gibt es eine kostenlose Version die mir genügt. Und für Readability-Favourites gibt es auch einen ifttt-Trigger.
Mein Lesezeichen-Workflow funktioniert jetzt also perfekt und sieht so aus:
Ich finde beim Surfen, bei Twitter (ifttt-Recipe) oder im Google-Reader (ifttt-Recipe) etwas was ich später lesen möchte, dann drücke ich die Readability-Safari-Extension oder im jeweiligen Dienst das Sternchen. Minuten später hat ifttt den Link bei Readability gespeichert. Wenn dort dann später mir das alles in Ruhe anschaue und ich finde was, was ich aufheben möchte, aber aus meinen “News” raus haben will, dann drücke ich bei Readability auch das Sternchen und ifttt schmeißt das zu Zootool (ifttt-Recipe) wo sich mein Zoo weiter schön füllt.
Einen kleinen Nachteil gibt es aber doch. Readability ist irgendwie nicht so schön aufgeräumt wie Instapaper. Das war zwar nicht gerade hübsch, aber auch nicht hässlich und dafür übersichtlich. Das kann ich allerdings ertragen, dafür dass mir im Gegenzug keine Links mehr abhanden kommen. Ich hoffe die neue Readability-iOS-App gelingt denen genau so gut wie die mobile Website für iOS bisher schon ist.
ifttt
2Vor einigen Wochen bin ich auf einen hippen neuen Web 2.0 Dienst (sagt man das noch?) gestoßen. Er heißt ifttt und ich hab erstmal nicht verstanden was man damit machen kann.
ifttt leitet sich ab von if this then that. Man damit Trigger auf verschiedene andere Dienste anwenden die dann wiederum eine Aktion bei einem weiteren Dienst auslösen. Am besten wird das glaub mit einem Beispiel klar: Wenn Juuro bei Twitter einen Tweet favorisiert, dann nehme die URL die in dem Tweet steckt und erstelle eine Eintrag mit dieser URL bei Instapaper. Sowas sieht dann bei ifttt so aus:
Das ist unglaublich praktisch. Denn so kann ich endlich alles was ich über irgendwelche Kanäle an einem Ort sammeln. Sei es Google Reader, Twitter oder sonstwo im Internet. Dieser Ort ist bei mir Instapaper. Auch alles was man irgendwie auf Twitter veröffentlichen könnte geht automatisch. Ich brauche kein anfälliges WordPress PlugIn mehr das ich updaten muss um neue Beiträge in meinem Blog auf Twitter bekannt zu geben.
Diese Trigger lassen sich auf tausend Arten verbinden. Da kann man bestimmt sehr wilde Sachen mit anstellen. Ich hatte mir zum Beispiel drei Tage lang alle Tweets in Instapaper reingehauen. Nicht schön.
Man sollte also vorsichtig sein.
Ein kleiner Nachteil ist, dass man einem kleinen unbekannten Webdienst gaaaaanz viele Daten zu seinen ganzen Online-Diensten überlässt. Ausserdem gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Diensten die von ifttt unterstütz werden. Mir fehlt zum Beispiel momentan noch deviantART. Aber die Entwickler sind recht aktiv. Sowohl auf Twitter als auch auf Mails antworten sie schnell und freundlich. Es sollen auch noch weitere Dienste hinzukommen. Heute zum Beispiel kam Dropbox dazu! ifttt ist ja schließlich noch in der Beta-Phase.
Ich habe übrigens noch zwei Invites übrig!
Echofon
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Mein Twitterclient heißt inzwischen Echofon. Anfangs benutze ich kurz Twitterrific
und bliebt dann lange Zeit bei Tweetie. Allerdings hinkt die Mac-Version der aktuellen Entwicklung bei Twitter mächtig hinterher. Die iPhone-Version gibts inzwischen in der zweiten Version
. Aber dafür muss man nochmal Geld hinlegen. Und ich finds bescheuert für sowas wie Twitter Geld auszugeben. Darum habe ich einen Twitterclient gesucht der die neuen Twitter-Features wie z.B. Retweets unterstützt und kostenlos ist. Gelandet bin ich bei Echofon. Und siehe da, Echofon ist auch noch besser zu bedienen als Tweetie. Besonders die Unterhaltungs-History und die Growl-Anbindung finde ich sehr praktisch.
Bei der iPhone-Version
ist sehr praktisch, dass man Bilder und Links auch direkt in der Übersicht anklicken kann. Bei Tweetie (1.3.2) kann man ein Bild und einen Link erst anklicken wenn man zuvor den Tweet ausgewählt hat. Das nervt wenn man mehere Sachen zu klciken hat. Da muss man immer in jeden einzelnen Tweet rein- und rausnavigieren.
Wenn man doch etwas Geld in die Hand nehmen möchte bekommt man mit der Pro Version
fürs iPhone eine Synchronisation der Tweets zwischen iPhone und Mac. Allerdings finde ich jeden Cent den man für Twitter ausgibt zuviel, zumindest als Privatperson.
Nambu
5Ich nutze ja seit einiger Zeit auch Twitter. Als schneller Informationskanal oder wenn man mal schnell Hilfe sucht ist Twitter ganz nett. Allerdings gibt es da tatsächlich auch welche die schreiben “Ich schaue grade ARD”; 10 Minuten später:”Ich habe rübergezappt zu Traktorfahren mit Hans-Eugen…”. Die nerven natürlich.
Naja auf jeden Fall schau ich mir das nicht auf twitter.com an sondern in einem Twitter-Client. Also einem Programm in dem man die Tweets sieht und über das man auch antworten kann und neue Tweets verfassen kann. Erst hatte ich ne ganze Weile Twitterrific. Das gibts auch als iPhone Applikation (
). Alles kostenlos natürlich. Das Problem war nur, dass Twitterrific sich nicht gemerkt hat welche Tweets man schon gesehen hat. D.h. immer wenn man es neu gestartet hat wurden alle letzten Tweets als neu markiert obwohl man sie schon gelesen hatte. Auf dem iPhone bin ich dann bald zum ebenfalls kostenlosen Programm TwitterFon (
) gewechselt. Das ist toll. Das kann ich auch merken “wo man war”. Leider gibts aber Twitterfon nicht für den Mac. Also hab ich gesucht nach ner Alternative für Twitterrific auf dem Mac. Gefunden hab ich Twucket. Allerdings ist das sehr spartanisch und sieht auch so aus. Leo vom fscklog hat dann vor kurzem über Nambu getwittert. Das hab ich ausprobiert und das ist toll!
Das kann sich nämlich auch merken was man schon gelesen hat.
Aussehen tuts auch ganz nett.

Ein kleines Problem bleibt: Wenn ich mit Twitterfon auf dem iPhone Tweets lese weiß Nambu auf dem Mac nicht dass ich die schon gelesen habe und andersrum. Von Nambu gibt es auch eine iPhone-App (
). Allerdings kostet die 1,59€ Und eigentlich will ich für son Quark wie Twitter es eigentlich ist nix ausgeben! Auch keine 1,59€. Darum warte ich weiter auf DIE Lösung.
Achja übrigens gibt es da auch noch Eventbox. Das fasst irgendwie Twitter, flickr, Feeds und noch irgendwas in ein Programm zusammen. Muss ich mir auch noch anschauen. Wobei es dann vielleicht wieder mit der Feed-Synchronisation zwischen iPhone und Mac blöd wird… naja. Außerdem hab ich grade beim Links zusammensuchen gesehen dass EventBox 15$ kostet. Hallo? #werdaszahltistdoof

